Vernünftig funktionierende SW f. Capture Device?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Vernünftig funktionierende SW f. Capture Device?

      Hallo Leutz,
      kennt jemand ne vernünftige Software, mit der man über eine Capture Device (Video Grabber von Digitus - SW: Honestech VHS to DVD 2.5) AV-Signale auf Festplatte aufzeichnen kann?
      Die Original-SW ist derartig grottenschlecht, daß dringend nach einer Alternative gesucht wird!
      VLC würde zwar gehen, aber es gibt offenbar keine andere Möglichkeit, als mit .avi-dateien aufzunehmen, die werden dann schon mal 80 - 90 GB (sic!) groß (für ca 80 min.)! Die Option mit VirtualDub liefert asynchrone Dateien, (Audio & Video Geschwindigkeit läuft zunehmend auseinander)!
      Pinnacle kann die Device nicht erkennen (es taucht zwar im Auswahl-Menue auf, aber es passiert nichts), und mit Nero kommt bei den meisten VHS-Tapes eine unschöne Urheberrechts-Meldung!
      Probiert habe ich in einem anderen Zusammenhang schon ProgDVB (als Ersatz für eine bessere TV-Stick-SW), dort ist die Record-Funktion kostenpflichtiges Plugin, DVB-Viewer ist so zieml. das gleiche, die Testversion ohne Record-Option sagt nichts über Record-Mögl. aus!

      Jetzt frage ich mal in die Runde, ob es da was vernünftiges gibt, nach Möglichkeit auch noch Freeware oder wenigstens billich!?
      vielen Dank für hoffentlich zahlreiche AWs,
      Yours
      Kevin
    • Hallo
      Das Thema hatten wir hier erst kürzlich.

      Mit VDub klappts einwandfrei,wenn:
      Der Zuspieler passend ausgewählt wird.
      Einen echten TBC in die Zuspielkette eingesetzt wird.
      Das System,XP oder W-7 sauber aufgesetzt wurde.

      wenigstens billich!?


      Leihe Dir einen ADVC 55 oder einen 110 von einem Kollegen aus.
      Da hast Du Bild und Ton auch über längere Capturedauer immer schön synchron.
      Da wird die Datei,DV-AVI ca.12,5 GB gross für eine Stunde.

      Oder......leihe Dir eine USB Box 500 von Pinnacle,installiere nur den Gerätetreiben und capture mit VDub.
      Uncomprimiert wirds da in etwa 75 GB pro Stunde Film [YUV]
      Selbstverständlich kannst Du auch direkt in einem kompr.Format capturen,das wird dann nicht viel grösser als DV-AVI.Zum Bsp. mit Lagarith,Hufyuv,Cedocida oder das Beste mit dem UtVideo V.11.

      Hier ein einfaches Beispielbild von einem kurzen Testfile.
      Wenn die Frameangaben in der Zeile 2 und vier.....
      Die beiden"Length" bei Video UND bei Audio genau gleich lang sind.....
      Dann hast es geschafft.
      [gecapturt mit VDub und mit der besagten USB-Box 500]

    • Hallo Goldwingfahrer,
      erstmal vielen Dank für deine Rückmeldung!

      Leider sind sind da für mich noch einige Unklarheiten, wie zb was ist ein 'Zuspieler'??? (die Device??)
      Mit TBC meinst du sicher nicht die Krankheit, sondern nen Time Ba(ndit)se Controler/Corrector?! das heisst, das Dingen braucht nen (zB) AV-eingang und AV-ausgang (oder welche Schnittstellen-Arten gibt es da?)? Um zwischen Quelle (Kamera/VHS-Recorder/etc) und Capture Device* geschaltet werden zu können?

      Von deinen Empfehlungen ADVC 55/110 oder USB Box 500 erscheint mir spontan die letztere noch am preisgünstigsten zu sein, bzw auftreibbar(??)?
      Was meintest du mit 'Kollegen'?
      Ich habe das Gefühl, daß ich mit einem Bedürfnis nach solch Gerät auf weiter Flur alleine stehe, bzw ist der Spass recht teuer??
      (Ich befürchte, daß Ausleihen kaum die richtige Strategie ist, da ich das öfters brauchen könnte/werde....)

      Heisst das also im Klartext, daß die Async- & Dateigrössen-Probleme nur mit entsprechender HW zu lösen sind?
      Ich hatte auf eine SW-Lösung gehofft!

      :* hatte wohl vergessen, die engine-details zu posten:
      HP tc4400 (2x 2,33 GHz, 3 GB RAM, XP Prof. SP3, VLC 1.1.5; Pinnacle Studio 9.4.3 SE; VirtualDub 1.9.11; Capture Device: Digitus, DA70820-1 VPR-2-0, SW: Honestech VHS to DVD 2.5)
    • wie zb was ist ein 'Zuspieler'???

