Welchen AVI-Codec?

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    • Welchen AVI-Codec?

      Guten Tag miteinander

      Ich muss hier ab DVCPro (AJ-D650, ursprüngliche Quellen: Betacam SP, VHS, 16mm Film) und (S-)VHS (Panasonic FS200) über eine S-VHS-Verbindung via USB-Wandler Bänder capturen. Normalerweise zeichne ich dabei in Mpeg2 SD auf. Nun zeichnet sich aber eine Nachbearbeitung (Farbe, Helligkeit/Kontrast, evtl. VHS-Filter) des Materials ab. Darum scheint mir Mpeg2 ungeeignet.

      1. Mein NLE bietet mir zum Capturen auch AVI-Codecs. Welchen soll ich nehmen? Zur Verfügung stehen konkret folgende Videocodecs:
      • Microsoft RLE
      • Microsoft Video 1
      • Intel IYUV Codec
      • Intel IYUV Codec (doppel aufgelistet)
      • Cinepak Codec von Radius
      • proDAD Codec

      2. Als Videogrösse kann ich unter anderem 640 x 480, 768 x 576 oder auch ein freies Format wählen. Müsste ich hier benutzerdefiniert 720 x 576 eingeben?

      3. Als Tonformat würde ich zu PCM 48 kHz, 16 Bit, Stereo, greifen. Ist das sinnvoll/korrekt?

      Vielen Dank für eure Unterstützung.

      Gruss
      Roman
    • über eine S-VHS-Verbindung via USB-Wandler Bänder capturen.


      welche USB Box ?

      Zu Punkt 1.......keinen von diesen.

      Huffyuv oder noch besser UtVideo-Codec.
      Letzterer ist 4:2:2 und spez.geeignet für Interlaced.

      Selber capture ich Filme ab Betacam SP in uncompr.oder wenn verlangt wird in UtVideo.
      Kenne da noch ein paar,diese kommen aber nur selten zum Einsatz.
      Gefiltert wird mit Avisynth.

      Punkt 2......720 x 576.
      "freies Format" Du meinst Bildauflösung......wenn ja,für welches Sichtgerät ?

      Punkt 3.......naja......wenn anschliessend das Audio sep.gefiltert werden muss dann lieber statt 16 Bit in 24 Bit capturen.
      Brauchbare Audiorestaurationssoftware oder besser gesagt deren Filter arbeiten zumeist in 32 Bit.

      48 kHz ist okay.........Bei Betacam kanns aber auch mehr als nur 2 Audiospuren haben.

      Eine DVCPRO Maz habe ich nicht,vermute aber dass da das Material schon digital in 4:2:2 vorliegen würde.
    • Original von Goldwingfahrer
      welche USB Box ?
      USB2-Wandler von MAGIX (drittes Produkt von oben). Nicht umwerfend.

      Erst jetzt fällt mir ein: Ich hätte eine SONY DCR-PC120. Diesem Camcorder könnte ich die Quellen (DVCPro, VHS) über S-VHS-Kabel zuspielen. Ab dem Camcorder könnte ich das gewandelte DV-Signal über FireWire in den Rechner als DV-AVI einspielen. Damit erübrigten sich Codec- und Einstellungsfragen weitestgehend und die Qualität dürfte im Vergleich zum USB-Wandler um Längen besser sein sowie meinen Ansprüchen wohl genügen. Richtig überlegt?

      Huffyuv oder noch besser UtVideo-Codec.
      Sind das kostenlose Codecs?

      Gefiltert wird mit Avisynth.
      Wenn ich das Forum danach durchsuche, erschlägt mich das Ergebnis quantitativ. Es wäre ausgesprochen nett, wenn ich mit einem passenden Link zu einem Beitrag in diesem Forum bedient würde, der sich mit der Nutzung von Avisynth bezogen auf mein Problem beschäftigt.

      720 x 576. "freies Format" Du meinst Bildauflösung......wenn ja,für welches Sichtgerät ?
      Ja, die Bildauflösung. Auswertung über Beamer, PC-Monitor, TV-Gerät (SD bis FHD). Kurz: Da es Erinnerungen sind, ist alles möglich...

