Warum wird man bei Apple gebashed obwohl man garnicht bashed?

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    • Warum wird man bei Apple gebashed obwohl man garnicht bashed?

      Ich habe dieses Thema mal hier her und nicht in die "Rubrik Apple" gestellt, damit es nicht gleich wieder geschlossen werden muss, wenn die Fetzen fliegen. ;)

      Letzteres ist nicht in meinem Sinn. Darum mal die bescheidene Frage. Warum wird man in Apple Foren in dermaßen agressiver Weise "zum Teufel gejagt", bloss weil man ein paar für den Appleianer offenbar etwas provokante, jedoch keinesfalls so gemeinte und, wie ich finde, in jedem Fall berechtigte Fragen stellt, die da wären.

      1.) Verabschiedet sich Apple aus dem Desktop Computer Markt?

      2.) Warum setzt man auf Apple, wenn die Auswahl an Software im PC Bereich um soviel größer ist? Reicht der Spassfaktor von Apple als Argument aus?

      3.) Falls Ihr 5 vorrangige und objektive Vorteile eines iMacs über einen PC nennen dürft, welche wären das?

      Mehr braucht man nicht. :lips:

      Mich würde interessieren, welches psychologische Phänomen dahinter steht.

      Natürlich interessieren mich auch die Antworten auf die Fragen. ;)
    • Ich würde das aber trotzdem in die Apfelecke tun.

      Wobei ich deine Einschätzung dass man keine vernünftigen Fragen stellen kann nicht nachvollziehen kann, denn du hast doch auf deine Fragen diesbezüglich immer ganz vernünftige Antworten bekommen.

      Ich bin kein "Appleianer" habe nur iPhone und iPad :Zwinkern: kann dir aber zumindest aus meiner Sicht deine Fragen beantworten.

      zu 1.) das wird dir nur Apple beantworten können. Keiner hat darüber Informationen außer ein paar Statements von Cook.

      zu 2.) korrekt, die Auswahl an Software für Windows ist viel größer, absolut kein Grund zu Apple zu wechseln. Wobei die meisten Appleuser gar nicht so viel Software brauchen, die Standardprogramme reichen denen genauso wie 90% der Windowsuser auch. Für viele reicht vermutlich der Spaßfaktor aus. Auch ein Ferrari fährt nur von A nach B, aber trotzdem kaufen sich auch Leute Ferraris, einfach aus Spaß an der Freude :Zwinkern:

      zu 3. sieht schick aus, das Konzept "all in one" ist vorbildlich gelöst, generell ist die Bedienung von Applegeräten intuitiver, - mehr wüßte ich auch nicht :Zwinkern:
    • 1.Benutzeroberfläche intuitiver
      2.Installationsroutinen für Programme
      3.Im Bereich Bildbearbeitung, Layouting war, ist der MAC immer noch Nr.1
      4.Inzwischen läuft das OS auf Intelprozessoren, was es für Softwareentwickler noch leichter macht, Programme für MAC oder PC zu portieren.
      5.Apple Benutzer zu sein ist auch eine Philosophie.

      Gehen wir noch zu den Tablets über, da ist Apple Lichtjahre im Design, der intuitiven Benutzung und der Steuerung voraus.

      Früher war Apple sehr teuer, heute zur PC-Welt vergleichbar.

      Apple Benutzer wollen ein Gesamtsystem. Die interessiert Speicher, Grafikkarte und sonstige Hardware nicht.
      Einschalten und loslegen heisst die Devise!

      P.S.
      Bin PC-User ... Aber Apple Airbook oder Ipad lassen mich schwach werden :gruebel:
    • Es ist meiner Meinung nach bei Apple zu unterscheiden zwischen den Rechnernutzern und den Lifestyle-Fanboy’s….

      Die Rechnernutzer haben andere Gründe einen Apple zu nutzen, nicht nur weil es eben „In“ ist und es jeder tut. So ist der Umgang mit dem Betriebssystem bei Apple einfacher für den Normaluser der sich nicht um die Technik und so lästige Dinge wie Treiberinstallationen, Registryeinträge o.ä. scheren will. Im Normalfall läuft ein Mac unter OSX problemlos, das Installieren oder Deinstallieren vieler Programme ist absolut simpel – in den Programmeordner schubsen oder daraus rausnehmen, fertig. Oder es gibt absolut funktionierende Assistenten die ohne Murren laufen und wo man nicht nach einer Deinstallation erst händisch die Registry „putzen“ muss.

      Ein Punkt wäre auch die bessere Systemperformance und die höhere „Geschwindigkeit“ bei gleicher Hardware. Auf meinem Macbook beispielsweise kann ich problemlos AVCHD unter OSX und FCPX schneiden – in Echtzeit – was unter Win7 mit Edius auf einem mit identischem Prozessor und gleichem RAM ausgestatteten Laptop völlig in die Hose geht…..

      Dazu kommt oftmals eine einfachere Bedienbarkeit der Programme (nicht immer….) und die Tatsache dass viele Treiber und Tools bereits im Betriebssystem enthalten sind. Das fängt ganz banal bei PDF-Dateien an – die kann ein Mac ohne irgendwelche Vorschauprogramme abspielen. Videodateien oder Fotos werden durch Druck auf die Leertaste angezeigt, ohne extra Mediaplayer oder Fotoplayer zu öffnen oder den Dateityp extra zu verknüpfen.

      Die Darstellung von Dateien ist anschaulicher, das Sortieren und Verwalten für Leute die sich nicht intensiv mit dem Rechner auseinandersetzen möchten leichter. Das Mac OSX ist wesentlich idiotensicherer wie beispielsweise Windows, wobei Windows inzwischen viele Bediengeschichtchen von OSX abkupfert und in diesem Punkt immer besser wird.

      Und man ist aktuell noch nicht so den Angriffen der Trojaner- und Virenwelt ausgeliefert. Noch nicht, aber wenn OSX sich immer weiter verbreitet schwindet dieser Vorteil vermutlich recht schnell ….

      Was man auch sagen muss ist dass wenn es bei OSX hakelt und man unter die Motorhaube blicken muss das oftmals deutlich komplexer wird wie bei Windows. Da merkt man dann die Nähe zu UNIX doch sehr sehr deutlich !

      Die Mac-Hardware ist id.R. sehr wertig und gut verarbeitet, meist qualitativ hochwertig. Dafür ist sie schweineteuer wenn man z.B. ein Macbook einem normalen Windows-Laptop gegenüberstellt. Nimmt man aber einen Business-Laptop der genauso gut verarbeitet ist wie das MacBook schrumpft der Preisabstand auf einmal gewaltig…..

      Der Designeffekt ist m.E. nach oft nur Nebensache. Vor allem holt inwischen die PC-Welt rasend schnell auf, schaut Euch mal um wie viele PCs im „iMac-Design“ inzwischen am Markt sind. Für den Normalnutzer ist so ein iMac-Design oft von Vorteil – eine Kiste, Netzkabel, ggf. noch Netzwerkkabel und man hat einen Rechner ohne unter dem Schreibtisch einen zusätzlichen „Klotz“ stehen zu haben, ohne dass man eine Mehrfachsteckdosenleiste braucht um PC und Monitor anzuklemmen und ohne Kabelsalat am bzw. unter’m Schreibtisch – allerdings nur so lange wie man keinerlei externe Pheripherie zur Aufrüstung nutzt. Dann hat ein iMac keinerlei Vorteile mehr. Wobei ich persönlich nicht verstehe warum es Apple nicht schafft eine ERREICHJBARE und sinnvol platzierte USB-Buchse im iMac zu integrieren – das ist ein Punkt der mich gewaltig nervt. Ich habe einen netten iMac mit 24“-Monitor im Arbeitszimmer am Schreibtisch, fast Null Kabelsalat und muss aber immer eine USB-verlängerung auf den Tisch legen um nicht umständlich hinter dem Rechner meine Digikamera oder USB-Sticks einzustecken – absolut unsinnig !

