Mit Edius 8 das Videoformat UHD nach FHD konvertieren

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    • Mit Edius 8 das Videoformat UHD nach FHD konvertieren

      Liebe Ediusfans,


      ich bearbeite gerade einen UHD-Film und versuche diesen nach Full-HD zu konvertieren. An sich klappt das ja schon hervorragend. Meine Vorgehensweise:

      1) UHD-Video in Edius importieren

      2) Projekteinstellung nicht auf UHD. sondern auf HD stellen (1920x1080)

      3) Rendern nach FHD 1920x1080 (Bitrate 50 MBit/s).


      Das Ergebnis ist durchaus ok so, aber in der Qualität nicht wirklich sichtbar abweichend vom (erwiesenermaßen nicht ganz optimalen) Ergebnis von Vegas. Dann lese ich aber immer wieder, dass man Edius nach der Methode Lanczos 3 rendern lassen soll. Diese Option finde ich als Edius-Greenhorn aber leider nicht.

      Frage: Ist meine Verfahrensweise an sich in Ordnung? Und was muss ich tun, damit diese Lanczos 3-Umrechnung zum Zuge kommt? So sehr ich auch forsche, es erschließt sich mir leider (noch) nicht.

      Wie also müssen meine Einstellungen aussehen? Ich bin für jeden Tipp dankbar. :ruder:
    • Zwar kann ich dir kein tip zu edius geben, aber hast du auch schon mal versucht UHD mit der Vegas2Handbrakemethode von Marco nach FHD zu rendern?
    • 3POINT schrieb:

      Zwar kann ich dir kein tip zu edius geben, aber hast du auch schon mal versucht UHD mit der Vegas2Handbrakemethode von Marco nach FHD zu rendern?


      Durchaus... ich habe damals eigene Routinen testweise programmiert und mit Marco ein wenig zusammen gearbeitet bei der Fehlersuche. Handbrake ist aber sehr langsam und auch ein wenig instabil, weil eben doch einige Komponenten eng verzahnt und zeitlich abhängig ineinander greifen. In Edius geht das m.W. ohne großen Aufwand und Risiko.
    • hallo old friend... ist eigentlich basics...minimal-basics... noch keines der vielen Videotutorials gesehen..??
      brauchst Bilder auch noch ...dann muß ich dich per PN mit 20 Links bedienen ...
      anbei zwei zutreffende AuszÜge davon ...

      Merksatz:
      Die einstellbare >Resamplingmethode< ... ...wirkt nur auf / über den Layouter

      Beim Export + Skalierung auf andere Auflösung (= Resampling) kann sich diese Einstellung / Auswahl nicht auswirken.

      alles klar auf der Andrea Doria ?

      Resamplingmethode ...
      ist in den Projekteinstellungen als Vorwahl (Grundeinstellung) für Layoutersettings zu treffen
      bzw. abweichend von der Vorwahl in jedem einzelnen Layouterefenster individuell abgewandelt werden kann.

      Beim Export + Skalierung auf andere Auflösung (= Resampling) kann sich diese Einstellung / Auswahl nicht auswirken.

      alles klar auf der Andrea Doria ?

      daraus ergibt sich in noch längerem Langtext:
      die hochqualitativen Resamplingmethoden "Lanczos 2 oder 3. in ihren möglichen Variationen" wirken nur dort wo sie auszuwählen/umzustellen sind.
      diese Auswahl/Umstellmöglichkeit ist (derzeit) NUR im Layouter gegeben.
      Es gibt in keinem Exportfenster eine Auswahl/Umstellmöglichkeit betreff "Resampling-Methode" (aka Skalierung)

      Die Voreinstellung "Resampling-Methode" > in den Projekteinstellungen > ist daher auch nur eine "default" Grundeinstellung für den Layouter und sonst gar nichts.
      Jedes Layouterfenster öffnet sich "default" mit der in der Projekteinstellung gewählten "Resampling-Methode"

      In jedem Layouterfenster kann für diesen gerade angewählten Clip, die Resamplingmethode auch individuell abgeändert werden (für diesen einen Clip)

      Nachträgliche Änderung / Umstellung der Voreinstellung "Resampling-Methode" > in den Projekteinstellungen:
      hat KEINE Auswirkung auf alle bisher festgegelegte "Resampling-Methoden in den einzelnen Clips
      hat NUR Auswirkung auf alle danach auf die Timeline gebrachten Clips mit ihren jeweiligen "default" Layoutersettings.

