Welche 3D-Videoschnitt-Software mit echten 3D Menüs und echten 3D Blenden

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    • old_det schrieb:

      Zitat von D3-3D: „Wenn Vegas eben die Voraussetzung der Quadro hat, um anständig arbeiten zu können, sollte man das auch aussprechen dürfen. Passivmonitor ist aber dann wieder eine spezielle Sache,,,“
      Ich benutze auch einen Passiv-Monitor und…


      Ist zwar schon etwas älter diese Diskussion, aber nicht weniger interessant deswegen.


      Sony hat also wegen des selbst entwickelten MVC Encoder einen enormen Vorteil. Das sehe ich zwischenzeitlich auch so und habe mir zu meinem neu gekauften Magix Video Pro X7 noch Sony Movie Studio Pro dazugekauft, weil ersterer NLE die MVC Clips meiner JVC sehr gut bearbeiten kann und zweiterer normgerechte 3D Bluray erezeugen kann. Alles mit nur einem NLE erledigen (JVC Footage plus normgerechte 3D Scheiben) geht nicht mit einem Consumer NLE für einem JVC User. ;(
    • Ich möchte gerne diesen Thread noch einmal aufwärmen. Nachdem ich mich in den letzten Tagen wieder etwas mehr dem 3D-Thema gewidmet habe, konnte ich feststellen, dass sich offenbar durch das Abebben der 3D-Welle in den letzten Jahren nicht furchtbar viel an dieser Front getan hat. Das AVCHD 2.0 in 3D scheint noch immer nicht überall salonfähig und problemlos auf Bluray- und Mediaplayern in 3D abspielbar zu sein und wird es wohl mangels breitem Interesse auch nicht mehr werden.

      Ich habe darum meine JVC GS-TD1 gegen eine GY-HMZ1E getauscht, die mich nun in die komfortable Lage bringt, 3D in 24p filmen zu können, und so gleich das passende Format für eine 3D-Bluray vorliegen zu haben. Nun zu meiner Frage. Welche Schnittprogramme sind denn Stand heute in der Lage, nicht nur dieses Material zu bearbeiten, sondern auch normgerechte 3D-Blurays zu erstellen. Der "Platzhirsch" Edius scheint es wohl auch in seiner neuesten Version nicht zu beherrschen. Ich habe mich bisher kaum mit Schittprogrammen auseinandergesetzt und weiß, dass es viel Arbeit ist, sich in ein solches einzuarbeiten. Aus diesem Grunde möchte ich nicht auf das falsche Pferd setzen. Was HMZ1 schreibt, nämlich mit zwei Programmen zu arbeiten, würde ich ehrlich gesagt nur ungern tun. Gibt es hier inzwischen Alternativen?

      Ich würde mich über ein paar Tipps dazu freuen.

      Ronny
    • Also normgerechte 3D-Blu-rays kann Vegas Pro und die kleinen Ableger Vegas Moviestudio. Der DVDA6 kann das Material authoren (aber Menüs nur in 2D. Menüs in 3D - professionell wirds mit zB DoStudio wirklich teuer, der Powerdirektor kann das im Amateurbereich (aber für den 3D Schnitt nutzen die Leute eher Edius oder Vegas).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Vielen Dank an Wolfgang für die schnelle Info. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden und fasse noch mal kurz zusammen. Bitte korrigieren, wenn nötig.

      1. Normgerechte Blu-Rays erstellt Vegas Pro sowie Vegas Moviestudio und hat auch mit meinem JVC-Material in 24p kein Problem. Auch für den Videoschnitt kann man Vegas einsetzen und hätte somit eine Software für Alles.

      2. Edius ist wohl für den Schnitt ebenfalls gut geeignet und kann meine 24p-3D-Aufnahmen bearbeiten, erstellt mir jedoch keine normgerechten 3D-Blurays. Scheidet also für mich aus, wenn ich mich nicht in zwei Programme einarbeiten möchte. Außer, es gäbe irgendeinen Wahnsinnsvorteil im Vergleich zu Vegas, diesen zusätzlichen Aufwand zu betreiben, den ich nicht kenne.

