Angepinnt VAD: Erfahrungsbericht Sony TD10 - Filmen und Schnitt

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    • Original von mk3d
      Es geht jetzt zum einen um die Frage, ob man grundsätzlich das in 1080 24p gewandelte Material zunächst wie in Deiner Beschreibung als Links/Rechts + separat Audio speichern sollte und erst danach bei Bedarf als Side-by-Side Full + 5.1 Audio (für z.B. PD10), was aber bedeuten würde, dass man eine Rendergeneration mehr benötigt.


      Wenn man vor der Wahl steht, die Zahl der verlustbehafteten Rendervorgänge zu minimieren, würde ich diese Zahl immer minimieren wollen. Mein workflow in der VAD zielte darauf ab, dass ich das Material in Vegas authore. Willst du es aber im PD10 mit Menüs versehen, kanns sehr wohl Sinn machen, zu sbs full auszugeben.


      Original von mk3d
      Zum anderen (und das ist für mich das Wichtigste) geht es um die Frage, wie ich mit meinem in 1080 50i gespeicherten Material am Besten verfahre. Das sind immerhin über 140 min (auf viele Einzelsequenzen zwischen 2 - 8 min verteilt) und die würde ich ungern alle nochmal aus dem Original TD10 Material komplett neu machen müssen. D.h. Ausgangspunkt ist:

      1) Import der Links (inklusive 5.1 Audio)/Rechts Streams in Vegas und Paarung zum 3D Subclip
      Projekteinstellungen:
      1920x1080 25 Frames PAL
      Fieldreihenfolge: oberes Field zuerst
      Deinterlaceverfahren: Fields interpolieren

      2a) Export aus der Vegas Timeline als getrennte Links/Rechts/Audiostreams
      Vorlage:
      AVC 1920x1080
      Profil: Main, Entropy-Codierung CABAB
      Framerate: 50,000 Double PAL
      Fieldreihenfolge: Kein (Progressive Scan)
      Bitrate: 26.000

      oder

      2b) Export aus der Vegas Timeline als Side-by-Side Full + Audiostream
      Vorlage MC AVC:
      Framegröße: benutzerdefiniert 3840x1080
      Profil: Main, Framerate: 50,000000
      Fieldreihenfolge: Kein (progressiv Scan)
      Konstante Bitrate: 50.000,000


      Bei dem Schritt würde ich persönlich eher 2a nehmen, da ich dem Sony AVC Encoder eigentlich eine bessere Qualität zutraue als dem MC AVC Encoder. Und weil immer wieder beim MC AVC Encoder auch über Qualitätsprobleme berichtet wird. Wenns aber bei dir problemlos geht, ist auch 2b möglich.

      Hier würde ich auch alle Einzelsequenzen zusammen rendern!! (vor der Streckung)

      Original von mk3d
      3) Import der 50p Links (inklusive 5.1 Audio)/Rechts Streams in Vegas und Paarung zum 3D Subclip oder Import des 50p Side-by-Side Video + Audiostream und Wandlung zu 1080 24p


      Wenn du den vorher hergestellten Clip eh wieder importierst, wars hier egal, ob du 2a oder 2b genommen hast. Wenn du strecken willst, kommst du aber um die Schritte 2a oder 2b, und dann 3 eh nicht herum.


      Original von mk3d
      4a) Export aus der Vegas Timeline zu Links/Rechts/Audio in 1080 24p
      Vorlage Sony AVC BluRay:
      Videoformat AVC 1920x1080
      Framerate 23,976 Progressive Scan
      Bitrate 25.000
      Vor dem Rendern in Eigenschaften Video resampling dekativiert und in den Projekteigenschaften Deinterlace-Verfahren auf Kein gesetzt
      Eine direkte Image Erstellung aus der Timeline kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht machen, da ich viele Einzelsequenzen (die ich alle vorher wandeln muss) zu einem Gesamtfilm aneinanderreihen muss


      Ich würde die vielen Einzelsequenzen vorher eher alle mal zusammen setzen, und dann strecken - und nicht alle einzeln strecken?

