Erkennungstrailer

    • Erkennungstrailer

      Viele Profiproduktionen verwenden einen Trailer am Anfang eines jeden ihrer Filme.
      Es ist sofort zu erkennen, welche Produktionsfirma den Film gemacht hat.
      Viele Amis tun es und im Amateurbereich ist es mir bei Horst Burmeister mit seinem BDFA-Trailer aufgefallen.
      Wer macht ähnliches mit seinen Arbeiten, oder sollte man es eher lassen?
      Wie sieht es am Ende mit einem Copyright aus?
      Sollte man es auch tun, wenn es sich um Privataufnahmen handelt?
      Danke für Eure Antworten!
      Lothar
    • Ich verwende bislang keinen Trailer, bin aber der Meinung wenn einer mal gebastelt werden sollte: so kurz und prägnant wie irgend möglich
      dh. ca. 2 sek.
      Bei manchen privaten Produktionen ist der Trailer das Professionelste.......statt danach qualitätsmäßig abzuschmieren, sollte man lieber keinen verwenden.
      viele Grüße: Burkhard
    • Der Film sollte immer besser sein als der Trailer. Zu oft ist es umgekehrt und wirkt dann peinlich.

      Wenn du viele gute Filme produzierst, dann kann ein Trailer als Erkennungs- und Marketing-Instrument sinnvoll sein.

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Zu oft ist es umgekehrt und wirkt dann peinlich.


      Vor allem wenn auch andere Leute das gleiche Template für ihren Trailer verwenden ;)

      Rod schrieb:

      Wenn du viele gute Filme produzierst, dann kann ein Trailer als Erkennungs- und Marketing-Instrument sinnvoll sein.


      Wobei es viele sehr gute Produzenten gibt die nur ganz einfache, schlichte Trailer verwenden. Nichts aufwendiges, ganz schlicht und einfach gemacht.
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    • 2 - 5 Sekunden. Ist das nicht ein bischen sehr kurz?
      Wenn man sich sowas, wie Universal Weltkugel oder 20th Century Fox (Fackelstatue), Paramount (Berge mit einfliegenden Sternen), Dreamworks (Kind auf dem Halbmond mit Angel) oder Pixar (Hüpfende Schreibtischlampe) anschaut, dann kommt mir das schon sehr viel länger vor. (Teilweise besser als der folgende Film :thumbsup: ) Der Oberhammer bleibt für mich der Metro-Goldwyn-Meyer Löwe, der wirklich nur ein paar Sekunden läuft.

      Die typischen Abspanne, die man im Fernsehen fast nie zu sehen bekommt, wie von Bad Robot, Belisarius Production oder ähnliches finde ich cool.
    • Ein kurzer Trailer hat den Vorteil, dass sich das werte Publikum schon mal auf den kommenden Film einstellen kann un das Gebrabbel weniger wird. Manchmal ilft es auch, wenn die Lautstärke oder anderes technisches noch eingestellt werden muß. Ist oft also ein kleiner praktischer Helfer.
      Dirk
    • homer1 schrieb:


      Die typischen Abspanne, die man im Fernsehen fast nie zu sehen bekommt, wie von Bad Robot, Belisarius Production oder ähnliches finde ich cool.


      Also die wo trotz winzig kleiner Schrift gefühlte Ewigkeiten hunderte von Namen am Bildschirm bzw. der Leinwand an einem vorbeirauschen weil jeder der auch nur im entferntesten was mit dem Film zu tun hat erwähnt wird - und wenn er nur den letzten Ölwechsel am Auto des Produzenten durchgeführt hat.... :D

      Ja, die sind schon was, diese Abspänne ;)



      Dirk-1 schrieb:

      Ein kurzer Trailer hat den Vorteil, dass sich das werte Publikum schon mal auf den kommenden Film einstellen kann un das Gebrabbel weniger wird. Manchmal ilft es auch, wenn die Lautstärke oder anderes technisches noch eingestellt werden muß. Ist oft also ein kleiner praktischer Helfer.


      Bei größeren Vorführungen mag das so sein. Da zappt auch niemand weg oder steht auf und geht. Aber bei Youtube-Videos....? 5 Minuten Video und eine Minute Vorspann...? Muss meiner Meinung nach nicht sein....
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    • Trailer haben leider auch die Eigenart, dass Sie eine Erwartungshaltung beim Zuschauer aufbauen auf das, was darauf folgt. So habe ich einmal aufgrund eines tollen Trailers auch einen sehr guten Film dahinter erwartet. Das war aber dann leider nicht so und meine Enttäuschung umso größer!

      Gruß
      Det.
      VG Det

      Fuji-XT2/XE3/XE2+GX80+RX10II/RX100IV/HX90V/YI 4K+/GoPro3-Black+(HC1/HV10/SD707/)+ viel Glas
    • Ich meinte eigentlich mehr diese und nicht den Tausend Namen Abspann.




      Diese kleinen Filmchen kommen manchmal vorne weg und manchmal hinten dran, beispielsweise bei Fernsehserien.
    • Danke für Eure vielen guten Ratschläge!
      Einige treffen genau meine Intentionen.
      Meine Videos, meistens 15 bis höchstens 30 Minuten, sonst wird es langweilig!
      Ich führe sie ausschließlich im Familien- und Freundeskreis vor.
      Also Menschen, die von der Arbeit, die hinter so einem Film steckt keine Ahnung haben.
      Eventuell meine Frau, meine schärfste Kritikerin.
      Mit dem Vorspann halte ich es so, dass ich etwa 4 Sekunden ein Schwarzbild und dann 5 Sekunden meinen Erkennungstrailer laufen lasse.
      Warum, Dirk hat den Nagel auf den Kopf getroffen:
      Ein kurzer Trailer hat den Vorteil, dass sich das werte Publikum schon mal auf den kommenden Film einstellen kann un das Gebrabbel weniger wird. Manchmal ilft es auch, wenn die Lautstärke oder anderes technisches noch eingestellt werden muß. Ist oft also ein kleiner praktischer Helfer.
      Dirk
      Das Wort "Ende" setze ich am Schluss meines Films mit meinem Copyright, meinen Initialen und dem Produktionsdatum.
      Lässt sich meine Art auch für professionelle Arbeiten einsetzen oder mach ich da generelle Fehler.
      Einige hier im Forum machen Auftragsarbeiten, ich würde mich freuen von Euren Erfahrungen zu hören.
      Ich gehöre, wie viele hier, keinem Filmklub an.
      Denke aber, das Forum bietet sicher eine gute Plattform um Erfahrungen auszutauschen.
      Schönes Fest! Lothar
    • Prinzipiell kann man den Abspann in einem privaten Video halten wie man will, sollte es allerdings öffentlich zugänglich sein und andere Personen irgendwie involviert sein, dann sollte man schon im Abspann darauf eingehen.
      Der leider kürzlich verstorbene Wiro hat das mal so zusammengefasst:

      Hier die grundsätzliche Abfolge der Credits für Vorspänne. Die Abspann-Rolltitel sind in aller Regel gleich aufgebaut, es werden jedoch Tafeln weggelassen oder hinzugefügt. Also nur ein grober Anhaltspunkt.

      1. Studio/Verleih (allg. Medienkonzern, der einen Großteil der Finanzierung übernimmt)
      2. Produktionsfirma
      3.Name der Sponsoren ("in association with")
      4. Hauptdarsteller
      5. Nebendarsteller
      6. Kamera
      7. Casting
      8. Musik-Komponist
      9. Szenenbild
      10. Schnitt
      11. Autor(en)
      12. Produzent
      13. Regisseur


      Gruß

      Hans-Jürgen
    • lo13 schrieb:

      Das Wort "Ende" setze ich am Schluss meines Films


      Hallo Lothar
      das macht man schon seit Jahrzehnten nicht mehr! Ein Nachspann mit Copyright genügt, dann bekommen es alle mit, dass der Film ist zu Ende!...Außer denjenigen, die -was man natürlich nicht hofft- eingeschlafen sind :rolleyes: ;)

      Gruß, Paul
    • bekommen es alle mit, dass der Film ist zu Ende!...Außer denjenigen, die -was man natürlich nicht hofft- eingeschlafen sind


      Für die kann man ja vor dem Copyright schnell mal ein entsrpechend lautes Geräusch aufnehmen - dann sind die auch wieder wach.... :D

      Außer der Film ist so "gut" das dessen Produktion von der Krankenasse bezahlt wird - als Schlafmittel....da muss man dann die Zuschauer schon einzeln persönlich wachrütteln.... :D
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    • Ich habe mir auch einen Trailer gebastelt. Aus Jucks und Dollerei und nur für mich.
      Ist irgendwie eine nette kreative Spielerei.
      Wozu kann man den sonst Programme wie den Vistitler gebrauchen ?

      Mein Trailer ist gut 20sek lang. Das selbst erdachte Logo kommt als 3D Logo ins Bild wird mit Lichteffekt umspielt und verschwindet wieder.
      Den Ton mit Magix Musik Maker erstellen und ein wenig Kreativ sein, dann muss man auch nichts nachmachen.
      Beim Ton tu ich mich immer am schwersten.
    • homer1 schrieb:

      Der Oberhammer bleibt für mich der Metro-Goldwyn-Meyer Löwe, der wirklich nur ein paar Sekunden läuft.


      Ich schließe mich da homer1 an und da wäre noch der Hahn von TOBI, der ein Ei legt. Das sind kurze prägnante Trailer, die zum "Markenzeichen" geworden sind
      und dass gefällt mir: kurz und einprägsam, markant und mit hohem Widererkennungswert.

      Mich nervt zum Beispiel, wenn ich bei einem auf YouTube mehrere Filmchen anschaue, die recht kurz sind und ich da jedesmal einen kunstvoll erstellten langen Trailer
      vorher über mich ergehen lassen muss, der womöglich mehr Aufmerksamkeit erregt, als der eigentliche Film.

      Längere Trailer sollten in der Laufzeit schon an die Länge des Films angepasst sein.