Sony DSC-RX10 - 1" Kompaktkamera

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    • Original von takitano
      Das Bild bei ISO3200/4000 ist noch sehr gut verwendbar. Die Bildschärfe geht auch in Ordnung

      Die Einstellung für die HighISO NR (norm/low/off) scheint für Videos nicht zu greifen. Bei Fotos sieht man den Unterschied recht deutlich.

      Mit den Videos bin ich bis ISO 3200 = +27dB auch sehr zufrieden.
      LG
      Peter
    • Danke, elCutty. :yes: Ja, so funktioniert bei mir auch.

      Ich habe eine Vergleichstabelle zwische Gain und DB für RX10 erstellt. Veilleicht hilft das jemanden die Kamera besser einzuschätzen:

      ISO 125 - Gain 0 DB
      ISO 160/200 - Gain 3 DB
      ISO 250 - Gain 6 DB
      ISO 320/400 - Gain 9 DB
      ISO 500 -Gain 12 DB
      ISO 640/800 - Gain 15 DB
      ISO 1000 - Gain 18 DB
      ISO 1250/1600 - Gain 21 DB
      ISO 2000 - Gain 24 DB
      ISO 2500/3200 - Gain 27 DB
      ISO 4000 - Gain 31 DB
      ISO 5000/6400 - Gain 33 DB
      ISO 8000 - Gain 36 DB
      ISO 10000/12800 - mehr als 36 DB

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von takitano ()

    • Ich will jetzt wirklich nicht sticheln - aber das Gelbe vom Ei ist das wohl momentan auch nicht. Und ich bin von der GH3 und Panasonic wirklich einiges gewohnt, auch was die Kritiken hier angeht. Wird diese Kamera vielleicht nicht doch ein wenig zu hoch gepusht? :gruebel:

      Was da Slashcam über die RX10 so schreibt, ist wohl gar nicht unbedingt von gestern. Sony kocht offensichtlich auch nur mit Wasser. Wie schon immer...

      Und was bleibt von dem üppigen Weitwinkel übrig? Satte 29mm (KB)? Da lobe ich mir mein sündhaft teures WW-Zom für sie GH3, das mir eine minimale Brennweite von ca. 14mm bietet (es ist etwas mehr). Natürlich ist das nahezu so teuer wie eine RX10. Die RX10 hat allerdings einen überaus gravierenden Makel: Man kann einfach kein Objektiv abschrauben und ein anderes dafür einsetzen.

      Und deshalb ist sie einfach... viel zu teuer (siehe Slashcam-Artikel)... :wink2:

      Fazit: Sie ist eher eine Knipse mit 1"-Sensor und Sony hat es offenbar verpasst, damit an die RX100 aufzuschließen. An die GH3 kommt sie auflösungstechnisch wohl ran - das war es aber auch schon, gerade was es den Dynamikumfang angeht. Der Rest ist dann leider eher... :pfeifen:

      Mir gefällt diese Kamera trotzdem. Sie hat etwas. :streichel:
    • Ich habe heute Sony und Canon HF-G30 nebeneinander getestet. Beide in P-Programm. Sony +27 DB (ISO 3200) und Canon +24 DB, WW, Autofokus. Sony war viel sauber und schärfer. Canon punktete aber wegen Anfangslichtstärke 1,8 - das Bild in Dunkeln war wesentlich heller als das Bild von Sony. Dafür aber stark verrauscht. Kaum war Licht da - Canon hat kaum Chance gehabt.

      Leider sind auf Testvideos ein paar Personen drauf, die es nicht wollten welweit bekannt zu werden ;) , deswegen werde ich den Test heute abends wiederholen. Ich werde aber Gain bei Canon kleiner machen (ca. +17 DB), damit die Ausgangsbedienungen ungefähr gleich sind (da er ein lichtstärkeres Objektiv hat, braucht er auch nicht so viel Gain). Bin gespannt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von takitano ()

    • Ein anderer Blickwinkel:

      Ich hatte ja die Kamera in der Hand und habe so um die 60 Bilder gemacht und ein paar Clips gedreht.

      Was mich an der RX10 überrascht hat, das war ihre - ich nenne es mal - Werkzeugqualität.

      Damit meine ich folgendes: Die Kamera sieht in meinen Augen gut aus, sie wirkt fertig, komplett. Sie liegt ausgezeichnet und satt in der Hand, die Knöpfe und Schalter passen nach meinem Gefühl sehr gut, für mich sogar besser als die Sony A7/r-Modelle. Sucher und Display sind angenehm und gut.

      Das sind Kriterien, die oft völlig unterschätzt werden. Nach meiner Beobachtung wird mit Kameras, die für den jeweiligen Benutzer diese "weichen" Werkzeugqualitäten aufweisen, deutlich mehr gearbeitet: Mehr gefilmt, mehr experimentiert, die Kamera ist weit öfter dabei, als technische Meisterleistungen, die aber für den jeweiligen Benutzer keine Werkzeugqualitäten aufweisen.

      Da hat man meist unbewusst keine Lust die Kamera mitzunehmen, weil man sie letzlich nicht gerne anfasst, nicht gerne fühlt, sich das Design, die Haptik, die Technik zwischen Kameramann und Objekt stellen. Bei diesen Kameras bedarf es einer bewussten Entscheidung: Nimm jetzt die Kiste mit, das Projekt muss fertig werden. Lust hat man aber nicht.

      Kamerass mit diesen weichen Qualitäten werden oft unbewusst oder bewusst und gerne mit in die Tasche geworfen, sind also mit dabei. Man holt sie eher heraus und fotografiert, filmt länger und intensiver mit ihnen, da sie einfach gut passen. Sie liegen wie der Lieblingshammer satt in der Hand, man hat Freude, mit so einem Werkzeug seine Ideen umzusetzen.

      Klar, die Kamera muss von der technischen Seite für die jeweilige Aufgabe passen. Die RX10 wird man sicher nicht kaufen, wenn man Sport aufnehmen oder Landschaften für großformatige Bilder ablichten will. Und, was für den einen passt, wird nie einheitlich sein, da hat jeder seine Vorlieben.

      Ich denke, dass das ganze technische Gedöns nur vom filmen ablenkt und völlig überschätzt wird. Nur mit einem Werkzeug, mit dem man lustvoll arbeitet werden dauerhaft gute Ergebnisse erzielt, also bessere Filme gemacht.

      Beste Grüße, Rod

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Schön formuliert. Genau darum geht es sehr oft, auch bei mir.

      Original von maiurb
      Original von Wenzi

      Was da Slashcam über die RX10 so schreibt, ist wohl gar nicht unbedingt von gestern. Sony kocht offensichtlich auch nur mit Wasser. Wie schon immer...


      slashCam ist von der Videofunktion etc. begeistert und genau darum geht es hier!


      Na, sagen wir mal 'in einigen Punkten begeistert' - was zum Beispiel nicht den Dynamikumfang angeht. Auch der Weißbgleich scheint wohl nicht das Gelbe vom Ei zu sein und auch der aktive Stabi, den Slashcam allerdings kaum bewertet, leistet nicht das, was er könnte.

      Dass die G30 kein Maßstab für Schärfe ist, hatte ich schon damals beim Erscheinen dieser Kamera erwähnt, als ich sie für einige Stunden gegen die Gh3 verglich.
    • Original von Wenzi
      Auch der Weißbgleich scheint wohl nicht das Gelbe vom Ei zu sein

      Ist das für dich relevant? Du arbeitest doch auch, wie ich und viele andere hier, mit einem festen Weißabgleich.

      Und was bleibt von dem üppigen Weitwinkel übrig? Satte 29mm (KB)?

      Wenn man auf den ohnehin leider nicht sehr wirksamen aktiven Stabi verzichtet ( die GH3 hat den ja nicht ) ist man mit 25mm schon sehr gut bedient. Auf der anderen Seite verlängert man bequem die maximale Brennweite bis auf 315mm - ohne ein Objektiv wechseln zu müssen. Mir gefällt das einfach.


      Ich teile eher die Begeisterung, die im Großen Ganzen aus dem Slashcam Artikel rüber kommt.

      slashCAM
      Wow: Nicht schlecht für einen Fotoapparat. Genau genommen, sogar das beste, was wir bis heute von einem filmenden Fotoapparat gesehen haben. Wenig Nachschärfung und wenig Moires, bei einer Schärfe, die klassischen Camcordern der aktuellen Generation schon sehr nahe kommt. Doch was ist, wenn man den Bildstabilisator abschaltet?

      DAS hätten wir nicht erwartet: Praktisch keine Moires und die Bildschärfe steigt nochmal deutlich an. Ganz knapp unter absolutem Top-Niveau. Somit spielt Sony bei der Bildschärfe mit dieser Kamera in FullHD ganz vorne mit.


