Angepinnt Kameraführung - oder die typischen Fehler

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    • Kameraführung - oder die typischen Fehler

      Kürzlich durfte ich ein ganz entzückendes Video sehen, welches die Klasse meiner Tochter in der Schule zeigt - bei einem freien Sachunterrichtsprojekt, wo die Kleinen die Erde, Tiere, einfache physikalische Experimente usw durchgeführt haben.

      Die Lehrerin hat das gefilmt, ihr Mann geschnitten. Ein wirklich netter Film, halt leider aber mit einigen Punkten wo einem schnell auffällt, welche Fehler manche unerfahrenere Filmer machen.

      Verwenden von Automatiken
      Das war ja in diesem Beispiel mal ganz witzig. Die Kamera war auf dem Stativ, der Autofokus aktiviert. Die Gruppe bewegte sich vor der Kamera - und der Autofokus pumpte lustig hin- und her, das Bild wurde in dieser Einstellung ein wenig unscharf. Obs die Kamera war, oder obs die sich bewegende Gruppe war - auf jeden Fall hätte hier der Autofokus abgestellt gehört.

      Der alte Fehler mit einem fehlenden manuellen Farbausgleich und der Blaustichigkeit in einzelen Szenen trat auch hier auf - hätte man vermeiden können.

      Verwenden von Stativ
      Das wurde sogar gemacht - primär aber dort, wo die Lehrerin in der Gruppe war und sich selbst mitfilmen wollte. Oft ist es ja so, daß Anfänger gerne aus der Hand filmen - und das noch im Zoombereich - und dann die Bilder nur so daherwackeln. Heute helfen ja in gewissen Bereichen noch Bildstabilisatoren, aber die haben halt auch immer Grenzen.

      Auf- und Abschwenken - Schwenken überhaupt
      Da haben die Kleinen was präsentiert - und zeigen mit einem Stab auf ein Plakat, welches hinter ihnen und oberhalb hängt. Die Kamera folgt dem Stab, geht zurück zum Kind, folgt dem Stab, geht zurück... man wird fast schwindlig. Besser wäre es gewesen, den Bildausschnitt vom Anfang aus größer zu wählen. Anfänger schwenken halt grundsätzlich zu viel - leider.

      Gummilinsenfahren (der berühmt Zoom-Hebel)
      Irgendwer hat mal gesagt, daß die Filme gleich besser werden würden, wenn man den Zoom-Hebel der Camcorder abbrechen würde. :D Wurde im vorliegenden Fall zwar wenig gezoomt, so ist das doch ein Kardinalfehler - dann noch verstärkt, wenn sich der Kameramann/die Kamerafrau noch das Motiv durch die Kamera anfängt anzusehen. Und wild hin- und herzoomt, das dann noch mit Schwenks verknüpft (weil man soll ja alles sehen).

      Der gute Ton
      Das war ein extremes Problem im vorliegenden Fall. Die Kleinen sollten was präsentieren und erzählen - und schüchtern wie viele waren, kam das viel zu leise. Ein externes Micro wäre hier halt nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig gewesen. Oder halt eine massive "inverse Badewanne"...
      :))

      Wie sehen eigentlich eure Erfahrungen mit solchen Fehlern aus. Klar, wir machen als Amateure alle solche Fehler - aber was sind die Erfahrungen damit?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • naja,

      ich war in China, neu im Filmen. Ich schneide heute noch an dem Film rum, weil ich kaum was gebrauchen kann. Schwenks an Wolkenkratzern. Zooms ohne Ende. Wackler ohne Ende.

      Da raus ein gutes Video zu machen ist schon ne Menge Arbeit. Eigentlich könnte ich fast alles raus schneiden. Nun ja, ich weiss jetzt, wie man nicht filmt :)
    • Das ist ein riesiges Fass. Ich finde, es ist ebenso schwierig, den typischen Fehler zu beschreiben, wie auch umgekehrt die goldenen Regeln dazu aufzustellen. Nicht, dass das nicht möglich wäre, aber dazu bedarf es meiner Meinung nach extrem vieler Differenzierungen und das "Wie" muss dazu immer in direkter Abhängigkeit stehen zu dem "Wofür", also der Zielsetzung einzelner Einstellungen, Szenen und des ganzen Films.
      Dabei denke ich noch weniger an die eher technischen Fehler, die durch falschen Weißabgleich oder den Einsatz eines nicht genügenden Mikros entstehen, sondern mehr noch an die Elemente, die weniger von der Technik abhängig sind.
    • Original von Belgar
      Nun ja, ich weiss jetzt, wie man nicht filmt

      Hi,
      das ist eine ehrliche und wertvolle Selbsterkenntnis! Filmemachen ist zu einem großen Teil Erfahrungssache und angewandte Selbstkritik. Und vor allen Dingen die Fähigkeit, aus seinen eigenen Fehlern zu lernen, oder noch besser : aus den Fehlern anderer zu lernen. Da haben die "organisierten" Filmer einen großen Vorteil: Filmvorführungen im Club oder bei öffentlichen Wettbewerben sind eine Lernquelle erster Güte. Man muß das Gesehene - ob positiv oder negativ - dann "bloß noch" bei den eigenen Filmen anwenden ;-)))
      Gruss Wiro
    • Man muß das Gesehene - ob positiv oder negativ - dann "bloß noch" bei den eigenen Filmen anwenden

      Habe mir das in den letzten Monaten angewöhnt. Eine wirklich funktionierende Taktik.
      Zu den Kardibnalfehlern schließe ich mich Marco an. Den ultimativen Fehler gibt es wohl nicht.
      Schwenks, "Gummi-Zoom" z.B sind Fehler die mir, nach den ersten Aufnahmen, beim späteren Ansehen auf dem TV dann selbst aufgefallen sind und die ich mittlerweile eleminiert habe.

      Es gibt sicher noch eine ganze Reihe von kleinen Fehlern die man aber durch aufmerksames "Abgucken" (wie o.g.) und durch den Erfahrungsaustausch(wie hier) minimieren kann.

      Da es also ein "riesen Fass" ist. Machen wir es doch einfach auf.
      Rchtige (oder falsche)Perspektiven wären auch so ein Fall.
      Wie siehts da bei euch aus?



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

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    • Original von wolfgang
      Gummilinsenfahren (der berühmte Zoom-Hebel)
      Irgendwer hat mal gesagt, daß die Filme gleich besser werden würden, wenn man den Zoom-Hebel der Camcorder abbrechen würde

      Hi,
      na ja, abbrechen ist die rabiate Methode - oft genügt es auch schon, wenn man sich im Kopf der Gefahren des Zoomens bewußt wird.

      Der Zoom ist immer eine unnatürliche Kamerabewegung - und genau das macht den Zuschauer überhaupt erst darauf aufmerksam. Grundsatz : Wer nichts Aufregendes zu zeigen hat, der läßt am besten die Finger von der Zoom-Wippe. Erfahrene Filmer benutzen sie meist nur in der Aufnahmepause, um eine neue Einstellungsgröße zu wählen - und nicht etwa, während das Band läuft. Es wirkt professioneller, ein Motiv einmal weitwinkelig und danach näher zu zeigen, ohne dazwischen eine Zoomfahrt einzubauen. Aber besonders bei Einsteigern ist die Verlockung halt groß, mittels Motörchen eine "Äktschen" zu erzeugen . . .
      Gruss Wiro
    • Hi,

      gut es gibt technisch missglückte Szenen. Aber die sog. goldenen Regeln sind auch überholt, wenn ich mir aktuelle Fernsehbeiträge anschaue. Der dem Auge folgende Schwenk ist durchaus möglich, wenn er nicht zu hektisch ausgeführt ist. Ebenso das schnelle wegzoomen von der Nahaufnahme zur
      Totalen, Cam um die Vertikale drehen and so on.
      Insbesondere wenn Jugendliche eine Cam in die Hand nehmen, wird eine ganz andere Filmsprache gesprochen, jenseits aller Lehrbuchregeln.

      Andererseits ärgere ich mich aus, dass ich auf Familienfesten keinem anderen meine Cam für paar Sequenzen in die Hand drücken, um auch mal selbst mit auf dem Film zu sein. Aber das bin ich bereits aus der Fotografiererei gewohnt. Aber das Gros der Filmer will die richtige Aufnahmetechnik auch nicht lernen.

      Aber würden unsere Filme nicht an Attraktion verlieren, wenn Hinz und Kunz ebenfalls alles richtig machen würden ?

      Gruss
      Rainer D
    • Genau bei diesem Punkt bin anderer Meinung. Die Regeln, die tatsächlich existieren (das sind aber keine Pauschalregeln), gelten seit hundert Jahren und werden vermutlich noch hundert weitere Jahre existieren und ihre Berechtigung haben. Dass viele TV-Beiträge heutzutage etwas anderes zeigen, empfinde ich eher als Bestätigung dessen, denn genau solche Beiträge funktionieren in ihrer Dramaturgie meistens nicht. Sie sind oft auf dilettantischem Handwerk gebaut. Eine jede Filmsprache - und sei sie noch so individuell oder modern - muss die jeweilige Zielsetzung beachten. Aber genau dieser Punkt wird oft ignoriert und aus ganz anderen Gründen werden Methoden zum Stilmittel erklärt, ohne dass sie tatsächlich ein Stilmittel wären.
      Ein Zoom wird immer einen künstlichen Eindruck erwecken, je schneller er ausgeführt wird, desto stärker wird der künstliche Effekt sein. Natürlich gibt es Zielsetzungen, wo genau dieses Mittel das Richtige ist. Daraus wird aber nicht der Zoom generell zum korrekten Einsatzmittel für das filmische Annähern an ein Objekt.
      Ein Schwenk ist prinzipiell zwar nicht anders zu sehen, aber bei einem Schwenk gibt es dennoch ein paar Besonderheiten. So funktioniert ein Schwenk z.B. fast immer, wenn damit ein sich bewegendes Objekt verfolgt wird und selbst ein Schwenk über stehende Motive kann sehr natürlich sein, wenn der Bildaufbau entspechend gewählt ist und die Schwenkgeschwindigkeit genau getroffen ist.
      Solche Aspekte werden zu einem großen Teil durch Wahrnehmungsphysiologie begründet und diese wiederum hat nicht unbedingt nur mit Sehgewohnheiten zu tun. Sehgewohnheiten haben auch damit zu tun, werden aber nur zu einem kleinen Teil durch Fernseh-, Video-, Kino- oder Game-Betrachtungen bestimmt, sondern vielmehr durch die gesamte Umwelt.
    • Das bringt es genau am Punkt - langsam glaube ich nur mehr an eine goldene Regel: Es ist alles erlaubt, solange man es bewußt macht, weiß warum man es macht - und das erreicht was man damit erreichen wollte!
      :D

      Ich meine, wo bleibt das künstlerische Element? Die Regeln, daß man keine Gummifahrten oder rasche Zoombewegungen machen soll, etwa: ich selbst habe mal einen extremen Riß gemacht - sprich: den Zoom händisch vom CEO der company auf die Gruppe aufgerissen, wie diese im Applaus gespendet hat. War unnatürlich - hat aber den Applaus unterstrichen. Genau das wollte ich.

      Für mich ist die Botschaft halt die: man muß sich der Dinge bewußt werden - dann achtet man drauf. Wie wiro sagt: das kommt mit der Erfahrung.

      Und - ich nehme mich von all diesen Fehlern nicht aus, nehme allerdings das Recht in Anspruch, viele davon schon gemacht zu haben! Andere werden folgen...
      :))
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hi,
      es gibt ja so viele Dinge, die ein Kameramann/frau beachten muß. Zum leidigen und oft diskutierten Thema Zoom gehören auch die Wörter "Ästhetik" und "Feingefühl". Eine Gummilinse ermöglicht es uns wie nie zuvor, trotz körperlicher Distanz in intime Bereiche vorzudringen - ein kleiner Motor machts möglich. Da ich wie viele andere auch zu der leidgeplagten Spezies gehöre, die sich besonders in der Nach-Urlaubszeit die ersten Urlaubsfilm-Gehversuche von Verwandten und Bekannten anschauen muß, weiß ich davon zu berichten und frage mich, ob es wirklich sein muß, am Strand mit 100-fach Digitalzoom die Speckfalten von Onkel Franz oder den etwas verrutschten BH der Nachbarin oder den ketchupverschmierten Mund von Tante Erna bildfüllend heranzuholen. Wenn dies bewußt geschieht (und das tut es meist), ist es ein ästhetischer Mißgriff - Kreativität hin oder her. Und wenn man den Autor dann darauf aufmerksam macht, wird es als "Stilmittel" und "bewußte Abkehr von der Regel" bezeichnet. Na sowas.

      Was ich damit sagen will? Daß Kameraführung ein weites Feld ist.
      Ein etwas anderer Ansatz
      vom Wiro




    • Speckfalten von Onkel Franz oder den etwas verrutschten BH der Nachbarin oder den ketchupverschmierten Mund von Tante Erna bildfüllend heranzuholen

      Ja ist doch so schön - die eigenen Boshaftigkeit mit dem Begriff "Stilmittel" zu tarnen - wenigstens das ist kreativ...
      ;)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Original von Chikks
      [Rchtige (oder falsche)Perspektiven wären auch so ein Fall.


      Da habe ich mal was Tolles zum Schneiden bekommen. Ein Hochzeitsfilm. Der Kameramann stand in der Kirche vorne an der Seite - und bekam des Brautpaar ja gut drauf. Nur leider - der Pfarrer stand halb hinter einer feschen Marmorsäule - aus der Perspektive der Kamera.

      Leider kam der Kameramann nicht auf die Idee, seinen Standpunkt zu wechseln - er wollte wohl nicht stören. Hätte er die Position gewechselt, wäre dies wohl akzeptiert gewesen - so hatten wir beim Schnitt vom Priester eher nur unbrauchbares Material. Schade.
      :(
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Also es gibt schon Situationen, wo man im besten Fall das kleinere Übel wählen kann. Wenn ich darauf angewiesen bin, daß meine Tonaufzeichnung durchläuft, weil ich eben keinen externen Audiorecorder oder eine zweite Kamera einsetzen kann, werde ich auf Veränderungen im Geschehen vor der Kamera mit Schwenks oder Zooms, die mitgefilmt werden reagieren müssen. Daß man sich dazu dann noch Zwischenschüsse holt, mit denen man die störendsten Elemente ausgleichen bzw. weglassen kann, ist klar, aber ich kann nun eben mal nicht absetzen, neuen Ausschnitt wählen, weiterfilmen, wenn es ein durchlaufendes Tonereignis gibt. Sieht man oft genug in Interviews, daß während der zwischengeschalteten Totale der Interviewte (Lippen) sichtlich was ganz anderes redet, als in der Tonspur vorkommt.
      LG
    • Also ich hoffe, es wirkt hier niemand überheblich - wenn ich an meine ersten Videos denke, die glücklicherweise ungeschnitten blieben, was glaubst du was da für Fehler drinnen waren? Nee, ich hoffe mehr wir lernen hier was aus Fehlern - und wollen ja keinen niedermachen.

      Aber es stimmt: es gibt extrem viele Situationen, und manchmal kann was passen, was woanders schwer ist. Die Sache mit dem durchgängigen O-Ton ist ein wichtiger Punkt. Wenn man sich dessen bewußt ist, daß man dann ohnedies viel rausschneidet, kann man ja viel machen - und den Camcorder einfach durchlaufen lassen.

      Ich habe mir mit meinem Töchterlein das eingangs besagte Video noch öfters angesehen - die Kleine ist ganz narrisch auf diese Aufnahme. Und da fiel mir dann etwa auf, daß beim Schnitt auch noch manchmal mitten im Satz geschnitten worden ist. Ob das bereits bei der Aufnahme passiert ist, oder erst im späteren Schnitt weiß ich halt nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hallo!

      Eine kleine Erfahrung meinerseits:

      Auf dem letzten Kindergeburtstag meiner Tochter hat mein 7-jähriger Sohn den Kameramann gespielt und die Party gefilmt. Dabei ist er mit begeistertem Blick auf das Display durch den Partyraum gelaufen und hat alles und jedes auf's Band gebannt. Mit dem Zoom ist er dabei auch sehr verschwenderisch umgegangen.

      Aber ihr werdet's nicht glauben: der Film ist klasse geworden! Ich habe ein wenig daran herumgeschnitten und eine passende Musik untermahlt, und siehe da: Aus dem Material ist jetzt ein ganz tolles Musik-Video geworden mit bunten, schnelle Aufnahmen - erfrischend anders und wirklich sehenswert!

      Also, laßt auch mal die Kleinen ran, das gibt frischen Wind in die Filmerei! ;)

      Schöne Grüße

      Beate
    • Also, laßt auch mal die Kleinen ran, das gibt frischen Wind in die Filmerei!

      Genau so ist es.
      Bei mir darf die Große mit fast 12 jahren und die Kleine 8 ( 3/4 ) ebenfalls.
      Übrigens genau das weckt auch das Interesse und bald hat man einen 2.Kameramann/Frau zur Hand :)
      Gruss
      Angelika
    • Prima, dann hab ich das Nachsehen. Habe meine Tochter bei Zeiten an die Technik geführt, dann hat sie diesen Beruf gelernt und jetzt ist sie ausgezogen - will euch nur warnen :))
    • Ich denke Fehler sind da um sie zu machen und daraus zu lernen.
      Es ist ja noch kein meister vom Himmel gefallen.

      Es hindert uns aber auch nicht jemanden ( seinem Freund oder Kind ) zu erklären das das Zoom in etwa das selbe ist als wenn man mit dem Finger auf etwas zeigt
      Ich denke dann wird der/die jenige anders damit umgehen :)

      Aber es stimmt schon man läuft schnell gefahr zum Oberlehrer zu werden.
      Ich erkläre nur jemandem etwas wenn er das auch will.

      @ Wiro .. ich kann dich gut verstehen. Mein Partner und ich leiden auch oft unter selbstgedrehten Videos :))
      Das schlimmste ist im Grunde die ständige Wackelei. ( Gegen Spintanität habe ich wirklich nichts)

      LG
      Wolfgang_B
    • @Jens: das wär wohl früher oder später auch passiert, wenn sie Hauswirtschaft gelernt hätte? Hängt also nicht ursächlich mit der Medientechnik zusammen.

      Zum Thema Kinder an die Kamera: mit der nötigen Vorsicht und ein bißchen Anleitung. Die ersten Ergebnisse sind oft abenteuerlich, aber sie lernen selbst, daß man nichts mehr erkennt, wenn man wie wild mit dem Ding in der Gegend hermfuchtelt. Und wie einer schon richtig sagte, ab dem Zeitpunkt , wo zwischendurch die Nachkommen filmen, kommt man (so man ins Bild paßt und sie gnädig sind) auch wieder mal in den Filmen vor. :D