Digitalisieren

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    • Digitalisieren

      Wegen des Lichtzeltes schau mal hier und auch dort

      Mein aller erster Film habe ich mit einer Bolex 16mm gemacht. Von einem Schlepper aus ein Schiff in Fahrt gefilmt!
      Das war für mein Chef ein Test ob wir auch filmen wollen. Haben wir nicht. Gesehen habe ich den Film nie - aber die Filmrolle habe ich noch. Nach 50 Jahren.
      Der Preis der Filme (später in den 70er Jahren ) hatte auch was gutes - man überlegte schon was man filmt.
      Ich war (noch) jung und hatte kein Geld - so entstand 1972 dieser fast ungeschnittene Film

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wabu ()

    • 1972, da weckst du aber Erinnerungen. In dem Jahr ging ich nach Berlin. Die wilde Zeit, als man wegen der Haarpracht von hinten manchmal nicht wusste, ob man Männlein oder Weiblein vor sich hatte...

      Hast du den Streifen selbst ins digitale Zeitalter transferiert?
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • MacMedia schrieb:

      Zurück zum Thema Macro - habe mir mal auf Ebay einen Satz Makrozwischenringe für den E-Mount bestellt. Damit kann ich dann über Weinhachten experimentieren. Habe erst mal eine einfache Version ohne elektronische Kontakte genommen da ich sowieso vorhabe damit mit einem Adapter und alten Canon FD-Linsen zu spielen....da liegen ein 50mm/1.4 und ein 28mm/2.8 sowie ein 35-70mm/3.5 macro und ein 200mm/4.0 Tele rum...



      Hallo Mac, bin gespannt auf Deine Experimente! Ein Lichtzelt wäre nicht schlecht, werde mir auch mal ein solches bauen bei Gelegenheit, dürfte nicht allzu kompliziert sein, wenn man nicht zwei linke Hände hat ;)


      wabu schrieb:

      Mein aller erster Film habe ich mit einer Bolex 16mm gemacht. Von einem Schlepper aus ein Schiff in Fahrt gefilmt!
      Das war für mein Chef ein Test ob wir auch filmen wollen. Haben wir nicht. Gesehen habe ich den Film nie - aber die Filmrolle habe ich noch. Nach 50 Jahren.
      Der Preis der Filme (später in den 70er Jahren ) hatte auch was gutes - man überlegte schon was man filmt.
      Ich war (noch) jung und hatte kein Geld - so entstand 1972 dieser fast ungeschnittene Film


      Das waren noch Zeiten Werner! 16mm mit einer Bolex! Welche war das denn? Ich hatte auch zwei davon, eine H16SBM und ein Bolex 100Pro mit eingebautem Pilotton Generator, die wog 8 Kilo, stöhn!
      Abfilmen ist eine Variante die nicht schlecht ist, aber das Scannen ist natürlich schon um einiges besser! Bei S-8 schaut das in Deinem Video auch ziemlich gut aus!


      cam_h16sbm.jpg bolex.jpg
    • wabu schrieb:

      Dazu habe ich hier mal was geschrieben

      Danke für den Hinweis. Damit will ich mich mal ab Januar mehr auseinander setzen. Ich frage mich, ob das Abfilmen mit einer Kamera wie der AX100 nicht besser gehen müsste, wegen der höheren Auflösung, 24p und guten Lowlighteigenschaften.

      Jack43 schrieb:

      Abfilmen ist eine Variante die nicht schlecht ist, aber das Scannen ist natürlich schon um einiges besser!

      Voraussetzung ist aber, dass das Material noch einigermaßen gut erhalten ist. Ich habe auch Medienrettung in Berlin bemüht. um 3 x 60m S8 zu retten. Die Farbfilme von Ende der 60er Jahre gehen so leidlich, aber auch nur zu ca. 30%. Der erste Film von mir überhaupt (noch sw, von dem die besten 15s am Ende des Beitrags 37 im Mauerfallthread zu sehen sind) ist dagegen zu 80% unbrauchbar aus, schlimmer als Aufnahmen aus der Kaiserzeit.

      Wegen dieses eher enttäuschenden Ergebnisses will ich es mal selbst versuchen. Viel schlechter dürfte das auch nicht werden.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • sunday schrieb:

      Voraussetzung ist aber, dass das Material noch einigermaßen gut erhalten ist. Ich habe auch Medienrettung in Berlin bemüht. um 3 x 60m S8 zu retten. Die Farbfilme von Ende der 60er Jahre gehen so leidlich, aber auch nur zu ca. 30%. Der erste Film von mir überhaupt (noch sw, von dem die besten 15s am Ende des Beitrags 37 im Mauerfallthread zu sehen sind) ist dagegen zu 80% unbrauchbar aus, schlimmer als Aufnahmen aus der Kaiserzeit.


      am besten lässt man das mit dem Digitalisieren, ausser man muss jemanden eine Kopie des Filmes geben. Digitalisieren um es für die Nachwelt zu erhalten ist nicht unbedingt das Beste, denn nach heutigen Erfahrungswerten überlebt ein chemischer Film die digitalen Medien bei weitem.Ich habe kürzlich mal ein paar alte S-8 Filme angeschaut, die alle über 40 Jahre alt sind. Ich war sehr überrascht was da noch zu sehen war! Alles ok und sogar die Klebestellen haben gehalten. Das einzige Problem könnten die Projektoren werden, denn wenn die mal nicht mehr wollen, - aus welchen Gründen auch immer- sieht es böse aus, außer man findet irgendwo noch einen einsamen Reparateur...Dann kann man nur noch hoffen, dass er die entsprechenden Ersatzteile noch am Lager hat!Ich denke bei BlueRay Playern und Co. wird es in 20 - 30 Jahren -oder vielleicht schon früher- auch nicht besser ausschauen! Gibt es die dann noch? Kann man dann eine BlueRay/DVD noch abspielen? Keiner weiß das!

      Kommt dazu, dass unsere Nachfahren in den meisten Fällen eh kein Interesse haben -wenn wir mal das zeitliche gesegnet haben- sich unsere Werke anzuschauen. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel!

      Gruß, Paul
    • Wenn die Filme gut gelagert sind ist das richtig. Meine Filme waren auch noch top - nicht aber meine Projektoren.
      Ich habe relativ viel Vertrauen zum Digitalen - zumindest das verlustfreie weiterkopieren ist schon wertvoll.
      Segelfilme aus den 80er Jahren habe ich auf diesem Weg ein wenig aufgepeppt.. Und dann mit Beamer - war nicht schlecht.
      Und alle Beteiligten haben die DVD.
      Für die Nachfahren sollte man dann ein editiertes Archiv haben. Dann sind die Personenaufnahmen wichtiger als Landschaften.
      Die wenigen Bilder meiner Eltern halte ich in Ehren - und gescannt für die Enkelkinder.
      Wenn man die Originale aufbewahren kann ist das ja schön. Aber mein ganzes Negativarchiv habe ich selber gescannt in hoher Auflösung (hatte zum Glück schnelle Geräte dafür)
      Aber die Negative nutzen jetzt keinem mehr.
      Ah ja Farbfilme und Bilder aus den 70er Jahren haben über die Jahre einen Farbstoff verloren...
    • Das Problem beim Abfilmen ist meist die Leinwand. Sie soll strukturarm sein und wenig reflektieren damit es im Zentrum nicht heller wird.
      Man braucht eine gewisse Größe damit Kamera und Projektor einigermaßen parallel stehen
    • Werner ich habe beim Abfilmen von S-8 Filmen mit einem A 4 grau Karton die besten Erfahrungen gemacht, denn das Bild wirkt auf rund der geringen Größe um einige schärfer und man hat keinen Hotspot in der Bildmitte! Das Einrichten des Projektors und der Kamera geht relativ einfach, auch wenn man den kleinstmöglichen seitlichen Versatz berücksichtigt.
      Die Kamera stelle ich rund einen Meter hinter den Projektor und zoome dann den Karton millimetergenau neben den hervorstehenden Projektorteilen heran. Die Parallaxe ist bei diesem Vorgehen vernachlässigbar.

      Gruß, Paul
    • wabu schrieb:

      Mein aller erster Film habe ich mit einer Bolex 16mm gemacht



      Ich erinnere mich noch, das waren Filmkameras, die für mich damals unerreichbar weit weg waren. Ein Traum. Die Bolex Super 8 war schon eher ein eventueller Kandidat. Die Beaulieu war auch so ein nicht erreichbarer Traum.
      Heute wäre das eventuell eine RED.

      Gruß Jürgen
    • In meinem derzeitigen Avatar sieht man mich mit meiner damaligen Beaulieu 6008 mit 60m-Kassette.

      Von daher habe ich auch noch einen großen Bestand an Super8-Filmen. Da ich von Anfang an nur Kodachrome verwendet habe, sind die Filme in einem Top-Zustand. Beim Digitalisieren kommt es unbedingt darauf an, Bild für Bild zu übertragen. Ein einfaches unsynchrones Abfilmen macht bei der weiteren Nachbearbeitung nur Probleme, ein Entwackeln geht zum Beispiel dann gar nicht mehr.
      Viele Grüße
      Gerold
    • Wie wahr...

      Beim Digitalisieren von Filmmaterial gibt es verschiedene Methoden:

      1) Projizieren und Abfilmen von der Leinwand: die schlechteste
      2) Abfilmen von einer Milchglasscheibe (von hinten) - die zweitschlechteste
      3) Abfilmen mit Spezialoptik direkt vom Bildkanal (mit entfernter Projektionsoptik) - langsam wird's deutlich besser
      4) prof. Filmabtaster - meistens gut, aber auch teuer
      5) Einzelbildscannen - gut, aber aufwändig (und: nachträgl. Anlegen des Tones umständlich).

      Was vergessen?

      Wobei die Punkte 1-3 unbedingt einen synchronisierten Projektor benötigen oder wenigstens in seiner Bildfrequenz fein regelbar, damit es nicht flimmert. Was immer man treibt: Das originale Projektionsbild ist und bleibt praktisch immer optisch überlegen!
    • Wenzi schrieb:

      Beim Digitalisieren von Filmmaterial gibt es verschiedene Methoden:

      1) Projizieren und Abfilmen von der Leinwand: die schlechteste


      Das leuchtet mir ein, obwohl ich bisher das nie probiert habe. Allerdings hängt doch das Ergebnis sicher auch von der Qualität der abfilmenden Kamera ab. Daher ist mein Gedanke, dass mit den jetzigen 4K-Kameras evtl. ein bessere Ergebnis als früher möglich ist.

      Da ich das mal im Januar probieren möchte, habe ich nach über 20 Jahren meinen Projektor vom (ungedämmten) Dachboden geholt. -20° imWinter und sicher 50° im Sommer hat er gut überstanden und läuft noch. Die Lampe ist aber seit dem letzten Versuch in den 90ern defekt (Halogen 12 V 100W). Ich kann mich absolut nicht mehr erinnern, daher frage ich mal: Muss ich die jetzt bei einem Spezialversand bestellen (> 20€ pro Stück) oder kann ich da eine handelsübliche aus dem Baumarkt nehmen? Das Original hat keine Scheibe vorn. Spielt das eine Rolle? Außerdem scheint mir der Stecker einen Tick breiter zu sein. Eine vorhandene Lampe mit 50W passte zum Testen erst einmal nicht hinein, und ich wollte da keine Gewalt ausüben.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • Die Lampe ist aber seit dem letzten Versuch in den 90ern defekt (Halogen 12 V 100W). Ich kann mich absolut nicht mehr erinnern, daher frage ich mal: Muss ich die jetzt bei einem Spezialversand bestellen (> 20€ pro Stück) oder kann ich da eine handelsübliche aus dem Baumarkt nehmen?

      Hallo Reinhold,

      die Lampe bekommst du z.B bei wittner-kinotechnik.de, sie kostet deutlich weniger als 20 Euro.

      Das Hauptproblem ist aber die Kopplung der Laufgeschwindigkeit. Wenn du nicht Bild für Bild aufnimmst, hast du in der Nachbearbeitung massiv Probleme. Sobald du nämlich Doppelbilder aufgenommen hast, hast du keine Chance mehr, die vernünftig zu bearbeiten. Bildberuhigung durch Deshaken kannst du mit solchem Material total vergessen.

      Was wirklich gut funktioniert, ist das Gerät von moviestuff.tv/moviestuff_home.html
      Viele Grüße
      Gerold
    • Danke für die Hinweise. Das Gerät von moviestuff sieht vertrauenerweckend aus, ist aber nur etwas für Videoclubs, und einen Nebenerwerb will ich ja auch nicht aufmachen. Von den ca. 50 Filmen in S8, die da bei mir rumliegen, will ich jeweils nur ein paar kurze Szenen versuchen zu retten. Bei dem Mauervideo waren es 15s von 4min, und das wurde schon von Profis gescannt. Der Rest lohnte sich nicht.
      Zuviel Zeit will ich da bei der Nachbearbeitung auch nicht reinstecken, weil einfach noch zuviele Projekte auf Halde liegen, die ich mir vornehmen wollte, wenn ich endlich Rentner bin.

      Eine Kaltlicht Reflektorlampe habe ich schon hier. Mit der wollte ich es testen, aber leider hat die nur 50W. Ich denke aber, dass man eine Lampe von Amazon oder Wittner mal probieren kann.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • hallo Leute,
      das mag ja alles sehr interessant sein was Ihr da diskutiert, aber es passt nicht zur Überschrift des Threads! Lothar kannst Du diese Diskussion in einen neuen Thread verschieben bitte? So könnten vielleicht auch andere Mitglieder davon profitieren, die gar nichts wissen über das OT hier?

      Gruß, Paul