      Anders sieht es oftmals bei den Lifestyleprodukte wie dem iPhone oder iPad aus. Da wird aus dem Bauchgefühl raus ein iPhone gekauft auch wenn andere Smartphones besser oder praktischer sind. Man MUSS ein iPhone haben um dazuzugehören, um nicht ausgegrenzt zu werden, eben weil heute jeder eines hat. So gut wie Apple sein mag, ich hab mir auch wenn ich privat zu 90% nur noch Mac’s nutze ein Android-handy vom Erzfeind Samsung gekauft – und hatte das innerhalb von 5min. am mac am laufen zur Synchronisation von Adress- und Kalenderdaten – und das per WLAN. Mit meinem iPad habe ich stundenlang gekämpft um das per WLAN zu synchronisieren….

      Es ist bei Apple nicht alles nur gut und hip und bei Windows nicht alles nur Scheisse und Mist – so ein Mac ist ein Werkzeug. Und wenn es morgen ein besseres Werkzeug gibt wird gewechselt, ganz einfach !

      Servus

      Dirk

      P.S.: das gleiche was tlw. zwischen den Apple-Fanboys und manchen Windows-Hardcore-Fanboys abgeht gibt’s im Videobereich genau gleich nochmal – zwischen den Alexa-Freaks und den RED-Junkies ;)
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    • Danke für euer Feedback! Das klingt schon anders. :servus:

      @Sunbank
      Ich sprach ja von Apple Foren, nicht von diesem hier.

      Übrigens habe ich selbst iphone (4s) und ipad (1) und kann die Sache ein Stück weit nachvollziehen, denn die Dinger sind doch auch Spielzeug. Ein PC hingegen, bzw. Desktop Computer, ist für mich ein reines Arbeitstier.

      Einige Argumente sind schon nachvollziehbar, aber um die Hardware oder die Registry muss sich der unbedarfte Windows User auch nicht kümmern, aber dad ist ein ganz anderes Thema.

      Ich sehe, bzw. sähe beim Umstieg vom PC auf einen imac auch die einfache Bedienung und das einfache Handling von Programmen als Vorteil. Ich sehe aber auch die Einschränkungen im Softwarebereich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von derphysiker ()

    • Original von Benny
      3.Im Bereich Bildbearbeitung, Layouting war, ist der MAC immer noch Nr.1


      Das war mal so, ist aber wohl schon lange vorbei.
      Ich habe auch häufiger etwas mit Verlagen zu tun, gerade auch mir welchen, die viele Fotos in Bücher integrieren. Da stehen nur PC´s.

      Hardwaremäßig unterscheiden sich PC und Mac eigentlich gar nicht mehr so sehr.
      Es ist nur so, dass Apple halt gewaltig die Daumen auf seine Geräte hält, was Vor- und Nachteile hat. Zum einen werde halt nur die Bauteile eingebaut, die auch funktionieren und selber basteln ist da nicht. Daher laufen viele Mac´s auch runder, weil die Hardware einfach stimmt.
      Gibt man sich beim PC die gleiche Mühe, laufen die Kisten genau so gut, sind aber auch fast genau so teuer.
      Ein Nachteil der Macs ist aber aus meiner Sicht, dass man eben bestimmte Dinge nicht hat, wenn man damit Leben kann, ist das in Ordnung. Ich kann das nicht, daher habe ich mir zum Beispiel ein kleines Tablet mit USB geholt, mit dem ich meine Kamera steuern kann.