      Dann kann das auch der letzte Renderschritt sein, wenn man eben direkt das 1080 24p Material aus Vegas rausrendert und nicht mehr in den PD10 gehen will. Geht man in den PD10 weil man Menüs will dann nimmst halt 4b


      Original von mk3d
      4b) Export aus der Vegas Timeline zu Side-by-Side Full + Audio in 1080 24p
      Vorlage MC AVC:
      Framegröße: Benutzerdefiniert 3840x1080
      Framerate 23,976 Progressive Scan
      Konstante Bitrate 50.000
      Vor dem Rendern in Eigenschaften Video resampling dekativiert und in den Projekteigenschaften Deinterlace-Verfahren auf Kein gesetzt
      Die so erstellten Einzelsequenzen können zur Discerstellung in PD10 importiert werden



      Original von mk3d
      5) Import aller benötigten Einzelsequenzen entweder als Links/Rechts/Audio oder Side-by-Side-Full/Audio und Image Erstellung aus der Vegas Timeline
      Vorlage Sony MVC:
      Videoformat MVC 1920x1080
      Framerate 23,976 Progressive Scan
      Bitrate 25.000
      Vor dem Rendern in Eigenschaften Video resampling dekativiert und in den Projekteigenschaften Deinterlace-Verfahren auf Kein gesetzt


      Also ganz verstehe ich den workflow noch nicht - 5) ist dann vermeidbar, wenn man vor 4a schon alles zusammen gerendert hat - oder auch bei 4b braucht man das eigentlich nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Ganz herzlichen Dank, Wolfgang!

      Ich werde das jetzt alles nochmal in Ruhe überdenken.

      Alle Sequenzen vor der Streckung zusammenzuführen verringert sicherlich auch den Arbeitsaufwand bei der Streckung und macht sicherlich Sinn, wenn man die BD Ausgabe in Vegas ohne Menüs macht. Da ich die einzelnen Sequenzen aber als eigenständige Kapitel im Gesamtfilm benötige, müsste ich sie hinterher wieder in PD10 auseinanderschneiden.

      Was die Einstellungen in den jeweiligen Rendervorlagen angeht, nehme ich nun an dass sie so stimmen, da Du in keinem Punkt widersprochen hast!?

      LG

      Martin
    • Ich habe mir nicht so genau angesehen, ob man Kapitel im PD10 jetzt nur am Anfang eines Clips setzen kann, oder auch im Clip. Wenns auch im Clip geht, würde ich das Material vor der Streckung zusammen fügen.

      Nein, bei den Einstelllungen ist mir jetzt nichts aufgefallen was kritisch wäre.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Bernd, ich weiß ja nicht ob Deine JVC auch im AVC/MVC 1080 50i Format aufzeichnet. Wenn das so sein sollte gibts in PD10 folgendes Problem:

      PD10 kann 3D BDs nur in 1080 24p oder 720 60p. Da das Kameramaterial aber in 1080 50i vorliegt, erhälst Du auf der fertigen Discs ruckelige Videos. Mit dem PD10 kann man das Ausgangsmaterial glaub ich nicht wandeln. Das Wandeln des Materials in 1080 24p geht nur mit Vegas. Und da PD10 kein Links/Rechts Material annimmt, muss das gewandelte Material in Vegas als Side-by-Side ausgegeben werden, damit es wieder in PD10 importiert werden kann!


      Das mit dem Ruckeln ist mir bewusst, habe ich ja auch geschrieben.
      Diese Sachen sind wohl alle in der Mache und werden wohl auch von Cyberlink überarbeitet.
      Side-by-Syde Material steht mir im Augenblick nicht zur Verfügung, sonst würde ich es mal ausprobieren.

      Läßt sich denn nicht AVC/MVC Material aus Vegas in PD10 inportieren?

      Originalmaterial der Sony (Clips von Wolfgang) und der JVC von mir, wird problemlos angenommen.
      Ich frage hier nur, warum soviel hin und her gewandelt wird.
      Vielleicht verstehe ich auch, in meinem Alter, das Problem nicht mehr so richtig.

      PS: Im PD10, kann man Kapitel an allen nur möglichen Stellen einsetzen.

      Einer der PD10 benutzt.
    • Original von Modellbahner
      Läßt sich denn nicht AVC/MVC Material aus Vegas in PD10 inportieren?


      Eben nicht, weil Vegas Material über den MVC-Encoder nur in Form von den beiden getrennten Datein ausgibt, in dieser Form liegt MVC ja auch auf eine 3D Blu Ray vor. Eine gemußte MVC Datei ausgeben kann Vegas nicht, weil man das normalerweise in keinem workflow braucht. Und da der PD10 keine 2 Datein annimmt, muß man über andere Formate gehen.

