Videoaufnahmen vom Smartphone in Videoprojekt einbinden

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    • Videoaufnahmen vom Smartphone in Videoprojekt einbinden

      Frage: Wie kann ich einige Videochips vom Smartphone (Samsung Galaxy S5 mini) in ein Videoprojekt,
      das mit der Canon G10 aufgenommen wurde, einbinden ? Im Schnittprogram Premiere Pro 5.5 habe ich
      AVCHD 1080:25 (50i) gewählt.
      Die Aufnahmen vom Smartphone sollen nur Ergänzung sein, wenn es mal nicht möglich ist,
      die Canon mit zunehmen.
      Müssen die Videos vorher konvertiert werden? Durch einen Formatwandler? Wenn ja, welchen?
      M f G rogü
    • Folgendes lese ich in der Spezifikation des S5 mini:
      Auflösung Videoaufnahme
      FHD (1.920 x 1.080 Pixel) bei 30 fps

      Und bei der Canon G10:
      Videos
      640 x 480, 30 B/s
      320 x 240, 30 B/s

      Im Klartext, das wird nix. Weil:
      Du die Canon G10 als Hauptkamera verwenden möchtest. Deren Aufnahmeformat reicht aber gerade mal zum Abspielen der Videoclips in unterirdischer Qualität. Zugleich entspricht die Auflösung weder DVD- noch HDV-Format. Wenn überhaupt müsstest du in Premiere ein AVCHD-Projekt mit 1080:30 progressiv anlegen. Dort sind zumindest die Aufnahmen des Samsung mini formatfüllend abgebildet. Die Clips der Canon G10 müsstest du dann um den Faktor 2,25 vergrößern, damit diese ohne Rand abgebildet werden. Was dabei herauskommt, dürfte der Mühe nicht wert sein.
    • Die Canon HF G10 ist gemeint, also AVCHD in 1080 50i.

      Es wäre hilfreich, wenn der TO das präzisiert hätte..

      rogü schrieb:

      Im Schnittprogram Premiere Pro 5.5 habe ich AVCHD 1080:25 (50i) gewählt.

      Für diese Kamera ist das gewählte Projekt O.K. Um die Clips des Samsung Galaxy S5 mini mit der Bildrate von 30 fps auf die 25 fps (50i) anzugleichen, bleibt dir nur die Möglichkeit, das Material zu interpretieren. Dazu: Rechte Maustaste > Ändern > Filmmaterial interpretieren:



      Jetzt läuft das Ganze zwar ohne zu ruckeln, dafür aber in leichter Zeitlupe (25/30=0,83 also 83% der Original-Geschwindigkeit) ab. Die Crux ist, dass du einfach 2 unterschiedliche Bildwiederholraten hast, die im Prinzip nicht zueinander passen. Du kannst die Samsung-Clips auch einfach unverändert übernehmen, dann wird Premiere versuchen, die Bildwiederholraten so gut wie möglich durch Umrechnen anzugleichen. Bei einem Teiler von 25/30 wird das aber nicht ohne sichtbares Ruckeln von Statten gehen. Aus einem einfachen, logischen Grund: Du kannst eben nicht 0,83 Bilder zeigen, sondern nur ganze Bilder.

      Grundsätzlich solltest du immer 2 Kameras verwenden, die die selbe Framerate in der Aufnahme aufweisen. Oder eine Framerate, die einen geraden Teiler ergibt. 25p und 50i kannst du problemlos kombinieren. Hier kann einfach jedes 2te Bild weggelassen werden und du hast trotzdem "ganze Bilder". Ebenso 30p mit 60i oder 60p. Bei allem anderen muss man sich der Probleme bewusst sein, die da zwangsläufig auftreten.

      Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, die 30 fps auf 25 fps per Morphing umzurechnen. AfterEffects kann das sehr gut per Zeitverkrümmung, Twixtor ist ebenfalls bestens geeignet. Im Klartext bedeuted das aber, dass du jeden Samsung-Clip vorher umrechnen und dann Audio und Video separat importieren müsstest. Ein Verfahren, das zeitlich selbst bei einem außergewöhnlich potenten Rechner aus dem Ruder läuft. Ich habe mal einen 30 Minuten-Film, der in HD 720 60p aufgenommen war auf diese Weise in einen 720x576 PAL-DVD Stream umgerechnet. 15 Std. hat's gedauert (Intel i7 12-Core Extreme). Das Ergebnis war dafür einwandfrei. Die Frage ist, ob du dir das schon vorher antun willst.