3 Achsen Stabilisator Beholder MS1 oder DS1

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    • Arminius09 schrieb:

      Funktionelle Unterschiede: Der DS1 hat an jedem Gelenk noch jewiels 2 Klemmschrauben über die die Führungsschienen festgestellt sind. Oder anders: wenn man die löst, kann man die Schienen für eine Feinjustage noch verstellen. Finde ich sehr angenehm!

      Das sollte die Justage auch erheblich vereinfachen - vermute ich.

      Ich glaube bei der RX10M2 steht der Sucher nicht sehr weit hinten raus und somit sollte das Problem eigentlich nicht bestehen. Das Gewichtslimit des DS1 dürfte damit ja bei weitem nicht erreicht sein und man findet ja auch einige YT-Videos mit dem DS1 und der A7S/RII die sicher nicht leichter ist als die RX10M2.

      Bei einer extra kleine Kamera z.B. TZ101 würde doch aber sicher auch das M1 reichen, oder evtl. noch ein anderes einfacheres Gerät.
      LG
      Peter
    • syht schrieb:

      FrameOn schrieb:

      Den CameSingle dufte ich mal kuz ausprobieren, er hat mir auch gefallen


      Und muss er nun ausschließlich nach der ersten Einrichtung wieder per Software justiert werden? Also sollte ich dies vor der ersten Verwendung gemacht haben und dann im Feld nur die Cam aufschrauben, sollte es sich doch wie beschrieben Werkzeuglos (und damit auch ohne PC) machen lassen - oder?
      Was war der Grund für deine Rückgabe?




      Ich hatte den CameSingle nicht bestellt, ein Freund hatte den zu einem Dreh und ich konnte ihn mal kurz ausprobieren. Soweit ich weiß muß der Gimbal nicht ständig per Software eingestellt werden, dies dient lediglich der Feinjustieren. Was ich noch positiv fand war das am Griff noch eine Befestigungsmöglichkeit vorhanden ist an der man z.B. Eine Halterung anschraubt um das Handy zu befestigen ( als Monitor). Macht den Gimbal allerdings noch schwerer.


      Beste Grüße
      FrameOn
    • Ich finde die Gimbals schon erstaunlich, aber leider für viele DSLR viel zu klein. Das sehe ich an den Abständen, die nicht gewährleisten, dass die Kameralinse auf der Achse der Gimbals positionierbar sind. Dann stößt nämlich eine Seite der Kamera an die seitliche Gimbalbegrenzung. Das gleiche gilt für den Raum hinter dem Kameradisplay (wenn eingeklappt an der Kamera). Dann kann der Gimbalgriff nicht mehr von unten senkrecht nach oben senkrecht bewegt werden, weil das Kameragehäuse an den Griff stößt.

      Dabei muss man bedenken, dass diese Abstände rein physikalisch so eng gewählt sind. Wäre die waagrechte Achse weiter, dann würden nämlich die Verwindungskräfte die Kugellager der Brushlessmotoren überlasten aufgrund des Hebelgesetzes. Im Grunde gehört auf die gegenüberliegende Seite der Achse mindestens ein weiteres Gelenk. Dann könnten die waagrechten Abstände auch so gewählt werden, dass man die Kameraoptik senkrecht über der Achse montieren kann. Gleiches gilt für einen Schlitten, auf dem man die Kamera vor- und zurück verlagern kann, um die Achse auf dem Nodalpunkt ruhen zu lassen.

      Um nun die Motoren zu entlasten (so komisch es sich anhört), können dann Gewichte an der Kamera angebracht werden, die den Kameraschwerpunkt auf den Nodalpunkt ausrichten. Ideal dazu wäre ein Kamerakäfig, an den man die Ausgleichsgewichte anschrauben kann. Also drei Lochschienen jeweils für die x-Achse, y-Achse und z-Achse. Damit wäre der Schwerpunkt individuell verschiebbar. (Mich wundert, dass ich sowas noch nirgends gesehen habe.)
    • homer1 schrieb:

      Um nun die Motoren zu entlasten (so komisch es sich anhört), können dann Gewichte an der Kamera angebracht werden, die den Kameraschwerpunkt auf den Nodalpunkt ausrichten. Ideal dazu wäre ein Kamerakäfig, an den man die Ausgleichsgewichte anschrauben kann. Also drei Lochschienen jeweils für die x-Achse, y-Achse und z-Achse. Damit wäre der Schwerpunkt individuell verschiebbar. (Mich wundert, dass ich sowas noch nirgends gesehen habe.)


      Für den Zweihandbetrieb und für größe Kameras käme dir das folgende wohl entgegen (kostet aber auch etwas mehr) :

      letus35.com/letushelix/
    • DJI Ronin würde die Sache einigermaßen treffen, mit dem Handgriff oben und erheblich günstiger als letushelix.
    • homer1 schrieb:

      DJI Ronin würde die Sache einigermaßen treffen, mit dem Handgriff oben und erheblich günstiger als letushelix.


      Und du willst wirklich mit so einem Monster duch die Straße laufen?

      Gut, für einen Filmdreh macht so etwas Sinn, meiner Ansicht nach aber nicht für einen Hobby-Filmer. Die Leute sind schon ziemlich mißtrauisch und manche ärgern sich, wenn man sie filmt. Die Erfahrung habe ich schon gemacht. Einmal wolte eine Frau, dass ich vor ihren Augen die Speicherkarte lösche - wegen dem Persönlichkeitsrecht. Ich habe es getan. Zähneknirschend. (allerdings war die Frau auch - soweit ich das beurteilen kann - etwas durchgeknallt oder paranoid. Allerdings ist es ihr gutes Recht das von jemand zu verlangen.)

      Mir wird es jedenfalls immer wichtiger, unauffällig beim Filmen zu sein. Und da habe ich bislang sehr gute Erfahrungen gemacht mit mit dem Einhand-Gimbal. Darauf noch ne kleine Kompakte und niemand schöft Verdacht... ;)
    • Nein, ich würde mir auch keinen DJI Ronin anschaffen. Bin da zu wenig professionell. Es sollte nur ein Gegenvorschlag zum "überteuerten" Letushelix sein.

      Die ganzen Brushless Gimbals sind doch "elektrische Autopiloten" im Gegensatz zu meinem mechanischen Steadicam Merlin. ;)
    • Also ich schwanke immer noch zwischen beiden und kann mich nur schwer entscheiden - Fakt ist, dass die meisten scheinbar den Beholder nutzen und den Came Single scheinbar nicht wirklich einer - von daher kann mir aber auch keiner ein Argument für den Came Single liefern bzw. die Vor- und Nachteile aufzeigen - Naja, dann werde ich mich entweder der Beholdern anschließen oder es mit Single probieren - Mhhmm schwierig.
    • @ syth: Es gibt noch einen dritten, guten Gimbal: den Pilotfly H1



      Der Came Single wiegt: 1.2 kg und kostet rund 1000 Euro (und hat soweit ich erkennen kann Li-Ionen-Batterien)
      Der Beholder DS1 wiegt: 1.1 kg und kostet rund 600 Euro (hat auch Li-Ionen-Akkus)
      Der Pilotfly H1 wiegt 800g und kostet rund 750 Euro (hat allerdings LiPO-Akkus, die explodieren können)

      Came Single und Pilotfly müssen per Software programmiert werden. Der Beholder nicht (der ist sehr einfach zu handhaben - vielleicht sind aber die beiden anderen Gimbals einen Tick besser.).

      Bedenke auch, dass ein Gimbal leicht sein sollte.

      @ elCutty: Wenn die Kamera gut ausbalanciert ist, höre ich nichts.
    • Kann es sein, dass Came ziemlich früh auf dem Markt war?

      Die berufen sich auf einen 32bit Controller, der heute eigentlich schon Standard ist.

      Trotzdem sieht mir der Gimbalaufbau bei Came robuster und vertrauenerweckender aus.
      came-tv.com/index.php?main_page=index&cPath=80
      http://www.came-tv.com/index.php?main_page=product_info&cPath=59_80&products_id=673


      Brushless Motoren können sehr heiß werden. Überschreiten sie eine bestimmte Temperatur, dann verlieren sie ihre spezielle starke Magnetisierung und gehen kaputt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von homer1 ()

    • @ elCutty: Ich habe die Geräusche gerade noch mal getestet. In einem stillen Raum hörst du sehr leise ein Surren. (Das fiel mir bislang gar nicht auf) Das könnte z.B. bei einem Interview in einem absolut stillen Raum wahrnehmbar sein. Allerdings nimmt man das draußen nicht mehr wahr - da übertönen die Umgebungsgeräusche das leise Surren deutlich. (Bislang habe ich nur draußen Aufnahmen gemacht).

      Sehr interessant wäre ein Vergleich zwischen Came Single und Beholder. Ich habe da aber bislang im Netz nichts gefunden.
    • Came kann keinen bodennahen auf den Kopfdreh.
    • Ich vermute, dass die Geräuschentwicklung umso größer ist, je schwerer die Kamera ist. (Dementsprechend müssen die Motoren in den Achsen mehr Arbeit leisten.)

      Da ich bislang immer die kompakte Sony RX100IV verwendet habe, kann ich dazu nur sagen, dass das Geräusch sehr leise ist.

      Auch wegen dem Gewicht, das man eine Weile tragen können muss, ist eine Kompaktkamera die ideale Kamera auf dem DS1 - das bestätigt auch Arminius.

      @ elCutty: Die Leute in dem von dir verlinkten Jitter-Video haben den Gimbal nicht korrekt ausbalanciert. Mir unverständlich, wie man so etwas Dilletantisches ins Netz stellen kann.
    • Es kommt auch auf das Mikrofon an.

      Wenn ich mit einem fetten Kondensatormikrofon im Studio arbeite, dann werde ich wohl was hören.

      Arbeite ich mit Lavaliermikrofonen, dann stört mich der Brushless Motor Gimbal nicht die Bohne. Ebenso, wenn jemand mit Mikrofonangel arbeitet und den Ton extern aufnimmt.

      Aber selbst, wenn ich etwas "Bienensummen" in der Tonspur habe, gibt es Mittel und Wege, wie ein Gate im Audiokanal oder, wenn es hochwertiger sein darf, ein Sonnox Oxford Supresser, der nach Audiospektrum korregiert.u

      Vorteil ist, dass die Brushless Motoren mit einer festen Frequenz angesteuert werden, die leicht auszufiltern ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von homer1 ()

    • @ elCutty: Eine etwas schwerere Kamera auf dem DS1...



      Keine Geräusche und Vibrationen, wenn der Gimbal gut ausbalanciert ist.

      Außerdem kann man den DS1 auch programmieren... (ich muss vorherige Postings von mir berichtigen)



      Allerdings für mich nicht zu verstehen, was der Mann da sagt. Es ist aber eine Frage der Zeit, bis jemand in Englisch oder Deutsch die Programmierfunktionen erklärt.
    • Da sind doch englische Untertitel vorbereitet. Muss man nur aktivieren.