Smartphones erobern Foto- und Videomarkt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das Smartphone hat das Amateurvideo als solches populär gemacht und von dieser generellen Popularität können die ampbitionierten Qualitätsfilmer profitieren, weil sie nunmehr ganz andere Plattformen haben ihre Werke zu verbreiten.
    • Wenzi: Dass man mit Smartphones inzwischen auch gute Videos drehen kann - das ist doch ein alter Hut: Auf das "man" kommt es letztendlich an!


      Ja, das "man", also wer filmt und mit welchem Anspruch, das ist entscheidend. Und da hat Vivavista einen guten Ansatz: Jugendliche.

      Ich sage mal ungeschützt, die Mehrzahl von uns könnte demnächst eher eine Einladung zum Tanztee erhalten, als zu einem Filmprojekt mit kreativen Jungfilmern. Dramatischer: Das Forum vergreist. :teufel:

      Käme hier eine unkonventionelle Horde Smartphon-Filmer, wäre das doch belebend - für unseren gepflegten Smalltalk mit fast zu ernstem technischen Schwerpunkt. :teufel: :teufel:

      Beste Grüße, Rod

      PS:Ich muss zugeben, ich habe auch keine Ahnung, wie man das machen könnte. Da fängt es schon an ...
    • Ich sage mal ungeschützt, die Mehrzahl von uns könnte demnächst eher eine Einladung zum Tanztee erhalten, als zu einem Filmprojekt mit kreativen Jungfilmern. Dramatischer: Das Forum vergreist. :teufel:

      :D ...Sehr schönes Statement

      Bin 60
      Zu meiner Ehrenrettung: In meinen Clips spielen Jugendliche die Hauptrolle. Habe neulich aber auch einmal auf einen Singvogel gezoomt :P
    • Original von vivavista
      Das Smartphone hat das Amateurvideo als solches populär gemacht und von dieser generellen Popularität können die ampbitionierten Qualitätsfilmer profitieren, weil sie nunmehr ganz andere Plattformen haben ihre Werke zu verbreiten.


      Bringst du da nicht 2 Dinge durcheinander, die so erst einmal sehr wenig miteinander zu tun haben?
      Filmen mit dem Smartphone ist die eine Sache, aber das Anbieten auf einer Plattform eine ganz andere. Diesen Plattformen ist es völlig egal, womit ein Video aufgenommen worden ist.
      Schau dir mal die Videos bei Youtube an und dann bei Vimeo, dann wirst du sehr schnell feststellen, wo die ambitionierten Filmer ihre Videos platzieren.
      Bei Vimeo siehst du vergleichsweise sehr wenige Smartphone-Videos, dagegen ist die Qualität dort recht hoch.
      Genau andersherum ist es bei Youtube, dort tummeln sich die Smartphone-Filmer und entsprechend niedrig ist dort die Qualität.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Original von blindcat
      Dazu gibt es noch was interessantes. Sony will Objektive mit eingebautem Sensor herausbringen, die das Smartphone als Speicher und Sucher verwenden ... ?? ...

      sonyalpharumors.com/sr3-honami…enses-and-a-curious-lens/

      Sehr experimentell der Versuch :)


      Habe ich auch schon gelesen, halte ich für unsinnig. Dann kann ich auch meine Digiknipse mitnehmen anstelle vom Objektiv. Wenn dann muß das alles in das Handy ohne Zusatzgeräte um immer dabei zu haben.
      LG Andreas
    • Original von vivavista
      Das Smartphone hat das Amateurvideo als solches populär gemacht...


      Na, das sehe ich aber auch ganz anders.
      Da haben eher die Mobiltelefonhersteller auf die "jungen" Kundenwünsche reagiert und in ihre Telefone eine kleine Kamera eingebaut.
      Die meisten Plattformen gab es lange bevor jemand versucht hat mit einem Telefon ein Video zu drehen ;)



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

      INFO: Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Chikks: "jungen" Kundenwünsche reagiert und in ihre Telefone eine kleine Kamera eingebaut. Die meisten Plattformen gab es lange bevor jemand versucht hat mit einem Telefon ein Video zu drehen


      Soweit ich es sehe, sind das zwei zunächst parallel verlaufende Entwicklungen. Einerseites hat bei den engagierten Filmern - Anspruch: Zu dokumentieren oder gar Kunst zu machen - das Video den Film verdrängt. Es ist letztlich billiger, einfacher zu schneiden und über die Videoplattformen hat man potentiell einen riesen "Markt".

      Andererseits ist bei Jugendliche die Fotofunktion der Smartphones entdekckt und intensiv genutzt worden, da sie sofort ihre Bilder via Internet an Freunde verteilen konnen. Da ging es nicht um das bildliche Dokumentieren und Sammlen, sondern um eine spontane soziale Äusserung: "Ey, guck mal, ich und Kevin sind in der Dizze". Die Bilder wurden dan leider meist wieder gelöscht, weil sich ihre Funktion - soziale Kommunikation - erfüllt hatten.

      Dann kam die Videofunktion bei den Smartphones hinzu und Jugendliche nahmen - hochkant!, hihi - alles auf, was sie und sich bewegte: Sauferei, Skatebordfahren, Windsurfen, usw. Das hat man dann Freunden und anschließend - es entwickelte sich ein Bewustsein für das Medium Film - mit anderen Surf-, Skate- und sonstigen Freaks über Videoplattformen mitgeteilt.

      Hier traf man dann auf die "alte" Filmergarde, die schon lange mit inhaltlichem Anspruch und technischem Sachverstand Filme drehte. Jetzt wurde auch bei einem Teil der jugendlichen Filmer das Medium bewusst als Ausdruckmittel, als Kunstform entdeckt. Viele griffen dann zu besseren Videokameras, oder, um szeneisch zu filmen, zu Video-DSLRS.

      Insofern hat das Smartphone über seine technischen wie sozialen Vorteile, klein, immer dabei, absolut unkompliziert, gute optische Qaulität, sofortige Vernetzung unter Jugendlichen das Amateurvideo populär gemacht.

      Ich glaube nicht, das viele Jugendliche über Filmvereine oder Videoclubs zum Filmen gefunden haben. Das hat sich ein Stück weit selbsständig entwickelt und das Smartphone mit Internet hat diese eigene Entwicklung beschleunigt. Dies spiegelt sich auch in der Altersstruktur von Videoforen und Filmvereinen wieder.

      Beste Grüße, Rod
    • Original von Rod
      Chikks: "jungen" Kundenwünsche reagiert und in ihre Telefone eine kleine Kamera eingebaut. Die meisten Plattformen gab es lange bevor jemand versucht hat mit einem Telefon ein Video zu drehen


      Soweit ich es sehe, sind das zwei zunächst parallel verlaufende Entwicklungen. Einerseites hat bei den engagierten Filmern - Anspruch: Zu dokumentieren oder gar Kunst zu machen - das Video den Film verdrängt. Es ist letztlich billiger, einfacher zu schneiden und über die Videoplattformen hat man potentiell einen riesen "Markt".

      Andererseits ist bei Jugendliche die Fotofunktion der Smartphones entdekckt und intensiv genutzt worden, da sie sofort ihre Bilder via Internet an Freunde verteilen konnen. Da ging es nicht um das bildliche Dokumentieren und Sammlen, sondern um eine spontane soziale Äusserung: "Ey, guck mal, ich und Kevin sind in der Dizze". Die Bilder wurden dan leider meist wieder gelöscht, weil sich ihre Funktion - soziale Kommunikation - erfüllt hatten.

      Dann kam die Videofunktion bei den Smartphones hinzu und Jugendliche nahmen - hochkant!, hihi - alles auf, was sie und sich bewegte: Sauferei, Skatebordfahren, Windsurfen, usw. Das hat man dann Freunden und anschließend - es entwickelte sich ein Bewustsein für das Medium Film - mit anderen Surf-, Skate- und sonstigen Freaks über Videoplattformen mitgeteilt.

      Hier traf man dann auf die "alte" Filmergarde, die schon lange mit inhaltlichem Anspruch und technischem Sachverstand Filme drehte. Jetzt wurde auch bei einem Teil der jugendlichen Filmer das Medium bewusst als Ausdruckmittel, als Kunstform entdeckt. Viele griffen dann zu besseren Videokameras, oder, um szeneisch zu filmen, zu Video-DSLRS.

      Insofern hat das Smartphone über seine technischen wie sozialen Vorteile, klein, immer dabei, absolut unkompliziert, gute optische Qaulität, sofortige Vernetzung unter Jugendlichen das Amateurvideo populär gemacht.

      Ich glaube nicht, das viele Jugendliche über Filmvereine oder Videoclubs zum Filmen gefunden haben. Das hat sich ein Stück weit selbsständig entwickelt und das Smartphone mit Internet hat diese eigene Entwicklung beschleunigt. Dies spiegelt sich auch in der Altersstruktur von Videoforen und Filmvereinen wieder.

      Beste Grüße, Rod


      oder so :yes:



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

      INFO: Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Angesichts des Siegeszugs des Smartphones ein Abgesang des "Wall Street Journals" auf die Kompakt-Knipsen: "The Point-and-Shoot Camera Faces Its Existential Moment".

      "As global shipments plummet—down 42% in the first five months of 2013. ... The changes are forcing some of the biggest camera makers, including Fujifilm Holdings Corp. and Panasonic Corp., to pare product lines and adapt offerings. Some are choosing to focus on more high-end cameras as interest in the classic compact, or "point-and-shoot," fades."

      Mit Gafiken über den Verkauf von Smartphones und Digitalkameras, sehr eindrucksvoll.

      Beste Grüße, Rod
    • dpreview connect hat Nokia 1020 Bilder, auch zum herunterladen: "Sample gallery: Nokia Lumia 1020"

      Das Ding geht bis 3200 ASA. Vor einem Jahr wäre diese Qaulität von einen Smartphone noch undenkbar gewesen.

      Beste Grüße, Rod

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Gerade im Netz drüber gestolpert, ein Video mit einem iPhone und einem anamorphic adapter aufgenommen. Man sieht Artefakte. Doch wenn man überlegt, wie Smartphone-Videos vor zwei Jahren aussahen, ist das doch erstaunlich. "out of the blue into the black".

      Beste Grüße, Rod

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Ehrlich gesagt, wollte ich mir vor kurzem tatsächlich eine Nokia 1020 holen. Weil meine letzten Sommerurlaub habe ich komplett mit Samsung Noe 2 geknippst und gefilmt (ich hatte kein Bock eine relativ schwere und große Kamera wie Canon HF-G30 und eine Sony SLT-A37 in Russland immer mitzuschleppen).

      Bei viel Sonne sind da schon teilweise sehr gute Bilder entstanden.

      Aber da stören mich 2 Sachen:
      1) Keine Sonennblende. Das Ergebnis - vile zu oft "Lichtflecken" im Bild.
      2) Wenn es nur leicht dunkel wird und zu Hause - viel zu viel Rauschen.

      Nun haben wir zum Glück wieder eine vernüftige universelle Bridge-Kamera wie Sony RX10. Aber ich kann wirklich nicht mehr ausschließen, dass ich in 2-3 Jahren tatsächlich einen Smartphone mit guter Kamera kaufen werde.

      Was Nokia angeht - wenn sie auf Android umsteigt, dann wird der Markt von billigern Klipsen fast verschwinden. Viele wollen aber nicht ein Windows-Smartphone kaufen, wenn er sogar die beste Kamera hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von takitano ()

    • Da täuscht du dich aber, das Nokia kann angeblich vom Rauschen her mit DSLR mithalten. Finde den Test leider nimmer. Die PureView Technologie soll das ermöglichen mit den 41 Megapixeln. Momentan ist es wirklich eine Überlegung wert auf Nokia umzusteigen.
      LG Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AndreasBloechl ()

    • Aus zwei Gründen ist dieses Video bemerkenswert: Zum einen zeigt es Jerusalem in einem ausklingenden Schneesturm, zum anderen ist es komplett mit einem iPhone aufgenommen worden, schöne Idee, kreative aber einfache Umsetzung => emotionale Wirkung: "Jaffa to Davidka"

      Beste Grüße, Rod
    • Original von Rod
      Sie sind nicht aufzuhalten. Komplette Hochzeit mit einem Smartphone aufgenommen....


      Wenn Du irgendwo mit einer normalen Kamera filmst oder fotografierst kommst Du Dir ja fast schon wie ein Dinosaurier vor :D
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar