Behandlung bzw. Schnitt von m2t Files (1080x25i) am Mac

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    • Behandlung bzw. Schnitt von m2t Files (1080x25i) am Mac

      Hallo,

      ich habe noch immer jungfräuliches 1080x25i Videomaterial in Form von m2t-Files aus einer längst nicht mehr vorhanden Canon HV20 Kamera bei mir liegen, das ich jetzt schneiden möchte.

      Die Files werden am Mac bzw. in Final Cut X nicht erkannt. Die allgemeine Empfehlung nach ProRes zu konvertieren ist keine optimale Lösung, da zwar quasi-verlustfrei, aber mp4 und eben nicht interlaced. Die Resulate gefallen mir nicht.

      Ich wollte mal fragen wie ihr am Mac interlaced m2t Files behandelt bzw. vielleicht früher behandelt habt, bzw. welche Lösungen es gibt das Material vielleicht doch mit Final Cut zu schneiden.

      Beste Grüße
      Dieter
    • derphysiker schrieb:

      Die allgemeine Empfehlung nach ProRes zu konvertieren ist keine optimale Lösung, da zwar quasi-verlustfrei, aber mp4 und eben nicht interlaced.


      Wie kommst Du bitte auf die Idee das ProRes nur progressiv ist....? ProRes beherrscht auch Interlaced.....zumindest das ProRes das ich früher am Mac verarbeitet habe (und meiner Info nach hat sich da nichts geändert).

      Konvertierungen habe ich meist via MPEG Streamclip erledigt. Die HDV-Files würde ich in MPEG2 wandeln und dann diese Dateien in FCPX importieren - habe allerdings nur sehr rudimentäre Ahnung von FCPX da ich damals nach dem brutalen Umstieg von Apple auf Edius und PC gewechselt habe - kann sein das FCPX auch MPEG2 nicht direkt lesen kann....
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    • Die HDV-Files würde ich in MPEG2 wandeln


      warum,sie liegen ja schon so als mpeg2,interlaced,TFF,also oberes Halbbild auf dem Band vor.

      Habe selber keinen Mac.
      Unter Win-PC geht die Übertragung der mpeg2 TFF,direkt so wie sie vorliegen 1:1 auf die HDD.
      Aber probiers mal mit clipwrap

      divergentmedia.com/clipwrap
      ------------------------

      .....analysiere, sehe ich immer nur 25p.

      wird hier bei vielen Streams auch so angezeigt,obwohl das Material in interlaced,egal ob BFF oder TFF vorliegt.
      Bei uncompr. oder leicht compr.Streams gibts da nichts im Header zu lesen,wohl aber in mpeg2 Streams und Konsorten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldwingfahrer ()

    • derphysiker schrieb:

      aber wenn ich den ProRes File dann in verschiedenen Media Info Apps analysiere, sehe ich immer nur 25p. Als Ergebnis.


      Logisch. Interlaced bedeutet 50 Halbbilder => macht 25 Bilder die Sekunde, also ist die Aussage der Analyseprogramme völlig korrekt....
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    • HDV solltest Du nativ am Mac bearbeiten können. Vermutlich sind Deine Files keine "mov". Müsstest den Container wechseln, im Streamclip z.B. "save as mov"
    • Danke für eure Anregungen.

      << HDV solltest Du nativ am Mac bearbeiten können. Vermutlich sind Deine Files keine "mov". Müsstest den Container wechseln, im Streamclip z.B. "save as mov"

      Ja, das wäre eine Möglichkeit bevor ich mich an der ClipWrap Variante versuche.
    • Danke nochmal!

      Hab ClipWrap getestet, welches gut zu funktionieren scheint. Ich denke, dabei bleib ich erst mal. Die freie Version arbeitet bis Cliplänge 1min. Das reicht für 95% meiner Clips aus. Die restlichen Clips könnte ich in kleinere Teile zerhacken, falls ich dafür noch ein Programmlein finde. Vielleicht hat ja noch jemand einen Tip wie man die m2t Files am besten ohne Recodieren tranchiert. Ich bin gar nicht mehr auf der Höhe mit AVCHD und m2t. Ob Mac oder Windows App wäre in diesem Fall egal.
    • Ob Mac oder Windows App wäre in diesem Fall egal.


      Für Windows....Xilisoft Video Cutter 2
      Habs schon jahrelang,es macht das was es soll,Splitten und auch als Original ohne Neucodierung.
      Die Demo sollte ausreichen,zeitlich eingeschränkt.
      Hast Du allerdings ganz grosse Files und möchtest sie in MB-kleine Dateien aufsplitten,da gibts noch andere Tools.
    • Genau, von Xilisoft hatte ich mal einen Konverter getestet. Danke für den Hinweis.

      Im Moment "plagt" mich noch eine andere Sache. BlueXFree kommt ClipWrap sehr nahe und die Kaufversion kostet schlappe 10 Euro.

      Interessant ist, dass ich in BlueXFree keine m2t-Dateien und auch kleine MXF und nicht mal MOV-Dateien öffenen kann. Die Dateien sind im Öffnen-Dialog alle ausgegraut.

      Da der Mac bei mir im Moment noch Nebenschauplatz ist, bin ich nicht sehr versiert, was die Gründe dafür sein könnten. Vielleicht hat jemand einen Hinweis.
    • Zur aktuellen Lage kann ich leider nichts konkretes sagen, da ich FCPX nur mal kurz ausprobiert habe. Meine Erfahrung war aber, dass FCPX erst dann anfängt, Spass zu machen, wenn man beim Einlesen, wie von Apple vorgesehen, in ProRes umkodieren lässt und eine schnelle Festplatte/SSD verwendet, dann läufts richtig flott.

      Die Performance mit gewrappten Originalfiles auf der Timeline war unterirdisch, kein Vergleich zu jedem Windows-NLE, geschweige denn Edius z.B.

      Bin auf deine Ergebnisse gespannt, vielleicht läuft das mittlerweile ja besser. Ansonsten mein Hinweis, es doch nochmal mit ProRes zu testen, oder eben mit Windows, da der Mac bei dir ja eh noch "Nebenschauplatz" ist.
    • Ich nutze ein Macbook Pro mit Propritärer SSD. Es wird zwar über diese SSDs geschimpft, weil man sie nicht wechseln kann, aber
      sie sind nicht schnell, sie sind sauschnell und das wirkt sich auf praktisch jede Anwendung aus und das Hochfahren des ausgeschalteten books dauert 6 Sekunden.

      Nein, ProRes hat sich für 25i Material erledigt. Nicht wegen der Performance, sondern wegen der bei mir nicht zufriedenstellenden Ausgabe. Bei mir heißt, dass dies für meine Ausgabekette gilt. Ich habe an die 20 Ausgabe Varianten getestet. Was am besten hinhaut ist natives oder maximal remuxtes/rewaptes m2t-Material. Die Maßstäbe sind für mich dabei die Bildschärfe und die saubere Darstellung von Bewegung im Bild ohne Verschmieren und (Mikro-) Geruckel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von derphysiker ()

    • Die Maßstäbe sind für mich die Bildschärfe und die saubere Darstellung von Bewegung im Bild ohne Verschmieren und (Mikro-) Geruckel.

      Das leichte Ruckeln kriege ich hier mit ProRes auch nicht in den Griff,was mich aber enorm stört,Bildschärfe leided enorm,zudem ist das Bild im Gegensatz zum Original,verschmiert.

      Mein Testmaterial ist im jetzigen Fall,WVC1 codiert in ProRes,siehe Screen.

      Remuxen und dann in Apple Component Video 422 per MacDrive 8 auf eine für den Mac vorformatierte HDD übertragen.Screen 2
      Dateien
    • Ich habe nun ein anderes App gefunden: M2TS Converter Ultimate

      itunes.apple.com/de/app/mts-m2…ltimate/id646749997?mt=12

      Ich habe das App getestet und mir nun zugelegt, denn es funktioniert bei 25i Clips hervorragend.
      Unter Format gibt es ganz unten den Eintrag "MOV Video Remux". Die m2t Clips werden in 2 Sekunden gewrapt. Sie sind dann als mov
      in FC importierbar und verhalten sich exakt so wie das Originalmaterial. Ich habe dazu ein paar Clips mit unterschiedlich schneller Bewegung geschnitten und an meinen TVs abgespielt. Alles sauber.
    • Dein genanntes Tool ist nur auf einem Mac einsetzbar.

      ist aber vermutlich in etwa gleich wie mein Testtool [ am PC] ,obs allerding die gleiche Quali bringt,weiss ich nicht.Aber wenns wirklich nur "umverpackt".....

      Warum gabs damals bei den beiden grossen mpeg2 Encoder-Tests eigentlich nichts aus der Mac Ecke......
      Dateien
      • Testprogramm.jpg

        (50,41 kB, 35 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Was für ProRes verwendet ihr - ProRes LT, Prores 422, ProRes444 ?

      Wegen den Mikrorucklern und der Bildschärfe - ich nehme an die gibt es bei der Wiedergabe über den Rechnerbildschirm. Ich hatte zu meinen Apple-Zeiten einiges in ProRes gemacht, aber die Ausgabe erfolgte i.d.R. über entsprechende Videohardware und da dann ohne Ruckler.....absolut flüssig.

      Gerade am PC ist ProRes aber richtig "zickig" da nur halberzig unterstützt....
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    • @Gold.....
      Mag sein. Hab am PC nicht danach gesucht. Dieses Tool gibt es aber in mehreren Inkarnationen. Sehr wahrscheinlich auch in ähnlicher Form für den PC.

      @Mac....

      Egal. Das verhält sich bei allen ProRes 422 Varianten wenig überraschend gleich. 4444 habe ich nicht getestet, da bei Consumer Material sinnlos.

      Diese Mikro-Ruckler, also dieser feine Stutter, der die Bewegung unflüssig erscheinen lässt, liegt an einer falschen Interpretation des Stream bei der Ausgabe. Ich gehe davon aus, dass nicht ausschlaggebend ist, wie das Material kodiert ist bzw. das Ausgabegerät mit dieser Kodierung zurande kommt, sondern dass der Stream nur falsch übergeben und daher bei der Ausgabe (Decodierung) falsch behandelt wird. Das schließe ich daraus, dass indentische Streams, die verschieden rewrapt wurden mit unterschiedlicher Qualität ausgeben werden. Was beim rewrapen genau passiert habe ich mir noch nicht angesehen, aber es werden wohl lediglich Übergabevariablen verändert.