      Das ist die ERSTE Kamera dieser Art und da muß auch noch Spielraum für eine nächste sein.
      LG
      Peter
    • Original von elCutty
      Die MF-Auswahl funktioniert bei mir problemlos, wenn ich nicht bei der Stellung des Focus-Selectors von einer Memory-Position (Foto) zur nächsten (Video) schalte. In dem Fall muß ich für die MF Funktion den Selektor erst wieder auf AF und dann auf MF drehen. Das ist wohl kein Feature, sondern ein Fehler der FW ;)

      Ich wollte das schon als Fehler an Sony berichten, habe dann noch mal versucht, wie es sich beim Umschalten von P/A/S/M und Videomode verhält. Hier wird die aktuelle Stellung des MF Schalters genommen. Es könnte also sein, daß in den gespeicherten Modi eben alles, so auch der Fokus-Mode gespeichert werden. Könnte man auch als Feature sehen, um schnell alles auf die gewünschten Werte zu setzen ;)

      So verhält es sich ja auch mit den Werten, die man verändert hat. Kurz mal die Dialposition wechseln und schon ist wieder ALLES wie gespeichert.
      LG
      Peter
    • Original von Rod
      Was mich an der RX10 überrascht hat, das war ihre - ich nenne es mal - Werkzeugqualität.

      Damit meine ich folgendes: Die Kamera sieht in meinen Augen gut aus, sie wirkt fertig, komplett. Sie liegt ausgezeichnet und satt in der Hand, die Knöpfe und Schalter passen nach meinem Gefühl sehr gut, für mich sogar besser als die Sony A7/r-Modelle. Sucher und Display sind angenehm und gut.

      Zum Vergleich mit der A7/r kann ich zwar nichts sagen, aber bezüglich der RX10 geht es mir ebenso.
      LG
      Peter
    • Mich stört so ein wankelmütiger Weißabgleich durchaus, denn ab und zu verwende ich schon die Automatik.

      So liest halt jeder genau die Passagen heraus, die ihm wichtig erscheinen - respektive, die er halt lesen will... :D

      Doch im szenischen Cinebereich können es die größeren Sensoren so einfach doch noch authentischer, als die RX 10 die mit ihrer Videofarbgebung, den gestauchten Schatten und unsanft clippenden Lichtern viel näher an den klassischen Camcordern liegt, als an DSLRs.


      Damit muss man dann halt auch leben.
    • Original von Wenzi

      Doch im szenischen Cinebereich können es die größeren Sensoren so einfach doch noch authentischer, als die RX 10 die mit ihrer Videofarbgebung, den gestauchten Schatten und unsanft clippenden Lichtern viel näher an den klassischen Camcordern liegt, als an DSLRs.



      Auch das betrifft mich eher weniger. Bei Reisedokumentationen ist ein etwas kleinerer Sensor bezüglich der Fokussierung meist von Vorteil. Ich persönlich ziehe da einen 1" Sensor einem APS-C oder gar FF vor.
      LG
      Peter
    • Hier mal ein Videoframe, der mit AWB in schwieriger Situation (da habe ich Tests mit anderen Geräten gemacht, die deutlich daneben lagen) und aus dem Fotomode heraus aufgenommen wurde. Einen so sauberen Video-Luminanzbereich habe ich noch aus keiner Digiknipse gesehen.

      unsanft clippenden Lichter kann ich da übrigens auch nicht erkennen ;)
      Ich mag ja anspruchslos sein, aber auch die Dynamik der RX10 reicht mir vollkommen aus.
      Dateien
      LG
      Peter
    • Original von Wenzi
      Dass die G30 kein Maßstab für Schärfe ist, hatte ich schon damals beim Erscheinen dieser Kamera erwähnt, als ich sie für einige Stunden gegen die Gh3 verglich.


      Es ging mir in erste Linie um Low Light, wo Canon eigentlich nach wie vor die beste Videokamera ist (in dieser Preisklasse zumindest) und auf die Autofokus-Geschwindigkeit bei Low Light.
    • Original von Rod
      Werkzeugqualität.

      Damit meine ich folgendes: Die Kamera sieht in meinen Augen gut aus, sie wirkt fertig, komplett. Sie liegt ausgezeichnet und satt in der Hand, die Knöpfe und Schalter passen nach meinem Gefühl sehr gut, für mich sogar besser als die Sony A7/r-Modelle. Sucher und Display sind angenehm und gut.


      Gerade Knöpfe und Zoom-Schalter oben stören mich - die meisten Knöpfe sind etwas zu klein und Zoom-Schalter wirkt sehr zerbrechlich und ist bei weitem nicht so bequem wie ich von Camcordern gewohnt hat. Auch bei Sony SLT-A37 war dieser Schalter besser.

      Original von Rod

      Da hat man meist unbewusst keine Lust die Kamera mitzunehmen, weil man sie letzlich nicht gerne anfasst, nicht gerne fühlt, sich das Design, die Haptik, die Technik zwischen Kameramann und Objekt stellen. Bei diesen Kameras bedarf es einer bewussten Entscheidung: Nimm jetzt die Kiste mit, das Projekt muss fertig werden. Lust hat man aber nicht.


      Schön gesagt. Da kann ich nur zustimmen.

      Original von Rod
      Kamerass mit diesen weichen Qualitäten werden oft unbewusst oder bewusst und gerne mit in die Tasche geworfen, sind also mit dabei. Man holt sie eher heraus und fotografiert, filmt länger und intensiver mit ihnen, da sie einfach gut passen. Sie liegen wie der Lieblingshammer satt in der Hand, man hat Freude, mit so einem Werkzeug seine Ideen umzusetzen.


      Nicht immer, leider. Meine Canon HF-G30 habe während letzten Urlaub einfach zu Hause gelassen - sie war mir trotz allen guten Eingenschaften zu groß und zu schwer + dazu noch Stativ. Sony SLT-A37 habe ich auch zu Hause gelassen - sie machte zwar schöne Fotos, dafür aber viel zu viel Getöse, um mit ihr schnell und spontan zu filmen. Da gefällt mir RX10 schon viel besser: viel kompakter als Canon HF-G30 und SLT-A37 mit 18_135 mm Objektiv, kann auch technisch gute (wenn auch nicht sehr gute) Fotos machen (die auf jeden Fall für einen Urlaubalbum und Fotoleinwand ausreichen und kann technisch viel besser filmen.

      Original von Rod
      Ich denke, dass das ganze technische Gedöns nur vom filmen ablenkt und völlig überschätzt wird. Nur mit einem Werkzeug, mit dem man lustvoll arbeitet werden dauerhaft gute Ergebnisse erzielt, also bessere Filme gemacht.


      Das stimmt nur teilweise. Ohne diesen technischen Experementieren und rumprobieren kann man die Kamera nie wirklich kennenlernen. Ja den anderen nutzt das zu wenig, weil jeder Tester die auf eigene Art und Weise macht, es werden oft keine Originaldaten zur Verfügung gestellt und Screenshots nur stark verkleinert im Internet präsentiert. Aber für Tester selbst macht das alles durchaus ein Sinn. Besonders beim Umgang mit Hybrid-Kameras, weil man diese eben kauft und von allen Seiten gedeckt zu werden.

      Ich habe auch schon ein paar Mal überlegt, ob ich sie nicht doch zurückschicke. Für spontane Aktivitäten taugt sie eben so wenig wie auch andere DSLR und Camcordern. Dafür brauche ich eher eine Ricoh GR - eine immer dabei in der Jackenktasche Kamera. Z.B. gestern tagsüber: ein schönes Motiv - 2 Elster werden von ein Eichhörnchen gejagt. Mein Bruder zieht sofort seine Ricoh und macht schnell Serienreihen, die sehr gut sind. Ich schaffe gerade meine Sony zuerst aus dem Rücksack und dann aus der Kameratasche zu ziehen, sie einschalten, Sucher zum Augen bringen und hier und her nach Tiere suchen. Doch sie sind schon weg.

      Leider sind die meisten Fotos/Videos mit Tieren und überhaupt eher spontan und dafür passt RX10 definitiv nicht. Man kann sie auch nicht jeden Tag auf den Weg zu Arbeit mit zu nehmen. Das soll jedem klar sein, wer diese und ähnliche Kameras kauft.

      Wiederum gibt's auch andere Situationen, wo mein Bruder versucht sich so nah wie möglich an die Tiere anzuschleichen, aber meistens erfolgslos. Da kann ich ihn nur milde belächeln und Zoom von RX10 spielen lassen. Es gibt bei jeder Kamera ihre Vorteile und nachteile und jeder soll für sich selbst entscheiden was für ihn überwiegt: Nachteile oder Vorteile.

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von takitano ()

    • Original von elCutty
      Hier mal eine Gegenüberstellung des Videobildes bei maximaler Brennweite mit standard- (links) und aktivem Stabi (rechts) aus der freien Hand bei sehr schlechtem Wetter. Ob die leichte Schärfereduzierung bei aktivem Stabi da durch meine Handbewegung oder die Elektronik entsteht, bleibt da natürlich offen.


      So klein möchte ich das Tierchen bestimmt nicht aufnehmen, Du mußt näher hin Peter.
      Beste Grüsse allen Teilnehmern des Forums;
      Pana. FZ-300 - ThiEYE T5 EDGE mit eGimbal - Sony RX-100