Aktuelle SSDs

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    • Original von Sunbank
      Vielleicht könnt ihr mich mal schlaumachen. Was hat es mit diesen gemergten Clips auf sich? Muss ich das so verstehen, dass aus vielen Clips ein einziger großer Clip gemacht wird?

      Nein, nicht ganz. Es wird ein großes File daraus gemacht, das dann in Vegas durch das Laden der EDL logisch in die einzelnen 'Events' aufgeteilt wird, die den EinzelClips entsprechen. So kann man natürlich jeden Clip mit einer einzelnen Korrektur versehen. Beim Abspielen in der Vorschau wird aber zwischen den Clips nicht von einem File zum anderen gewechselt, sondern nur innerhalb des Files weiter gelesen. Dadurch geht auch das flüssiger.
      LG
      Peter
    • Beim Abspielen in der Vorschau wird aber zwischen den Clips nicht von einem File zum anderen gewechselt, sondern nur innerhalb des Files weiter gelesen. Dadurch geht auch das flüssiger.


      ... und genau hier kann eine SSD für einen Performanceschub sorgen, wenn Vegas endlich mal in der Lage ist, die Einzeldateien schneller zu öffnen. Bis der Datenstrom wieder voll fließt, vergeht fast 1 Sekunde. Man sieht das am Einbruch der Framerate im Preview-Fenster. Allerdings passiert das auch dann, wenn man in einem Clip umher springt (mit dem Mauszeiger). Ich könnte mir daher denken, dass wenn man in einem gemergten File eine Minute entfernt (durch Schnitt), dass dann Vegas ähnliche Zicken macht wie beim Sprung auf eine neue Clipdatei. Solange man in einer gemergten Datei nichts rausschneidet (logisch betrachtet), dürfte das mit der besseren Performance an den logischen Clipgrenzen stimmen.

      Ich habe allerdings seit dem Einsatz der SSD den Eindruck, dass diese Störstelle zwischen zwei Clips geringer geworden ist. Zwar bricht der Framezähler im Previewfenster auch hier kurz ein, doch sehe ich im großen Monitor keinerlei Ruckeln mehr. Der Film "fließt" gleichmäßig weiter, als wäre er aus einem Guss.

      Framerateanzeige und ruckelfreie Wiedergabe auf dem Monitor sind bei Vegas außerdem nicht fest miteinander gekoppelt. Selbst wenn hier 50 f/s angezeigt werden, kann es beträchtlich dabei ruckeln.
    • Hallo,

      wer hat von euch noch die "alte" Schnittstelle Serial ATA 3.0 Gbit/s und eine aktuelle SSD mit > 500 MB/S lesen bzw. schreiben?

      Werden da die aktuellen SSD ausgebremst?

      Ich frage, weil ich für meine Videoprojekte auch ene SSD anschaffen möchte und da ich noch ein Mainboard mit Serial ATA 3.0 Gbit/s habe (Asus P6T), könnte ja auch eine ältere SSD mit geringerer Schreib-/Leserate reichen.

      Was meint Ihr?

      viele Grüße
      Armin
    • Ja, natürlich wird's ausgebremst (auf rund 300 MB/s eben).
      Trotzdem würde ich keine "alte" SDD kaufen, denn diese würde ja sicherlich irgendwann in meinen neuen PC wandern.
      (Wenn nur Video-Projekte auf der SSD laufen dürfte diese sehr sehr lange funktionieren).

      Ich würde also eine möglichst schnelle SSD kaufen - momentan die neue SAMSUNG 830.
      (Ich habe selber eine seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden - sie ist extrem schnell und läuft problemlos).

      Und noch ein Hinweis:
      SSDs mit Controllern, die ihre hohe Datenrate mit Datenkompression erreichen, machen für eine Video-Verarbeitung keinen Sinn, da Video-Daten nicht komprimierbar sind.
      Ich würde daher keine SSDs mit SandForce SF-2200-Controller kaufen - auch deshalb nicht, weil möglicherweise immer noch die Firmware dieser SSDs Probleme bereitet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von VIDFan ()

    • O.K., davon bin ich auch schon ausgegangen. Mein Kalkül ist halt, daß ich mir erstmal keinen neuen PC mit SATA 6Gbit/S Interface zusammenschrauben werde und die SSD's mit den hohen Datenraten bis dahin günstiger werden. Aber das ist ja alles Spekulation ... und vielleicht werde ich ja doch eher schwach als ich jetzt gerade denke und baue mir einen neuen PC zusammen ... :Zwinkern:

      Der Hinweis mit dem Controller und der Datenkompremierung ist interessant.
      Kannst du mir noch einen Tipp geben, wie ich SSD's erkenne, die ihren Datendurchsatz über die Datenkompression erreichen?

      Den eingesetzten Controller sehe ich ja bei den Produktinformation im Onlineshop (zumindest bei Alternate).

      viele Grüße
      Armin
    • Es sind alle aktuellen Sandforce-Controller, die ihre hohen Datenraten mittels Datenkompression erreichen.
      Es ist allerdings eine Vertex 4 angekündigt, die mit einem neuen Sandforce ohne Datenkompression arbeiten soll.

      Das Problem dabei:
      Gerade OCZ hatte große Probleme mit der Firmware (und hat sie vielleicht immer noch).
      Auch die m4 mit dem Marvell-Controller lief nicht sauber.
      Die Samsung 830 dagegen ist schon einige Zeit am Markt, und zumindest mal bis jetzt ist meines Wissens nichts Negatives bekannt.
      Bei mir arbeitet sie auch problemlos und sehr schnell (laut ATTO 550MB/s beim Lesen und 410MB/s beim Schreiben).
    • Danke für die Info.

      Habe eine OCZ Vertex ?? schon länger als Systemplatte im Einsatz. Noch läuft sie ...

      Hier im Form in einem anderen Thread wurde auch eine Corsair erwähnt, aber die laufen auch mit dem Sandforce Controller.

      Also werde ich mir mal die Samsungansehen.

      Danke nochmal.