Heimkino im Eigenbau

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    • gar nicht schlecht ... aber:

      im Heimkino sind lauter weiße Wände eigentlich ein Nogo. Im Wohzimmer geht es ja nicht anders (wg dem WAF (woman acceptance factor)), aber im Keller hat man da doch eher eine Chance. Muss ja nicht unbedingt schwarz sein, aber eben doch dunkel :thumbup:

      Gruß Jürgen
    • Ne Leinwand, n Tisch und n Regal gezimmert, na prima. Der Raum ist kahl und ungemütlich wie vorher, die weissen Wände wie von Jürgen schon gesagt auch unbrauchbar. An Akustik wurde überhaupt nicht gedacht, was aber wohl egal ist, da soweiso kein brauchbares Lautsprechersystem zu sehen ist. Also kontrastlose Bilder mit Schwimmbadsound, wem's gefällt...

      Eben ein Beitrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. :D
    • Ich hatte das kleine Filmchen reingestellt, weil einige Tipps für mich als Nicht-Holzwurm ganz witzig und nützlich waren. Das vorgestellte Heimkino selbst, auf einige Mängel habt ihr ja schon hingewiesen, ist ein Lehrbeispiel, wie ein solches Projekt nicht aussehen sollte. Die von euch genannten Mängel kann man ja noch korrigieren. Unmöglich ja geradezu fassungslos habe ich den Vorschlag wahrgenommen, die Geräte, wie Receiver etc. unter der Leinwand zu platzieren. Es muss ja ein echtes Vergnügen sein, bei einer Filmvorführung von blinkenden Led´s und strahlenden Displays erfreut zu werden. 8o
      Im übrigen sollte jedem halbwegs mit der Materie Vertrautem klar sein, dass die Geräte in der Nähe des Beamers installiert werden sollten, um möglichst kurze HDMI-Kabellängen zu erzielen. Alles, was über 5 m. beträgt, kann schon problematisch, zumindest aber sehr kostspielig sein. Ein solches Regal ist vielleicht sinnvoll, um dort den Center unterzubringen.
      Interessant ist auch der Vorschlag, den Beamer in einen ungedämmten Kasten zu stellen. Der hat die Wirkung eines Hornvorsatzes und verstärkt die Laufgeräusche noch einmal erheblich.
      Insofern ist doch dieser kleine Beitrag des ZDF ganz lehrreich, oder ?(
      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Also es macht einen Unterschied ob man über die Mittel verfügt, einen eigenen Raum herrichten zu können. Bei mit wurde das ins Wohnzimmer integriert - was sehr wohl weisse Wände bedeutet. Besser als Nichts. Und die hdmi-Verbindung vom Verstärker zum HD-Beamer an der Decke ist ein problemlos arbeitendes 12m hdmi Kabel.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ein Holzregal mit einem Center wäre äußerst ungünstig. Das scheppert nur unnötig. Von der Tonstudiotechnik sollte man sich was abschauen und Bassfallen in die Raumecken stellen und senkrecht zueinander stehende Wände meiden oder abdämmen, da sonst Schallreflexionen für Auslöschungen oder Schallverstärkungen sorgen können. Schwere Vorhänge/Wandteppiche können den "Schwimmbadsound" vermeiden. Der Hall soll, falls im Film vorhanden, aus den Lautsprechern kommen, nicht aus dem eigenen Raum.

      Lautsprecher gehören in Ohrenhöhe (außer den Bässen, die sowieso schlecht ortbar sind).
    • Naja, das ist kein Heimkino geworden, eher ein Hobbykeller mit Beamer ;)

      Am allermeisten stört mich die miese Akustik, der große Hallanteil war ja im Film gut zu hören. Da macht Heimkino keinen Spass. Die weißen Wände sind vielleicht nicht optimal für ein Heimkino, wenn so ein Raum aber auch noch andersweitig genutzt werden soll muss man eben Kompromisse eingehen.....

      Ich sehe in dem Raum eher einen Rückzugsort für Männer als ein perfektes Heimkino - siehe den Kicker der noch mit im Raum steht - was mir fehlt wäre dann aber noch ne Zapfanlage oder ein Getränkekühlschrank :D
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    • Na bei mir wäre sogar ein schöner Kellerraum vorhanden - wenn ich den ausräumen würde. Und Kühlschrank wäre dort verfügbar.

      Aber es ist auch eine Frage der Gewohnheiten. Ich habe in diesem Kellerraum auch einige Trainingsmaschinen stehen - und die wurden eher selten genutzt. Einfach, weil man da runter gehen muss. Da war dann die Entscheidung, die Sache im Wohnzimmer zu machen, fast schon logisch. Einfach, weil man dort mit zwei Knopfdrucks die Leinwand runter rollen läßt, und den Beamer einschaltet. Der Rest der Anlage wird ja gleichermaßen genutzt - dort hängt auch der HDTV und der Sky-HD-Receiver dran.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Richtig Wolfgang. Ich hatte mal einen Kumpel bei dem haben wir einen kompletten PC Raum im Keller eingerichtet mit Soundanlage, der war nie in diesem Keller und saß nur im Wohnzimmer mit dem Notebook, es dauerte kein Jahr und dieser Raum wurde wieder für Keller genutzt.
      Ich habe mir auch ein Wohnkino eingerichtet soweit es ging. Und für Raummoden gibt es auch AntiMode und und und, es ist nicht so das man für guten Klang unbedingt einen Raum mit Teppich und und und an der Wand benötigt. Ich bin weitgehend zufrieden mit meinem Zeugs.
      LG Andreas
    • es ist nicht so das man für guten Klang unbedingt einen Raum mit Teppich und und und an der Wand benötigt

      So ganz richtig ist da nicht.
      Auch in einem Heimkino sollte der Raum akustisch aufbereitet sein, und die Nachhallzeiten stimmen und nicht in Wochen gemessen werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HWerner ()

    • Genau so ist es. Moderne Receiver nehmen einem über die Kalibrierungssoftware ganz schön viel Arbeit ab. Der Vorher-/Nachher-Test ist immer wieder verblüffend. Bei einem ungedämmten "Badezimmer" nützt natürlich auch die beste Kalibrierung nicht viel.
      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Anfang November war ich ja in Urlaub. Kein Wunder, dass ich dieses interessante Thema übersehen habe. Viel Richtiges wurde hier schon gesagt. Zu einigen Punkten will ich aber noch meinen Senf loswerden, denn dieser Clip ist geradezu Antiwerbung für die Einrichtung eines Heimkinos. Dabei ist es schade, wenn man einen passenden Kellerraum kaum nutzt.

      MacMedia schrieb:

      Naja, das ist kein Heimkino geworden, eher ein Hobbykeller mit Beamer

      Genauso sieht das aus. Da hat man einen kundigen Holzbastler ein paar Gegenstände herstellen lassen. Von der richtigen Einrichtung hat der aber so viel Ahnung wie Hinz und Kunz. Bei einem Aufsatz würde da stehen: Thema verfehlt - 6. Naja, bei einem gnädigen Pauker wäre es eine 5, weil die Leinwand gebastelt wurde, wobei das Tuch der eigentlich wichtige Punkt wäre.
      Gerade im Keller lässt man Wand und Decke doch nicht weiß. Das ist nicht nur ungemütlich wie auf der Toilette, außerdem hallt es auch so. Selbst wenn man das meiste nicht mit dunklem Teppich beklebt (wie wir), so könnte man z.B. mit dunklen Seidenvorhängen arbeiten. Dann hat man auch Multifunktionsmöglichkeiten. Ich habe z.B. an einer Seite eine Spiegelwand für Tanzübungen. Die ist aber im Normalfall durch die schweren Vorhänge nicht zu sehen.

      Dümmlich ist auch die Bemerkung im Film, dass sie die Leinwand kleiner machen, damit man keine Halsstarre bekommt. Am Ende klatschen sie dann das fertige Produkt oben links in die Ecke.
      Dann wird ein unpassender Kasten für den Beamer gebastelt und so aufgehängt, dass man mit dem Kopf ranknallt, wenn man auf dem Sofa sitzt und nicht aufpasst.

      wolfgang schrieb:

      Na bei mir wäre sogar ein schöner Kellerraum vorhanden - wenn ich den ausräumen würde. Und Kühlschrank wäre dort verfügbar.

      Aber es ist auch eine Frage der Gewohnheiten. Ich habe in diesem Kellerraum auch einige Trainingsmaschinen stehen - und die wurden eher selten genutzt. Einfach, weil man da runter gehen muss. Da war dann die Entscheidung, die Sache im Wohnzimmer zu machen, fast schon logisch.


