Angepinnt Schneiden von HDV-Material - Erfahrungssammlung

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    • Ich benutze für diesen Zweck auch nicht den integrierten Mainconcept-Encoder, sondern das avi Template (file/render as/video for windows/HDV 720 25p template).

      Damit werden die vorher mit dem JVC-capture tool aufgenommenen m2t files zu dem 720p Intermediate umgerendert, das geht sowohl mit dem Cineform, wie auch mit dem Canopus HQ codec.

      Gearshift verwende ich in diesem Fall eher nur, um die Fähigkeit zum Batch-Rendern nutzen zu können. Wenn du damit nicht weiter klar kommst, frag einfach.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Original von elCutty
      Philipp,
      bitte prüfe mal, ob im MediaPool bei allen DV Clips das "Format = "DV" " mit dem Aspect Ration für 16:9 angezeigt wird, wenn sie eingelesen und in die TL gezogen wurden und die Projekteinstellung vor dem Einlesen auf DV_wide gestellt wurde.


      Das kann ich mal ueberpruefen, dass das auch VOR dem einlesen in den Mediapool so eingestellt ist. Meine jetzige Standard Einstellung fuer neue Projekte ist "HDV 1080-50i". Und ich habe das erst NACH dem Einlesen in den Mediapool umgestellt glaube ich mich zu erinnern.
      Die externe FireWire400 Platte mit den Daten ist aber schon im Koffer fuer meine Reise, ich kann das also erst morgen checken.
    • Für die Anwendung der DV_wide Proxi Schnitts, der ja gerade im DV Mode gemacht wird und bei dem als erstes das DV Material zusammen kopiert werden soll, macht es keinen Sinn eine andere als DV_wide Projekteinstellung zu haben. Wodurch sich nun Vegas hin und wieder gedrängt fühlt das Material doch rendern zu wollen, sollte man mal systematisch angehen. Leider gibt es keine Info der Events oder Timeline der Art 'need rendering', aber wenn die angegebene 'Render' Zeit >= der TL Länge ist, ist schon was faul und man kann abbrechen.
      LG
      Peter
    • Habe neulich meine FX1 zu einem Bekannten mitgenommen, der das neue Pinnacle Studio 10+ schon hat, selbst aber noch in DV seine Dampflokvideos erstellt. Kam mir ziemlich amateurhaft vor dieses Programm, aber immerhin zeigt es meiner Meinung nach, wohin der Hase laufen wird: nativer m2v-Schnitt. Das Capturen mit anschließender Szenentrennung verlief problemlos und auch das Rendern dauerte ohne fx nur ca. die 1,5-fache Zeit. Allerdings hat er einen P4 3,4 GHz und eine Geforce 7800, auf meinem PC wäre das sicher nicht gelaufen. Die Vorschau ohne fx ging in Echtzeit und zwar auch im Vollbildmodus. Insgesamt ziemlich beeindruckend die Software, wenn man mal von der kindischen Benutzeroberfläche und etlichen sonstigen Mankos absieht. Die Qualität des gerenderten Materials war übrigens so gut, dass ich sie vom Original nicht wirklich unterscheiden konnte.

      LG Helmut
    • Ich werd' mir das auch mal ansehen und habe mal die Demo CD bestellt. Eine 1,5 fache Renderzeit kann eigentlich bei HDV nur durch 'smart'-Encoding erreicht werden.
      LG
      Peter
    • Na vielleicht schafft ja AVID, die alte Pinnalce Software doch noch mal in den Griff zu bekommen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich glaube zwar nicht, dass Pinnacle Studio 10 wirklich smartrendert, aber anscheinend wird permanent im Hintergrund gerendert, was später mit Dualcore erst wirklich intertessant werden wird. So dürften die Renderzeiten wohl auch davon abhängen, wie lange man vor dem eigentlichen Rendern mit dem Schnitt herumgespielt hat und wieviel Zeit die Software zum Hintergrundrendern vorher hatte. Aber das ist nur eine Spekulation von mir.

      LG Helmut
    • Doch, kann schon sein. Das Smartrendern konnte die Studio software schon in früheren Versionen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Bin - was HDV-Schnitt angeht - zwar ein absoluter Neuling. Finde aber, dass hier der Schnitt sehr verkompliziert wird.

      Habe bis jetzt mein DV-Material immer auf Premiere 6.5 geschnitten. Da hierfür kein HDV-Tool angeboten wird habe ich die ganzen Tests in diversen Zeitschriften gelesen. Was zum Schluss bei den Schnittprogrammen übrig blieb war Liquid 6. Die Umstellung zu Premiere ist zwar nicht leicht (ich bin immer noch in der ersten Übungsphase) aber je weiter ich in das Programm einsteige desto sympathischer wird es mir.

      Ich arbeite mit einem Intel System mit 3.0 Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und einer einfachen DVI-Grafikkarte mit 128 MB RAM. Als Laufwerke setze ich ganz normale IDE-Festplatten ein.

      Das Programm hat die HC 1 sofort erkannt. Die HDV-Clips (insgesamt 4 Minuten Bildmaterial) wurden ganz normal auf die Festplatte gecaptured.

      Hier viel mir nur auf, dass bei Bildweisen zurück- bzw. vorrücken der Monitor in Liquid scharz blieb aber der Timecode weiterlief. Sowohl das Capturen als auch das Batchcapturing verlief ohne Probleme. Einzig die auszuwählenden Szenen in der HC 1waren nicht immer ganz punktgenau anzuwählen und wenn man die Einzelbildschaltung rückwärts benutzte lief das Band nach dem ersten Anklicken zu weit zurück.

      Einmal auf der Platte ließen sich alle Clips genauso verarbeiten wie DV-Clips. Man konnte die Bilder punktgenau ansteuern, entsprechend ausschneiden, in die Timeline legen, Titel einblenden oder Überblendeffekte einarbeiten. Je nach ausgewähltem Effekt konnte man sich das sofort in Liquid anschauen. Das anschließende Rendern dauerte etwas länger als ich es von den DV-Clips unter Premiere gewohnt war aber auch nicht länger wie bei früheren Systemen mit 1,5 bis 2 Ghz Prozessoren.
      Die Ausgabe auf die HC1 klappte auch ohne Probleme und die bearbeiteten Sequenzen (Titel, Überblendungen) waren von der Bildqualität sehr gut. Wie gesagt, war der erste Schnitt den ich hier beschrieben habe.

      Auf den Punkt gebracht:

      Mit einer ganz normalen Intel Plattform* kann man mit Liquid genauso schneiden wie man es von einem DV-Schnittprogramm gewohnt ist. Alles lief flüssig ab, die Bilder werden auf zwei 16:9 Bildschirmen gezeigt, keine Aussetzer nichts. Einzig die Renderzeiten sind länger aber das ist ja normal, wenn man die Datenrate sieht, die hier bearbeitet werden muss.

      Werde das in den nächsten Tagen mal mit einem größeren Projekt durchspielen.


      *= Habe festgestellt, dass AMD-Plattformen deutlich längere Renderzeiten haben. Kann das hier jemand bestätigen?
    • Na dann kann man ja zu LE gratulieren. Wie ist die Vorschau von dem offenbar nativ bearbeitetetn m2t Material - da schaffst du tatsächlich stabile 25 fps aus der Timeline bei 1080i aus der HC1?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Original von wolfgang
      Na dann kann man ja zu LE gratulieren. Wie ist die Vorschau von dem offenbar nativ bearbeitetetn m2t Material - da schaffst du tatsächlich stabile 25 fps aus der Timeline bei 1080i aus der HC1?


      Soweit bin ich noch nicht. Im Gegensatz zu Premiere ist das interne Vorschaufenster so gut, dass man eigentlich keinen Kontrollmonitor mehr braucht (normaler 19 Zoll LCD-Bildschirm)
    • Ich denke, dass es sich bei deiner Antwort um ein kleines Missverständnis handelt. Wolfgang meinte wohl, ob innerhalb des Vorschaufensters auf dem Monitor eine völlig ruckelfreie Videowiedergabe mit 25 Bildern/Sek. des nativen 1080i-Materials möglich ist. Das würde mich auch interessieren und wenn ja, ob dies in beiden Richtungen (vor- und zurück) geht. Für einen 3 GHz-Prozessor wäre das nämlich eine erstaunliche Softwareleistung von AVID