      Eine DVCPRO Maz habe ich nicht, vermute aber dass da das Material schon digital in 4:2:2 vorliegen würde.
      Nein. Meines Wissens an DV(CAM) angelehnt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Roman Schön ()

    • Ab dem Camcorder könnte ich das gewandelte DV-Signal über FireWire in den Rechner als DV-AVI einspielen.


      Schon mal ganz falsch.

      DV-AVI ist schon mal fehlerbehaftet.
      In schrägen farbverläufen sind Treppenstufen zu sehen.
      Darum überspringen wir hier diesen Schritt und codieren in Uncompr.oder in leicht kompr.aber immer verlustlos.

      Dann wird gefiltert,geschnitten und in einem Videobearb.Programm das mit YUV kann direkt zu dem ausgegeben was gewünscht/verlangt wird.

      Ab Betacam to DV-AVI......ich falle gleich vom Stuhl :D

      und die Qualität dürfte im Vergleich zum USB-Wandler um Längen besser sein sowie meinen Ansprüchen wohl genügen. Richtig überlegt?


      Komplett falsch......die hier vorliegenden USB-Boxen bringen uncompr.Video in 4:2:2 auf den PC und nicht ein schon verkrüppeltes DV-AVI in 4:2:0

      Ab Betacam lesen wir das signal per SDI in den PC ein,oder mit der Blackmagic Intensity Shuttle USB3.
      Oder mit Blackmagic Analog to SDI.
      Oder direkt mit der HD Storm von Canopus.


      Sind das kostenlose Codecs?

      ja.

      Wenn ich das Forum danach durchsuche, erschlägt mich das Ergebnis quantitativ.


      Hier ist auch nicht das richtige Forum in Bezug auf Avisynth,da sind nur 2 User nebst mir die mit Avisynth arbeiten.
      Richtig wärest Du hier aufgehoben.
      forum.gleitz.info/
      oder einfach in Google oder Startpage nach "erste Schritte mit Avisynth" suchen und lesen.

      .......an DV(CAM) angelehnt.

      DVCAM kann ich hier abspielen wie auch aufzeichnen,das ist aber nur 4:2:0 gleich wie DV,egal ob ab Mini DV oder auf grossen DV Bänder.
      Unterschied bei DVCAM.....das Band läuft schneller und die Bildquali ist bedeutend höher.


      USB2-Wandler von MAGIX (drittes Produkt von oben). Nicht umwerfend.


      Unbrauchbar,bekomme ab und an solche Teile zum testen.

      Stören Dich die kleinen aber vorhandenen fehler in DV-AVI nicht so kannst Du auch einen Analog/Digital Wandler leihen,ADVC110 von Canopus oder den kleineren ADVC55.

      Filme ab Betacam SP würde ich aber nicht in DV-AVI verkrüppeln.
      Hier im Forum hatte ein User mal früher 16 MM Filme auf Betacam SP Bänder abspeichern lassen und dann später das auf DV-AVI codieren wollen.....Resultat= grässlich.
      ich hab ihm dann die div.Filme in uncompr. gecapturt Resultat = Begeisterung.
    • Original von Goldwingfahrer
      die hier vorliegenden USB-Boxen [...]
      Okay. Aber ich muss ja mit meinen Möglichkeiten arbeiten. Was ist da das kleinere Übel: USB-Wandler mit UtVideo-Codec oder Wandlung per Camcorder in DV-AVI?

      Hab inzwischen die Spezifikationen zu DVCPro25 gefunden: DVCPro ist 4:1:1. Wobei die ursprüngliche Quelle (damals zu DVCPro zugeführt) in einigen Fällen Betacam SP, DV, S-VHS und VHS ist.

      Stören Dich die kleinen aber vorhandenen fehler in DV-AVI nicht so kannst Du auch einen Analog/Digital Wandler leihen, ADVC110 von Canopus oder den kleineren ADVC55.
      Wäre das Ausleihen bei Dir möglich?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roman Schön ()

    • Unterschied bei DVCAM.....das Band läuft schneller und die Bildquali ist bedeutend höher.