      Aber der Großteil der Hin- und Herwandlerei hat den Sinn, aus dem 1080 50i Material eben fachgerecht 1080 24p Material zu zaubern, welches in keiner Weise ruckelt. Das ist eine Wandlung, die wiederum der PD10 nicht gut kann.

      In Summe ist dieser Workflow ein Versuch, die Stärken beider Tools zu nutzen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Hallo
      ich bin echt entsetzt über so viel Frechheit von Sony, da kauft man sich für 1200 Euro eine Kamera, dann bekommt man dazu noch Vegas 11 geschenkt obwohl Sony genaustens bewusst ist das man da mit eh kein richtiges 3D bearbeiten kann.

      Dann kauft man sich Sony Vegas 11 Pro und wieder wird man über den Tisch gezogen, denn eine Erstellung einer 3D Blue Ray in 24p ist eigentlich nicht möglich, obwohl es ja die Funktion gibt wird dabei das Videomaterial total zerstört.
      Es hat sich zur Version Vegas 10 Pro absolut nichts geändert.

      Und jetzt soll ich noch 7,50 Euro für eine Anleitung bezahlen, wie man über 50 Umwegen eventuell ein halbwegs brauchbares 24p 3D Video erstellen kann.??
      Dann lass ich es lieber ganz sein......

      Ich verstehe nicht warum Sony nicht einfach das fertig geschnittene Videomaterial von den 25 Bilder auf die 24 streckt und es einfach um dieses kleine bisschen langsamer laufen lässt, das kann doch nicht so schwer sein.

      Aber eigentlich kann ich mir die Frage selbst beantworten.
      Da Vegas ja in Amerika programmiert wird und dort das Video in 30 Bilder aufgenommen wird, gibts dort dieses Thema gar nicht.
      Nur uns blöden Europäern wurde wieder das 25 frame Format aufgezwungen, können die nicht einfach eine neue Firmenware auf die Kamera machen, dann wären alle Probleme gelöst.
      Ich bin mir sicher das auch Vegas 12, 13, 14, 15 usw. unser Problem nicht klären wird, es besteht bei Sony und Vegas gar kein Interesse dies zu ändern.
      Wir sollen doch ruhig zahlen für ein Produkt das sowieso nicht geht....

      Sollte hier im Forum jemand eine kostenfreie Lösung für eine einigermaßen machbare Umwandlung meines Urlaubsvideos von der TD 10 auf das Format für die 3d BluRay 24p haben, dann wäre ich sehr dankbar.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Argonigus ()

    • Du magst ja recht haben in vielen Dingen, aber mit Polemik kommst nur selten zum Ziel. Anregung: Versuche mal selbst eine Lösung zu finden. Das machen viele hier... :wink2:
    • Ich kann nur noch festhalten, dass die Methoden sehr wohl funktionieren. Und natürlich kann man mit Vegas (Pro) 11 richtiges 3D bearbeiten. Wenn du damit nicht zufrieden bist, verkaufe halt Vegas und schau womit sich das Material noch bearbeiten läßt.

      Dein Posting hier zeigt höchstens, dass du auch das amerikanische Format nicht verstanden hast - den die US Geräte der TD1 wie auch der TD10 zeichnen auch in 60i auf, und auch das bekommt man nicht direkt und unmittelbar auf eine 3D Blu Ray. Dort ist die Sache auch nur über 720 60p möglich (wie bei uns über 720 50p), und die Konversion zu 1080 24p ist über eine Streckung der Timeline für 60i gar nicht zu machen, wie wir es von PAL her immerhin möglich ist.

      Es zwingt dich keiner, in 3D mit den Consumer-Geräten zu filmen. Du kannst ja durchaus auch 3500 Euro für die gerade erschienene Panasonic Z10000 ausgeben, die zeichnet auch direkt in 1080 24p auf.

