Angepinnt 10bit, 8bit, 4:2:2 oder 4:2:0? Was ist das?

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      Es gibt einen alten "Witz" zwischen Kameraleuten: "6KW im Zimmer hilft immer!"


      so sahen dann auch die Bilder der 70er Jahren aus... :D Achtet mal auf einen alten Tatort, Columbo etc, die Personen wurden meist recht flach mit harten Schlagschatten ausgeleuchtet, heute undenkbar.

      Ich selber war da aber nicht besser, mit 4 ARRI 800W Lampen habe ich Büros und ähnlich ausgeleuchtet. Bei SD war es auch i.O., im TV sah es ja nicht anders aus.

      Dann hatte ich eine dunkle Fertigungsstrasse für OSB Platten auszuleuchten, eine Halle von ca. 150 Meter Länge. Ich sage mal, soviel Licht kannste gar nicht beim Verleiher besorgen. Wer soll das auch bezahlen.

      Dann kam meine EX1R, ein HD Lichtmonster zu der damaligen Zeit. Das hat schon sehr viel geholfen. Für Wiesenhof waren einige Aufnahmen in einem Hühnerstall zu machen, Licht setzen geht da gar nicht - die fallen beim Einschalten der Scheinwerfer tod von der Stange. Seit dem geht bei mir nur noch eine Kamera mit LowLight Fähigkeiten. Die bisher beste Lichtverwerterin war die FS100, ein Hammer mit Lichtstarken Optiken (Nikon 1.4) davor.

      Gruss vom Ruessel / 9 Punkte
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      Man muss aber auch ganz klar sagen das sich unsere Sehgewohnheiten seit den 70ern auch geändert haben.

      Fängt bei TV-Filmen mit der Lichtsetzung an und geht weiter zu Kameraperspektiven und schnellen Schnitten welche früher "undenkbar" gewesen wären.

      Ich darf die nächsten Tage mit einem ganzen Rudel Dedolight's arbeiten, freue mich schon richtig drauf - bin auf einem Seminar überTV-Journalismus.

      Wird richtig gut werden, ggf. kann ich da mal kurze Sequenzen betreffend 4:2:2 und 4:2:0 bzw. verschiedene Kameras gegeneinander austesten - vertreten werden sein neben einigen Profikameras u.a. Canon XH-A1, Canon XF100, Panasonic HPX171, Panasonic AG-AC90, Panasonic AG-AC160, Panasonic SD707 usw.
      Original von MacMedia...Dabei fällt beispielsweise ein schlecht veraständlicher Ton eher auf wie ein schlechtes Bild ;)...


      Mir gefallen Filme, so schön die Aufnahmen auch sein mögen, ohne O-Ton oder Kommentar, nur mit plätschernder Hintergrundmusik nicht. Der Ton wird in vielen Filmen (sh. YouTube) extrem vernachlässigt. Hand in Hand fehlt auch eine Handlung. Ein roter Faden alleine, es war im Tiergarten, ist zu wenig. :shake:
      vg Ian
      Original von Marco
      Das ist ja nur ein abstahiertes Beispiel, das den Unterschied anschaulich aufzeigt. 8 Bit hat schon mehr als 28 Stufen.


      Da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. :D

      Für mich ist das aber wieder ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man Leute beeinflussen und einen Hype aufbauen kann.

      Ich sehe das eher wie Ruesseel, der sagt, er habe keine 10bit Abspielkette und könne das daher nicht beurteilen.
      Warum fällt mir da wieder der 48p Kinofilm ein, wo alle von dem wahnsinns Vorteil von 48p begeistert waren, aber nur einige wirklich diese 48p zu sehen bekamen, weil die Kinoprojektoren dieses gar nicht her gaben. :D
      Gruß

      Hans-Jürgen
      Nachdem wir nun über die Auflösung physikalisch genaues wissen und über die praktischen Auswirkungen gute Handlungsempfehlungen haben, kommt die nächsten Frage zum wichtigen Low-Light Verhalten:
      Gibt es für die Lichtempfindlichkeit der Kameras vebindliche, vergleichbare und praxistaugliche Meßwerte, so das wir nicht nur über subjektive Eindrücke reden müssen und Fortschritte auch quantitativ ausdrücken können?
      Dirk
      Nö !
      Ist ja auch praktisch unmöglich, weil die eine agressive Rauschunterdrückung macht, die aber zu einen weichen und matschigem Bild führt, und eine andere lieber mehr Rauschen zeigt, dafür aber auch mehr Auflösung und Schärfe.
      Wie wollte man da einen Algorithmus finden, der dazu eine fundierte Aussage machen kann.
      Zum Chroma Subsampling YCrCb habe ich mit Photoshop und Vegas pro 12 mal ein paar Experimente gemacht.

      Zunächst habe ich eine kurze blaue Line und ein '+' mit 36pt auf einen roten Hintergrund gezeichnet und dieses als 1920x1080 png in ein 1080p50 Vp12 Projekt geladen. Im Anhang sieht man die in CS jeweils auf 1200% vergrößerten Zeichen, damit man die Pixel auch sehen kann.
      Bilder
      • CS_Line_+_36pt_png.jpg

        64,64 kB, 885×455, 122 mal angesehen
      • CS_png_inVp2_clipboardToCS.jpg

        64,34 kB, 885×455, 138 mal angesehen
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****
      Anschließend wurde dieses PNG mit verschiedenen Codecs aus Vp12 gerendert und dieser Output in Vegas geladen, um die Frames über das Clipboard in CS zu bekommen. Hier nun die daraus entstandenen Bilder wieder mit 1200% Ansicht.
      Bilder
      • Vp12_SonyAVC_1080p50.jpg

        75,32 kB, 885×455, 112 mal angesehen
      • Vp12_XAVC_IntraHDp50.jpg

        76,79 kB, 885×455, 120 mal angesehen
      • Vp12_XAVC-S_HDp50.jpg

        65,93 kB, 885×455, 105 mal angesehen
      • Vp12_MC_AVC_HDp50.jpg

        65,99 kB, 885×455, 121 mal angesehen
      Viele Grüße
      Peter

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      Auffällig ist übrigens auch die Veränderung von Luminanz und Farbe zum Original besonders bei dem MC_AVC und XAVC-S, die sich im Ergebnis sehr ähnlich sind.
      Viele Grüße
      Peter

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      Danke für die Info.

      Es könnte verwirren, daß der waagerechte Teil des '+' bei dem Sony AVC mit 4:2:0 so eine scharfe Kante zeigt. Da habe ich im ersten Beispiel genau eine gerade Grenze erwischt. Hier nun mal das Bild mit einem zweiten '+', das um eine Zeile nach unten verschoben wurde.

      Zusätzlich noch das *.PNG zum selbst probieren ;)
      Bilder
      • Vp12_SonyAVC_1080p50_2+.jpg

        132,36 kB, 1.218×542, 96 mal angesehen
      • CS_Line_2+_36pt.png

        13,49 kB, 1.920×1.080, 107 mal angesehen
      Viele Grüße
      Peter

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