      Du meinst aber doch wohl nicht "bedeutend höher" als DV? Abgesehen von weniger Dropouts sehe ich da keinen großen Unterschied. Meine damalige DV-Kamera JVC-GY5000 machte bessere Aufnahmen als meine DVCAM-Kamera Sony DRS200.

      Gruß
      KDS
    • Was ist da das kleinere Übel: USB-Wandler mit UtVideo-Codec oder Wandlung per Camcorder in DV-AVI?


      Probiers mal an einem kleinen aber bewegten File aus.
      Als USB Boxwandler könnte ich Dir die alte Pinnacle USB Box 500 unter WXP empfehlen.Als Captureprogramm VirtualDub.
      Unter W7-64 Bit die Intensity Shuttle USB3 auch mit VDub oder mit der BM eigenen Software.
      Settings richtig eingestellt...und es läuft stundenlang ohne Bild/Tonversatz.

      Wenn Du aber mit Magix anschliessend die Filme bearbeitest spielts vermutlich nicht eine so grosse Rolle ob Du uncompr.oder in DV einspielst,das Tool kann ja eh nur intern in RGB arbeiten.
      Dem Bildrauschen Herr zu werden ist aber nur möglich im Luma und im Chromasignal,also muss das Material in YUV vorliegen.

      Wäre das Ausleihen bei Dir möglich?

      Keine der 3 ADVCs 110/300/1000 leihe ich aus.

      Vergessen darfst auch nicht dass Du fürs zuspielen von VHS/S-VHS einen Zuspieler einsetzen musst der zum Band passt und auch am Gerät die Möglichkeit hast den Kopfumschaltbereich abzudecken.
      ---------------------

      Zitat von KDS Du meinst aber doch wohl nicht "bedeutend höher" als DV?


      Doch.
      Spurbreite von 10 µm auf 15 µm
      geringere Fehlerquote auf den Bändern.
      4-fache Abspielgeschwindigkeit im Gegensatz zu DV.
      DVCAM arbeitet im Locked Audio-format (die Audio- und Video-Informationen sind gekoppelt).
      Bei DV darf der Versatz in etwa 1/2 Frame betragen.

      DV ist oder war doch schon ein "Rückschritt" in Bezug auf Bildquali im Vergleich zu Digital-8.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldwingfahrer ()

    • Goldwingfahrer
      Wenn Du aber mit Magix anschliessend die Filme bearbeitest, spielts vermutlich nicht eine so grosse Rolle, ob Du uncompr. oder in DV einspielst, [...]
      Ja, das werde ich. Dann also doch eher die MiniDV-Cam als Wandler? Ich würde das Signal ja nur durch den Camcorder zum Wandeln durchschlaufen, ohne auf DV-Band aufzuzeichnen. Lässt sich damit nicht zumindest die durch das Band gegebene Fehlerhäufigkeit in Grenzen halten?

      Original von motiongroup
      [...] warum nimmst du nicht den MagixEigenen MXV Codec Quali 100%?
      • Kann ich Videos in diesem proprietären Codec in fünf oder zehn Jahren noch abspielen?
      • MXV verändert den Charakter des Bilds nach meinem Geschmack stark (Gammashifting?). Wie weit das auch auf AVI-Codecs zutrifft, muss ich noch testen.
      • Hast du Erfahrungen über die Ton-Bild-Synchronität bei MXV mit langen Videos? Ich nicht.
      Gerade auch im Hinblick auf eine langfristige Decodierbarkeit (Codec Verfügbarkeit) und Kompatibilität dachte ich an DV-AVI. Ist das falsch?
    • dachte ich an DV-AVI.


      Probiers aus und schaue dann das Ausgabebild per Beamer an.

      Ich würde das Signal ja nur durch den Camcorder zum Wandeln durchschlaufen,

      Hab Dich schon richtig verstanden.......
      Wenn die eingesetzte Kamera keine Helligkeitssprünge fabriziert......

      Hier von früher eine sehr gute Erklärung in Bezug auf "Helligkeitssprünge"
      slashcam.de/artikel/Grundlagen…anopus_-_Unterschied.html
      Die meisten haben das wieder vergessen.

      Oder auch noch sehr lesenswert
      Tricks und Tipps zur Videodigitalisierung
      videoforum.de/cgi-bin/yabb/YaB…splay&num=1260472285&SID=

      ich glaube nun hast vorerst genug zum Lesen :streichel:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldwingfahrer ()

    • Vergessen haben wir all diese Dinge nicht - auch nicht die klassischen Artikel um den sehr guten Canopus DV codec (oder andere Codecs die da ähnlich gut sind).

      Was mir nur einfällt: Grass Valley hat angekündigt, dass der gute Canopus DV codec wie auch andere Codecs jetzt irgendwann gratis zur Verfügung stehen wird. Auch der hochwertige Canopus HQ codec. Ich weiß leider nicht ab wann das der Fall sein wird - aber die Vewendung dieser Codecs vor allem des Canopus HQ codecs wäre für diesen Zweck sehr gut.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Mitte 2012 soll der Canopus HQ zur freien Verfügbarkeit freigestellt werden.
      Stephan Kexel wird das aber schon noch genauer beschreiben können.

      Vom Canopus DV oder dem CLLC Lossless weiss ich nichts in Bezug auf "Freie Verfügbarkeit"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldwingfahrer ()

    • Na der Canopus HQ wäre eh der empfehlenswertere - aufgrund seines 4:2:2 Farbsamplings.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Original von wolfgang
      Na der Canopus HQ wäre eh der empfehlenswertere [...]
      Welche Einstellungen wären denn da empfehlenswert? Hier die Standardeinstellungen:



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      Vermute ich richtig, dass ich im oberen Feld die zweite Option ("Convert...") wählen müsste?
      Was wäre für die Qualität sinnvoll?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roman Schön ()

    • Doch.....

      Die technischen Daten von DVCAM sind mir doch bekannt, ich habe jahrelang mit DVCAM gearbeitet. Natürlich ist alles sicherer und abgesicherter, deshalb habe ich es ja (zunächst) gewählt und nicht DV. Aber ich bestreite nachwievor, dass die sichtbare Bildqualität deshalb "bedeutend höher" ist.

      Gruß
      KDS

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von K.-D. Schmidt ()

    • Original von motiongroup
      [...] warum nimmst du nicht den MagixEigenen MXV Codec Quali 100%?
      • Kann ich Videos in diesem proprietären Codec in fünf oder zehn Jahren noch abspielen?
      • MXV verändert den Charakter des Bilds nach meinem Geschmack stark (Gammashifting?). Wie weit das auch auf AVI-Codecs zutrifft, muss ich noch testen.
      • Hast du Erfahrungen über die Ton-Bild-Synchronität bei MXV mit langen Videos? Ich nicht.
      Gerade auch im Hinblick auf eine langfristige Decodierbarkeit (Codec Verfügbarkeit) und Kompatibilität dachte ich an DV-AVI. Ist das falsch?


      Morgen Roman, solange du auf Magixprodukte setzt wie jetzt sehe ich da eher nicht das Problem auf der anderen Seite, warum sollte ich mir und ich spreche da nur aus meiner Sicht das ganze 10 Jahre unverarbeitet aufbewahren?? Deine Geschichte der GShift Problem hat Magix nur mit QT basierenden Wandlungen.. es ist die Interpretation des Gammawerts im System, QT verwendet die 1.8er Gammakurve wo die 2:2er verwendet werden sollte.

      Mit dem VD Filter von MM gefunden biegst du dies wieder hin so er aufträten sollte.

      members.chello.at/nagiller/vdub/readme.html

      vlg
    • Original von Goldwingfahrer
      [... MAGIX] kann ja eh nur intern in RGB arbeiten.
      Das stimmt so nicht. MAGIX arbeitet auch im YUV-Modus. Welcher Farbraum zur Anwendung kommt, hängt mitunter vom Quellmaterial und den Effekten ab.

      Original von motiongroup
      solange du auf Magixprodukte setzt wie jetzt, sehe ich da eher nicht das Problem
      Ziel ist eine Langzeitsicherung und maximale Kompatibilität, um eine künftige Bearbeitbarkeit in anderen NLE zu ermöglichen und weiteres unnötiges Multirendering zu vermeiden (ich kann ja das Material nicht alle sieben Jahre umcodieren). Vorläufig bleibe ich bei MAGIX. Ich kann aber mein NLE genauso ändern wollen/müssen, wie MAGIX bis in zehn Jahren vom Markt verschwinden kann.

      warum [...] das ganze 10 Jahre unverarbeitet aufbewahren?
      Weil ich heute noch nicht weiss, was ich in zehn Jahren damit noch alles machen will: Ein Directors Cut vielleicht. Und weil mir heute die Zeit zur Bearbeitung fehlt, die Zuspieler aber allmählich aussteigen (die DVCPro-MAZ kommt gerade aus einer notdürftigen Reparatur) und die Bänder älter werden.

      [...] GShift Problem hat Magix nur mit QT basierenden Wandlungen.
      Ich will auch nicht behaupten, dass es sich hier um DAS/EIN Gammashift-Problem handelt. Sowohl bei MXV als auch bei Canopus HQ AVI ist das eingelesene Material aber bedeutend kontrastreicher und heller. Woran liegt's?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roman Schön ()

    • Also ich bewahre mein geschnittenes Material meist in MPEG2-HD auf, auf Disk und Festplatte.
      Mehr Sorgen mache ich mir für mich persönlich nicht!

      Wir sehen es doch, was mit dem Video alles passiert ist, VHS, Video8, Hi8-Video, D8-Video, HDV, AVCHD, H264-AVC MOV usw., alles kann man auch heute noch recht vernünftig wieter verwenden. Wenn einem spezifische Geräte oder NLEs ausgehen, ist es auch nicht schlimm, es wird auch in 10 Jahren noch Dienstleister geben die das Material in dann verarbeitbare Form werden konvertieren können.

      Wer hin- und her zögert, wie sein Langzeitarchiv aussehen soll, der muss halt nach seinen Kriterien sich persönlich etwas einfallen lassen. Ich glaube aber nicht, dass alle Eventualitäten berücksichtigt werden können zum heutigen Zeitpunkt, dafür schreitet die Fortentwicklung auf dem Videosektor viel zu rasant voran!
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Das stimmt so nicht. MAGIX arbeitet auch im YUV-Modus.

      Mag inzwischen so sein.Selber hatte ich nur testweise Tools von Magix.
      Obs "intern" auch so gehandelt wird entzieht sich meiner Kenntnis.
      Denn sogar Adobe Premiere hatte in früheren Versionen alles intern in RGB gehandelt und das ist kein Scherz.

      Langzeitarchivierung.......
      Naja.....Huffyuv,oder UtVideo ist leicht komprimiert aber verlustlos oder wenns Material ursprünglich analog war dann in mpeg2 aber in höheren Datenrate als nur DVD-konform.
      Denn ursprünglich Analoges will man ja später nicht auf zum Bsp. 4K aufblasen.



      Zitat von KDS
      Aber ich bestreite nachwievor, dass die sichtbare Bildqualität deshalb "bedeutend höher" ist.


      Vergrössere mal einen Bildausschnitt oder gucke auf das Bild von einem Beamer ausgegeben an........bei DV und hier meine ich wie im 1.Beitrag genannt,Analoges das zu DV-AVI codiert wurde,da siehst Du an schrägen Farbsäumen nämlich Treppenstufen.

      Um diese zu "umgehen" lässt man in der Codierkette halt eben dieses DV-AVI aus.
      Die meisten wissen ja nicht mal dass jeder Film auf analogen Bänder einen mehr oder wenigen starken Farbversatz aufweist und man den eigentlich direkt beim Capturen oder auch nachher berichtigen sollte.
      Das fiel mir anno Domini schon an einem ollen Grundig 72 CM Röhren-TV auf.
      Vergessen wird auch dass die meisten TVs eingebaute "Bildverbesserer" einsetzen.