Angepinnt HDVsplit - native m2t Szenentrennung

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      Ich habe den Thread hier nur oberflächlich verfolgt, hoffentlich bin ich nicht „off topic“, aber ich habe eine Software entdeckt, die beim Capturen von HDV-Streams automatisch eine Szenentrennung, wie man sie bei Capturen von DV-Material her kennt, vornehmen soll. Vielleicht kann das ja mal jemand eruieren, habe leider keine HDV-Kamera zur Verfügung.

      strony.aster.pl/paviko/hdvsplit.htm

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Archimedes“ ()

      Ich trenne diesen Hinweis mal zu einem eigenen Thread ab - weil, wenn das Tool gut funktioniert, ermöglicht es auch weiterreichende und umfangreichere workflows.

      Etwa: man trennt die Szenen bereits beim Capturen zu m2t auf - und gewinnt sämtliche Freiheiten der Materialorganisation in unserern NLEs, die man haben will. Etwa, die vollständige Benutzung der bin-Strukturen, etwa in Vegas.

      Mir liefert zur Zeit das capture tool von JVC für meine PD1 schon derartig aufgetrennte m2t files - eine file pro Szene. Von daher weiß ich das zu schätzen.

      Natürlich ist dann die weitere Umwandlung zu Intermediates ein erforderlicher zweiter Schritt - den man in Vegas etwa mittels dem Vegas-little-helper tool erledigen kann, oder aber mit Gearshift; und grundsätzlich könnte da auch der Procoder Express zur Anwendung kommen, mit seiner Fähigkeit des automatischen Renderns aller Datein zu Intermediates, die man in ein vordefiniertes Verzeichnis bei geöffneten Procoder Express hinein wirft.

      Wer testet das mal wirklich mit einer HD1 oder FX1?
      Original von wolfgang
      Wer testet das mal wirklich mit einer HD1 oder FX1?

      Werde ich probieren. Ich hatte das Capturen des HD Matrerials auch als nächsten Schritt für mein HDscn2EDL geplant. Eine echte Aufteilung in einzelne Files sehe ich aber bei der aktuellen Behandlung von mehr als 60 Files in Vegas eher als kritisch, daher scheint mir die EDL der bessere Weg, auch wenn man die Bin-Struktur dann nicht nutzen kann.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****
      Doch Peter, über die Verwendung von Intermediates, egal, obs nun cineform oder canopus ist.

      Persönlich sind mir die inzwischen deutlich lieber als die nativen m2t files.
      Ich habe HDVSplit 0.5 soeben mit der FX1 getestet. Funktionierte auf Anhieb inkl. Fernbedienung der FX1 und Szenentrennung nach Timecode! Feine Sache, wenn es auch etwas bedauerlich ist, dass die Files anders als bei CapDVHS ausschließlich im m2t-Format vorliegen und somit bei mir nur mit VLC zu betrachten waren. Mediaplayer und PowerDVD benötigen offenbar die mpg-Programmfiles. Versuchseise Übernahme in Womble war kein Problem und auch anschließendes Smartrendering in ca. 50% der Originalzeit war kein Problem, der Output war dann schon ein mpg-File.

      LG Helmut
      Original von domain
      Mediaplayer und PowerDVD benötigen offenbar die mpg-Programmfiles.

      Das ist einer der Gründe warum ich an den Filenamen meiner .m2t einfach .mpg hänge. Dann kann auch der Mediaplayer damit umgehen.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
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      Original von wolfgang
      Persönlich sind mir die inzwischen deutlich lieber als die nativen m2t files.

      Warum denn das inzwischen?
      Ich gehe davon aus, daß wir in 2006 sowohl durch Verbesserung des Durchsatztes in den NLEs als auch durch neue PC Hardware kein Performance Problem mehr mit dem native Material haben werden. Der Umweg über Intermediates scheint mir dann völlig überflüssig. Bis dahin ist für mich auch die Erstellung von SD DVDs ein sehr wichtiger Punkt und dafür eignen sich die Intermediates schlechter als das direkt convertierte DV-wide Material aus der HC1.

      Ein 62 minütiges Vegas Projekt (ein HDV Tape) lädt dann mit EDL Szenentrennung in 1 - 2 Sekunden, da es sich um wenige Files handelt. Von der sonstigen Arbeitsperformance ganz zu schweigen. Die wird durch die geringe Anzahl von Files auch deutlich gesteigert. So gesehen scheint mir eine Teilung des Inputs in einzelne Files her Performace reduzierend - das gilt übrigens auch für SD Projekte.
      Viele Grüße
      Peter

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      Original von elCutty
      Das ist einer der Gründe warum ich an den Filenamen meiner .m2t einfach .mpg hänge. Dann kann auch der Mediaplayer damit umgehen.


      Es scheint eine allgemeine Verwirrung bez. der Extensions m2t und mpg zu existieren, die auch mich ergriffen hat. Eindeutig klar ist, dass m2t-Files noch die ursprünglichen Transportfiles inkl. aller Fehlerkorrekturbits sind während mpg-Files bereits um diese bereinigt, also Programmfiles sind. Leicht zu erkennen bei CapDVHS. Durch eine bloße Änderung der Endung von m2t auf mpg ist dieser grundsätzliche Unterschied meines Erachtens nicht in jedem Fall zu beheben. Wohl aber scheint es so zu sein, dass häufig die bereits bereinigten mpg-Files als native m2t-Files bezeichnet werden und dann eine Umbenennung auch zum Erfolg führen kann, oder aber derMediaplayer spielt wirklich Transportfiles ab und braucht dazu aber die Endung mpg

      LG Helmut
      Um den Ursprung und Inhalt klar fest zu halten, haben meine TransportStream aus der HC1 die Endung .m2t.mpg. Ein TransportStream aus der HC1 enthält keine Fehlerkorrekturbits (es sind keine Korrekturen fehlender Frames möglich) sondern hat nur ein anderes Format als ein Programstream. Er beinhalet aber die zusätzlichen Information über Datum und Uhrzeit der Aufnahme sowie der Camcoder Einstellungen, die mit dem HDscn2EDL Program extrahiert werden. In einem Transportstream sind die Frames nicht notwendiger weise in der Reihenfolge der Darstellung gespeichert, was die Anzeige gegenüber einem ProgramStream etwas erschwert. Ein aus einem HDV TransportStream erzeugtes ProgramStream File kann deutlich kleiner sein und besser vom PC abspielbar.
      Viele Grüße
      Peter

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      Original von elCutty
      Ich gehe davon aus, daß wir in 2006 sowohl durch Verbesserung des Durchsatztes in den NLEs als auch durch neue PC Hardware kein Performance Problem mehr mit dem native Material haben werden.


      Also davon bin ich noch nicht überzeugt - das werden wir halt noch sehen. Gerade die Vegas-Anwender werden mal abwarten müssen, wie gut Vegas7 mit der Problematik der Auslagerungsdatei umgehen können wird. Und selbst wenn es so gut wird, wie es heute schon Edius vorzeigt - die Echtzeitfähigkeiten von transport streams sind nach wie vor begrenzt. Da sind schon sehr leistungsstarke PCs nötig, um dem auszukommen. Die native Arbeitsweise wird ja nicht mal von Canopus mit der NX empfohlen - und die fordert ohnedies für HDV-Bearbeitung bereits dualcore-Prozessoren/Boards.

      Intermediates haben außerdem dort einen enormen Vorteil, wo es über mehrere Rendergenerationen gehen muss. Einfach, weil das Umrendern m2t->m2t halt zu verlustbehaftet ist.

      Aber wir werden sehen.
      Ich gebe dir Recht, wenn es um mehrere Rendergenerationen, oder den Austausch zwischen verschiedenen Programmen geht, haben die Intermediates einen Vorteil. Hier werden die meisten den wohl kaum oder selten nutzen.

      Das TransportStream so ein 'Teufelszeug' seien wird immer wieder von den Herstellern von NLEs behauptet. Fakt ist, daß einfache Programme wie Womble und Co. damit kein Problem haben und ich habe mir in den letzten Wochen diese Streams auch sehr genau angesehen und kann keinen wirklichen Grund sehen was da so schwierig daran sein soll diese in Echtzeit abzuspielen.

      Die Intermediates halte ich, wie der Name schon sagt, für eine zeitlich begrenzte Zwischenlösung, wie wir sie aus den Anfängen des digitalen Schnitts schon kennen.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
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      Eh - die Abspielbarkeit kann es nicht sein, das muss und wird sich hoffentlich noch verbessern - auch in Vegas. Womble ist das überhaupt ein tolles tool, was diesen Aspekt angeht.

      Ich glaube aber, dass wir von den Intermediates erst dann weggehen können, wenn wir mal wirklich die entsprechenden Alternativen ausreichend entwickelt haben. Noch ist es nicht soweit, fürchte ich .
      wenn wir mal wirklich die entsprechenden Alternativen

      welche Alternativen, wozu alternativ ?
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
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      Ich habe mal mein paar Videos mit PPro und dem Mainconcept MPEG Pro zusammengeschnitten und dabei nur die m2ts verwendet und bin eigentlich zufrieden damit. Wenn man nicht zuviele Sachen gleichtzeitig in die Timeline legt geht es recht flott. Und das ist genau das, was ich will. Ich will nicht erst lange herumzaubern und wandeln, sondern die Dateien, so wie sie aus der Cam kommen, im Schnittprogramm weiterverarbeitenf. Also genau so wie ich das mit den DV-Avis auch gemacht habe. Und das gelingt mir eigentlich auch. Alles andere halte ich für Spielerei, was die Lust am Schneiden auf Dauer nur mindern wird.
      Gruß

      Hans-Jürgen
      Um auch ausreichende Vorschaumöglichkeiten beim Schnitt zu haben - auch mit 2 oder 3 Videostreams. Schon eine einfache Blende besteht ja aus mindestens 2 Streams - und wehe, es kommt noch eine Farbkorrektur drauf - nur als Beispiel.