      3. Powerdirector erstellt sogar 3D-Menüs, was Vegas Pro nicht kann, dafür aber für den Schnitt nicht so gut geeignet? Hhm, falls PD auch normgerechte 3D-Blurays erstellt und die Abstriche im Videoschnittbereich nicht so groß sind, wäre doch dieser eventuell auch eine Option???

      Mann, gar nicht so leicht, sich diesem Thema zu nähern und die richtige Entscheidung zu treffen. Heute ist meine GY-HMZ1E angekommen und ich kann es kaum erwarten, loszulegen, sobald die Entscheidung auch softwareseitig getroffen ist.

      Nochmals vielen Dank.

      Ronny
    • Mag sein, dass ich auf dem Holzweg bin, aber ich würde AfterEffects benutzen.
      Damit kann man eine zweite Kameraposition/-perspektive einnehmen und auch ein doppelt großes Display (2x1920, 1080) definieren. Sozusagen echtes Side by Side. Dieses kann man später auch hintereinandermultipexen.

      Da AE ja im 3d-Raum arbeiten kann, kann man sowohl Blenden als auch Menüs in 3d erstellen.
      Hinterher braucht man nur noch 2d-Schaltflächen in Encore über das 3D-Bild legen und fertig.
    • AE ist kein Werkzeug für s3D - oder kann maximal Vorstufen dazu liefern, die dann in einem anderen s3D Werkzeug verarbeitet werden müssen.

      Zur JVC Material: vorsicht damit in Vegas. Genau das s3D-JVC Material geht nämlich in Vegas nicht, es sei den es ist side-by-side half aufgenommen. Darum schneiden viele JVC-Anwender eben entweder in Edius oder im PD. Für Vegas wäre die Konversion zu einem anderen Material notwendig, wenn ich micht recht erinnere ist bei der Profivariante eine Software dabei die das recht gut erledigt. Kostet aber halt Zeit und ist lästig.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Danke für den Tipp. Vegas scheidet also auch aus, da ich natürlich nicht in sbs, sondern 1080/24p aufnehmen möchte. Mit AfterEffects brauche ich mich offensichtlich auch nicht beschäftigen. Mit dem Abo-Modell von Adobe kann ich mich ohnehin nur schwer anfreunden und das scheint wohl auch nicht nötig zu sein.

      Da gerade im Valentinsangebot :) , habe ich mir jetzt mal PowerDirector 14 Ultimate für 67 € gegönnt, nachdem ich vorher mal in die Testversion geschaut habe. Ist vom Funktionsumfang sicher nicht mit Edius zu vergleichen, aber vielleicht ist das ein guter Start, um herauszufinden, wo die Grenzen des Programmes liegen. Wenn die Ansprüche steigen, kann man ja immer noch "aufrüsten".

      Habe mir auf jeden Fall auch die kostenlose Testversion von Edius bis Jahresende besorgt und heute auch da mal reingeschaut. Erster Eindruck: Hier muss man sich richtig reinknien. Intuitiv geht da nicht viel. Ist eben auch kein Amateurprogramm wie PD.
    • Leider gibt es kein wirklich allumfassendes Programm für s3D. Vielleicht wäre dies das von Wolfgang genannte DoStudio. Dort bekommt man aber leider keine Gelegenheit, den Test in s3D zu machen. Und dafür wollen die auch noch viel, viel Geld. Da schwindet mein Vertrauen doch rapide.
      Also bleibt nur die Anschaffung von mehreren Programmen. Ich verwende z.B. PD ausschließlich nur für die frei gestaltbaren Menüs in s3D. Das ist schon recht praktikabel. Selbst einen s3D Film vor der Menüauswahl wird in s3D angezeigt. Allerdings kann PD nicht MVC (s. Kosten bei DoStudio), sondern gibt die Videodateien nebst Menü im Format AVCHD-3D (ab Ultra) aus. Neuere 3D-BD-Player können dies. Einen Qualitätsunterschied zu MVC ist nicht wirklich zu erkennen. Also kein Industriestandard, aber ein wirklich guter Ersatz zu erschwinglichem Preis.
      Edius zu testen, ist eine gute Idee und für mich ist das das beste Schnittprogramm, aber Menü und 3D-Titel kann man getrost vergessen. Da ist Grass Valley im Mittelalter stehen geblieben.
      Sinnvoll ist für die Schnittumgebung ein Edius plugin zu erwerben grassvalley.com/products/edius_pro_8/plug-ins , z.B. Vistitle von Videostar - das erledigt Titel recht gut.

