Angepinnt Native MPEG vs. Intermediate

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    • Es dauert u.U. nicht länger, der Workflow erscheint mir "umständlicher".

      Mir ist der Unterschied zwischen Intermediates und Proxys zwischenzeitlich schon bekannt.

      In der Anleitung von Vegas heißt es dazu, dass man nach erfolgreichem Schnitt als Intermediate problemlos das File wieder gegen das HD File zurücktauschen könne. Genau dieses Ziel (Austausch gegen das Orginal am Ende des Prozesses) beschreibt Sony in seinem Manual.

      ElCutty: eine Antwort, wie Deine habe ich fast "befürchtet" (ich habe es mit Intermediates noch nicht versucht). Insofern bin ich von der berühmten Methode (man nennt sie ElCutty) restlose überzeugt und meine Fragen sind beantwortet!

      Lieben Dank

      Marcus
    • Ja, schon richtig. In der Vegas-Anleitung wird es so für die Intermediate-Bearbeitung beschrieben. Aber hier geraten verschiedene Begrifflichkeiten durcheinander. Sony gebraucht den Begriff "Intermediate" in der Anleitung anders (eigentlich sogar richtiger), als es mittlerweile meist üblich ist. Sony versteht unter "Intermediate" ein jedes Format, das den original HDV-Stream ersetzt, gleich ob nur temporär oder bis hin zum Endresultat und gleich ob SD oder HD. Dort steht aber z.B. auch: "If your intermediate files were rendered using the CineForm HD codec, you won't need to replace the intermediate files with the transport streams." Und genau das wäre fast schon die direkteste Bearbeitung, v.a. wenn dazu ein Tool benutzt wird, das schon on-the-fly beim Capturing den HDV-Stream zu CineForm HD wandelt.
    • Die Proxy Methode mit Gearshift ist nach meiner Erfahrung alles andere als Umständlich. Man rendert einmal die Proxys - da muss man nicht dabei sitzen. Und dann tauscht Gearshift auf Tastendruck und unmittelbar die Files aus - so oft man will. Das ist durchaus angenehm und schnell.

      Aber jede Methode hat halt gewisse Vor- und Nachteile. Die Cineform/Canopus Intermediates sind etwa im Regelfall deutlich größer als die kleinere Proxy Datein - für ältere Systeme eventuell problematisch, wie Marco eh schon sagt. Haben aber den Vorzug, dass die Qualität nach meinen Messungen derart gut ist, dass man eigentlich kaum einen Nachteil hat, wenn man daraus finale Formate direkt rendert.

      Die Proxys haben aber wieder den Nachteil, dass es zu gewissen Verschiebungen beim Umrendern kommen kann - sowohl der Farbe nach, wie auch der Position nach. Gegen beides helfen durchaus die mjpeg-avi Proxys.

      Die Methode von Peter hat wider dann ihre Stärken, wenn man ohnedies SD-DVDs haben will - keine Frage.

      Es hängt also davon ab, was man haben will.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Wenn man die Argumente von Adobe für nativen m2t-Schnitt für richtig empfindet und das tue ich z.B. dann wird es interessant werden, wie sich einige andere namhaften Hersteller aus der Intermediatezwischenlösungskrise herauswursteln werden. Weiters werden im Amateurbereich auch immer mehr die Vorteile von Smartrendering erkannt: rasantes Rendern bei gleichzeitig maximaler Bildqualität. Für mich ergibt sich konsequenter Weise daraus allerdings noch eine weitere Erkenntnis: mpeg2 bleibt für mich das Endprodukt. Eine weitere Komprimierung auf H-264/AVC würde erstens die genannten Vorteile wieder zunichte machen und zweitens erscheint es mir eigentlich nur aus der Sicht eines späteren Brennens auf konventionelle DVD`s etc. interessant, was ich persönlich ohnehin nicht mehr vorhabe.

      LGH
    • Etwas wird auch noch spannend werden im Hobbyistenbereich: Was wird Magix auf den Markt bringen? Denn irgendwann werden sie von ihrer Intermediatemethode abgehen müssen. Sollte die Vorschau dann so ähnlich laufen wie im Womble etc., Smartrendering möglich und anders als in Womble ein guter Codec für neu Gerendertes vorhanden sein, dann wird es schlagartig eine sehr ernst zu nehmende Alternative für viele Amateure sein. Außerdem sollten sie sich mal mit Pavico und seinem HDVSplit in Verbindung setzen. Mal sehn.

      LGH
    • Original von domain
      Wenn man die Argumente von Adobe für nativen m2t-Schnitt für richtig empfindet und das tue ich z.B. dann wird es interessant werden, wie sich einige andere namhaften Hersteller aus der Intermediatezwischenlösungskrise herauswursteln werden.

      Das sehr ich genau so.
      Auch Avid argumentiert inzwischen ähnlich und canopus EDIUS Pro bearbeitet völlig problemlos native MPEG Daten verschiedener Formate. Das canopus HQ Intermediate benutzt man also freiwillig.

      Interessant ist in diesem Zusamenhang aber, dass Premiere Pro 2.0 scheinbar kaum MPEG Formate einlesen kann. Zumindest bei der Demo ist mir dies überhaupt nicht gelungen. Vielleicht geht das in der Vollversion nur direkt vom Camcorder.
    • Original von Achilles
      Außer Canopus arbeitet wohl keiner mehr mit einer HQ-Intermediate AVI... im Hobbyistengeschäft.


      Das Wort Hobbyist möchte ich hier auch sehr stark betonen. Nur wer keinen großen Wert auf die endgültige Qualität legt, editiert MPEG-2 (mit 25-mbit) nativ!
    • Original von Harald
      Zumindest bei der Demo ist mir dies überhaupt nicht gelungen. Vielleicht geht das in der Vollversion nur direkt vom Camcorder.

      So isses. Die Demo kann das nicht.
      LG
      Peter
    • Original von Stephan Kexel
      Das Wort Hobbyist möchte ich hier auch sehr stark betonen. Nur wer keinen großen Wert auf die endgültige Qualität legt, editiert MPEG-2 (mit 25-mbit) nativ!

      Was außer dem Tempo ist denn in EDIUS Pro 3 besser, wenn nicht m2t sondern der HQ Codec benutzt wird?
      Bezogen auf Video bin ich ganz überwiegend Hobbyist mit scheinbar trotzdem höheren Qualitätsanforderungen.
    • Original von Stephan Kexel
      Nur wer keinen großen Wert auf die endgültige Qualität legt, editiert MPEG-2 (mit 25-mbit)


      Wenn man das Wort "endgültige" durch "durchgehende" Qualität ersetzen würde, wäre ich einverstanden. Aber leichte Qualitätsprünge sind mir eigentlich egal. Und was bringt den H-264? Eine Reduktion um den Faktor 2 ist nichts Aufregendes. Eine andere Frage ist, auf welches noch gar nicht festgelegte Endformat man hinproduzieren sollte. Das Problem der Datenweitergabe an Freunde oder Bekannte hat sich auch schon bisher lösen lassen und wenn es nur eine Daten-DVD oder ein USB-Stick war.

      LGH
    • ...auf welches noch gar nicht festgelegte Endformat man hinproduzieren sollte.


      Auf HD-MPEG nach den Informationen auf der Ulead-Page die ich hier mal gelinkt habe..., so mache ich es jetzt und warte geduldig auf die Filmbrennerei 5 und einen HD-DVD-Brenner/Player... :D
      +++ Erfahrung ist die Summe aller Reinfälle +++
      +++ FZ300 - RX100 - Xperia Z2 - EDIUS 8.x +++
    • Original von Harald
      Original von Stephan Kexel
      Das Wort Hobbyist möchte ich hier auch sehr stark betonen. Nur wer keinen großen Wert auf die endgültige Qualität legt, editiert MPEG-2 (mit 25-mbit) nativ!

      Was außer dem Tempo ist denn in EDIUS Pro 3 besser, wenn nicht m2t sondern der HQ Codec benutzt wird?
      Bezogen auf Video bin ich ganz überwiegend Hobbyist mit scheinbar trotzdem höheren Qualitätsanforderungen.


      Bitte hier nachlesen: canopus-foren.de/wbb2/thread.php?threadid=11636
    • Original von domain
      Original von Stephan Kexel
      Nur wer keinen großen Wert auf die endgültige Qualität legt, editiert MPEG-2 (mit 25-mbit)


      Wenn man das Wort "endgültige" durch "durchgehende" Qualität ersetzen würde, wäre ich einverstanden. Aber leichte Qualitätsprünge sind mir eigentlich egal. Und was bringt den H-264? Eine Reduktion um den Faktor 2 ist nichts Aufregendes. Eine andere Frage ist, auf welches noch gar nicht festgelegte Endformat man hinproduzieren sollte. Das Problem der Datenweitergabe an Freunde oder Bekannte hat sich auch schon bisher lösen lassen und wenn es nur eine Daten-DVD oder ein USB-Stick war.

      LGH


      Ich meine auch Wirklich "endgültig". Einen nativen m2t Stream kann man, wenn überhaupt, an der selben Stelle nur einmal rendern ohne mit dem Augen eine Verschlechterung zu sehen.
      Wer jetzt behauptet "Ich schneide das gleiche Material nur in eine Applikation und direkt ohne Zwischenschritte, ohne andere Applikationen zur nutzten, in einem Schritt...und ich fasse die neu entstandene Datei später nie mehr an..." ist eher in der Minderheit.
    • Das sehe ich zwar schon auch so Stephan und auch Wolfgang hat ja diesbezüglich sehr gute Messungen durchgeführt. Aber vielleicht bin zu blöd dafür: wenn ich eine Änderung an meinem Film machen möchte, dann führe ich diese doch nur in der vorläufig endgespeicherten Fassung der Projektdatei selbst durch und danach wird wieder gerendert. Bedeutet natürlich auch, dass man Original-m2t-Files, Schnittprogramm und Pojektdatei einige Zeit in Evidenz halten wird müssen , sofern neuere Programmversionen nicht abwärtskompatibel sind. Wenn ich in eine andere Applikation hinein müsste, dann bietet sich wohl am ehesten noch die Adobe Suite an

      LG Helmut