Echtzeit, Proxys und Intermediates

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  • Original von wolfgang
    Maintain aspect auf NO zu setzen, kann eine interessante Möglichkeit sein. Das Material würde dann halt umskaliert werden. Hast du das mal genauer getestet?

    Ja sicher habe ich das versucht und das DV_wide Ergebnis ist deutlich besser, als was ich bisher von DV Camcordern gesehen habe. Umscaliert wird das Material in jedem Fall, aber bei einem runterrechnen geht nur soviel verloren, daß das maximal mögliche der Auflösung erhalten beleibt.

    Bei Verwendung der MJEPEGs sehe ich das Problem, daß mit der reduzierten Filegröße auch die Qualität deutlich leidet. Gerade bei HDV ist man aber darauf angewiesen die Schärfe und Bildqualität auch beim Schnitt beurteilen zu können. Auch wenn die RealTimeFähigkeit mit MJEPGS geringfügig gegenüber DV-Proxis geringfügig steigt (bei Vegas Best/Full Preview sogar schlechter wird), wäre das für mich keine Alternative. Solange wir nicht wie mit DV Material native Schneiden können wären die DV_wide Proxis für mich der bessere Weg, zumal ich so sehr leicht in der Pre_HD-DVD Zeit eine normale DVD in maximaler Qualität erstellen kann. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.
    LG
    Peter
  • Peter, für mich sind die mjpeg-avi proxys nicht für eine finale Ausgabe gedacht gewesen - sondern eben Proxys, die man vor dem finalen Rausrendern durch m2t retour tauscht und dann löscht.

    Und ich vermute mal eines: wenn du einen Player hast, der echte HDV-Auflösung kann, wie etwa diesen HIER, ist die Ausgabe auf SD-DVD schnell vergessen... Um was wetten wir?
    :D
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Wolfgang, das sagt doch schon der Name Proxi, daß du nicht von dem aus rausrendert, aber gut beurteilen sollte man das Bild schon können.

    Auf meine System brauche ich für den 4,8 sec Clip ohne "Maintain Aspect" = YES auch das 5,833 fache (28 sec) im Fall =NO 'nur' das 5,2 fache (25 sec). Ist das mit "Match Output Aspect" auch so?
    LG
    Peter
  • Na wenn du von dort aus zur SD-DVD die Ausgabe machst, verstehe ich es weniger als Proxy.

    Ich habe jetzt keine Testrenderungen gemacht. Und klar gehen die von mir vorgeschlagnen Proxys schneller, haben ja auch eine geringere Qualität. Allerdings reichen mir die für einen Schnittbetrieb völlig, ich will von dort halt in keine Richtung final ausgeben.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Auf meinem System dauerte die Erstellung von 960x540 25i MJPEG auch die 5,2 fache Zeit genau wie das Rendern nach DV-wide ohne seitlich Streifen. Der Vorteil liegt dort aber in der deutlich geringeren Größe des Proxi files, die DV-wide Files werden ja sogar geringfügig größer als die original m2t.
    LG
    Peter
  • So, auch diese Diskussion habe ich mal abgetrennt...
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Original von elCutty
    Auf meinem System dauerte die Erstellung von 960x540 25i MJPEG auch die 5,2 fache Zeit


    Sind unsere Systeme so verschieden? Ich habe mal folgendes ausgetestet:



    m2t Testclip: 103,8 Sekunden.

    Renderzeit zu Proxy 960x540, PIC mjepg avi codec, Einstellung 9, Renderqualität draft: 136 Sekunden (1.31 fache Echtzeit).

    Renderzeit zu Proxy 960x540, wie oben nur Einstellung auf 19 (bestmögliche Qualität): 181 Sekunden (1.74 fache Echtzeit)

    Auf die 5.2 fache Zeit komme ich eigentlich nicht hin.

    Cineform Coded: 234 Sekunden (2.25 fache Echtzeit)

    m2t --> m2t: 302 Sekunden (2.91 fache Echtzeit)

    Cineform --> m2t: 292 Sekunden (2,81 fache Echtzeit)

    m2t --> wm HQ: 26:11 Minuten oder 1571 Sekunden, oder 15.1 fache Echtzeit)
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Original von wolfgang
    m2t --> m2t: 302 Sekunden (2.91 fache Echtzeit)

    könnte es an der Länge des Clips liegen? Ich habe den FX1 "goose"-Clip der 4,8s lang ist mit Q=31 (abweichend vom std. Template) in 24s von m2t -> m2t also Faktor F=5,0 gerendert. Die m2t wuchs dabei von 15,282 auf 16,48. Die MJEPG sind schwerer zu vergleichen, weil wir da kein gleiches Template haben, bei mir wurde zu interleaved gerendert, aber ich werde es mir noch mal ansehen.
    LG
    Peter
  • Arbeitest du mit dem mjpeg-codec von Pegasus (PIC)? Da könnte mal ein Unterschied liegen.

    Und die Templates, die ich hier optimiert habe, sind doch genau dokumentiert. Siehe Tutorialbereich, 3. Beitrag in diesem TUTORIAL HIER.

    Obs nun an der Länge des Materials liegen könnte? Hmm, weiß nicht - versuche halt mal das rendern mit einem anderen Testclip.

    Ach ja, und meinen verwendeten PC kennst du eh - die 3.2 Ghz P4 Maschine mit 1 GB Ram und ASUS board, front bus 800.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Das ist insoferne eher irrelevant, als die Proxys ja sowieso retour getauscht werden. Und vollkommen perfekt laufen die Renderungen zu diesem codec auch nicht, auch wenn man beim Rendern uff einstellt, werden die so hergestellten mjpeg-avi proxys dann von Vegas als progressiv interpretiert (zumindest in meinen Tests).