      Ein Gerät das den Film vom analogen Band sauber wiedergeben kann.

      TBC
      TimeBase Corrector.Consumergeräte bringen keinen oder nur einen minderwertigen TBC mit.

      Antwort auf "TBC" hast Du ja schon hier wo Du die gleiche Frage gestellt hast,lesen können.
      videoforum.de/cgi-bin/yabb/YaB…splay&num=1160688909&SID=

      oder



      Digitale Bildverbesserung

      Der TBC-Enhancer wird zwischen Player und Recorder angeschlossen. Wie in einem Studiogerät wird das Bildsignal
      vollständig digital aufbereitet und bietet so optimale Bedingungen für beste Aufnahmequalität.

      Farbverschiebung
      Helligkeit und Farbe werden beim Video getrennt aufgezeichnet. Das führt dazu, daß die Farbe häufig neben dem Bild
      zu hängen scheint. Der TBC kann dies sowohl horizontal als auch vertikal ausgleichen.

      Neue Synchronisation
      Gleichlaufschwankungen und Unruhen bei der Bandführung von Recordern führen zu sogenanntem Jitter.
      Der TBC beseitigt dies, indem er einen neuen, quarzgenauen Takt erzeugt - das Bild erscheint stabil.

      Natürliche Farben
      Durch Anpassung der Farbanteile Rot, Grün und Blau, Farbsättigung, Helligkeit und Kontrast können schwierige
      Lichtverhältnisse bei der Aufnahme korrigiert werden. Die Farben wirken wieder naturgetreu.

      Vollbildspeicher
      Nicht nur ein paar Zeilen, sondern ein ganzes Videobild paßt in den Speicher des TBC-Enhancers.
      So kann z.B. ein perfektes Standbild erzeugt oder eine Synchronisation mit dem Studio erreicht werden.

      Video-Enhancer
      Neben den Farbkorrekturen läßt sich auch die Schärfe anheben oder das Bild mit der Smooth-Funktion glätten.
      Die Einstellungen sind speicherbar und können einfach per Knopfdruck abgerufen werden.

      Für den Profi...
      ist ein Time Base Corrector (TBC) unerläßlich. Im Studio werden alle Video- und Effektgeräte auf einen zentralen
      Studiotakt, den sogenannten Blackburst, synchronisiert. Dies ist die Voraussetzung zum Mischen und Überblenden
      von verschiedenen Videosignalen und verhindert, daß beim Schneiden der Filme die Synchronisation außer Tritt gerät.
      Professionelle Videogeräte sind darauf ausgelegt, von einem externen Blackburst (Studiotakt) synchronisiert zu werden.
      Soll aber beispielsweise von einem S-VHS Videorecorder ein Signal zugespielt werden, der nicht über diese Eigenschaft
      verfügt, findet ein TBC Verwendung. Neben der eigentlichen Synchronisation, wird das Videosignal dieses Zuspielers
      so aufbereitet, daß die Signale von den nachfolgenden Profigeräten akzeptiert werden.

      ... und den Amateur
      Solche TBC´s wurden bisher also nur professionell genutzt und waren daher auch entsprechend teuer.
      Dabei kann der Amateur einen TBC ebenfalls sehr gut gebrauchen, wenngleich seine Anforderungen etwas anders aussehen.
      Jeder, der schon einmal einen Videofilm kopiert, geschnitten oder mit Computergraphik versehen hat, dürfte die
      folgenden Probleme kennen: Bei Kopien setzt speziell im oberen Bildbereich die Farbe sporadisch aus, das Rauschen
      nimmt zu, die Farbe verschiebt sich nach unten oder zur Seite oder die Bildschärfe leidet sichtbar; nach einem Schnitt
      fehlt kurzzeitig die Farbe oder die eingeblendete Com-putergraphik zeigt wellenförmige Verzerrungen. Dies tritt umso
      stärker in Erscheinung, je größer die Gleichlaufschwankungen des Wiedergaberecorders sind. Es liegt auf der Hand,
      daß die so beliebten und handlichen Minicamcorder mit ihren kleinen Kopftrommeln hier besonders kritisch sind.

      Die Problemlösung
      Dieser TBC-Enhancer beseitigt diese Übel an der Wurzel und unterscheidet sich damit grundlegend von diversen Enhancern
      und Überspielverstärkern, die das Signal mehr veschlechtern als verbessern. Das Videosignal wird zunächst in seine
      Komponenten (Farbe und Helligkeit) zerlegt und gefiltert, in Studioqualität (4:2:2-Standard) digitalisiert, in einem
      digitalen Farbdecoder in Y-U/V umgesetzt und in einen schnellen Videovollbildspeicher gelegt.
      Dann liest ein quarzgenauer Takt das Bild wieder aus dem Speicher aus, bevor es wieder neu-generierte Sync-Signale
      erhält, ggf. farbkorrigiert wird und in ein für den Videorecorder verständ-liches Signal konvertiert wird.
      Das hört sich kompliziert an und ist es auch; aber es ist der Weg zur optimalen Bildaufbereitung.
      Dem Benutzer indes kann dies egal sein, solange die Bedienung einfach und das Ergebnis so überzeugend wie bei diesem TBC ist.