      Alles was innerhalb des Projektes über den Layouter scaliert wird, egal ob es sich um eine 4% Scalierung oder Formatwechsel HD-SD / SD HD handelt
      oder irgend ein einzelnes PiP oder ein Videowall ist ... wird mit den Layoutersetting "Resampling-Methoden" erledigt
      ist von damit von der gezielt getroffenen der Auswahl des Anwenders passend zum jeweiligen Clip (Video oder Standbild) abhängig.


      Die nach wie vor vorhande Titelspur ist heutzutage ein kaum mehr benutztes "Relikt"
      gehört eigentlich schon lange abgeschafft .... ist aber aus Rückwärtskompatibilität noch immer "default" vorhanden
      Wie Jim schon schrieb: .... Titel immer in eine V-Spur benutzen ..


      und husch husch.. zurück in mein Grufterl .....old (but current not morbid) :wink2: Hans
    • Ich verwerte ja das UHD-Material in FHD Projekten, evtl. mit FHD- und Digitalbild-Mix...

      Vorgehen:

      1. Projekt 1920x1080p-25 mit aktivierten Lanczos 3 öffnen nach EDIUS-Start (ein Preset dafür habe ich mir angelegt)
      2. UHD-Material in das BIN-Fenster importieren
      3. Clips auf die Timeline anordnen
      4. UHD-Clips auf: 1. Abspiellänge und 2(neu). nach Inhalt editieren!
      5. Erweitertes Editing falls nötig
      6. Export in FHD-Videodatei oder auf BD

      Ergebnis: Genuß mit viel Freude am Videohobby!

      Anmerkung:
      1T-Spur ist bei mir aus sachlichen und Übersichtlichkeitsgründen gelöscht!

      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Achilles schrieb:

      1. Projekt 1920x1080p-25 mit aktivierten Lanczos 3 öffnen nach EDIUS-Start (ein Preset dafür habe ich mir angelegt)


      Genau da haperte es bei meinen Kenntnissen. Ich fand jetzt diese Einstellung dank eurer Hilfe. Welche davon wäre empfehlenswert? Es gibt da ja mehrere Möglichleiten. Ich rendere UHD-Material p29,xxx nach HD p29,xxx. :pfeifen:

      Mit dem Sequenzer habe ich mich (leider) immer noch nicht auseinander gesetzt. Ich nehme also mein Material, ziehe es rein in Edius, setze das Projekt auf FHD mit eben dem lieben Lanczos 3 und lasse die Datei berechnen (F11). Einige Einträge hier erwecken in mir den Eindruck, das wäre nur die halbe Miete. Andere dagegen meinen, das wäre es schon gewesen. Sequenzer...? Ja, ich bin ein Greenhorn in Sachen Edius...
    • hallo Lothar ... bist du ein kleiner Böser ??
      IIRC.... du hast deinen Text "editiert" ....das "Ich fand jetzt diese Einstellung dank eurer Hilfe"
      stand doch vorher noch gar nicht da, als ich anfing meine screenshots zu machen / extern zu hosten ??

      >Mit dem Sequenzer habe ich mich (leider) immer noch nicht auseinander gesetzt
      huch..was ist ein "Sequenzer" .... ;( ... du meinst den Layouter ??


      du hast eine Konversation... husch / husch /Grufterl usw. usw. :wink2:
    • vienna1944er schrieb:

      du hast deinen Text "editiert" ....das "Ich fand jetzt diese Einstellung dank eurer Hilfe"
      stand doch vorher noch gar nicht da, als ich anfing meine screenshots zu machen / extern zu hosten ??


      Das sind die Vorteile, wenn man im Team herum wurschtelt - da kann man länger editieren. Ich ergänze auf diese Weise ab und zu meine Aussagen, damit diese stets aktuell sind. Besser wäre es vielleicht in diesem Fall, ich würde ein neues Posting dranhängen, dann hättest Du Dir die Arbeit erspart. Trotzdem war es nicht umsonst, denn so konnte ich kontrollieren, ob alles richtig war, was ich da machte. :yes:

      So, und heute Nachmittag werde ich mal Vergleiche anstellen zwischen den diversen Varianten (über Beamer). Von der Größe her ist das Testfile schon mal größer als das ohne Lanczos 3.
    • Dank Euerer Hilfe gelang es mir nun, einen Vergleich anzustellen zwischen Vegas und Edius, die Downkonvertierung von UHD nach FHD betreffend. Als Ausgabeformat wählte ich jeweils XAVC-S-Long-Gop. Mir ging es darum festzustellen, ob sich der Aufwand lohnt, einen bereits fertigen Film (aus Vegas heraus nach XAVC-Long in UHD ausgegeben) noch einmal in Edius zu laden - ich weiß, das ist eine Zwischenversion mehr - und die Downkonvertierung in Edius mit Lanczos 3 durchführen zu lassen. Grund: Ich schneide derzeit immer noch mit Vegas und will deshalb die Konvertierung der bestmöglichen Methode zuführen!

      Das soll nun kein Wettstreit zwischen Vegas und Edius sein !!! Ich will nur wissen, ob sich der Mehraufwand lohnt. Denn leider verfüge ich nur über einen FHD-Beamer, der allerdings aus dem nach FHD konvertierten UHD-Material ein traumhaft schönes Bild auf die Leinwand zaubert. Ein UHD-Beamer ist mir immer noch viel zu teuer. Man muss ja noch Träume im Hintergrund haben... :pfeifen:


      Ich will hier noch weiter forschen, u.a. wie das Ergebnis aussieht, wenn ich die GH4-Clips direkt in Edius lade und dann die Konvertierung durchführe. Die Aufnahmen sind in UHD 29,xxx f/s und mit kurzen Belichtungszeiten aufgenommen (< 1/250s). Rein visuell kann ich auf der Leinwand keinerlei Unterschiede feststellen.

      Hier nun zwei Snapshots - who-is-who? :gruebel:
      Dateien
    • Hans-Jürgen schrieb:

      ich würde, wenn es schon um top Qualität geht, nicht als XAVC-Long in UHD aus Vegas heraus ausgegeben, sondern unkomprimiert oder lossless.


      Gute Idee - ich werde das ausprobieren. Allerdings sehe ich schon so (auch bei starker Vergrößerung des Screenshots) keinen Unterschied zwischen Originalclip und dem XAVC-Long-Clip nach dem ersten Rendervorgang. Mit Lagarith wird mein Testclip mehr als 6x so groß wie die XAVC-Long-Gop.

      Die Screenshots wurden übrigens mit MPC-HC gefertigt. Über die Qualität dieses Programmes bin ich immer wieder überrascht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wenzi ()

    • Meine erste grobe Auswertung ergibt folgende Reihenfolge:

      1) Umweg über Lagarith aus Vegas in UHD, Import nach Edius und dort konvertieren nach HD mit Lanczos3

      2) Import der XAVC-Long aus Vegas in UHD nach Edius und dort konvertieren nach HD mit Lanczos3 (zu 1 nur ein sehr geringer Unterschied)

      3) Vegas ist der Verlierer, wenn es selbst nach HD konvertiert - doch die Differenz ist relativ klein im Vergleich zu 1 und 2.

      Mich wundert das nun nicht (das ist ja durchaus bekannt), doch hätte ich eine größere Differenz erwartet. Natürlich probierte das auch mit anderen Motiven aus (Schachbrettmuster, feinste Telefondrähte, Wiesen) - aber die Reihenfolge bleibt unverändert. Ich muss mir das noch genauer über den Beamer ansehen, ob sich der Mehraufwand lohnt.

      Die Datenraten liegen übrigens allesamt sehr nahe beisammen - rund 282.000 bis 290.000 Kilobyte für genau 45 Sekunden - das sind rund 50 MBit/s (grob gerechnet). Für FHD ist das recht ordentlich mit diesem Codec. Manche Kameras nehmen damit fast schon UHD auf...