Ein neues TV-Format ist im Entstehen...

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    • Das jetzt veröffentlichte Bild, das mehr als 1,5 Milliarden Bildpunkte enthält und in maximaler Qualität etwa 4,3 Gigabyte groß ist


      Ich sehe schon an der Zahl der Klicks, dass sich viele noch deutlich mehr Auflösung wünschen. Aber das geht leider sehr weit über 1,5 Milliarden Bildpunkte hinaus, die Realität - dafür müssen wir wohl noch etwas Geduld aufweisen. Und das Objektiv und die Kamera des Weltraumteleskops können wir uns momentan auch noch nicht (ganz) leisten. Ich denke aber, die kann das nicht einmal mit 24 f/s. Das muss VIEL langsamer sein. :pfeifen:
    • Das ist ein normales "Gigapixel-Bild", wie wir es schon seit vielen Jahren mit normalen DSLRs machen. Mittlerweile gibt es auch schon Terapixel-Bilder (Trilliarden-Pixel).

      In diesem Gigapixel-Bild hier sieht man das Gesicht jedes einzelnen Stadionbesuchers - und das bei x 10'000 Stadionbesuchern: gigapixel.com/image/gigapan-cfl-102greycup.html

      Seit es in Photoshop die Photomerge-Funktion gibt, braucht es nur noch einen Mausklick. Aber auch schon zu Beginn der digitalen Fotografie haben wir Gigapixel-Fotos gemacht - damals einfach per Überlappen auf Ebenen. Die Bilder aus dem Weltall sind auch Überlappungen, wie man an der feinen Linie beim ersten Bild sieht. Da kann man schätzen, wie viele Einzelbilder drin sind.

      Im Internet kann man kostenlos Gigapixel-Fotos einstellen, welche ZOOMFÄHIG sind. Das heisst: Beim Einzoomen wird der Ausschnitt live neu gerendert. Ich meine mich zu erinnern, dass wir vor ein paar Jahren hier im Forum die Gigapixel-Bilder mit der Felswand hatten, in der dann beim Einzoomen ein einzelner Kletterer / Wanderer (?) sichtbar wird... und dann war noch eine kanadische Landschaft, bei der beim Einzoomen ein gelbes Wasserflugzeug am Fluss sichtbar wird. Das war damals der grosse Hype der Gigapixel-Bilder und die Fotozeitschriften waren voll mit den simplen Workflows. Es war etwa zur Zeit, als auch die Kugelpanoramen kamen. Die Kugelpanoramen sieht man immer noch (z.B. Google-Streetview bei Standbildern), aber der Hype der Gigapixel-Fotos ist längst verflogen. Persönlich mache ich bei Landschaften oft Fotos mit ein paar hundert Megapixeln (4-12 Bilder). Beliebt ist vor einiger Zeit dafür die Brenizer-Methode geworden:

      Man simuliert ein Weitwinkelfoto mit einem Teleobjektiv (oder Normalbrennweite), indem man ein Dutzend (überlappende) Fotos vom gleichen Standpunkt aus macht. Mit dem Mausklick auf Photomerge (Photoshop) und schon hat man ein Bild, welches aussieht, wie ein Weitwinkelbild.... aber irgendwie doch nicht ;) Man schafft damit z.B. Bokeh innerhalb eines weitwinkligen Ausschnitts. Beim Weitwinkelobjektiv ist Bokeh damit nicht möglich. So findet man in der Google-Bildsuche unter "Brenizer effect" entsprechende Bilder. Teilweise mit Ausgangsauflösungen von 1 Gigapixel. Fürs Internet aber meist herunterskaliert, weil man die Pixel nach dem Effekt ja nicht mehr braucht...