Größe von SSD Platten?

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    • Ich frage mich gerade, wie groß eine SSD wirklich sein muss - reichen 64 GB oder ist sowas zu klein?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hmm, für mich sind die 120 ausreichend. Mein SSD-Backup ist immer so ca. 80 GB groß. Wahrscheinlich sinds die vielen Programme und Programmpakete aus unterschiedlichen Sparten (Audio, Grafik, Video, Entwicklung), die in der Summe den meisten Platz belegen. Ich kann nur grad nicht nachschauen, da ich den Rechner nicht in der Nähe hab.
    • Ja, ihr habt wohl recht dass man mit 60 GB auch auskommt. Ich frage deshalb, da sich meine Tochter für den ab Montag erhältlichen Hofer/Aldi PC interessiert, und der kommt (für Hofer erstmals) mit einer 64 GB SSD Platte. Ich halte das eigentlich auch für ausreichend, den die Arbeitsdatein gehören eh nicht auf die Systemplatte - da ist man vom Anfang an gezwungen sauber zu trennen! :teufel:
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Mein Haus-und Hof-Rechner belegt gerade mal 29 GB auf der SSD (128 GB). Allerdings sind einige Mechanismen abgeschaltet (Hybernate) oder umgelegt (Auslagerungsdatei und Temp-Bereich). Installiert man nicht jeden Mist auf C:, dann langen 60 GB also locker. Auf meinem Videorechner sind das noch 10 GB weniger.

      Aber: Junge Ladies werfen oft alles auf C: !!! Das solltest Du ihr tunlichst abgewöhnen. Denn sonst reichen 60 GB nicht wirklich lange.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wenzi ()

    • Sie ist eigentlich schon entsprechend "konditioniert" - kennt sie schon von ihrem derzeitigen System, dass man da blöderweise fallweise Images zurückspielen muss. :)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Original von wolfgang
      Ja, ihr habt wohl recht dass man mit 60 GB auch auskommt.

      Nun, die 60 GB sind nur die halbe Wahrheit. Mein PC belegt mit der Adobe Production Suite CS 5 insgesamt ziemlich genau 40 GB (Hybernate deaktiviert, denn das würde weitere 12 GB an Speicher benötigen). Deaktiviert nun jemand den Ruhezustand nicht und hätte (wie ich) 12 GB RAM, dann wären allein durch System und Adobe über 50 GB belegt. Nun könnte man sagen, das 10 GB an Reserve ausreichen. Dabei wird aber nicht bedacht, dass moderne SSD's, deren Flash-Speicher im 25nm Fertigungsprozess hergestellt wurde, nur noch über ca. 3500 Schreibzyklen an Lebensdauer verfügen. Diese würden dann trotz Wear Leveling auf diesen verbleibenden Restspeicher verfallen, vorausgesetzt dieser steht auch zur Verfügung. So war ich erst gestern bei einem Kunden, der sage und schreibe 30 GB im Papierkorb hatte und sich wunderte, warum seine Images ein derartiges Ausmaß angenommen hätten.. Ebenso darf man nicht vergessen, dass die 60 GB-Varianten der SSD's immer die mit Abstand leistungsschwächsten Versionen sind..

      Nach meinem Dafürhalten sind also 120 GB aus heutiger Sicht als Untergrenze anzusehen..
    • Also in anderen Worten: ja es geht, aber es ist am unteren Limit. Ok, ist halt für die Leistungsklasse zu reflektieren um die es geht.

      Josef, sei doch bitte mal so nett und wirf einen Blick auf dieses angebotene Aldi-Medion-System hier:

      videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=12736
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Bedenkt aber bitte: Nicht jeder hat ein CS5 installiert. Das ist schon eine ganz besondere Nummer!

      Ich kam früher mit einer 30 GB-SSD recht gut aus. Davon waren rund 2/3 belegt. Mir war das jedoch auf Dauer zu "eng" und so spendierte ich zwei Systemen eine 128 GB-SSD. Das sollte wohl wirklich reichen, wenn man nicht ganz besondere Dinge treibt.



      deren Flash-Speicher im 25nm Fertigungsprozess hergestellt wurde, nur noch über ca. 3500 Schreibzyklen an Lebensdauer verfügen


      Das kann man dann ja wohl gleich in die Tonne kippen. Sowas ist doch völlig daneben.
    • Original von wolfgang
      Josef, sei doch bitte mal so nett und wirf einen Blick auf dieses angebotene Aldi-Medion-System hier:

      Der PC sieht wirklich gut aus. Die Micron C400 ist der Clon zur Crucial M400, das ist eine gute SSD. Wenn nicht zuviel an Daten drauf kommen, so dass mindestens 20 GB frei bleiben, sehe ich auch bei 60 GB kein Problem.

      Die Micron C400 ist im 25nm Fertigungsprozess hergestellt (Wie fast alle neuen SSD's)

      Das kann man dann ja wohl gleich in die Tonne kippen. Sowas ist doch völlig daneben.

      Das ist relativ.. Machen wir folgende Überlegung: Die Platte hat 60 GB formatierte Kapazität. System und Programme belegen die Hälfte, also etwa 30 GB. Somit verbleiben 30 GB an freiem Platz..

      Schreibst man nun jeden Tag 10 GB auf die Platte, wird das durch Wear Leveling jedes mal auf die am wenigst beschriebenen Speicherzellen verteilt. Diese 30 GB an Speicherzellen werden somit alle 3 Tage aufs Neu beschrieben. Bei 3500 Schreibzyklen verbleiben als Restlebensdauer somit 3 x 3500 Tage. Das entspricht gut 28 Jahren..

      Anderes Beispiel: Auf dieser Platte sind 40 GB, es verbleiben somit 20 GB an freiem Platz. Werden nun pro Tag 20 GB auf die Platte geschrieben, greift Wear Leveling nicht mehr, da der gesamte verbleibende Platz beschrieben wird und somit keine freien Speicherzellen zur Umverteilung mehr da sind. Also verleiben hier gerade mal diese 3500 Schreibzyklen. Das entspräche nun etwa 9,5 Jahren an Lebensdauer der Platte.

      Wer nun weiß, wie wenig 20 GB beim Video-Schnitt sind, muss hier einfach umdenken. Diese 20 GB könnte man bei einem Video-Projekt am Tag leicht 10 (oder mehr) x voll kriegen. Und hätte somit nur ein knappes Jahr an Plattenlebensdauer zur Verfügung. Hier hilft "Brain.exe" - alles was groß ist muss eben auf eine weitere HDD.. Gigabytes an Handy-Clips oder Audio-Dateien sind auf der SSD einfach tabu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mr Jo ()

    • Schon richtig. Nur schreibt Windows ständig in der Gegend umher, unentwegt wird etwas protokolliert, ausgelagert und wieder gekappt. Da erscheinen mir die 28 jahre reichlich hoch gegriffen, obwohl mathematisch wohl richtig berechnet. Ich habe da dennoch meine Zweifel.

      Vielleicht sehe ich das auch zu verkrampft.
    • Die Glaskugel der Erfahrung sagt: Ewig halten werden sie wenn sie das Preisniveau und die Kapazität der sich drehenden Festplatten erreicht haben.
      vg Ian
    • Nun, immerhin gibt ChrystalDiskInfo den Zustand meiner SSD mit 97% an. Das ganze bei 2065 Betriebsstunden. Da fühle ich mich doch gleich mal zum Nachrechnen herausgefordert..

      Also 3% "Verbrauch" für 2065 Betriebsstunden würde demnach bedeuten, dass 2065/3 einem Prozentsatz an Verbrauch entspricht. Das wären somit 688 Std. pro Prozent. 100% Verbrauch wären damit nach 68800 Std. erreicht. Das entspräche dann 2866 Tagen bzw. 7,85 Jahren. Gesamtbetriebszeit der SSD natürlich.. Nun habe ich selbige SSD aber seit über einem halben Jahr im Einsatz. Würde man hier (rein statistisch gesehen) diese 3% einem halben Jahr an Real-Livetime gleichsetzen, so würde meine SSD also nach einem Jahr 6% an Lebenszeit verbraucht haben. Die tatsächliche Gesamt-Lebenszeit meiner SSD würde demnach 16,7 Jahre betragen. Mal sehen :pfeifen:

      [IMG:http://www.abload.de/img/diskinfo0nfe.jpg]

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    • Aber, umso weniger Kapazität sie hat umso schneller altert sie. Hast Du das mitgerechnet?

      PS hat das Programm "ChrystalDiskInfo" wirklich fast den selben Namen wie meine Kristallkugel?
      vg Ian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ian ()

    • Wolfgang, du hast doch 24 GB Speicher.. Dann belegt dein aktiver Ruhezustand ebenfalls 24 GB. Deaktiviere ihn, dann gewinnst du Platz und Speicherzellen für Wear-Leveling. Das geht bei Win 7 aber nur über die Kommandozeile. Also das Startmenü so anpassen, dass der Befehl "Ausführen" angezeigt wird. Dort dann "cmd" (ohne Gänsefüßchen) eingeben, es öffnet sich der Kommandointerpreter. Dort gibst du "powercfg -H off" ein, gefolgt von einem Druck auf die Eingabetaste.. Möchtest du den Ruhezustand wieder aktivieren, dann lautet das Commando: "powercfg -H on" (+Eingabetaste)