      LG Helmut
    • Original von JuergenII
      Im Gegensatz zu Premiere ist das interne Vorschaufenster so gut, dass man eigentlich keinen Kontrollmonitor mehr braucht (normaler 19 Zoll LCD-Bildschirm)


      Wenn du interlaced Material schneidest lohnt sich ein Kontrollmonitor immer, oder wie willst du ansonsten erkennen, ob z.B die Halbbildreihenfolge richtig ist?
      Wenn man dagegen nur mit progressivem Material arbeitet kann man auch einen Flachbildschirm nehmen, der sollte dann aber schon gut sein.
    • Original von domain
      Ich denke, dass es sich bei deiner Antwort um ein kleines Missverständnis handelt. Wolfgang meinte wohl, ob innerhalb des Vorschaufensters auf dem Monitor eine völlig ruckelfreie Videowiedergabe mit 25 Bildern/Sek. des nativen 1080i-Materials möglich ist. Das würde mich auch interessieren und wenn ja, ob dies in beiden Richtungen (vor- und zurück) geht. Für einen 3 GHz-Prozessor wäre das nämlich eine erstaunliche Softwareleistung von AVID

      LG Helmut

      Muss mich für die späte Antwort entschuldigen, aber es ist bei mir irgendwie untergegangen. Habe mittlerweile das Programm auf Avid Liquid 7 upgedated. Das läuft bei HDV-Schnitt nochmals stabiler.

      Zu den Inlay-Fenstern: Die laufen bei der Bearbeitung bei mir ruckfrei ab. Einzig beim Capturen ruckelt das Inlay-Bild wie bei meinem obigen Beitrag geschildert.

      Was ich aber auch gelernt habe ist, dass Liquid sehr stark von der Grafikkarte abhängt. Dies wurde auch in der neusten Ausgabe von Videoaktiv bestätigt.

      Selber setzte ich ein Radeon 9600 SE mit 128 MB RAM ein. Hatte vor kurzem eine Radeon 9250 mit 256 MB RAM getestet und da lief das Inlay-Fenster trotz doppeltem Speicher nur noch ruckartig. Das komische dabei, wurden die ATI Treiber gelöscht und man fuhr mit den VGA Einstellungen von Windows XP lief das Bild wieder ruckfrei (allerdings mit einer bescheidenen Auflösung). Kaum waren die ATI-Treiber wieder installiert – egal welche Auflösung man wählt – ging das Geruckel wieder los.

      Versuche es demnächst mal mit einer diese High-End Grafikkarten. Werde dann wieder berichten.
    • Original von Achilles
      Kann Liquid eigentlich das Smartrendering?

      Wenn Du damit die Realtime-Transitions und
      - Clips meinst ja.

      Wobei Realtime bei HDV und meinem Equipment nicht ganz wörtlich zu nehmen ist. Man merkt schon dass er da doch gut 10 bis 20 Sekunden im Hintergrund arbeitet bis der Vorgang abgeschlossen ist. Allerdings kann man in der Zwischenzeit seine Timeline weiter bearbeiten nur das Inlay-Fenster ruckelt dann etwas.
    • Original von Achilles
      Welche Encodingzeit benötigt Liquid für eine Minute Video auf der Timeline bestehend aus fünf nackten Clips ohne irgend etwas für eine neue Datei in 1080i (Prozessorleistung)?



      Encodingzeit:

      5 Clips á 10 Sekunden = 55 sec

      5 Clips á 10 Sekunden
      mit 4 Überblendungen(cross over) je 1 Sekunde = 73 sec

      Renderzeit pro Überblendung im Realtime Modus = 5 sec

      Plattform:
      Motherboard Asus P4P800 SE, 3,0 GHZ Pentium Hyperthreading, 2 GB RAM, Grafikkarte ATI Radeon 9600 SE 128 RAM
    • Original von JuergenII
      Encodingzeit:

      5 Clips á 10 Sekunden = 55 sec

      Das ist ja mit der 1,1 fachen Echtzeit schon recht zügig. Vegas benötigt für m2t -> m2t ohne Filter oder Übergänge ca. 4 fache Echtzeit (P4 3.2GHz) und das könnte Smart in ca. 1/8 Echtzeit gehen.
      LG
      Peter