      AndreasBloechl schrieb:

      Ich hatte mal einen Kumpel bei dem haben wir einen kompletten PC Raum im Keller eingerichtet mit Soundanlage, der war nie in diesem Keller und saß nur im Wohnzimmer mit dem Notebook, es dauerte kein Jahr und dieser Raum wurde wieder für Keller genutzt.


      Die Bemerkungen zur Nutzung sind richtig und gleichzeitig falsch. Ich habe auch einen Crosstrainer im Keller (außerhalb des HK) und ein Rad im Bad. Das Rad nutze ich fast täglich zum Trainieren, den Crosstrainer ziemlich selten. Insofern stimmt das. Ein PC-Raum im vermutlich kühlen Keller ist auch nicht gerade der Bringer.
      Ganz anders sieht es aus, wenn man sich ein wirklich gemütliches Heimkino mit guten Bedingungen einrichtet. Dazu gehört für den Winter natürlich auch eine Heizung. Wir sind jede Woche 3-4mal unten, im Winter etwas häufiger als im Sommer. Da schauen wir nicht nur Spiel- und unsere Urlaubsfilme sondern z.B. auch Fußball.

      Da ich bei mir ein besseres Bild und eine angenehmere Umgebung habe, gehen wir allerdings nur noch selten ins Kino.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • Sagt mal warten die Hersteller da auf irgendwas? Ich habe so drei mal im Jahr die Idee mir einen Blu-ray
      Player zu kaufen. Und jedes mal wenn ich mit der Fixen Idee im Netz losmarschiere, stelle ich fest das es
      scheinbar immer weniger Player gibt, oder fast schon ewig produzierte Geräte nie Aktualisiert werden.
    • Vielleicht liegt das daran, dass immer weniger Blu-rays aber auch DVDs verkauft werden - und damit auch die Verkaufszahlen für die Player sinken dürften? Und damit weniger Aufwand in neue Modelle/Aktualisierungen nachgeschoben werden?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ja das ist bei mir eigentlich auch so,ich Arbeite eigentlich fast nur noch mit USB Stick. Aber es ist schon
      komisch, die Menschen gehen angeblich kaum noch in die Kinos, DVD´s und Blue-Ray Scheiben kauft
      angeblich auch kaum noch einer. Und dennoch ist unser hiesiger Blöd und Geiz ist Gei... Markt voll mit
      Läuten die das zeug Tüten weise aus den Märkten raus Schleppen.
    • Tja Kinobesuche sind halt auch arg teuer geworden - rechne dir aus was das einer 4-köpfigen Familie so kostet, so ein netter Kinoabend. Das sind halt so Punkte bei einer leider langjährigen Dauer-Wirtschaftskrise in vielen Bereichen.

      Wer punkten dürfte sind wohl die diversen download-Anbieter - die sind halt doch deutlich billiger als auch die Kaufscheiben.

      Ansonst - wie weit halt der Verkauf von Kinofilmen auf Scheiben tatsächlich zurück gegangen ist - da wirds schon Zahlen geben, aber ich habe sie nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • AndreasBloechl schrieb:

      Flashspeicher verdrängt immer mehr die optischen Datenträger.


      Schon möglich (eines Tages), aber die kann man leider gaaaaanz einfach 1:1 kopieren. Da fehlt der Kopierschutz, der den Medieninhalt fest an das Medium bindet. Irgend wann geht wohl alles über das Netz, was Kinofilme angeht. Ob wir das wollen oder nicht, aber das können die Konzerne recht gut kontrollieren.

      Es soll ja Leute existieren, die gaben noch nie in ihrem Leben auch nur einen Cent für Spielfilme aus. Die Rechnung von dem Ganzen zahlen letztendlich wir, die für jeden Film einen zweistelligen Eurobetrag ausgeben oder ausgegeben haben. Ins Kino kommt auch keiner für Null rein. Und ich sehe die DVD bzw. noch mehr die BD als vollwertigen Kinoersatz. Doch das tun vermutlich nicht recht viele... und kopieren munter weiter... und schaufeln den optischen Medien das Grab. Und bereiten alle Wege vor für 'Video on Demand'. Es wird nicht mehr gerne gesehen, dass wir Medien mit Inhalten in unseren Händen halten. Und das dann vielleicht auch noch in Original-Kinoqualität... :grim: