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    • Doch, das hat gut geklappt und ist verständlich geblieben, obwohl das sicher nicht ganz einfach war. Vielen Dank für deinen Einsatz!
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • sunday schrieb:

      Damit will ich mich mal ab Januar mehr auseinander setzen. Ich frage mich, ob das Abfilmen mit einer Kamera wie der AX100 nicht besser gehen müsste, wegen der höheren Auflösung, 24p und guten Lowlighteigenschaften.

      Jack43 schrieb:
      Abfilmen ist eine Variante die nicht schlecht ist, aber das Scannen ist natürlich schon um einiges besser!


      Voraussetzung ist aber, dass das Material noch einigermaßen gut erhalten ist.


      sunday schrieb:

      Da ich das mal im Januar probieren möchte, habe ich nach über 20 Jahren meinen Projektor vom (ungedämmten) Dachboden geholt. -20° imWinter und sicher 50° im Sommer hat er gut überstanden und läuft noch. Die Lampe ist aber seit dem letzten Versuch in den 90ern defekt (Halogen 12 V 100W)


      Eine neue Lampe habe ich zwischenzeitlich eingesetzt und den Projektor getestet Leider hat er ein kleines Problem. Wenn ich vorwärts projizieren will, dreht sich (zumindest in den ersten beiden Minuten die abspielende Rolle mit wodurch viel zu viel Film abgewickelt wird. Ein Abnehmen und säubern der Rolle innen hat kaum etwas gebracht. Kennt jemand das Problem und hat eine Idee was ich noch probieren könnte?

      Um überhaupt mal etwas abzufilmen, habe ich die Rolle per Hand zwischendurch festgehalten und dann 2 15er Spulen und den im Mauerfallthread erwähnten Rumänienfilm von 1977 genommen.

      Das Ergebnis ist miserabel - ich muss es so deutlich sagen. Das liegt aber weniger am Abfilmen mit der AX100. Die hat mir das Bild fast so gut (besser so schlecht) wie auf der Leinwand reproduziert.

      Zeilenflimmern durch die unterschiedliche Bildfrequenz zwischen Projektor (18) und Camcorder (24) gab es nur am Anfang. Aber offenbar habe ich einen gravierenden Fehler bei der Lagerung (Dachboden s. oben) gemacht. Durch meine vielen Umzüge in der Zeit und vor allem den langen Auslandsaufenthalt in den 80ern hatte ich die Filme völlig aus den Augen verloren.

      Eine kleine Hoffnung habe ich noch: weil ich selbst den Film verfolgen wollte, hatte ich ca. 3m Abstand von der Leinwand und das Bild war relativ groß.

      Wäre eine Projektion auf ca. DIN A4 zu empfehlen, um mehr Schärfe zu gewinnen oder welche Größe würdet ihr nehmen?
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • Hallo Reinhold,

      bei deinem Verfahren - einfach abfilmen - kann in der Regel nicht viel herauskommen, vor allem wenn man gewisse Qualitätsansprüche hat. Die entsprechenden Versuche habe ich alle hinter mir. Das Problem ist nicht die Aufnahmequalität der Kamera, die ist bei dir sehr wohl gegeben, das Problem ist die unterschiedliche Bildfrequenz. Wenn du mit 18 Bildern/s projizierst, bekommst du wegen der Dreiflügelblende je Sekunde 54 Hell- und Dunkelphasen. Davon nimmst du 24 Frames auf, wobei du wegen der Nichtkopplung der Frequenzen immer einen Drift haben wirst und damit keine für die Nachbearbeitung nachvollziehbaren Verhältnisse. Durch geschickte Wahl der Belichtungszeit kannst du vielleicht erreichen, dass du immer die gleiche Lichtmenge auf das Bild bekommst, und so das Flimmern minimieren. Du kannst vielleicht sogar noch den Hotspot aus dem Video herausrechnen. Was du aber nie vermeiden kannst, sind die Doppelbilder, wenn auf einem Videoframe zwei Filmbilder drauf sind. Diese Doppelbilder machen die sicher notwendige Stabilisierung des Films so gut wie unmöglich.
      Eine geringe Chance könnte noch sein, mit 24 Bildern je Sekunde zu projizieren und die Bildwechsel einigermaßen zu synchronisieren. Durch Bildverdopplung stellst du die richtige Laufgeschwindigkeit wieder her.
      Nach meinen Erfahrungen ist nämlich die wichtigste Voraussetzung for eine vernüftige Nachbearbeitung, dass ein Bild auf dem Film einem Frame auf dem Video entspricht.

      Viele Grüße
      Gerold
      Viele Grüße
      Gerold