Andockbarer Festplattenrecorder

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    • Auch Probleme mit Aussetzern?


      Nein. Im mobilen Einsatz verwende ich immer noch Bänder.
      Bei Theater und Konzertaufnahmen verwende ich den MRC1. Mit einer 32GB-Karte lassen sich 2.5 Stunden ununterbrochen aufnehmen. Keine Unterbrüche durch Bandwechsel.

      Viel beschäftigt hat mich schon längere Zeit das Überspielen von Super8-Filmen. Dabei ist der Aufbau der gesamten Überspieleinrichtung recht Aufwendig und findet nicht im PC-Raum statt. Da ist es praktisch die Karte vom MRC raus, in den USB-Kartenleser, vom PC übernehmen fertig. Kein Kamera Abmontieren und wieder montieren.

      Gruss Erich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Z-Video ()

    • Danke Erich, dann habe wohl nur ich Pech mit der Kamera

      Was ist der „Follow Modus“? Ist damit gemeint, daß der CF-Rekorder automatisch mit der Aufnahmetaste der Kamera gestartet wird und das ist im MRC1K einstellbar?

      Mittlerweile weiß ich von 2 CF-Recordern
      1. sony HVR-MRC1K 928 €
      2. datavideo DN-60 523 € (Link von HangLoose).

      Ist schon ein enormer Preisunterschied und die Stromversorgung über Standard AA-Akkus beim DN-60 hat auch was - und das bei einer angegebenen Laufzeit von 2 Stunden (der Sony läuft ja laut Erich auch nicht (viel) länger).
      Interessant scheint mir auch der 8 Sekunden Pre-Record-Buffer.
      Was spricht gegen dieses Gerät?
      Kennt jemand noch andere Geräte?
    • Der Prerecord-Modus zeichnet 3 Sekunden Material mit auf, welches vor dem Auslösen bereits im Speicher war. Das funktioniert aber nur zufriedenstellend, wenn kein Band im Laufwerk ist; denn mit Band gibt es beim Bandstart in der Aufzeichnung des MRC1 einen kleinen Unterbruch, was heisst, dass die Aufnahme im vielleicht entscheidenden Moment wertlos wird. @Wok: Nicht nur Du hast Pech mit Aussetzern, ich ab und zu auch; je nach Bandfabrikat/Kopftrommelverschmutzung oder nach häufigen Stops, wo die Trommel am stehenden Band abreibt. Hier schafft der MRC1 Sicherheit, vor allem bei Aufzeichnungen, die keine Aussetzer haben dürfen, wie Musik, Theater etc. Und sowieso: Nach 3-4 bespielten Bändern ist die Kopfreinigung mit dem Cleaningtape ein Muss.
    • der Sony läuft ja laut Erich auch nicht (viel) länger)

      Kann ich nicht bestätigen. Wenn der Akku (NP 970) nach vollständigem Aufladen eine Laufzeit von mehr als 7 Stunden hat (laut Ladegerät), kann ich immerhin noch 3 - 4 Stunden mit eingeschaltetem MRC1 am Camcorder filmen (genaue Zeit habe ich noch nicht getestet, aber die Aufnahme eines abendfüllenden Programms funktioniert mit einem Akku).

      Gruß
      KDS
    • Kann ich nicht bestätigen. Wenn der Akku (NP 970) nach vollständigem Aufladen eine Laufzeit von mehr als 7 Stunden hat


      Meine Aussage betreffend 2 Stunden Laufzeit bezog sich auf einen Akku mit einer Kapazität von 1800mA, der NP 970 hat 6900mAh also fast 4 mal mehr, das ergibt dann auch etwa 7 - 8 Stunden. Aber immer mit autonomen MRC1 gerechnet.

      Gruss Erich
    • Da ich auch gerade dabei bin mir so ein Gerät anzuschaffen und meine Wahl zu 90% auf den Datavideo gefallen ist, vielleicht noch meinen Senf dazu. Auch ich habe die XH A1, betreibe sie mit den Sony Premium Kasetten und hatte auch fast bei jeder Kasette Drop outs, letztes Jahr hatte ich sie beim Service wegen Abgebrochenem Mikrofon, da wurde sie auch neu justiert und seither habe ich ca. bei 20 bespielten Bändern keinen Drop out mehr, vieleicht auch nur Glück? Aber da ich auch hin und wieder Theater filme und unabhängig von den 60 min. sein will überlege ich eben die Anschaffung des Gerätes.
    • Hallo HangLoose,
      auch bei mir geht die Tendenz zum Datavideo. Ich hatte ja nach Erfahrungen gefragt, aber offensichtlich nutzt noch niemand dieses Geräte.
      Wie auch schon beschrieben gefällt mir der 8 sec Pre-Record-Buffer sehr gut und mit der Akkuleistung werden ich hinkkommen. Da das Geräte einen Gelichstromeingang hat kann man da ja auch ein stäkeres Akkupaket dran hängen.


      btw - Möhringen bei Stuttgart, Tuttlingen oder Riedlingen?
    • Original von HangLoose
      Soviel ich weiss hat braeuherr hier im Forum einen im Einsatz.


      Stimmt genau!
      Also werde ich mal ein bischen was dazu berichten.

      Ich habe inzwischen 2 DN-60 im Einsatz und zwar mit einer Canon A1 und einer Canon H1.
      Grund war das ich ständig bei den Tapes Tonlücken beim Capturen über Firewire hatte. Immer wenn auf dem Band ein Dropout war hatte ich beim Capturen ab dieser Stelle keinen Ton mehr.

      Am Anfang war ich natürlich ein bischen unsicher mit den DN-60 und habe immer ein Tape parallel mitlaufen lassen. Habe mich dann immer gewundert das die Files total zerstückelt waren bis ich endlich gefunden habe woran es liegt. Immer wenn das Tape über den Recordbutton gestartet wird gibt es scheinbar über die Firewire-Schnittstelle (an der ja das DN-60 hängt) einen Störimpuls und das DN-60 "verschluckt" sich und legt sofort einen neuen File an. Es handelt sich dabei scheinbar um eine Störspitze die von der Motorsteuerung generiert wird.
      Ich habe den CANON Support informiert was die aber nicht interessiert hat, da ja ein Gerät von einem Fremdhersteller dranhängt. Habe dann versucht jemanden von Datavideo zu erreichen und habe von Holland bis Korea alles angeschrieben aber keinerlei Reaktion bekommen.

      Ohne begleitendes Tape lief aber alles ganz wunderbar und ich hatte bis heute keinen defekten File.

      Ende letzten Jahres gab es ein Firmwareupdate mit einigen Fehlerkorrekturen und danach konnte ich auf der Flash-Karte pro Ordner nur noch jeweils 1 File aufnehmen. Datavideo Support 3x kontaktiert aber wie üblich keine Antwort. Also wieder zurück zur letzten Firmware!

      Mit normalen Akkus ging bei mir gar nichts da die Spannung scheinbar zu gering ist. Mignonbatterien funktionieren, sind aber auf Dauer zu teuer.
      Ich betreibe die Recorder nun mit den Sanyo Eneloop´s und die halten problemlos 3 Stunden (wahrscheinlich auch länger) durch.

      Fazit:
      Die Teile funktionieren sehr zuverlässig (keine Aussetzer) und laufen auch lang genug (mit den Eneloop´s) wenn man sie ohne parallel laufendes Tape (Canon) benutzt.

      So. ich hoffe meine Erfahrungen helfen Euch ein bischen weiter!
    • Hallo braeuherr,
      vielen Dank für Deinen Bericht.
      Wenn Du die zerstückleten Files im NLE zusammensetzt, gibt es da Lücken oder andere Probleme?

      Funktioniert denn der 8-Sekunden-Pre-Record-Buffer?

      Als Akkus nutze ich z.z. ganz unterschiedliche Fabrikate, auch sanyo eneloops, konnte hier aber keinen Unterschied bei der Spannung feststellen. Kann es einen anderen Grund gebe, daß nur diese funktionieren?
    • Original von wok
      Hallo braeuherr,
      vielen Dank für Deinen Bericht.
      Wenn Du die zerstückleten Files im NLE zusammensetzt, gibt es da Lücken oder andere Probleme?

      Funktioniert denn der 8-Sekunden-Pre-Record-Buffer?

      Als Akkus nutze ich z.z. ganz unterschiedliche Fabrikate, auch sanyo eneloops, konnte hier aber keinen Unterschied bei der Spannung feststellen. Kann es einen anderen Grund gebe, daß nur diese funktionieren?


      ...ja es gibt Lücken. Die Cam muß schon ziemlich heftig in die Electronk ballern! Ich würde für kurze Aufnahmen das DN-60 nicht benutzen aber für lange Takes (z.B. Kirche, Theater) ist es O.K.

      Es funktioniert auch mit folgender umständlichen Vorgehensweise:
      1. Kamera mit Tape starten (Störimpuls geht in´s Leere)
      2. DN-60 Record
      3. DN-60 Stop
      4. Kamera stoppen (Störimpuls geht wieder in´s Leere)

      Die Störimpulse kommen bei mir bei beiden Kameras beim Starten und beim Stoppen!


      Die Time-Laps-Funktion und der Pre-Record-Buffer (4 seconds in DVC Pro 50 and 8 seconds in DV25, DVC Pro 25 and HDV.) funktionieren nicht bei HDV!!!!
      Die Funktion läßt sich bei HD überhaupt nicht anwählen. Ich hab in einem amerikanischen Forum gelesen das dies erst ab einer späteren Firmware funktionieren soll.

      Ich glaube die Eneloop haben eine etwas höhere Spannung. Sind ja laut Beschreibung ein Zwischending von Akku und Batterie.

      Das Handbuch gibt es übrigens datavideo.us/files/DN-60_Instruction_Manual.pdf.
    • Hi Leute,
      so ist das im Leben, insbesondere bei Produkten, nach der ersten Euphorie folgt die Ernüchterung. Es wäre so schön gewesen, wenn alles was in der Werbung steht auch zutreffen würde !
      In diesem Fall ist es wohl bei beiden Produkten, dem von sony und dem von DataVideo nicht so.

      Zunächst dachte ich, wenn das DataVideo nicht so gut funktioniert muß ich eben doch auf das teurere sony zurück greifen aber dann habe ich mich an den Beitrag von Erichus (30.1.) erinnert und der schreibt ja, daß auch beim sony nicht alles so sauber läuft!

      Bevor ich mich nun endgültig entscheide wären genaue Informationen was geht und was nicht geht schon wichtig.

      Grundsätzlich scheinen ja beide zu funktionieren, auch mit der Canon A1 und bei HDV-Aufnahmen. Nur mit der Steuerung (Follow-Modus ?) gibt es offensichtlich Probleme. Und ob die Pre-Record-Buffer-Funktion auch bei Parallelaufzeichnung von HDV auf Band und CF verwendet werden kann ist mir auch noch nicht ganz klar.
    • @Wok: Grundsätzlich möchte ich festhalten, dass der Sony schon funktioniert. Man muss einfach die Einschränkungen des Gerätes kennen:

      -2,2 W Stromverbrauch
      -Prerecord nur ohne Tape ohne Unterbrechung nutzbar
      -In Final Cut Pro wird etwas des Files abgeschnitten (es gibt Im FCP-Forum einen Thread dazu), mit MPEG-Streamclip ist aber das ganze File vorhanden
      -Ich vermute, dass er im Follow-Modus bei der Canon selbstständig ein- und ausschaltet (aufgrund des Impulses, der den DN 60 irritiert)

      Das Gerät erfüllt aber ganz klar den Zweck, ein "Backup" der Tapeaufzeichnung während der Aufnahme zu erstellen.
    • Nein, in dem Moment, wo das Laufwerk startet, gibt es einen Unterbruch. Das Gleiche ist auch bei Kassettenende und -Wechsel, in der Bedienungsanleitung auch beschrieben. Im FCP-Forum habe ich für die User folgende Experimentiervorlage beschrieben:

      Filmt eine Uhr mit laufendem Sekundenzeiger, startet, wenn der Zeiger bei "12" ist und stoppt genau bei "6" mit Tape und MRC1. Dann könnt Ihr genau beurteilen, was mit dem Plugin "weggezaubert wird. Anschliessend gleiches File im MPEG-Streamclip öffnen und schauen, wo Eure Sekundenzeiger starten und stoppen. Und natürlich das Tape auch noch kontrollieren."

      Das Gleiche muss man mit dem Cash-Recording Mode machen. Dann sieht man mit dem Sekundenzeiger, was beim Bandstart passiert. (auch Ton beachten)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Erichus ()

    • Hi,
      Man muss einfach die Einschränkungen des Gerätes kennen:

      Das meinte ich Ernüchterung.

      Getrennte Files sind ja kein Problem. Braeuherr hat aber in Bezug auf den DataVideo geschrieben, daß hier Aufnahmelücken entstehen. Nach Ulrich passiert das aber beim sony nicht und das wäre ja der entscheidende Vorteil.

      -Prerecord nur ohne Tape ohne Unterbrechung nutzbar

      und das auch in HDV? Braeuherr schreibt ja, daß es mit dem DataVideo in HDV gar nicht geht.
      Heißt "ohne Unterbrechung" das es mit Tape auch geht, aber ein neues File angelegt wird?
      Wäre ja auch nicht schlimm, wenn beim zusammenfügen im NLE dabei keine Lücke entsteht.