Sinnvoll diese Hardware aufzurüsten für Videoschnitt-Software Magix deluxe 17 Premium

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    • Sinnvoll diese Hardware aufzurüsten für Videoschnitt-Software Magix deluxe 17 Premium

      Sinnvoll diese Hardware aufzurüsten für Videoschnitt-Software Magix deluxe 17 Premium

      Habe GIGABYTE 965P-DS4 mit Intel Core 2 Duo E6600, 2400.0 MHz und Microsoft Windows 7 Ultimate (x64) Build 7601
      Und 2x 1024 MB PC2-5300 DDR2-SDRAM OCZ OCZ26671024ELGEGXT (333.3 MHz (PC2-5300)
      sowie 2 x 1024 MB PC2-6400 DDR2-SDRAM Kingston KTC1G-UDIMM 400.0 MHz (PC2-6400).

      Wäre es sinnvoll diese Hardware durch besseren Hauptspeicher u. SSD-Platte aufzurüsten, um mit obiger Videoschnitt-Software mit guter Performance arbeiten zu können oder sollte ich gleich auf neues Mainboard + Processor gehen ?

      Danke
      videofilmer20
    • Eine SSD bringt dir in dem Gerät eher wenig - wenn, dann würde ich eher auf einen neuen Prozessor mit neuem Board und neuem Ram gehen. Und dann noch eine neue Grafikkarte....

      ... und du bist bei einem neuen PC. Ich würde genau das abwägen, ob nicht ein neues Gerät sinnvoller wäre - den alten PC kann man ja als Büro und Internet-PC nutzen? Nur als Anregung.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Beide Methoden dienen dazu Videos flüssiger auf schwächeren PCs editieren zu können...

      Intermediate Files: stark komprimierte Kameraclips auf GOP-Basis werden per geeigneten Codec (Avid DNxHD, CineForm oder Canopus HQ-AVI) in weniger komprimierte auf I-Frame basierende Schnitt-Files konvertiert. Die genannten Codec haben sog. Multirendering-Fähigkeiten ohne per Auge wahrnehmbarer Bildqualitätsverluste des laufenden Videos. Die Kamerafiles kann man archivieren, man braucht sie praktisch nie wieder... Mit Intermediate-Files kann man viel besser Farbkorrekturen machen oder auch eine präzisse Keyframe-Technik einsetzen, schließlich beinhaltet hier jedes I-Frame die kompl. Bildinformation. Natürlich kann man auch in das schnittfreundlichere MPEG2-Videoformat konvertieren, das ist aber dann auch GOP-Material und kein I-Frame-Material...

      Proxy-Files: hier handelt es sich ebenfalls um konvertierte Clips in andere Codec und kleinere Vorschaugrößen mit Leichtlaufeigenschaften aus dem hochkomprimierten Kameramaterial, sie werden dann auch Schattenclips genannt. Damit macht man den Schnitt. Erst vor dem finalen Encoding tauscht man diese Proxy-Clips gegen das Originalmaterial aus.
      Das entlastet den Schnitt-Computer ebenfalls enorm.

      Ich selbst bin ein Anhänger der Intermediate-File-Technik. Das verwenden auch die Profistudios, vor allem wenn Schnitt-Files zwischen verschiedenen NLE-Systemen zum Einsatz kommen sollen....

      Ich nehme an, dass gleich noch viel mehr Informationen von Erfahrungsträgern hier hinzugefügt werden...

      Du findet aber auch massenweise Informationen per Google und auch zu beiden Methoden Infos auf meiner Homepage.
      Beste Grüsse;
      Pana FZ-300/Sony RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Sony Xperia Z2 mit eGimbal - EDIUS 9.x
    • Nur bekommst du mit VDL leider keinen brauchbaren Intermediate Codec mit geliefert - den es gibt eh nur zwei die gut sind, und beide kosten Geld: den Cineform Codec und den Canopus HQ codec. Ich weiß also nicht recht, wie das nur mit den VdL 17 eigenen Boardmitteln gehen soll. Naja, wenn man will etwa über mpeg2...
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich habe endlich Schluss gemacht mit Intermediates und Proxies - das hält doch alles nur unnötig auf. Für die Clips der Panasonic sollte aber schon genügend Power zur verfügung stehen, sonst wird die Bearbeitung zur Qual. Und dazu, also für die Bearbeitung von nativem AVCHD-Material und vielleicht auch noch in 50p, eignet sich Dein Rechner absolut nicht.

      Soll der also bestehen bleiben, musst Du eine der beiden o.g. Verfahren wählen. Das bedeutet dann natürlich konvertieren, umkodieren, warten, u.U. viel Speicherplatz auf den Platten und - bei langen Projekten - ein evtl. Verlust der Übersichtlichkeit. Und auch dafür ist Dein Rechner eher lahm. Ich tue mir das nicht mehr an.
    • Und es bedeutet einen gewissen Qualitätsverlust, wenn man etwa über mpeg2 geht. Ob man damit leben will, muss aber jeder selbst entscheiden.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Heutige Rechner stellen genug Leistung zur Verfügung um ohne Intermediates schneiden zu können. Die Arbeitsweise mit Intermediates ist zeitaufwendig und umständlich.
      vg Ian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ian ()

    • Achtung: meine mit dem Canopus HQ-Codec in Stufe HQ Fine, 6-CH von 1920x1080 50p gewandelten AVCHD Files mit 5.1 Ton werden in VdL MX Premium zwar erkannt, sind importierbar aber ohne Ton auf der TL (weder in 2-CH noch in 5.1-CH)!!!

      Gruß
      HGR
    • Bei mir ist der Ton mit drauf...

      Die Arbeitsweise mit Intermediates ist zeitaufwendig und umständlich.


      Richtig ist, dass einmal die Zeit für die Herstellung der Intermediate investiert werden muss, das geht aber bei geschickter Organisation im Stapelbetrieb und während dieser Zeit kann man ja zum Mittagessen gehen. Falsch ist die Behauptung, dass die Arbeitsweise mit Intermediate umständlich wäre.
      Beste Grüsse;
      Pana FZ-300/Sony RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Sony Xperia Z2 mit eGimbal - EDIUS 9.x
    • Original von Achilles
      Ich selbst bin ein Anhänger der Intermediate-File-Technik. Das verwenden auch die Profistudios, vor allem wenn Schnitt-Files zwischen verschiedenen NLE-Systemen zum Einsatz kommen sollen....


      Bei deiner Arbeitsweise mit etlichen Programmen (deine zusätzlichen Plugins hast du ja noch gar nicht erwähnt) macht eine derartige Arbeitstechnik ja auch sinnvoll oder gar notwendig.
      Wer aber nicht diverse unterschiedliche Programme nutzt, braucht meiner Meinung nach auch nicht mehr mit Intermediate- oder Proxy-Files zu arbeiten.
      Das ist einfach umständlich und bringt dem normalen Anwender auch keinen sichtbaren Vorteil (es sei denn erhat einen zu langsamen PC und möchte nicht investieren).

      Im Profibereich mag das ja anders sein,da das gesamte dort verwendete Material aus oftmals unterschiedlichen Kameras ja erst einmal auf ein gleiches Niveau gehoben werden muss, um damit sinnvoll weiterarbeiten zu können.

      Ich bezweifle da einfach mal, dass deine Ergebnisse profihafter aussehen, nur weil du mit Intermidates arbeitest. Der bessere Eindruck eines Videos ist da von ganz anderen Dingen abhängig, also nicht vom Einsatz einer profihaften Arbeitsweise.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Ein Grund für Intermediates ist veraltete Soft- und Hardware. Was soll es sonst für einen Vorteil bringen?
      vg Ian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ian ()

    • Wenn Du Hans-Jürgen z.B. Neat Video Pro z.B. auf ein Nativ-Kameramaterial anwendest, dann wird das Ergebnis verlustbehafteter sein als in der Anwendung auf multirenderingfähiges Intermediate-File. Schon mal gesehen wie schnell z.B. Mercalli V2 auf einem echten Intermediate-Clip arbeitet im Vergleich mit der Anwendung auf das Nativmaterial der Kamera?

      Dem Anwender bringt das einen echten Vorteil, ein Vorteil den auch Profis arbeitstechnisch nutzen!

      Ich habe nie behauptet, mit Intermediate würde man intelligenter gestaltete Videos machen... :shake:

      Ein Grund für Intermediates ist veraltete Soft- und Hardware. Was soll es sonst für einen Vorteil bringen?


      Zwei Beispiele habe ich eben genannt lieber Ian!
      Beste Grüsse;
      Pana FZ-300/Sony RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Sony Xperia Z2 mit eGimbal - EDIUS 9.x

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Trotzdem: er will mit Magix arbeiten. Die wirklich guten Intermediate Codecs sind dort nicht mit dabei - noch dazu ist ein Fragezeichen hinter der Importfähigkeit des Canopus HQ codecs aufgetaucht. Entweder wechselt er sein Schnittprogramm etwa gegen Neo 3, oder aber er investiert in einen neuen Rechner.

      Zustätzlich ist die Arbeit mit Intermediates natürlich aufwendiger und umständlicher, wenngleich machbar. Man braucht die Zeit das Intermediate zu rendern, man braucht die relativ große Speicherkapazität - beides auf älteren Schnittsystemen eher mühsam, weil das Renderd damit dauert, und weil die oft noch ältere und kleinere Platten haben.

      Also Sinn macht das keinen, das alte Gerät noch umzurüsten - da gibts ein neues um fast den gleichen Preis, und dann arbeitet er nativ und gut ist es.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Mit Magix Video de Luxe Mx laufen die Intermediate mit Ton: CineForm, DnxHD und Canopus HQ-Avi natürlich. Habe das selbst ausprobiert. Import und Export ist kein Problem.

      Wolfgang, was ist in Deinem Fall umständlicher bei der Arbeit mit Intermediate, alle Effekt-Filter laufen darauf doch präziser und schneller! Die Generierung der Intermediate erfordert etwas mehr Zeit, saagte ich doch schon, mußt aber nicht mit Handkurbel beim Encodieren arbeiten!
      Beste Grüsse;
      Pana FZ-300/Sony RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Sony Xperia Z2 mit eGimbal - EDIUS 9.x

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Original von Achilles
      Schon mal gesehen wie schnell z.B. Mercalli V2 auf einem echten Intermediate-Clip arbeitet im Vergleich mit der Anwendung auf das Nativmaterial der Kamera?


      Ich habe noch nie mit Mercalli gearbeitet und werde das wohl auch nicht tun. :D

      Original von Achilles
      Wenn Du Hans-Jürgen z.B. Neat Video Pro z.B. auf ein Nativ-Kameramaterial anwendest, dann wird das Ergebnis verlustbehafteter sein als in der Anwendung auf multirenderingfähiges Intermediate-File.


      Ich habe Neat Video mal als Plugin getestet, aber da sah ich keine Verschlechterung im Vergleich zum Ausgangsmaterial. Da ich aber nie Multirendering betreibe, sondern alles nur einmal rendere (beider finalen Ausgabe), stören mich Verluste bei mehrfachem Rendern nicht.

      Original von Achilles
      Ich habe nie behauptet, mit Intermediate würde man intelligenter gestaltete Videos machen...

      Derartiges habe ich auch nie gesagt. Ich habe von "profihafter" gesprochen, und damit meine ich ausschließlich die technische Bearbeitung beim Schnitt.
      Gruß

      Hans-Jürgen

    • Wolfgang, was ist in Deinem Fall umständlicher bei der Arbeit mit Intermediate, alle Effekt-Filter laufen darauf doch präziser und schneller! Die Generierung der Intermediate erfordert etwas mehr Zeit, saagte ich doch schon, mußt aber nicht mit Handkurbel beim Encodieren arbeiten!


      Die Diskussion ist doch inzwischun bald uralt:
      - die Renderzeit kostet Rechenpower und Wartezeit. Nicht jeder will das
      - man muss sein Material besser organisieren, wenn dann gehören Intermediates in ein eigenes Verzeichnis
      - der höhere Speicherbedarf kostet Plattenkapazität
      - je nach Intermediate codec verliert man Qualität. Auf jeden Fall kostet ein Intermediate zwei Rendergenerationen, also 2x Qualitätsverlust. Was beim nativem Schnitt enen nur 1x erfolgt

      + wenn man mehrere Bearbeitungsschritte hat, wo manzwischen tools hin und her exportiert, haben sie ihre Berchtigung
      + etwa bei manchen Compositingschritten
      + man steigert die Echtzeitperformance

      Im Regelfall geht es heute auf modernen PCs auch ohne Intermediates, sogar Grass Valley haf sich inzwischen trotz überragender Codecs zum nativem Schnitt bekannt.

      Hängt halt davon ab was man für seine Bearbeitungsschritte wirklich braucht. Ein grundsätzliches Argument für ältere PCs ists halt nur noch teilweise, weil man mit einem alten zweikern-Prozessorhinten und vorne ansteht. Aber jeder wie er mag! :)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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