      Gruß D3-3D
    • Es gibt Anwender die nutzen Vegas oder Edius für den Schnitt - und dann den PD für das Authoring zu 3D-BDs mit 3D-Menüs.

      Ich persönlich habe davon wenig gehalten denn mir sind die 3D-Menüs eher egal. Das unter Vegas verfügbare s3D Plugin ist qualitativ recht gut, ebenso das in Edius verfügbar. Ich habe lieber gute Möglichkeiten beim Schnitt und authore dann halt mit dem DVDA6 das 3D-Material zu einer normgerechten 3D-BD - halt mit 2D-Menüs. Mich stören die 2D-Menüs halt nicht sonderlich.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Falls am Anfang einmal das Menü zur Auswahl steht, dann kann man mit dem 2D-Menü leben. Wenn aber das Menü einige Filme ansteuert und nach jeden s3D-Film das 2D-Menü aufgerufen wird, dann kommt es erstens auf dem TV zu Umschaltzeiten zwischen s3D und 2D (es droht Bildverlust) und zweitens ist das Umschalten der Augen von 2D auf s3D bzw. umgekehrt für mich eine Zumutung. Am besten, man probiert es aus und bildet sich seine Meinung. Bei mir beginnt jede s3D-BD mit einem s3D-Clip, der auf die Produktionsfirma hinweist, ähnlich den brüllenden Löwen etc. Wenn dann nach dem s3D-Clip ein 2D-Menü kommt und dann wieder ein s3D-Film empfinde ich das als Beleidigung.
      Für einen s3D-Film mit MVC nutze ich dann Vegas Moviestudio für die Generierung von MVC - muss aber dann auf das Menü verzichten.

      Aber wie bereits oben gesagt, hat jeder einen eigenen Geschmack und das ist auch gut so.

      Gruß D3-3D
    • Ich habe gerade ein paar Testaufnahmen mit Powerdirector auf Blu-Ray gebrannt. Die MVC-Dateien in 1080/24p, die mein JVC-Camcorder aufnimmt, werden klaglos als 3D-Bluray inklusive 3D-Menü gebrannt. D3-3D schreibt, dass PD kein MVC kann, sondern als Format nur AVCHD-3D ausgibt. Das kann ich nicht bestätigen. Es steht unter 3D-Disc neben der AVCHD-Disk auch Blu-Ray-Disk nicht nur als sidebyside, sondern auch im Format 3D-BD zur Verfügung. Letztlich war es ja auch genau das, was ich wollte. Eine 3D-BD erstellen, die jeder 3D-Bluray-Player auch abspielen kann. Ich hatte übrigens die Befürchtung, dass die 24p-Aufnahmen im Vergleich zu 50i bei Schwenks unangenehm aussehen könnten. Das ist nicht der Fall. Ich kann also neben der problemlosen Bearbeitung auch bezüglich der Wiedergabe gut mit 24p leben.

      Ich finde es übrigens auch sinnvoll, wenn die Menüs einer 3D-BD ebenfalls in 3D vorliegen. Nicht nur aus den von D3-3D genannten Gründen, sondern auch aus ganz persönlichen. Mein 3D-Beamer bekommt sein Signal über Wireless-HD zugespielt und benötigt immer 2-3 Gedenksekunden, um von 2D auf 3D umzuschalten. Wenn man nun zwischen den Aufnahmen und dem Menü einer 3D-BD wechselt, so muss auch der Beamer ständig umschalten. Somit ist für mich erst einmal alles Bestens und ich werde die nächst Zeit darauf verwenden, mich näher mit PD zu befassen.

