Kurzfilm-Projekte

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    • Kurzfilm-Projekte

      Das ist für viele Kreative, auch in anderen Bereichen, bitter. Da bin ich froh nur als Amateur zu filmen, obwohl ich auch schonmal mit dem Gedanken spiele ......Na ja, für Promotionvideos und Firmenvorstellungen hab ich nicht so die Meinung, und im Kurzfilmbereich gibt es viele gute Leute, da einen Preis einzuheimsen um sein Hobby zu finanzieren ist nicht so einfach.
      Ich habe ja vor, im nächsten Jahr 2 Kurzfilme zu drehen, mache mir aber schon Sorgen und Gedanken wie ich die Mitwirkenden bezahlen kann oder soll. Es kann ja nicht sein, daß durchaus kompetente Leute nur mit Lau im Now- oder Lowbudget abgespeist werden.
      Aber wie kann, auch eine kleine Produktion, finanziert werden, wenn die Chancen auf Vermarktung sehr unsicher oder nicht gegeben sind:
      Crowdfunding mit 10 -50 € als reine Zusatzfinanzierung ohne Rückzahlung??

      Ich bin ja selbständig im Garten- u. Landschaftsbau, von daher habe ich meine Grundbedürfnisse gesichert. Aber auch in dieser Branche ist es nicht einfach. Kreativität, dh. Planung und Ideen werden in der Regel nicht honoriert. Der Gärtner hat in England oder in der Schweiz einen ganz anderen Stellenwert. Ein Gartenarchitekt, mit dem ich ab und zu zusammenarbeite, hat sich von der Privatkundschaft verabschiedet: zu viel Aufwand im Verhältniss zum Ertrag.
      Wir würden warscheinlich auch mehr verdienen wenn wir anstatt aufwendiger Natursteinarbeiten in der Zeit 8 Einfahrten pflastern...Quadratisch, praktisch, gut.....
      Wenn ein Elektriker (hat 2 Koffer als Betriebsausrüstung und kann ewtl. sein Privat PKW betrieblich nutzen) 48 € nehmen kann, ohne mit der Wimper zu zucken und wir es schon schwer haben 38 bis 40 € durchzusetzen bei einem erheblichen Maschinen- und Materialaufwand......

      Ich begrüße es diesen Aspekt des Filmschaffens, auch wenn die meisten hier Amateure oder Semiprofessionelle sind, in diesem oder einem anderen Thread neben dem Bereichen Technik und Kreativität auch zu behandeln.
      viele Grüße: Burkhard
    • rico77 schrieb:

      Ich habe ja vor, im nächsten Jahr 2 Kurzfilme zu drehen

      Kannst du dazu ein wenig mehr sagen? Wie viele Beteiligte, mit Schauspielern, etwa den Themenbereich, wie lang, usw?

      rico77 schrieb:

      mache mir aber schon Sorgen und Gedanken wie ich die Mitwirkenden bezahlen kann oder soll. Es kann ja nicht sein, daß durchaus kompetente Leute nur mit Lau im Now- oder Lowbudget abgespeist werden.
      Aber wie kann, auch eine kleine Produktion, finanziert werden, wenn die Chancen auf Vermarktung sehr unsicher oder nicht gegeben sind:
      Crowdfunding mit 10 -50 € als reine Zusatzfinanzierung ohne Rückzahlung??

      Wenn du keine Filmförderung ergatterst, wirst du das wohl selbst zahlen müssen. Crowdfunding ist bei Filmen bisher nicht erfogreich. Ausser, du hast jetzt schon mehrere hundert Fans, die fest an dich glauben.

      Vermutlich wird es dann auf eine No-Budget-Produktion hinauslaufen. Trotz des Namens - No-Budget - wird dich ein Kurzfilm was kosten. Bei No-Budget wird kein Beteiligter bezahlt.

      Minimale Besetzung: Du als Regisseur, Kameramann und Produktionsleiter. Ein Licht- und ein Tonmann plus Darsteller. Selbst wenn ihr bei dir an einem langen Wo-Ende komplett alles im Wohnzimmer dreht, musst du für das Catering sorgen. Meistens wartet ein Teil des Teams immer auf was, da muss das Essen und die Getränke stimmen, sonst ist die Stimmung schnell im Keller. Catering wären deine Kosten.

      Hast du einen Außendreh, dann musst du für Fahrt (genügend Autos) und auch dort für das Catering sorgen. Außerdem muss immer was geliehen werden, das kostet noch Leihgebühr. Ein paar Hunderter muss du selbst bei einer No-Budget-Produktion einplanen.

      Wenn dich die kommerzielle Seite interessiert, dann kann ich die Tage mal wühlen.

      Beste Grüße, Uli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Rod schrieb:

      rico77 schrieb:
      Ich habe ja vor, im nächsten Jahr 2 Kurzfilme zu drehen


      Kannst du dazu ein wenig mehr sagen? Wie viele Beteiligte, mit Schauspielern, etwa den Themenbereich, wie lang, usw?


      Hallo Uli,
      zum Ausprobieren möchte ich zunächst einen ca. 2-minütigen an´s Horrorgenre angelehnten Film drehen: 2 Drehorte, 3 junge Protagonisten, semiprof oder Leien.
      Einfach um das Handling mit den Kameras Ton, Licht, Look und die Arbeit mit anderen Menschen, Organisation allgemein zu proben.

      Der erste Kurzfilm: im Psychobereich, 2 Erwachsene, ein Kind, die Erwachsenen (2 Frauen 25 - 35 Jahre) sollten schon etwas Erfahrung im Spielen haben und eine Frau keine Angst vor Schlamm. Ein relativ aufwendiger Kulissenbau ist nötig, kann ich aber selber machen. Untergelegte Musik/Akustik: sich steigernde Spannung werde ich aus gemafreier Musik zulegen.
      Filmdauer: ca. 5-8 Min. Drehbuch habe ich im Kopf, Anfang Jan. werde ich es schreiben.

      Der zweite Film: Sozialkomödie......Humorvolle Filme sind meines Erachtens mit das Schwierigste, aber die Idee dazu kam mir spontan und hat sich dann innerhalb eines Tages zu einem kompletten Ablauf entwickelt.....Hätte nie gedacht, daß mir sowas mal passiert.... :)
      Einige Schauspieler (lokale Profis, welche ich kenne und Leien) hab ich dafür schon im Auge.
      Der Dreh über mehrere Tage und Lokations, Insgesamt 10 Mitwirkende, Länge ca. 12 min.
      Gute Vorbereitung der Lokations, Planung, Maske nötig. ewtl Schlusszene mit Copter......
      Ob ich dieses Projekt zeitlich stemmen kann, hängt auch von dem Arbeitsanfall in meinem Broterwerbsberuf zusammen.

      Ja, es werden beides No-Budget Filme werden, obwohl mich der erste an Material und Fremdkosten ca. 500,00 € kosten wird und der zweite ganz grob geschätzt 1500,00

      "Wenn dich die kommerzielle Seite interessiert, dann kann ich die Tage mal wühlen."
      Das währe sehr sehr nett!
      Was mich auch interessiert, sind neben den narrativen Geschichten kleine regionale Dokus......aber wie vermarkten? Falls ihr da Tipps und Ideen habt....her damit! :)

      Ach ja.....Nachtrag um meinen Größenwahn zu komplettieren: Eine Krimiserie habe ich auch schon Jahre konzeptionell im Hinterkopf.....das wird aber wohl ein Traum bleiben.....ich wollte sie ursprünglich im Antiquariatsmileu ansiedeln habe dann aber festgestellt daß es mit Willsberg schon sowas ähnliches gibt.....dann eben noch mal neu konziepieren :)
      viele Grüße: Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rico77 ()

    • rico77 schrieb:

      Ich habe ja vor, im nächsten Jahr 2 Kurzfilme zu drehen, mache mir aber schon Sorgen und Gedanken wie ich die Mitwirkenden bezahlen kann oder soll. Es kann ja nicht sein, daß durchaus kompetente Leute nur mit Lau im Now- oder Lowbudget abgespeist werden.


      Tja, ich bin gerade dabei zusammen mit dem Drehbuchautor eines sagne wir mal "Krimis" dessen Drehbuch zu durchforsten und auf Machbarkeit mit No-/Low-Budget-Mitteln abzuklopfen.

      Bei uns sind inzwischen fast alle Rollen besetzt, auch eine Technik-Crew ist größtenteils gefunden. Teilweise übernehmen auch Protagonisten eine "Doppelaufgabe" - einer der Darsteller ist beispielsweise auch der "Chef" der Requisite, ein anderer Schauspieler übernimmt die Suche nach Drehorten usw.

      Ich werde wohl bei der Sache den Part des Kameramannes und auch der Co-Regie übernehmen dürfen ;)

      Das ganze Problem bei solchen Produktionen ist eine entsprechend motivierte Crew und entsprechend motivierte Protagonisten zu finden. Damit steht und fällt so ein Projekt, egal ob Kurz- oder Langfilm.....das ist der Knackpunkt.

      Drehbeginn wird wohl nicht vor Ende 2016 sein, eher so Anfang/Mitte 2017 und fertig wird der Film irgendwann in 2018 oder so. Denn die Vorbereitung "frisst" jede Menge Zeit, es sind schon einige Stunden (Tage) bisher dafür verwendet worden das Drehbuch zu erarbeiten und Vorbereitungen zu treffen - es braucht neben den Protagonsiten ja auch noch Requisiten - und für einen Krimi hat niemand so schnell mal zwei, drei Polizeiautos in der Garage - oder ein Polizeirevier daheim im Keller ;)

      Und da alle Mitstreiter das in ihrer Freizeit machen - und alle auch noch andere Termine und Verpflichtungen haben dauert die Realisation eines solchen Projektes eben etwas.....
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    • rico77 schrieb:

      zum Ausprobieren möchte ich zunächst einen ca. 2-minütigen an´s Horrorgenre angelehnten Film drehen:


      rico77 schrieb:

      Der zweite Film: Sozialkomödie......Humorvolle Filme sind meines Erachtens mit das Schwierigste, aber die Idee dazu kam mir spontan und hat sich dann innerhalb eines Tages zu einem kompletten Ablauf entwickel

      Oha, da hast du dir ja was Spannendes vorgenommen.

      Ich hatte dich zunächst so verstanden, dass du überlegst, einen Service, eine Dienstleistung als Filmer anzubieten. So zielt es ja in eine ganz andere Richtung: Spielfilm.

      Ich bin mal neugierig: Bist du mit Filmern und Schauspielern vernetzt? Du hast ja offensichtlich über die geplanten Besetzungen der Filme schon Kontakte zu filmischen Kreisen. Kannst du dir aus diesen Kreisen Geräte und "Wissen" leihen? Wie sieht es mit Kooperationen aus?

      Wenn es zunächst um reine Kurzfilme mit Ziel Spielfilm geht, dann fürchte ich, musst du zunächst alles selbst finanzieren. Aus meiner Hamburger Zeit weiß ich, dass viele mit dem Ziel Spielfilm versuchen, durch Filme für die Werbung, Marketing oder Induistie sich finanziell abzusichern. Dadurch bekommen sie Übung und nebenbei werden Filme gedreht, die sie wirklich machen wollen, aber noch kein Geld bringen. Wäre bei dir nicht nötig, da du ja einen Beruf hast.

      Nur, wo soll es hingehen? Willst du deinen jetzigen Brotjob an den Nagel hängen und irgendwann ins Filmgeschäft wechseln?

      Normalerweise läuft es so, dass sich angehende Filmer überall verdingen, wo sie drehen können. Meist für lau. Damit wächst das sogenannte showreel, die Filmrolle, die ihre Fähigkeiten zeigen. Gleichzeitig knüpfen sie Kontakte wo es nur geht und bringen sich ins überall ins Gespräch. Jeder kleine Fisch hofft, größer zu werden und letztlich für Drehs bezahlt zu werden, erst dann gibt es Geld.

      Ein erfolgreicher Vertreter diese Types ist Shane Hurlbut. Interessiert dich sowas?

      Beste Grüße, Uli

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    • Ich war so frei und habe die Diskussion zu Kurzfilmprojekten mal in ein eigenes Thema geschoben.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • In diesem Forum sehe 7 oder 8 Leute die in Berlin sind und filmisch interessiert sind.
      Selber habe ich bei zwei no-budget Produktionen mitgewirkt als "making-off" Fotograf/Filmer.
      Alle Beteiligten waren "ehrenamtlich" dabei. Einige waren Profis ( an der Kamera und auch Schauspieler) die ihre "arbeitslose" Zeit überbrückten.
      Dazu gab es - wenn ich es richtig verstanden habe - Rückstellungsverträge. Bedeutet: wenn der Film mehr als seine Kosten einspielt wird aufgeteilt.
      Nach Drehschluss dauerte es über ein Jahr bis der Film fertig war und ins Kino kam.
      Ein Eindruck davon ist hier zu sehen:
    • Rod schrieb:

      Nur, wo soll es hingehen? Willst du deinen jetzigen Brotjob an den Nagel hängen und irgendwann ins Filmgeschäft wechseln?

      Normalerweise läuft es so, dass sich angehende Filmer überall verdingen, wo sie drehen können. Meist für lau.


      Das ist der Punkt. Tatsächlich verdient man mit Kurzfilmen in der Regel nichts. Heißt - man kann Kurzfilme machen um damit aufzufallen und eine Referenz zu haben. Man kann den Kurzfilm dann einreichen, um damit Aufzeichnungen zu bekommen. Und dann kann man um Förderungen ansuchen.

      Wenn man sowas noch nicht hat, finanziert man die Produktion selbst. Klar kann man das als low-no-budget sehen - und oft helfen etwa Studenten von Filmakademien auch für lau aus. "Lau" - das Minimum ist, dass man denen Transport, eventuell Unterkunft und Verköstigung geben muss - darunter ist es einfach unzumutbar. Und das ist auch für viele schon ein Problem und geht auch nur dann, wenn die selbst sich erst etablieren wollen/müssen.

      Damit ist es ziemlicher Irrsinn aus einem Brotjob hinaus zu gehen, den man heute hat. Und erfordert schon ziemlich was an Mut und/oder eine entsprechende finanzielle Absicherung. Nur nebenberuflich kommt man halt auch an Grenzen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Rod schrieb:

      Ich bin mal neugierig: Bist du mit Filmern und Schauspielern vernetzt? Du hast ja offensichtlich über die geplanten Besetzungen der Filme schon Kontakte zu filmischen Kreisen. Kannst du dir aus diesen Kreisen Geräte und "Wissen" leihen? Wie sieht es mit Kooperationen aus?

      Wenn es zunächst um reine Kurzfilme mit Ziel Spielfilm geht, dann fürchte ich, musst du zunächst alles selbst finanzieren. Aus meiner Hamburger Zeit weiß ich, dass viele mit dem Ziel Spielfilm versuchen, durch Filme für die Werbung, Marketing oder Induistie sich finanziell abzusichern. Dadurch bekommen sie Übung und nebenbei werden Filme gedreht, die sie wirklich machen wollen, aber noch kein Geld bringen. Wäre bei dir nicht nötig, da du ja einen Beruf hast.

      Nur, wo soll es hingehen? Willst du deinen jetzigen Brotjob an den Nagel hängen und irgendwann ins Filmgeschäft wechseln?


      Ja, vernetzt bin ich hier in Göttingen mit einigen Filmschaffenden (Göttinger Filmnetzwerk)
      Meinen jetzigen Beruf, der ist ja auch kreativ, will und muss ich noch eine Weile beibehalten um Haus- und andere Kredite zu bedienen. Ich wünsche mir nur etwas mehr Zeit für die Filmerei.
      Wie schon weiter oben angedeutet kann ich mir aber auch als Einzelkämpfer (mit ab und zu ein oder 2 Hilfen) ein kleines Unternehmen als Reportage/Dokufilmer auf regionaler Basis vorstellen. Dazu bräuchte ich aber Kontakte für die Vermarktung und eine Aufrüstung meines Equipments.
      Hier ein kleines Beispiel vor 2 Jahren:
      e Kurzer Nachtrag dazu: In einigen Szenen nicht so optimal gelaufen, aber zu dem Dreh kam es spontan ohne Vorbereitung, zudem mussten wir uns beeilen um die letzte Abendsonne auszunutzen.

      viele Grüße: Burkhard

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rico77 ()

    • rico77 schrieb:

      Ja, vernetzt bin ich hier in Göttingen mit einigen Filmschaffenden (Göttinger Filmnetzwerk)

      Das ist doch schon prima, da kann man sich gegenseitig unterstützen. Ich vermute, dass die Kollegen dir schon gesagt haben, dass im Spielfimbereich zunächst keine Kohle zu machen ist.

      rico77 schrieb:

      Meinen jetzigen Beruf, der ist ja auch kreativ, will und muss ich noch eine Weile beibehalten um Haus- und andere Kredite zu bedienen. Ich wünsche mir nur etwas mehr Zeit für die Filmerei.

      Das macht viel Sinn.

      rico77 schrieb:

      Wie schon weiter oben angedeutet kann ich mir aber auch als Einzelkämpfer (mit ab und zu ein oder 2 Hilfen) ein kleines Unternehmen als Reportage/Dokufilmer auf regionaler Basis vorstellen. Dazu bräuchte ich aber Kontakte für die Vermarktung und eine Aufrüstung meines Equipments.

      Ah ja, das war mein ursprünglicher Eindruck.

      Ich kenne mich im Gartenbau nicht die Bohne aus. Trotzdem die Idee: Kombiniere dein Fachwissen über Landschaftsgärtnerei mit deinen filmerischen Ambitionen. Ich vermute, das ist eine Nische, die noch nicht stark besetzt ist.

      Nun wird Bauer Behnke seinen Apfelgarten nicht für teures Geld von dir hollywoodmäßig in Szene setzen lassen.

      Was ist aber mit wirklich großen Gärten und Parkanlagen? Da wird vermutlich schon ein Hausfotograf rumspringen. Aber wenn du den Besitzern oder der Verwaltung einen wirklich gut gemachten Image-Film für die Werbung, einen unterhaltsamen, witzigen Lehrfilm für Besucher oder eine Dokumentation, auch Langzeit anbietest? Wenn so ein Film gut gemacht ist, dann ist auch die Konkurrenz in der Nische nicht so erdrückend.

      Die potentiellen Auftraggeber werden sich fachlich bei dir wohler und sicherer fühlen, als bei einem Fotografen, der von der Materie Landschaftsgärtnerei nicht so viel versteht. Das schafft Vertrauen. Und wenn du auf der anderen Seite einen herausragenden Film machst, dann müsste man doch ins Geschäft kommen können.

      Klar, du musst eine Bedarfsanalyse machen usw. Es werden auch nur große Parkanlagen in Frage kommen. Nur die haben das Interesse und auch den Etat, dass es sich für dich lohnt.

      Beste Grüße, Uli