      Anschluß für alle
      Der TBC-Enhancer bietet zwei Videoeingänge, einen für S-Video im Y-C Format und einen für normale FBAS Videosignale.
      Gleiches gilt für die Ausgänge, wobei hier noch zwei weitere Möglichkeiten dazukommen: An den RGB-Monitorausgang können
      hochauflösende Monitore ebenso betrieben werden, wie z.B. ein Scart-Fernseher.
      Für Profis besteht die interessante Möglichkeit, mit einem Studio-Blackburstsignal den TBC-Enhancer extern zu synchronisieren.
      Soll das Signal als Y-C oder FBAS übernommen werden, so läßt sich zusätzlich zur H-Phase auch die Phasenlage des Farbträgers
      (Subcarrier) einstellen. Desweiteren ist es auch möglich, den TBC-Enhancer als Studiotaktgeber einzusetzen,
      hierzu steht ein separater Ausgang mit dem vom TBC-Enhancer erzeugten Black-burstsignal zur Verfügung.
      Die übrigen Funktionen sind parallel dazu weiter benutzbar.

      Film ab
      Mit dem TBC-Enhancer lassen sich vielfältige Bildkorrekturen vornehmen, wie zum Beispiel den Farbton oder die Farbsättigung,
      Bildschärfe, Kontrast und Helligkeit beeinflussen. Da sämtliche Einstellungen digital erfolgen, sind sie präzise und
      jederzeit repro-duzierbar. Darüber hinaus lassen sich vier verschiedene Einstellungen abspeichern und stehen dadurch
      auf Knopfdruck auch nach dem Ausschalten des Gerätes jederzeit wieder zur Verfügung. Ein Speicherplatz ist dabei immer
      für die kalibrierten Normwerte vorgesehen. Natürlich ist dieser TBC-Enhancer in der Lage, den VITC-Timecode der
      Videoquelle zu erhalten, da der Speicher mit über 1 MB groß genug ist für ein Vollbild, die unsichtbaren Timecodezeilen
      und den notwendigen Regelspielraum. Um einen Kopierschutz unschädlich zu machen, können die Timecode-Zeilen aber auch
      bewußt ausgeschaltet werden.

      Technische Daten
      Maße:
      (BxHxT): 218 x 64 x 230 mm

      Einstellungen:
      Videobild:
      Farbe, Kontrast, RGB, Helligkeit über Tasten

      Videosignal:
      Subcarrier, H-Phase und Filter

      Funktionen:
      Videoenhancer, Standbild, TBC, Rauschfilter, Kopierschutzdecoder, Chromashift

      Power:
      Steckernetzteil +12V / 0,7A

      Bandbreite:
      FBAS 4 MHz, Y-C 5,5 MHz /-3dB

      Kompatibel:
      alle Videogeräte mit FBAS, Y-C oder RGB (nur Ausgang) Eingänge:

      VIDEO in:
      1Vss / 75 Ohm

      Y-C in:
      Y: 1Vss
      C: 0,3VBurst
      Blackburst: 1vss / 75 Ohm

      Ausgänge:

      VIDEO out:
      1Vss / 75 Ohm

      Y-C out:
      Y: 1Vss, C: 0,3VBurst

      Y-U/V-Out:
      Y: 1Vss, U/V 0,7Vss

      RGB-out:
      R,G,B: 0,7Vss

      Blackburst:
      1vss / 75 Ohm RGB-out: 0,7Vss, C-, H- und V-Sync.
      über Sub-D 23-pol.

      Von deinen Empfehlungen ADVC 55/110 oder USB Box 500 erscheint mir spontan die letztere noch am preisgünstigsten zu sein, bzw auftreibbar(??)?


      Gibts bei Ebay.

      Heisst das also im Klartext, daß die Async- & Dateigrössen-Probleme nur mit entsprechender HW zu lösen sind?Ich hatte auf eine SW-Lösung gehofft!

      Das Signal soll sauber angeliefert werden,dann ists mithilfe von VDub und den entsprechenden CoDecs aufm Sys.kein Problem.

      Zu Deinem letzten Absatz.
      XP Pro SP3 = Okay
      VDub 1.9.11 = Okay
      Genauso habe ich auch noch 2 Capturestationen am Laufen.

      Du brauchst auch keinen teuren TBC wie zum Bsp. den von Snell & Wilcox für 12`000 Dollar,was Du aber brauchst ist zur Bildkontrolle einen echten Studiokontrollmonitor,ohne den ist nix.

      Willst Du`s Billig,dann wirds Resultat auch Billig.
    • danke für die ausführliche beschreibung! PS: 'Frank1' bin ich nicht, der Thread war aber dennoch informativ!

      was ist, wenn man sich nur auf die minimal-forderung beschränkt, eine Abweichung der Synchronisation von sagen wir maximal 1 oder 2 sekunden (man beachte, daß Sprach-synchronisationen vom Englischen ins Deutsche sowieso nie Lippenparallel sind!) zu erreichen?

      ich fürchte so einen TBC hab ich bei ibää schon mal (gebr. für 30 - 50,-) sausen lassen (mist!)....
      wenn ich als so ein teil finde, mit nem AV-Eingang und nem AV-Ausgang: ist das überhaupt realistisch?

      Und dann zwischen den VHS-Recorder und den Video Grabber (Digitus DA70820) schalten, ja? (weil der Video Gr. ist ja mit seim USB an den Rechner angeschlossen...) oder gibts TBC auch mit USB-Ausgang?

      Mist! ich hatte gehofft, diese Async's mit ner SW in den Griff zu bekommen, bei all den anderen Parametern (Farbverschiebung, Enhancer, Subcarrier, etc) bin ich nun nicht so anspruchsvoll - bzw stelle ich ja auch fest, daß die Filme 'nur' über VHS-Recorder > Video Capture Device > VLC-SW angeschaut (also nicht aufgezeichnet), ja ziemlich akzeptabel bis perfekt sind (abnem gewissen Alter lassen Sicht & Gehör sowieso nach!, gewisse Abstriche muss man also hinnehmen!!)
      Dank auch an Roman, werd mir das mal reinziehen!
    • Statthaft.....sicher,ja

      Nützt aber nichts denn es sind inzwischen nur noch Brauchbare Info`s
      in spez.Beiträgen in 2 bis 3 Foren zu finden.
      Und da auch nur in Unterforenbeiträgen.

      Im Gleitz-Forum und im Promedia-Forum von MMM.
      Ab und zu findet man noch auf engl.Seiten Tipps und Hinweise,leider aber sind da die meisten ein paar Jahre alt.
      Neues gibts nicht viel,ausser ein paar neue Lösungen wie zum Bsp. Intensity Shuttle USB3.

      geeignete Zuspieler werden auch rar und wenn man die auf Vordermann/frau bringen will kann es passieren dass man 100 neue ElKo`s neu einlöten darf....
      Kein Scherz.

      Beispiel Zuspieler
      Pana AG-8600
      Betriebsstunden
      Capstan = 00078 H
      Drum = 00089 H

      Und dann diese Meldung
      meinews.niuz.biz/smd-t733376.h…faa909435dc132143e10&

      Zum Glück sind nicht alle 11 Panas in diesem Zustand.
      Die Unterhaltskosten für die div.Zuspieler und Geräte die man fürs Digitalisieren braucht,wenn mans richtig machen will,sind enorm.
    • man möge einem begeisterten filum-freak wie mir verzeihen, daß ich mich mit der ord. materiam herumschlagen muss, um meine lieblinge (Russell: Der Höllentrip, Trumbull: Projekt Brainstorm, Oshii: Ghost in the Shell (in DE), Rivette: le pont du nord, Berry: Am Rande der Nacht, uvm auf VHS) zu retten, und ich nun endlich final nach einer Lösung suche, da die magnet-tapes ja zeitlich im philos. Sinne sind!

      Daher meine Anfrage, da es zB mit VD bereits ziemlich mangelhaft gefunzt hatte.
      Nun hab ich - ich gläub, durch nen Link auf irg.einer der forenseiten - einen brauchbaren Ansatz gefunden:
      klick - zum einen, und durch Verwendung des UtVideo-Codecs, mit dem (?) die File Size bei ca 40 GB liegt (kannch verkraften)....

      und der wichtigste Tryck: beim capturn muss unter Video > Preview deaktiviert sein, und unter Audio > Play Back deactivated! Dann sind Async-fehler anscheinend unter 10 ms, das kann man verkraften denke ich.
      Purist bin ich keiner, daß ich ne Datei brauche, die 0 ms Async hat....
      Aber meine Lyblingsfilumz, die möcht ich halt auf ner ext. HDD abgespeichert wissen.

      Dank an alle, die (auch indirekt) weitergeholfen haben!
      (werde bei weiteren Problemen dennoch gerne auf dieses Forum zurückommen)

      PS: habe halt die ersten 5 gegoogelten foren angepeilt....