      Softwaremäßig ist man bei Windows eigentlich besser aufgehoben, weil man einfach mehr Auswahl hat. Wer da etwas sorgfältig auswählt hat auch keine Probleme mit Abstürzen und dergl., ich kenne so etwas eigentlich gar nicht mehr.
      Aber auch hier spielen diese Unterschiede eigentlich kaum noch eine Rolle, denn die meisten Mac-User haben eh Windows parallel laufen und nutzen beide Welten.
      Andersherum geht es auch, aber machen wohl wenige, keine Ahnung warum.

      Der Unterschied liegt also eigentlich gar nicht mehr unbedingt bei den Geräten, sondern meiner Meinung nach mehr bei den Usern. Da gibt es sehr große Unterschiede, ich kenne Mac-User, die haben die Gerätschaften einfach und reden da nicht großartig drüber.
      Andere wiederum kleben sich schon vor dem Kauf einen Apple-Aufkleber gut sichtbar überall hin. Da ist das dann wohl mehr Philosophie als Zweck dabei. Diese Leute sind nach meinen Erfahrungen auch reizbarer, wenn jemand es wagt, Apple zu kritisieren. Vielleicht liegt das daran, dass man gleichzeitig deren Weltbild kritisiert. Das kann dann soweit gehen, dass man das Gefühl haben kann, sie seien vom sogenannten "Stockholm-Syndrom" erfasst.

      Mein Eindruck zur Zeit ist schon so, dass Apple sich mehr aus dem Profibereich zurückziehen will und den Konsumerbereich mehr abdecken möchte.
      Das ist ja auch legitim und wenn es ums Geld verdienen geht, wohl auch vernünftig.
      Dazu passt meiner Meinung nach auch, dass Apple immer mehr Programme sehr günstig abgibt und die User dafür auf andere Weise an sich binden will, wie das z.B. bei I-Author anfangs der Fall war. Aber hier hat Apple ja auch nach massiven Protesten wohl wieder eingelenkt.
    • Original von Hans-Jürgen
      Original von Benny
      3.Im Bereich Bildbearbeitung, Layouting war, ist der MAC immer noch Nr.1


      Das war mal so, ist aber wohl schon lange vorbei.
      Ich habe auch häufiger etwas mit Verlagen zu tun, gerade auch mir welchen, die viele Fotos in Bücher integrieren. Da stehen nur PC´s.


      Im professionellen Video-Bereich war Apple noch bis vor kurzem mit dem Final Cut Studio mit der Marktführer. Nach dem FCPX-Deseaster sind allerdings viele User sauer umgeschwenkt.....

      Aber auch da bröckelt seit längerem die Front, AVID beispielsweise läuft inzwischen genau so gut auch auf entsprechend zertifizierten PC-Workstations völlig "rund" in professionellen Produktionsumgebungen !

      Original von Hans-Jürgen
      Hardwaremäßig unterscheiden sich PC und Mac eigentlich gar nicht mehr so sehr.
      Es ist nur so, dass Apple halt gewaltig die Daumen auf seine Geräte hält, was Vor- und Nachteile hat. Zum einen werde halt nur die Bauteile eingebaut, die auch funktionieren und selber basteln ist da nicht. Daher laufen viele Mac´s auch runder, weil die Hardware einfach stimmt.
      Gibt man sich beim PC die gleiche Mühe, laufen die Kisten genau so gut, sind aber auch fast genau so teuer.


      100% Zustimmung !

      Nimmt man eine professionelle Windows-Workstation z.B. von HP oder DELL legt man genau das gleiche Geld hin wie für einen MacPro bei Apple. Und die Kiste läuft dann von der Hardware her genauso zuverlässig wie der MacPro.

      Original von Hans-Jürgen
      Softwaremäßig ist man bei Windows eigentlich besser aufgehoben, weil man einfach mehr Auswahl hat. Wer da etwas sorgfältig auswählt hat auch keine Probleme mit Abstürzen und dergl., ich kenne so etwas eigentlich gar nicht mehr.
      Aber auch hier spielen diese Unterschiede eigentlich kaum noch eine Rolle, denn die meisten Mac-User haben eh Windows parallel laufen und nutzen beide Welten.


      100% Zustimmung !

      Alles das was ich unter OSX nicht laufen lassen kann läuft problemlos auf einem Mac inzwischen unter Windows. Entweder man installiert "paralell" ein völlig eigenständiges System oder man nutzt eine (oder mehrere) Virtual Machines. Das geht dann sogar so weit dass man einzelne Programme direkt aus OSX heraus aufrufen kann und kaum merkt dass da ein Windows zwischengeschoben wurde.....

      Original von Hans-Jürgen
      Andersherum geht es auch, aber machen wohl wenige, keine Ahnung warum.


      Naja, soooo einfach ist es nun auch wieder nicht einen stabil funktionierenden "HacMac" zu basteln ;)

      Aber es geht prinzipiell und ist auch durchaus machbar ohne der völlige Über-Nerd sein zu müssen. Ich habe mir beispielsweise ein kleines DELL-Netbook als "Mini-Macbook" zurechtgestutzt - war ein Samstag Nachmittag bis das Ding lief - incl. 20Km zum nächsten Mediamarkt fahren um mir einen dazu benötigten 8GB USB-Stick zu holen....

      Original von Hans-Jürgen
      Der Unterschied liegt also eigentlich gar nicht mehr unbedingt bei den Geräten, sondern meiner Meinung nach mehr bei den Usern. Da gibt es sehr große Unterschiede, ich kenne Mac-User, die haben die Gerätschaften einfach und reden da nicht großartig drüber.
      Andere wiederum kleben sich schon vor dem Kauf einen Apple-Aufkleber gut sichtbar überall hin. Da ist das dann wohl mehr Philosophie als Zweck dabei./quote]

      100% Zustimmung !

      Original von Hans-Jürgen
      Mein Eindruck zur Zeit ist schon so, dass Apple sich mehr aus dem Profibereich zurückziehen will und den Konsumerbereich mehr abdecken möchte.
      Das ist ja auch legitim und wenn es ums Geld verdienen geht, wohl auch vernünftig.


      100% Zustimmung !

      Ich sehe gerade für die Profischiene kaum mehr eine Zukunft bei Apple - und würde zur jetzigen Zeit auch nicht mehr in eine professionelle Apple-Produktionsumgebung gehen.

      Momentan nutze ich noch FCP7.0.3, werde aber irgendwann umsteigen, spätestens wenn ich aufgrund neuer Formate und Anforderungen dazu gezwungen werde. Ich arbeite ab und an auch noch mit EDIUS und komme damit auch ganz gut klar - und werde keine tausende Euros mehr in neue Apple-Hardware versenken, sondern irgendwann wohl wieder zu Windows wechseln. Eben weil ich bei Apple als Anbieter (semi)professioneller Lösungen für den Videoschnitt keine Zukunft mehr sehe !

      Servus

      Dirk
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Original von MacMedia
      Original von Hans-Jürgen
      Original von Benny
      3.Im Bereich Bildbearbeitung, Layouting war, ist der MAC immer noch Nr.1


      Das war mal so, ist aber wohl schon lange vorbei.
      Ich habe auch häufiger etwas mit Verlagen zu tun, gerade auch mir welchen, die viele Fotos in Bücher integrieren. Da stehen nur PC´s.


      Im professionellen Video-Bereich war Apple noch bis vor kurzem mit dem Final Cut Studio mit der Marktführer. Nach dem FCPX-Deseaster sind allerdings viele User sauer umgeschwenkt........


      Im Druckbereich, etwa bei der Druckerei PG, sind die Apple-Rechner schon lange Geschichte. Einerseits wurde aus Kostengründen zu PCs gewechselt und andererseits weil meistens nur mehr PDFs, die sehr oft mit InDesign erstellt sind, angeliefert werden. QuarkXPress, früher der Standart und nur auf MACs laufend, hat seine Bedeutung dadurch verloren.

      Durch die Umstellung auf das PDF-Format ist zum Glück die "Geheimniskrämerei", die speziell ältere Druckereimitarbeiter betrieben, verschwunden. Das hängt aber nicht mit dem MAC zusammen :Zwinkern:
      vg Ian
    • Ich habe dieses Thema mal hier her und nicht in die "Rubrik Apple" gestellt, damit es nicht gleich wieder geschlossen werden muss, wenn die Fetzen fliegen.


      Die hier geführte Diskussion verläuft in meinen Augen so. wie sie eigentlich immer hätte sein sollen. Aus diesem Grunde wäre ein Schließen dieses Threads purer Unfug. Ich verschiebe ihn dennoch in die Apfel-Ecke. Denn die soll zukünftig kein Taburaum mehr sein. :beer:


      Zitat von derPhysiker: Mich würde interessieren, welches psychologische Phänomen dahinter steht.


      Das genannte Phänomen suche ich seit langem und wurde nicht fündig, was dessen wahrer Hintergrund angeht. Muss man sicher auch nicht...
    • Immer dann, wenn diese Dinge zur Ideologie werden, wenn dahinter der Drang des starken Verfechtens, Verteidigens, der starken Selbstdarstellung steckt - dann werden diese Dinge problematisch. Dann wird übersehen, dass es sich um Werkzeuge handelt. Um ein Stück hardware. Und um nicht mehr. Dann wird die Sache nur noch zu einem zu verteidigendem Gut - und wehe, es pinkelt jemand gegen das Heiligtum. Dann kracht es.

      Und dieser Sache bin ich leid. Ich bin es leid diese Streiterein, diese Konflikte, diese Diskussoinen zu haben - weil sie längst den Raum der Diskussionsfährigkeit verlassen haben. Weil sie längst nichts mehr bringen.

      Es geht daher nicht um für oder gegen Apple. Es geht um den Umgang, den Menschen mit dieser Fragestellung haben. Ob sie ausreichend reflektierend sein können, auch so einen Konflikt zu durchblicken, oder ob sie sich in einen puren Teufelskreis hineintreiben lassen - wo zum Schluß keiner mehr weiß, warum hier eigentlich gebashed oder nicht gebashed wird.

      Schade, den eigentlich kann man auch aus der Geschichte von Apple, von der Geschichte des Gründers von Apple, durchaus viele Punkte lernen. Im Guten wie im Schlechten.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Original von Wenzi
      Ich habe dieses Thema mal hier her und nicht in die "Rubrik Apple" gestellt, damit es nicht gleich wieder geschlossen werden muss, wenn die Fetzen fliegen.


      Die hier geführte Diskussion verläuft in meinen Augen so. wie sie eigentlich immer hätte sein sollen. Aus diesem Grunde wäre ein Schließen dieses Threads purer Unfug. Ich verschiebe ihn dennoch in die Apfel-Ecke. Denn die soll zukünftig kein Taburaum mehr sein. :beer:


      So wie man in den Wald hinein schreit, so schallt es zurück. Das gilt eben auch, oder insbesondere, für User-Foren.
    • Wie ich es an anderer Stelle hier im Forum schon geschrieben habe: man sollte Apple nicht weniger hinterfragen, wie man dies auch bei anderen Firmen tut, die einem für (viel) Geld eine Gegenleistung stellen. Ich nutze Appleprodukte, weil ich mich bei Einrichtung etc. kaum um etwas kümmern muss und weil sie Device-überschreitend sehr integrativ sind. Ich benutze das iPhone in der Klinik (Arzeimittel-App., PDFs, etc), wenn ich einen Termin eintrage, dann ist der auf all meinen Geräten, meine Frau sieht quasi live, wie sich mein Terminkalender ändert (muss kein Vorteil sein :lips: ). Was all das anbelangt, hat Apple meine Bedürfnisse als erstes befriedigt. Mittlerweile haben andere aufgeholt, sei's durch eigene Innovation, sei's durch Abkupfern. Abkupfern ist gute Tradition in diesem Geschäft, Job's war mal Dalai Lama des Abkupferns. Und Apple hat auch aufgeholt .... z.B. was Trojaner anbelangt, oder Kundenabzocke, Produktunreife etc.
      Ich will nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal ein anderes System nutzen werde. Aber derzeit ist und bleibt Apple für mich persönlich (noch) die optimale Lösung was Design, Integration, Mobilität und Einfachheit angelangt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cardan2000 ()

    • Original von Wenzi
      Die hier geführte Diskussion verläuft in meinen Augen so, wie sie eigentlich immer hätte sein sollen.


      Das sehe ich auch so und finde es sehr gut.
      Endlich kann man auch mal etwas kritisch sagen ohne gleich platt gemacht und in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden. So sollte es sein. :yes:
    • Warum Apple! Noch ein Nachtrag.

      Anfang der 90er Jahre unterrichtete ich Betriebssysteme an einer Schule.

      Während wir auf PCs noch DOS Kommandos paukten (dir,copy,del etc.) und ein FTP client noch auf der DOS-Zeile zu bedienen war, gab's dafür auf dem MAC schon einen schicken grafischen FTP client (FETCH) mit animiertem Hündchen beim Download.
      Die Schüler waren fast nicht mehr von den MACs wegzubringen.

      Das erste richtig stabile grafische Windows OS war XP. Ab XP sind Installationsroutinen, Bedienung etc. auf WIN ähnlich gut gelöst.

      Inzwischen nimmt die Apfelgemeinde wieder stetig zu, weil die Firma eben ein integriertes Gesamtsystem verkauft (MAC,Tablet,Telefon,POD).

      Benny
    • Ich halte einen Vorsprung der vor 20 Jahren bestand nicht für einen Kaufentscheidungsgrund. Das integrierte Gesamtsystem halte ich bei "Kleingeräten" wie Handies udgl. für eine gute Sache, bei einem Rechner ist mir die freie Konfigurierbarkeit, Erweiterungsfähigkeit und Austauschmöglichkeit einzelner Komponenten wichtiger.
      vg Ian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ian ()

    • Original von Ian
      Das integrierte Gesamtsystem halte ich bei "Kleingeräten" wie Handies udgl. für eine gute Sache, bei einem Rechner ist mir die freie Konfigurierbarkeit, Erweiterungsfähigkeit und Austauschmöglichkeit einzelner Komponenten wichtiger.


      Freie Konfigurierbarkeit hat man bei Apple nur beim MacPro. Allerdings konfigurieren viele User ihre PCs nicht und haben auch keinen BEdarf und/oder Wunsch nach bzw. an Erweiterungen.

      Da wird ein PC gekauft, eine Zeit lang verwendet und dann ausgemustert und ein neuer gekauft.....

      Diese 08/15-User können mit einem iMac o.ä. Geräten durchaus leben da sie niemals in die Verlegenheit kommen werden große Modifikationen oder Aufrüstungen am Rechner zu machen.

      Ich kenne genügend Leute die mit dem Austausch einer HDD gegen eine größere in ihrem PC völlig überfordert sind - Speicher o.ä. würden die niemals anpacken. So jemand kann mit einem optimal vorkonfigurierten Gerät problemlos arbeiten.....braucht es aus irgendwelchen Gründen eine andere Konfiguration wird neu gekauft - siehe oben !

      Servus

      Dirk
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MacMedia ()

    • Original von Ian
      .... bei einem Rechner ist mir die freie Konfigurierbarkeit, Erweiterungsfähigkeit und Austauschmöglichkeit einzelner Komponenten wichtiger.

      In einem so techniklastigen Forum ist es natürlich klar, dass hier viele technisch besser bewanderte Anwender versammelt sind. Man darf aber nicht vergessen dass die große Mehrheit, auch der Windowsbenützer, nie an ihrem Rechner rumschrauben oder irgendwelche Erweiterungen daran vornehmen. Die wollen einfach den Rechner einschalten, ein paar Briefe schreiben, ihre Emails lesen, im Internet surfen, vielleicht ab und zu ein Fotobuch erstellen und das wars dann eigentlich auch schon.
      Genau diese Zielgruppe hat sich Apple herausgesucht. Aber das ist für mich genau der Umkehrschluss, warum ich mir keinen Mac kaufe. Ich will meinen Rechner immer wieder mal aufrüsten, neue Teile einbauen und so mit relativ wenig finanziellen Aufwand meinen Rechner immer Uptodate halten. 98% meiner Bekannten haben aber diese Ambitionen nicht, daher ist dies für sie nicht wichtig.
      Der Erfolg der Notebooks beruht doch auf dem gleichen Prinzip. Der läuft einfach, ohne dass sich der Anwender mit der Technik auseinandersetzen muss - und aufrüsten kann man die auch so gut wie nicht.
    • Für mich liegt die "Wahrheit" in der Mitte. Obwohl ich meine Rechner fast alle selbst zusammengebaut habe und die Komponenten nach Rückfrage bei den Experten auch in diesem Forum alle einzeln ausgesucht habe, verlange ich das von einem Rechner garnicht. Es ist beim PC einfach möglich. Sprich, Hauptplatine, CD/DVD/Blue Ray Laufwerke und anderes braucht, wenn mal entschieden, nicht notwendigerweise austauschbar sein. Sehr wohl würde es mich schmerzen, wenn ich RAW-Speicher, Schnittstellen, wie z.B. USB 3.0 und Festplattenraum nicht erweitern könnte. Letzteres ist beim iMac möglich, aber nur unter Inkaufnahme von unglaublichen Basteleien.

      Oder man erweitert extern, womit das sehr schöne all-in-one Konzept aufgeweicht wird, denn nichts am Schreibtisch zu haben als eine Tastatur und einen "Bildschirm" ist genau die reizvolle Sache, die mich zu Apple hinzieht.
    • Ich habe im letzten Jahr die Begeisterung bei Menschen in der Unternehmensberatung gemerkt (weil dort arbeite ich ja), die über das ipad schwer begeistert waren und sind. Einfach, weil man ohne Abschalten rasch arbeiten kann. Etwa im Flieger. Weil das Teil relativ klein ist.

      Gut, das sind Vorteile.

      Und dann komme ich, mir gefällt das Teil auch - und stelle die Frage, ob ich auf einer Reise meine Videodaten auf eine externe Platte überspielen könnte. Ätsch, geht nicht. Wurde mir gesagt. Weil das nicht vorgesehen ist.

      Gut, dann wars mit meiner Begeisterung vorbei. Weil was mache ich dann damit, wenn so fundamentale Bedürfnisse wie das Anschließen eines externen Datenträgers nicht einmal erfüllt werden?

      Unverändert gelten aber die anderen Vorteile - die User halt begeistern.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Genau aus diesen Gründen gibt es in jedem Zweig der Technik soviele verschiedene Geräte. Was der Eine als unverzichtbar ansieht ist dem Anderen überhaupt nicht wichtig. Wenn es ein Gerät gäbe, dass alle Bedürfnisse erfüllt, bräuchte man all die anderen gar nicht mehr.
      Es ist doch bei Kameras ähnlich. Der "normale" Konsument braucht keinen Sucher, weil er ihn eh nicht benützen würde. Wenn du dem nun erklärst, dass die Kamera aber "unbrauchbar" sei, wenn sie keinen Sucher hat, wird er dich nur verständnislos ansehen.
      So unterschiedlich eben die Bedürfnisse sind, so unterschiedlich sind auch die Geräte die angeboten werden.