    Auch in der Vorschau mit den mjpeg-avi Proxys in der Timeline gibts bei mir manchmal das Problem, daß fallweise schwarze Streifen durch das Bild laufen, und zwar sowohl in der Timeline wie auch im preview Fenster. Hängt offenbar mit der gewählten Vorschauqualität und der Trackhöhe zusammen, und sich auch durch Umstellen auf andere Höhen/Vorschauqualität aber schnell beheben.

    Aber es läßt sich mit beiden Aspekten kann man arbeiten und schneiden. Vielleicht liegts auch an der alten Codecversion, die ich hier verwendet habe - ich sollte die mal bei Gelegenheit erneueren.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Ich möchte hier nochmals auf das Verzerrungproblem bei DV-avi Proxys retour kommen.

    Den wenn du das mit Pan/Crop korrigierst, streckst du das Bild ein wenig vertikal. Tauscht man diese DV-proxys dann gegen das m2t Material retour, verrutschen (geringfügig) etwaige PiP Effekte. Das ist einer der Gründe, warum ich auf die mjpeg Proxys gegangen bin.

    Ein weiterer Nachteil bei Pan/Crop wäre, daß man dies ja von event zu event einzeln machen muß.

    Oder machst du es nicht mit Pan/Crop - den so hatte ich es zumindest verstanden. Gearshift etwa hätte ja auch die Möglichkeit, entsprechend zu skalieren - aber auch hier gehts nicht ohne Bildverschiebungen ab, wie ich gesehen habe.

    Für mich sind das noch immer Punkte, die ich mit den mjpeg-proxys einfach gar nicht habe - und das erleichtert das Leben enorm; aber natürlich kann man von dort mit den von mir vorgeschlagenen Rendereinstellungen nicht weiter wegrendern, das sind halt echte Proxys und keine Intermediates (zu denen du ja die DV-avi Datein auch verwendest).
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Sobald du beim Schnitt aber auch mal Filter zur Korrektur z.B. Levels, Color Curves oder aber auch einen Weißabgleich machen willst, scheint mir die Qualität der Proxis aber nicht mehr zu reichen und schon gar nicht, wenn es Probleme mit dem Preview gibt. Ganz zu Schweigen vom Sharpen oder Unsharp Mask.

    Wenn man bedenkt, daß für die DV Material begutachtung nicht mal der PC Bildschirm gut genug war, sondern das Bild noch über Firewire auf einen externen TV Monitor gebracht werden sollte, ist das mit den Proxis schon ein herber Rückschritt ;)

    Vegas spielt ja m2t Files im Preview immer so ab, das der Ton korrekt bleibt und einfach bei der Darstellung Frames ausgelassen werden. Selbst bei fps<25 sieht das meist noch recht gut aus.
    LG
    Peter
  • Keiner hat behauptet, daß die Sache mit Proxys und Intermediates nicht auch Nachteile hätte. Den Echtzeitvorteil erkauft man sich halt durch verschiedene andere Nachteile, im Grund genomen sind das alles workarounds.

    Wobei ich die von dir angeführten Punkte noch nicht einmal als soo kritisch sehe - Helligkeits- und Farbkorrektur sind mit den mjpeg Proxys sogar noch halbwegs durchführbar, die Farben zeigen zwischen den mjpeg-avi Proxys und den Originalmaterial eine erstaunlich gute Übereinstimmung. Helligkeit kann auch noch hinhauen. Ich habe ein Testprojekt mit Material von der FX1 in Arbeit, wo das durchaus halbwegs hinhaut. Allerdings ist da zugegebenermaßen von solchen Problemmaterial recht wenig dabei. Sharpen und Unsharpen kann man aber damit vergessen, klar.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Den Echtzeitvorteil erkauft man sich halt durch verschiedene andere Nachteile, im Grund genomen sind das alles workarounds.

    Dann kann man doch aber (zumindest in Vegas) die preview Qualität ganz weit nach untern setzten um damit die 'Echtzeitfähigkeit' zu steigern. Für die Filtereinstellung setzt man sie dann wieder hoch. Gerade mit neuen schnellen PCs sollte das die beste Lösung sein. Leider kann man so mit Vegas wohl auf absehbare Zeit nur maximal 60 m2t Clips bearbeiten. :(
    LG
    Peter
  • Mal abgesehen von der 60er Problematik - man wird die mittlere Vorschauqualität benötigen, die ganz Grobe ist ja noch viel unschärfer als der mjpeg-avi proxy. Und gerade Filter und Übergänge benötigen natürlich beträchtlich mehr an Rechenleistung.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Hier diskutiert halt die künftige HDV-Elite, es kommt nur noch auf den richtigen Zeitpunkt an... :D

    Kriegst es schon hin Wolfgang...

    In meinem Posting, welches hier fehlt wollte ich nur ausdrücken, dass die Storm den Puffer bereitstellt, und EDIUS den HQ-Codec bzw. PCE in EDIUS...
    +++++++ www.hennek-homepage.de/video.htm +++++++
    Pana. FZ-300 - ThiEYE T5 EDGE - Sony RX-100 - Edius
  • So, ich schließe diesen Thread jetzt mal, da der offenbar weiterhin Probleme zeigt.

    Weiter gehts mit der Dikussion HIER.

    Sorry wegen dieser technischen Probleme...
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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