      Beste Grüße, Ronny
    • D3-3D schrieb:

      dann kommt es erstens auf dem TV zu Umschaltzeiten zwischen s3D und 2D (es droht Bildverlust) und zweitens ist das Umschalten der Augen von 2D auf s3D bzw. umgekehrt für mich eine Zumutung.

      Na wenn die Alternative ist, dass ich DoStudio um US$ 20.000 kaufe, DANN ist das meinen Augen zumutbar.

      Romius schrieb:

      D3-3D schreibt, dass PD kein MVC kann, sondern als Format nur AVCHD-3D ausgibt. Das kann ich nicht bestätigen. Es steht unter 3D-Disc neben der AVCHD-Disk auch Blu-Ray-Disk nicht nur als sidebyside, sondern auch im Format 3D-BD zur Verfügung.

      Nein, der PD kann eben kein MVC wie es die Blu-ray Norm vorschreibt. Sondern der erstellt eine multistream AVCHD. Die echte MVC-Technologie ist sauteuer und muss entsprechend lizensiert werden. Da hat Sony eben den Vorteil das im Haus zu haben - aber auch Edius hat das etwa nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich verstehe. Demnach ist das gar keine "echte" 3D-BD. Dann ist das Menü des PD ja an dieser Stelle eine Mogelpackung. Bedeutet das auch, dass eine über PD erstellte 3D-BD ähnlich wie bei einer AVCHD-3D nicht in jedem BD-Player abspielbar ist? Werde das heute Abend mal auf meiner PS4 testen.

      Jetzt verstehe ich mehr und mehr, warum viele ambitionierte und auf Qualität bedachte Mitstreiter zwei Programme benutzen, wozu ich mich noch immer nur schwer durchringen kann. Werde darum nicht nur den Test hinsichtlich der Kompatibilität der mit PD erstellten Discs durchführen, sondern auch mal anschauen, ob es einen sichtbaren Qualitätsverlust im Vergleich zur Originaldatei gibt.
    • Das klingt doch schon einmal gut. Wenn sich jetzt neben der offenbar vorhandenen Kompatibilität auch mögliche Qualitätseinbußen in Grenzen halten, dann ist mir das Nichtvorhandensein von MVC-Verarbeitung auf Deutsch gesagt auch eher Wurscht. ;)
    • Zwischen MVC und AVCHD-3D gibt es keinen Qualitätsunterschied.
      Der Qualitätsunterschied, den man bemerken könnte, liegt eher darin begründet, wie oft und mit welcher Qualität der Originalstream behandelt wurde.
      Einzig und allein zählt hierbei, ob man die rund 20T$ ausgeben will oder "MUSS", um normgerechte s3D-BD zu bekommen oder die gleiche Qualität, abspielbar zu einem vernünftigen Preis eben mit AVCHD-3D zu erhalten.
      Die Forderung für eine Weitergabe an "Unbekannt" ist selbstverständlich im MVC-Format. Da führt kein Weg vorbei.
      Aber solange s3D ein Nischenprodukt ist, wird sich an der Preisgestaltung hinsichtlich der 20T$ auch nichts ändern.

      Gruß D3-3D
    • Romius schrieb:

      Dann ist das Menü des PD ja an dieser Stelle eine Mogelpackung.

      Ich würde das nicht als Mogelpackung bezeichnen, aber es ist ein Fragezeichen ob die Blu-ray Norm eben vollständig erfüllt wird oder nicht.

      Romius schrieb:

      Bedeutet das auch, dass eine über PD erstellte 3D-BD ähnlich wie bei einer AVCHD-3D nicht in jedem BD-Player abspielbar ist?

      Schwer zu sagen - denn wer hat alle verfügbaren 3D-BD-Player mit im PD erstellten Scheiben getestet? Sicher niemand.

      Modellbahner schrieb:

      Es ist immer wieder interessant, wie versucht wird dem TO, den PowerDirector auszureden.

      Hier wurde der PD sehr wohl als Möglichkeit angeführt, 3D-Scheiben mit 3D-Menüs zu erstellen. Wo soll den jemand der PC ausgeredet werden? Das Gegenteil ist wahr - und jeder kann gerne nachlesen von wem hier überhaupt der PD erstmals genannt worden ist (das war von mit in Posting 29).

      Diese Unterstellung alleine ist mal wieder eine ziemliche Frechheit von dir, lieber Bernd.

      Modellbahner schrieb:

      Auch wenn er angeblich kein echtes MVC kann, laufen damit erstellte 3d Videos mit 3d Menü, auf handelsüblichen 3D-BD Playern.

      Also mir wäre es absolut neu, dass Cyberlink irgendwo spezifiziert hätte, dass im PD eine MVC Encodierung benutzt wird. Wenn das also sein sollte - dann bitte um einen Link auf Spezifikationen der Firma Cyberlink oder auf ein anderes Dokument aus dem ersichtlich ist, dass ein MVC Encoder verbaut und benutzt wird. Ich lerne ja gerne dazu.

      Natürlich wäre dann auch die Frage von Interesse, welcher MVC Encoder genutzt wird. Denn das ist ja von den anderen Firmen Magix, die im ProX6/7 MVC Encoder von z.B. Intel oder MC nutzen, auch bekannt. Oder bei Sony in den Produkten Vegas Moviestudio/Vegas Pro sowieso, die die teure MVC-Technologie im Konzern haben und für diese Prosumerprodukte halt die Datenraten begrenzen. Irgendeinen Unterschied zur Liga von DoStudio muss es ja geben.

      D3-3D schrieb:

      Zwischen MVC und AVCHD-3D gibt es keinen Qualitätsunterschied.

      Wobei hier vermutlich noch sehr wohl zwischen AVCHD 2.0 und Multistream Datein zu unterscheiden ist. AVCHD 2.0 3D, wie etwa von Edius erstellt, laufen eben nur auf AVCHD 2.0 3D tauglichen Playern. 3D-Blu-ray Player, die nicht AVCHD 2.0 3D können, können dieses Material nämlich nicht abspielen.

      AVCHD 2.0 3D hätte aber etwa den Vorteil, dass man mit diesem Material auch 1080 50i auf eine Scheibe bekommt und diese abgespielt wird. Während eben die MVC Encodierung nur 720 50p/60p und 1080 24p vorsieht. Das ist für den Consumer-Anwender hoch interessant, weil es bedeutete dass eben nicht zwingenderweise von 1080 50i zu 720 50p oder 1080 24p umzurechnen ist (was immer etwas an Qualität kostet).

      Es gibt dann aber auch noch offenbar multistream Datein, die nicht unbedingt der AVCHD 2.0 Norm entsprechen und in Produkten wie dem PD oder auch Pinnacle Studio verbaut sein dürften. Diese können kompatibler sein - aber da keiner alle Player testen kann bleibt die Frage unbeantwortbar, ob das alle 3D-Player abspielen können.

      Für die Weitergabe von 3D-Scheiben empfinde auch ich es als sicherer, Werkzeuge zu verwenden die definitiv über MVC-Encodierungen verfügen (und das sind im Prosumerbereich eben lediglich Magix ProX6/7, Vegas Moviestudio und Vegas Pro zusammen mit dem DVDA 6). Für das eigene Wohnzimmer hingegen mag das egal sein - denn da kann es ja jeder testen obs auf seinem 3D-Player läuft oder ob es eben nicht läuft.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Bevor ich die Zeilen schrieb habe ich sicherheitshalber bei Cyberlink, PD14 nachgeschaut. Dort ist von AVCHD-3D die Rede.
      Aus dem von mir genutzten Edius stammt, um das korrekt zu definieren, AVCHD 2.0 3D. Diese Dateien nimmt der PD klaglos entgegen und OHNE diese nochmals durch PD umwandeln zu lassen, werden diese mit vollkommen frei definierbaren 3D-Menüs auf eine BD geschrieben. PD erstellt also AVCHD 2.0 3D.

      Was die haarspalterische Diskussion mit den 3D-Playern anbetrifft, kann ich ehrlicherweise nicht nachvollziehen. Mein 3D-Player ist von Panasonic und wurde von mir im Juli 2012 erworben. Der verarbeitet klaglos diese AVCHD 2.0 3D files.
      Wenn sich hier jemand mit s3D beschäftigen möchte, dann wird er sich sicher keinen Discounter-Schrott zulegen bzw. sich notfalls einen Player kaufen, der seine Erwartungen erfüllt. Der Preis dafür ist im Verhältnis zum sonstigen Equipment eher zu vernachlässigen.

      Übrigens, DoStudio hin oder her. Wer keinen Test zulässt, ob die Software auf der eigenen hochgezüchteten Kiste, auch mit den s3D-Modifikationen ordentlich läuft, ist bei mir schon bei der ersten Sichtung gestorben. Da kann er erzählen, das er goldene Türklinken produziert. Ich glaube ihm das nicht.

      Gruß D3-3D
    • D3-3D schrieb:

      PD erstellt also AVCHD 2.0 3D.

      Ich habe die letzten Versionen nicht mehr getestet, aber eine Zeitlang war ich ja sogar für Cyberlink Betatester. Und die haben über ihre Menüauswahl sogar zwei Möglicheiten vorgesehen:
      - nämlich sehr wohl die Ausgabe zu AVCHD 2.0
      - und dann die Ausgabe für eine Blu-ray. Und dort wars ursprünglich so, dass nur 720 60p und 1080 24p vorgesehen war. Ich habe damals den Vorschlag eingebracht, doch bitte auch für die PAL-Filmer 720 50p vorzusehen - was sie dann auch gemacht haben. Aber diese zweite Möglichkeit der Ausgabe zur Blu-ray haben sie damals nicht für z.B. auch 1080 50i vorgesehen, so wie Edius das etwa für AVCHD 2.0 kann (und über die obige Möglichkeit kann es Cyberlink vermutlich auch, aber das weiß ich nicht mehr genau, ist bei mir zu lange her).

      D3-3D schrieb:

      Übrigens, DoStudio hin oder her. Wer keinen Test zulässt, ob die Software auf der eigenen hochgezüchteten Kiste, auch mit den s3D-Modifikationen ordentlich läuft, ist bei mir schon bei der ersten Sichtung gestorben. Da kann er erzählen, das er goldene Türklinken produziert. Ich glaube ihm das nicht.

      Das ist ein Produkt welches in Wirklichkeit nicht dich und mich anspricht, sondern den professionellen Bereich - der halt auch mal 20.000$ investiert. Dass die keinen offenen Trial zur Verfügung stellen hat gut Gründe. Denn bei dieser Preisklasse wird dann sofort gehackt und die Sache über irgendwelche Warezseiten vertrieben. Das war ja gerade bei anderen professionellen 3D-Authoringprogrammen durchaus der Fall. Also ich kann das verstehen, würde mir zwar auch einen Trial wünschen - aber das machen die halt nicht.

      Wenn du denen aber glaubhaft machen kannst dass du ein seriöses Kaufinteresse hast, dann dürften sich da vermutlich Lösungen finden. ;)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Auf DoStudio bin ich deshalb sauer, weil ich bereits die Software angefordert hatte (was auch nicht so einfach ist) und als ich die installiert hatte (und meiner Frau nichts davon gesagt habe) wollte ich gern noch den MVC-Modul testen. Da gab es leider ein "Njet".
      Danach habe ich mich nach anderen Varianten umgeschaut, 'ne Menge Geld gespart und nun bin ich auch einigermaßen zufrieden.

      Gruß D3-3D