      Und weil du dich aufregst über die 7,5 Euro: ich halte es für legitim, dass ich mir persönlich auch mal ein paar Euro dazu verdiene, um mir meine Videosachen zu finanzieren. Entschuldige daher, wenn ich dir in diesem Fall mal nicht alles gratis und mundgerecht fertig liefere. Denn auch zur Investition in die 7,5 Euro zwingt dich keiner, oder vielleicht kannst du dir das Heft ja woanders schnorren. Mir egal. Aber du kannst dir die Methode ja sicherlich auch selbst erarbeiten, viel Spaß dabei.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Hallo
      die 7,50 gönne ich dir vom Herzen, da ich mir bewusst bin wieviel Arbeit dahinter steckt, aber warum du Sony und Vegas immer in Schutz nimmst werde ich nie verstehen.
      Wenn mit Vegas 11pro die Erstellung einer Blue Ray 3D in 24p so einfach geht, warum muss Du da eine extra Anleitung dafür schreiben und hast dafür so viel Zeit und Arbeit gebraucht und du bist ja kein Laie.
      Du willst es nicht verstehen, das es auch Leute gibt die sich nicht 2 Monate jden Tag mehrer Stunden Zeit nehmen können und wollen um ein Urlaubsvideo zu bearbeiten und auf Blue Ray anzusehen.
      Dafür hat man ja genug Geld bezahlt, und Du verteidigst Sony und Vegas noch das alles so problemlos funktioniert.
      Ich habe mir jetzt die Testversion von PowerDirector 10 geholt, dort steht in der Beschreibung das man damit 3d Videos bearbeiten und Blue Rays brennen kann.
      Mal sehen ob das dort auch Abzocke ist......
      Rene

      P.S.Für was gibts eigentlich noch ein Forum wenn man sowieso nur blöde Kommentare bekommt und Hilfe nur noch gegen Geld gewährt wird, Schade .....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Argonigus ()

    • Ich bekomme die 7,5 Euro ja gar nicht - sondern ich habe gegen Honorar einen Artikel geschrieben, der damit Eigentum der VAD ist. Und die verkauft den entweder über ihr Heft oder halt auch als download-Version.

      Ich nehme Sony nicht in Schutz, ich bin durchaus einer der Kritiker an Punkten von Vegas, aber an ganz anderen Punkten. Und Sony hat die diversen Divisions - wenn die 1080 24p in den Consumer Geräten eingebaut hätten, gäbe es das Problem nicht. DAS ist allerdings eher der eigentliche Kritikpunkt, denn das wollte man halt nur in den Profiversionen der TD10 verbauen. JVC ist da aber um nichts besser, die spielen das gleiche Spiel. Und Panasonic macht es genauso - die Geräte die 1080 24p können gibts halt erst ab zirka 3000 Euro. Da kann allerdings nichts die Sony Division dafür, die Vegas programmiert...

      Wie jemand seine Zeit verbringt, sie sich aufteilt, ist nichts, was ich verstehen muss oder will. Das ist jedermanns Sache. Ich weiß nur, dass man die Logik der Industrie nicht ändern wird. Der einzelne Konsument hat hier nur die Entscheidung, zu kaufen oder nicht zu kaufen. Warum hast du den gekauft, wenn die Produkte nicht dem enstprechend was du erwartest? Denn die Formatprobleme sind bekannt gewesen.

      Mit dem PD10 wirst du unmittelbar nicht glücklicher werden. Hättest du die diesbezüglichen Diskussionen verfolgt, dann würdest du wissen, dass die

      a) beim Authoren von 3D Blu Rays nur die Ausgabe zu 1080 24p und zu 720 60p unterstützen. 720 50p wird dort zur Zeit nicht unterstützt - gerade ich habe mich bei denen stark gemacht, dass das benötigt wird, vielleicht kommt es ja noch.

      b) gegenwärtig hat die Authoringfunktion des PD10 noch einen kräftigen Bug, da stoppt das Auhtoring plötzlich und das wars. Eine 3D Blu Ray konnte ich daher nicht brennen.

      c) in der Testversion ist der MVC Encoder gesperrt, damit kann man ohnedies keine 3D Blu Ray erstellen - geht erst in der Kaufversion.

      Ob du das verbalradikalistisch als Abzocke bezeichnest - vermutlich ja, weil das Feature b) ja gegenwärtig nicht mal funktioniert. Bei Sony geht wenigstens das Brennen zur 3D Blu Ray.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Gibt es denn keine möglichkeit das Video in 50i genau wie auf der Kamera ist abzuspielen.
      Der Player in der Sony HDR TD10 kanns doch auch es musste diesen in einem Modul mit Festplatte und HDMI geben das würde ja schon reichen.
      Was ich auch noch festgestellt habe ist das mein original Video auf der Kamera nicht nur setlich sondern auch etwas in der Höhe versetzt ist und die geränderten Videos egal welches Format oder Programm immer nur seitlich versetzt sind.
      Entweder war meine kamera nicht richtig justiert oder es muss so sein.
      Könnte jemand mal auf seine Sony schauen am besten über den TV und Standbild ob es bei euch auch so ist.
      Zum PowerDirector muss ich sagen das er beim ersten mal auch gemeckert hat ich solle upgraden aber auf einmal gehts auch ohne und ich konnte ne Blue ray 3d erstellen aber er zeigt auf dem TV als INFO nur 3D 1080 50hz an und so richtig 3D ist es aber nicht und es ruckelt so derart das einem die augen weh tun.
    • Original von Argonigus
      Gibt es denn keine möglichkeit das Video in 50i genau wie auf der Kamera ist abzuspielen.


      Doch, mit dem PMB 5.8 und einem Blu Ray Player, der AVCHD 2.0 abspielen kann (das sind bisher nur die letzten Sony Modelle ala 480er aufwärts mit Firmware-Update).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Mahlzeit!


      Original von Argonigus ... Ich verstehe nicht warum Sony nicht einfach das fertig geschnittene Videomaterial von den 25 Bilder auf die 24 streckt und es einfach um dieses kleine bisschen langsamer laufen lässt, das kann doch nicht so schwer sein. ...

      Ist es auch nicht. In Premiere Pro kann man es genau so machen. Und ich mache es auch so: Linkes und rechtes Video (1080p25) importieren und unter Datei > Filmmaterial interpretieren als 24p interpretieren lassen. Allerdings weiß ich nicht, ob es auch so mit 3D-Filmmaterial von der TD10 so funktioniert. Nun noch eventuelle Nachbearbeitung. Anschließend diese beiden Videos nebeneinander (also 3840*1080p24) mit MP4-Kompression ausgeben (ich finde 60 MBit/s angemessen) und das daraus entstandene Video in PowerDirector 10 Ultra importieren. Dort ein 2D-Menü basteln und als echte 3D-BD ausgeben. Fertich!
      Das einzige Problem, das ich mit PowerDirector habe ist die zu geringe Bitrate bei der Erstellung der BD (links und rechts jeweils max. 12 bzw. 10 MBit/s, "gemessen" beim abspielen mit der PS3), denn dadurch wird das Video geringfügig unschärfer. Man sieht es zwar nur beim direkten Vergleich mit dem Original und der Effekt ist auch nur sehr schwach, aber eben doch nachweisbar vorhanden. Warum kann man die Bitrate nicht einstellen? Ich vermute Lizenzprobleme. Je niedriger die Bitrate desto billiger die Lizenz. Leider kann ich nicht zwischen billig und teuer wählen, denn es gibt nur diese eine Programmversion von CyberLink.

      Original von Argonigus ... Da Vegas ja in Amerika programmiert wird und dort das Video in 30 Bilder aufgenommen wird, gibts dort dieses Thema gar nicht.
      Nur uns blöden Europäern wurde wieder das 25 frame Format aufgezwungen, ...

      Da man es nicht oft genug schreiben kann schreibe ich es hier dazu passend gleich nochmal:
      Nicht nur in Europa, sondern auf jedem Kontinent dieses Planeten (Antarktis weiß ich nicht) gibt es Länder in denen es einen Videostandard mit 25 Bildern/s gibt (PAL oder/und SECAM). Das betrifft über 5 Milliarden Menschen (von insgesamt fast 7 Milliarden). Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung lebt also in Ländern mit 30 Bildern/s. Eine Firma, die ihre Videoprodukte weltweit verkaufen möchte und das nicht beachtet kann man nicht ernst nehmen und darf sie mit allen verbalen Mitteln bekämpfen, denn sie ziehen den Menschen, die in den PAL-/SECAM-Ländern leben, das Geld aus der Tasche ohne eine adäquate Gegenleistung zu erbringen. Wie mich eine Firma behandelt so behandle ich sie auch.


      Gruß
    • Gut, die Ausgabemöglichkeit als 720 50p soll beim PD10 ja nachgereicht werden. Dürfte nicht mehr ewig dauern - löst aber nicht das Problem für Anwender, die aus 1080 50i halt 1080 24p machen wollen. Weil diese Konversion funktioniert auch im PD10 nicht sonderlich gut.

      Die Streckung ist auch in Vegas möglich, wie sie auch in CS5 möglich ist (ob das aber MVC importieren kann bezweifle ich, da braucht es das Cineform intermediate). Sie ist auch in Edius möglich. Die Art und Weise wie das geht, hängt halt von der Software ab.

      Zur Datenrate im PD10 - für andere Vorlagen kann man durch einen Eingriff, den Bernd mal beschrieben hat, die Datenrate anpassen, nicht aber für die 3D Blu Ray Vorlagen. Das Basteln der 2D Vorlagen ist auch so eine Sache, bei 3D geht das Authoring halt zumindest bei mir nicht.

      Persönlich hoffe ich, dass wir vielleicht mit dem kommenden Edius 6.06 eine weitere Lösung bekommen - wie gut die sein wird wird man sehen.

      Offenbar ist es halt unter dem Strich so, dass der 3D Schnitt noch immer am Anfang steht. Auch für den HDV-Schnitt oder auch für den AVCHD Schnitt hat die Sache halt eine gewisse Entwicklunge gebraucht, bis sie gut geworden ist.

      Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die seltsame Einschränkung auf 720 50p, 720 60 wie auch 1080 24p für 3D BDs leider nicht von den Herstellern der Software kommt, sondern vom Blu Ray Konsortium. Es hätte eigentlich möglich sein müssen, für eine 3D Blu Ray auch 1080 50i/60i zuzulassen... man hat aber nur die 3 genannten Formate zugelassen. Denn dass auch 1080 50i/60i über hdmi abspielbar ist, sieht jeder der eine TD10 über hdmi an einen 3D HDTV anhängt. DORT sitzt eigentlich das tatsächliche Problem.... eine Norm zu generieren, die halt nur für die Filmindustrie mit 1080 24p wirklich angemessen ist. Weil man eigentlich ja gar keinen 3D Inhalt von eigenen Aufnahmen haben will, um die 3D Cashcow im Kino nicht zu schädigen?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Original von wolfgang
      Offenbar ist es halt unter dem Strich so, dass der 3D Schnitt noch immer am Anfang steht. Auch für den HDV-Schnitt oder auch für den AVCHD Schnitt hat die Sache halt eine gewisse Entwicklunge gebraucht, bis sie gut geworden ist.


      Das sehe ich auch so. In ein bis zwei Softwaregenerationen werden die Anfangsschwierigkeiten vergessen sein.
      vg Ian
    • Ich glaube nicht, dass sich die Filmindustrie noch sehr lange an 24p klammert - erste kritische Stimmen werden ja schon wach, dass diese Entwicklung bald in Gang kommen könnte. Da denken's schon an 4k und 8k und rattern immer noch mit 24 f/s herum - das geht nicht mehr lange gut.
    • das geht nicht mehr lange gut.


      Warum nicht? Alles was schneller als 24P ist, sieht angeblich nach billigen Video und nicht nach Kino aus. Die 48P werden in Hollywood zumeist nur für 3D Produktionen gefordert.

      Die DCI hat ihre technische Spezifikation eines Speicher- und Transportformats für digitalen Film festgelegt und der SMPTE mitgeteilt. Im Juli 2005 wurde die Version 1.0, im April 2007 die Version 1.1 der DCI System Requirements and Specifications for Digital Cinema veröffentlicht[3]. Dabei haben sich die Mitglieder für den Codec Motion JPEG 2000 entschieden. Die Master-Auflösung kann 2K, 4K und 2K in 3D betragen. Je nach Kamera und Projektor werden niedrigere Auflösungen festgelegt. Verwendet wird ISO/IEC 15444-1 „JPEG2000“ (.jp2) im CIE-XYZ-Farbraum mit 12 bit je Komponente bei 1/2.6 Gamut kodiert zu 16 bit RGBA 4444. Der Audiokanal enthält Bitströme mit 24 Bit bei 48 kHz oder 96 kHz Abtastrate. Der Datencontainer ist MXF-konform mit XML-kodiertem Inhaltsverzeichnis und maximal 250 MBit/s. 24 und 48 Bilder sind pro Sekunde bei 2K spezifiziert, 25 werden eingearbeitet, 30 sind in der Planung, 4K ist bei 24 Hz. Das Format bietet genügend Spielraum für die technische Weiterentwicklung. Durch Verwendung von Alphakanälen und mehrerer Ebenen können beispielsweise Untertitel integriert werden. Der Löwenanteil der tausenden digitalen Säle verwendet 2K. Die DCI hat das Standardisierungsverfahren offiziell abgeschlossen, erarbeitet aber weitere Details, welche unter anderem Sicherheitsfragen und 3D-Projektion betreffen.
    • Mehr als 24p ist nicht realistisch - weil über hdmi nicht mehr geht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang