Vom Filmen im "Auto-Mode" zum "Manuell-Mode"

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Original von kowi
      Audio automatisch ist zu vergessen! Keine Dynamik in der Aufnahme.

      Genau so ist es..

      Original von kowi
      Verschlusszeit 1/50 sec fix. Blende einzustellen war bei der guten Ausleuchtung kein Problem.

      Meine Worte :D
      Mit der D800 gehe ich auch bis auf 1/30 herunter. Die nimmt allerdings auch mit 29,97 fps auf. Ich vermute mal stark, dass die 1/50 bei 25fps(50i) bzw. 50p die optimale Shutter-Einstellung darstellt.

      Original von kowi
      Das Fokussieren war weniger problematisch als gedacht. Geholfen hat mir da auch die Umschaltung AF/MF (entspricht Push AF).

      Push-Automatik verwende ich ebenfalls sehr gern, funktioniert immer dann super, wenn es sich um ein statisches Objekt handelt. Wobei deine Canon einen deutlich höheren Bereich der Schärfentiefe abdeckt, da hast du mehr Spielraum für den Fokusbereich.

      Original von kowi
      Insgesamt bin ich mit den ersten manuellen Gehversuchen zufrieden. Werde kräftig weiterüben, damit das Handling in Fleisch und Blut übergeht. :Zwinkern:

      War weniger schlimm als gedacht :yes:
    • Hallo,

      scheint also ganz gut zu klappen, denn mal weiter üben...

      Zum Ton: Bei unserem Dreh gestern im Atelier habe ich, da es die ersten Versuche zum Film waren, mal den Ton manuell ausgesteuert, mal automatisch das die Kamera machen lassen.

      Da ich hinter der Kamera alleine stehe war das manuelle Aussteuern und Nachziehen einfach zu viel für mich. Hat sich der Moderator auch nur nach vorn gebeugt, um ein Fernglas vom Tisch zu nehmen, sank der Tonpegel etwas ab, da er schon außerhalb des optimalen Radius` stand.
      Die automatische Aussteuerung brachte bei mir einen gleichmäßigen, guten Ton ohne jeden Ausrutscher. (Kamera JVC-GY-5001E mit 2x AKG Mikrophonen am Galgen über den Akteuren, beide Mikros mit 48V Phantomspeisung).

      Natürlich mag das bei Lifemusik ganz anders aussehen, so etwas habe ich ja noch nicht gedreht. Ist für mich aber interessant, mitzulesen, man lernt schließlich nie aus.

      Gruß
      Winfried
    • Original von Albireo
      Natürlich mag das bei Lifemusik ganz anders aussehen, so etwas habe ich ja noch nicht gedreht.


      Bei einem Heavy-Metal-Festival wo der Krach ähh die Musik quasi digital von 0 nach 1 am Anfang und von 1 nach 0 am Ende des Konzertes geht kannst Du getrost die Automatik aussteuern lassen.... :D

      Optimale Ergebnisse bei Musikaufnahmen bedürfen oftmals einer sauberen Mikrofonierung die man als Einzelkämpfer manchmal nicht so leicht hinbekommt.

      Nicht umsonst gibt es für "einwandfreie" Aufnahmen bei professionellen Aufnahmen extra Tonleute....muss man auch mal sehen.
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Original von MacMedia .... Optimale Ergebnisse bei Musikaufnahmen bedürfen oftmals einer sauberen Mikrofonierung die man als Einzelkämpfer manchmal nicht so leicht hinbekommt.

      Vollkommen richtig. Das war ja nur eine Testaufnahme, wobei es mir hier zuerst mal um die manuelle Aussteuerung des Videoteils ging.
      Für richtige Konzertaufnahmen fahre ich mit einem Audiorecorder (Tascam DR40) und zusätzlich 2 Mikrofonen (Rode NT5-MP). Der Aufwand steigt damit natürlich nochmal! Ein zusätzlicher Tonmann wäre da sicher von Vorteil, dazumal ich Konzerte mit 3 Cam's aufnehme. :gruebel:
    • Hallo Jochen,

      ich denke, nicht umsonst gibt es Mischpulte und Leute, die davorsitzen...
      Klar, wenn ich mir so manche Musikvideos anschaue, die von "kleinen Teams", - seien es "Profis" oder Amateure gedreht wurden, dann dreht sich mir manchmal der Kragen um. Gut, ich bin Perfektionist (aber nur solange, bis ich meine ersten Ergebnisse hier zeige.....), aber was ich da manchmal sehe, da sträuben sich mir die Haare:
      Guitarre braust unheimlich laut auf, die Sängerin oder der Sänger geht unter in der Guitarre oder dem Trommelgetöse. Vom Gesang kaum noch etwas zu hören. Da sträuben sich mir die Haare, und das kommt (z.B.) von RTL oder anderen gleichartigen Sendern, die sich "professionell" nennen.

      So etwas versuche ich erst garnicht, zumindest dann nicht, wenn ich es professionell filmen möchte. Im Amateurbereich sehe ich das schon etwas anders. Da hat man halt keinen Mischpult und kann keine 5 Mikros vor die Leute (separat) stellen und auch noch aussteuern.

      Für meinen Film habe ich mir 4 Mikrofone gakauft und einen entsprechenden Mischpult. Wenn wir die entsprechenden Szenen drehen, dann sitzt einer am Mischpult und regelt die Tonaussteuerung der vier agierenden Personen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

      Anders natürlich beim Livekonzert. Wohin mit den Kabeln, wieviele Leute treten drauf, wer macht den Ton u.s.w.

      Da muß man halt unterscheiden, ob ich das professionell mache oder als Amateur. Letzterer darf schon Fehler machen, so sehe ich das zumindest. Wenn man aber das ganze beruflich macht (auch wenn meine Arbeit eigentlich die Fotografie ist), dann darf man sich Fehler, wie sie die "freien" Sender machen, nicht erlauben. - Aber die ziehlen auf die Dummheit und Gleichmütigkeit ihrer Konsumenten. - Zum Glück heben wir uns davon ein wenig ab...

      Gruß
      Winfried