Reisestativ aus Carbon für die Reise

    • Reisestativ aus Carbon für die Reise

      Nach einigem Suchen im Internet bin ich auf dieses Stativ
      Profi Carbon Dreibein/Einbein Kombi
      gestoßen und hab es auch bestellt. Bei Amazon ja ohnehin kein Problem - kostenfreie Rücksendung.
      Da kann ich dann mein Monopod 560B von Manfrotto in Zukunft zu Hause lassen.

      Bin gespannt, ob ich nach dem ersten Gebrauch auf einer Reise noch genauso begeistert bin.

      Ich war zuerst etwas skeptisch, weil ich in einer Rezession etwas von "China-Ramsch" gelesen hatte.

      Aber mit China-Ramsch würde ich das Keinesfalls bezeichnen.
      Gruß Udo
    • RE: Reisestativ aus Carbon für die Reise

      Original von Udo
      Ich war zuerst etwas skeptisch, weil ich in einer Rezession etwas von "China-Ramsch" gelesen hatte.

      Ich finde es immer lustig wenn bei den Rezensionen der eine das Teil in den Himmel lobt und jemand anderes das teil sofort als Ramsch und untauglich bezeichnet…..lustig wird es wenn in der einen Rezension genau eine Funktion lobend herausgehoben wird und eine andere Rezension meint das genau diese Funktion völlig fehle…. ;)

      Für kleine Kameras bzw. zum fotografieren mag das Teil ja was taugen, für meine XA10 dürfte es bereits zu klein sein – und bei der HX20 reit i.d.R. ein Einbeinstativ aus bzw. ich brauche überhaupt kein Stativ dank des guten Stabis.

      In knapp 3 Wochen geht es für 10 Tage auf Dienstreise nach China (Shanghai und Umgebung), da darf die HX20 dann mit und zeigen was sie als Reisekamera drauf hat. Für die große DSLR ist leider kein Platz im Gepäck und sooo viel Freizeit wird es nicht geben das ich großartig zum fotografieren und filmen komme – vermutlich nur am Abreisetag, da haben wir einen Tag in Shanghai da der Flieger erst um 23:00h geht und wir tagsüber nicht mehr arbeiten müssen.

      Servus

      Dirk
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    • Hallo Lothar,

      freut mich. dass wir uns mehr oder weniger für das gleiche entschieden haben.
      Ich wollte eigentlich auch erst das kleinere, hab mich dann aber doch für das größere entschieden.

      An der Verarbeitung und Qualität kann man also überhaupt nicht meckern, ich zumindest habe nicht mit dieser guten Qualität gerechnet!!
      Gruß Udo
    • Ich hatte das auch mal in Betracht gezogen, aber dann davon abgelassen, weil ich Klagen darüber gehört habe, dass schon mal ein Bein abgebrochen wäre.

      Ich habe mich dann für ein Feisol entschieden, ein wichtiges Kriterium war für mich noch das Fehlen einer Mittelsäulen, die ich einfach nicht mag.
      Das Stativ ist extrem leicht, dabei aber noch sehr stabil. Und wenn ich will kann ich mir noch eine Halbschale reinsetzen, die das Arbeiten auf unebenem Untergrund sehr erleichtert.

      Hier kann man auch noch etwas über das Stativ erfahren:
      brueckler-naturfoto.de/Brueckl…_-_Willkommen_Feisol.html
      Gruß

      Hans-Jürgen

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    • Original von Hans-Jürgen

      Ich habe mich dann für ein Feisol entschieden, ein wichtiges Kriterium war für mich noch das Fehlen einer Mittelsäulen, die ich einfach nicht mag.


      Und Dein Leitz Telyt 5,6/560mm kannst Du manuell an der 7D zitterfrei fokusieren, auch mit 5/10Fach Digitallupe bzw. opt. ViewFinder?
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++

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    • Nein Bruno, das geht nicht. Dafür habe ich aber noch andere Stative, mit denen das möglich ist.
      Ich habe ein kleines und vor allem leichtes Stativ gesucht, welches ich ohne viel Aufwand bei Wanderungen und auch Reisen mitnehmen kann. Mehrere Kilo an Stativ auf längeren Touren mitzuschleppen ist nicht unbedingt jedermanns Sache.

      Hinzu kommt auch noch, dass sich die Kamertechnik ja auch geändert hat.
      Nimmt man z.B. eine 600D oder 70D mit und nutzt deren digitalen 3-fach Zoom, dann kommt man auch mit kurzbrennweitigen Objektiven sehr weit.
      Bei meinem 70-200 mm Objektiv macht das dann plus Crop und 3-fach 960 mm.
      Mit einem ebenfalls noch recht leichtem 400 mm Objektiv wären das dann schon 1920 mm.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Dann frage ich mich, wozu man ein leichtes Stativ braucht?
      Nehme dann lieber den Winkelgriff, mein Körperstativ oder ausnahmsweise das Einbeinstativ.

      Mit meinem Cullmann 2903 kann ich allerdings schon per ViewFinder auch die 1600mm einigermaßen sicher fokusieren bei Vogelaufnahmen.
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
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    • Nimm einfach mal deinen Winkelgriff oder dein Körperstativ und dann eine 70D mit einem 400mm Objektiv plus 3-fach Zoom und filme damit.
      Du wirst sehr schnell verstehen, warum ich ein Dreibein verwende. :teufel:
      Das Gleiche gilt für Makroaufnahmen. Lege dich mit deinem Winkelgriff auf die Erde und versuche mal ein kleines Insekt oder ähnliches im Schärfebereich zu halten, und zwar so, dass man sich die Aufnahmen nachher auch ansehen kann ohne schwindelig zu werden.
      teste einfach mal, Bruno. Die Erfahrungen der Praxis werden dir schon den Weg zeigen. Mit theoretischen Ausführungen kommt man hier nicht weiter.

      Original von Achilles
      Mit meinem Cullmann 2903 kann ich allerdings schon per ViewFinder auch die 1600mm einigermaßen sicher fokusieren bei Vogelaufnahmen.


      Kannst du mir mal Aufnahmen zeigen, denn ich kann mir das nicht vorstellen.
      Gruß

      Hans-Jürgen

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    • Ich habe doch gefragt: "Dann frage ich mich, wozu man ein leichtes Stativ braucht?"

      Du wirst mir doch jetzt postwendend nicht erklären wollen, dass Du die 1600mm KB-Brennweite an der DSLR mit einem leichten Stativ ruhig fokusieren kannst?

      Hier geht es um ein leichtes Reisestativ und für diesen Einsatzzweck komme ich mit weniger sperrigeren Aufnahmehilfsmitteln aus.

      Freihandaufnahme mit Winkelgriff:

      Klick mich!

      Brennweite an der EOS 700D = 320mm (kleinbildäquivalent!).
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    • Original von Achilles
      Du wirst mir doch jetzt postwendend nicht erklären wollen, dass Du die 1600mm KB-Brennweite an der DSLR mit einem leichten Stativ ruhig fokusieren kannst?


      Doch Bruno, das kann ich, wenn kein Wind oder nur wenig Wind weht.
      Wenn die Kamera nach dem Einschalten erst einmal ruhig steht, dann geht das.
      Anfassen geht dann aber meistens nicht. man stellt also vorher scharf und filmt dann, solange sich das Objekt in der Schärfeebene befindet.
      So sind z.B. viele Aufnahmen aus meinem Video über Junge Uhus entstanden.

      Weht stärkerer Wind kann man zusätzlich Gewichte (z.B. einen Beutel mit Steinen oder Sand, die man vor Ort findet und nicht mitschleppen muss) unter der Stativplatte (dort ist ein Haken) einhängen, das stabilisiert auch ganz gut.


      Original von Achilles
      Freihandaufnahme mit Winkelgriff:

      Klick mich!

      Brennweite an der EOS 700D = 320mm (kleinbildäquivalent!).


      Ich glaube, wir reden von völlig unterschiedlichen Dingen.
      Außerdem sind wir nicht gerade mehr so richtig am Thema.
      Gruß

      Hans-Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hans-Jürgen ()

    • Bruno, dies ist ein Videoforum, hier gehts ums Filmen. Ein Foto mit einem 200mm Objektiv bei 1/200 Sek. Belichtungszeit schaffe ich ganz ohne Hilfsmittel.
      Zumindest in der Schärfe, die du hier zeigst.
      Und 320mm sind keine 1600mm.
      Gruß

      Hans-Jürgen

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    • Ich hatte das auch mal in Betracht gezogen, aber dann davon abgelassen, weil ich Klagen darüber gehört habe, dass schon mal ein Bein abgebrochen wäre.


      Da muss man sich aber schon mit vollen zwei Zentnern draufwerfen. Kaputt bekommt man vieles, aber mir lag es sehr daran, wenig Gewicht zu haben. Ein Reisestativ eben, bei dem man ein Bein auch als "Einbeinstativ" verwenden kann. Und ich mache rel. selten Tierbeobachtungen mit 1200mm Brennweite (KB) - weil ich so ein Rohr gar nicht habe und weil das nicht mein Fokus ist.


      Und "ja" - hier geht es primär ums Filmen... :yes:
    • Original von Wenzi
      [Und ich mache rel. selten Tierbeobachtungen mit 1200mm Brennweite (KB) ...


      Dafür habe ich auch ein anderes Stativ.

      Mit dem Abbrechen der Beine habe ich halt an zwei oder drei Stellen gelesen, ob es stimmt kann ich nicht sagen.
      Ich habe ja ebenfalls ein sehr leichtes Stativ für Wanderungen und dergl. gesucht.
      Da ich aber keine Mittelsäulen mag habe ich mich halt für das Feisol entschieden. Das Teil ist sehr stabil und wiegt dabei 1,04 kg, leichter geht es kaum.
      Die ersten tests verliefen sehr positiv und ich bin zufrieden.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Meines wiegt 860 Gramm - allerdings ohne Mittelsäule, die ich persönlich aber schon ganz gern mag. Es gibt hier ja eine ganz kurze Ausführung. So hat eben jeder seine Eigenheiten und Vorlieben. Darauf schraube ich noch einen Manfrotto Fluidkopf (128RC) und schon ist das "Reisestativ" mehr als doppelt so schwer! Hier bin ich noch mit mir im Hadern. Der Kopf ist gut... aber hat zu viel Masse (866 Gramm).

      Wer kennt hier eine brauchbare Alternative für ein leichtes Videostativ? Der Kopf sollte ebenfalls möglichst leicht sein, aber eben gut gedämpft.
    • Hallo,

      jedes Stativ erfüllt den Zweck, für den es gebaut ist.
      Abgesehen von meinem 8-Zentner Linhof-Studiomatic-II, auf dem die Video steht, habe ich um die 10 Stative (berufsmäßig).

      Meine Lieblinge dabei: Linhof SPD, Alu-Doppelrohr, 3kg, 80-160cm hoch, schon knapp 50 Jahre alt und geht noch wie am ersten Tag (das gibt es sogar heute noch, unverändert!,
      Manfrotto 058B, recht schwer, aber von Bodennähe bis 220cm ausfahrbar,
      Lump-Rieß (Bj. 1950), ein schweres Kinostativ für die 13/18 Fachkamera oder auch die Video und ein Vinten Leichtstativ aus Kohlefaser, das wiegt fast nichts, trägt die Kamera aber auch nur gerade so (JVC-GY-5001).

      Anfangs waren die "Chinakracher" Schrott, wackelig, mieß verarbeitet und nach einem halben Jahr kaputt. - Das hat sich seit etwa einem Jahr aber grundlegend geändert. Die Qualität wird von mal zu mal besser und auch die Köpfe sind nun brauchbar.

      Fotografisch bis 600mm Brennweite verwende ich auch heute noch mein uraltes Kilfit-Schulterstativ mit Pistolengriff und Auslöser. Oder aber auch den nach der Hand geformten Pistolengriff meiner Mamiya 645 (das einzige Teil, das von der ersten Mamiya übriggeblieben ist, die hat ihre Zeiten hinter sich...