Filmkommentar und Nachvertonung für Einsteiger

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    • Evtl. sollten wir mal überlegen wie wir diesen Thread hier entzerren können. Ich möchte beileibe kein Spielverderber sein aber der Thementitel passt ja schon lang nicht mehr. Der unbedarfte User, auf der Suche nach Infos zum Thema "Filmkommentar für Einsteiger" wird hier auf den letzten Seiten nicht wirklich fündig. ;)



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

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    • Auf Seite 5 habe ich noch etwas zum Thema geschrieben. Grundsätzlich hast du aber recht. Wenn man aber den Threadtitel in "Filmkommentar und Nachvertonung für Einsteiger" ändern würde, dann passt es wieder. Vielleicht kannst du das machen? Bei mir geht das ja wohl nicht mehr.

      Entzerren wäre meiner Ansicht nach eine überflüssige Arbeit. Einsteiger, von denen wir hier in den letzten Tagen gerade einige hatten, können ja aus beiden Bereichen etwas gebrauchen. Das überschneidet sich auch teilweise.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • mirage 710 schrieb:

      Da hab ich mich wahrscheinlich etwas mißverständlich ausgedrückt.
      Nein, um das gehts zumindest mir gar nicht.

      Meine Frage ist lediglich ob klar ist, welche Rechte man mit dem Kauf dieser Musik erwirbt. Denn normalerweise ist ja die Veröffentlichung von derartiger Kaufmusik nicht erlaubt. Aber schön, wenn youtube das ganz offiziell listet. Damit ist klar dass man das bei youtube nutzen darf. Aber sind damit auch die Rechte des Künstlers abgegolten? DAS ist mir nicht klar.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • sunday schrieb:

      Na, das sind ja dann ziemlich viele, wenn nicht die meisten, vor allem wenn du die Download-Möglichkeiten dazu rechnest.
      Absolut richtig. Daher verwende ich für Videos (selbst solche nur für den privaten Bereich) ausschließlich ausgewiesenermaßen GEMA-freie Musik (oder halt gar keine), auch wenn die dann gerne mal etwas nach "Fahrstuhlmucke" klingt. Aber das muss halt jeder selbst wissen.

      Wie ich bereits in dem Thread über selbstkomponierte Musik geschrieben habe, bewundere ich auch aus diesem Grund diejenigen, die sich ihre eigene Musik komponieren und einspielen können.


      sunday schrieb:

      Wenn man aber den Threadtitel in "Filmkommentar und Nachvertonung für Einsteiger" ändern würde, dann passt es wieder.
      Finde ich gut.

      Auch etwas OT, aber weil hier so viel von YT und seinen Spielregeln die Rede ist:

      Für mich ist YT nicht die richtige Plattform für eigene Videos. Ich bin nicht daran interessiert, mit irgendwelcher Werbung assoziiert zu werden, noch will ich mit Klicks Geld verdienen, noch möchte ich, dass andere mit meinem Content Geld verdienen. Ja, auf YT wird ein Video sicherlich potenziell häufiger gesehen, als auf anderen Plattformen, aber das ist für mich, der kein Geld mit seinem Hobby verdienen will, eher zweitrangig.
      Greetings,
      ro_max

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    • @chikks: Danke für das Ändern des Threadtitels


      ro_max schrieb:

      Für mich ist YT nicht die richtige Plattform für eigene Videos.
      Am Anfang habe ich auch überlegt, ob ich lieber YT oder vimeo nehme. Für mich war ausschlaggebend, dass fast jeder aus meinem Bekanntenkreis YT kennt, vimeo aber kaum einer. So können sie halt leicht Videos von mir finden, ohne dass ich denen Links schicken muss. Wenn ich mir außerdem anschaue, welche großen Probleme vimeo mit 4K-Videos hat, dies aber bei YT bei schneller Leitung glatt läuft, spätestens dann weiß ich, dass meine Entscheidung richtig war (für mich).

      Wegen der ganzen Diskussionen um YT bin ich noch nicht dazu gekommen MacMedia und dir für eure ausführlichen Darstellungen zum Thema Funkmikrofone zu danken. Ursprünglich dachte ich ja, dass so etwas für mich taugen würde: ww.amazon.de/BOYA-Funk-Mikrofon-System-inkl-Lavalier-Mikrofon-Videoproduktionen/dp/B01BD8T77E/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1486571126&sr=8-2&keywords=funkmikrofon+lavalier

      Nach euren Auführungen sind mir aber daran Zweifel gekommen. Ohnehin erhebt sich für mich die Frage, ob sich so etwas bei meinen sehr wenigen Einsätzen mit "situativem O-Ton", wie ich inzwischen gelernt habe, überhaupt lohnt. Wahrscheinlich ist dieser Tipp für mich besser und auf jeden Fall kostengünstiger.

      MacMedia schrieb:

      Als kleiner Tipp bei solchen Situationen wie bei einer geführten Bustour - oftmals verwendet der Guide im Bus ja die integrierte Laustsprecheranlage. Glücklich wer da eine xternes Mikro dabei hat incl. einem Verlängerungskabel. Dann Mikro entweder an den nächstbesten Lautsprecher halten (lassen) oder sonst irgendwie befestigen (Gaffatape, Nogaarm o.ä.) und den Ton über die Busbeschallung direkt abnehmen. Nicht optimal, aber oft besser als das integrierte Mikro in der Kamera.
      Gibt es da ein Problem?

      ro_max schrieb:

      Je nachdem wo sich dieser Lautsprecher im Bezug auf die eigene Position befindet, muss man entweder ein Kabel um andere Reisende "herumlegen" sowie ggf. jemanden haben, der das Mikro "hält".
      Nun, da muss ich meine Frau wohl demnächst zur Tonassistentin ernennen. :) Auf Reisen dürfte das kein Problem sein, nur auf die IFA will sie nicht mit. An Kühlschränken mit integriertem Internetanschluss hat sie kein Interesse.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • sunday schrieb:

      Ohnehin erhebt sich für mich die Frage, ob sich so etwas bei meinen sehr wenigen Einsätzen mit "situativem O-Ton", wie ich inzwischen gelernt habe, überhaupt lohnt.
      Das kannst nur Du selbst beurteilen. Mir ging es eigentlich darum, ein paar Hinweise grundsätzlicher Art zu geben, die vielleicht auch für andere von Interesse sind. ;)

      Die Sache mit "kostengünstiger" hängt vom Mikro ab. Wenn Du Deiner zukünftigen Tonassistentin ein 600 € Mikro in die Hand drückst, relativiert sich das mit der Kostengünstigkeit ganz fix. :D (es sei denn, Du hast anderweitig ungenutzte Mikros "herumliegen").

      Zu Qualität der über amazon verlinkten Funkstrecke kann ich nicht viel sagen. Vom Hersteller habe ich noch nicht gehört (was jetzt noch nichts heißen muss). ABER: der von dem System benutzte Frequenzbereich ist in Deutschland anscheinend anmeldepflichtig (was auch in einer Produktrezension erwähnt wird). Siehe z. B. auch Info zur Frequenzzuteilung bei Thomann


      sunday schrieb:

      So können sie halt leicht Videos von mir finden, ohne dass ich denen Links schicken muss.
      Das geht bei vimeo auch. Ich habe nur die hier eingestellten Clips (z.B. von Google Earth Pro) über "private Link" zur Verfügung gestellt, da ich die nicht auf meinem regulären vimeo-Profil angezeigt haben wollte. Es dürfte auch möglich sein, mit einer Gratismitgliedschaft bei vimeo einen Kanal bzw. eine Person zu "abonnieren". Dann würde alle Deine neuen Video in deren Feed angezeigt.

      Die Sache mit der 4K-Wiedergabe ist wohl noch ein Thema. Mir war das bis vor kurzem gar nicht aufgefallen, da ich normalerweise keine UHD-Video-Clips bei vimeo einstelle. Die zu erzeugen dauert einfach saumäßig lange (gerne mal 5 und mehr Minuten pro Frame). ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Diese BOYA-Funkstrecke darf in Deutschland nicht betrieben werden, sie liegt in einem Frequenzbereich welcher Anmeldepflichtig ist und professionellen Anwendern vorbehalten.

      Als Programmproduzent für'S Fernsehen dürftest Du das Ding betreiben, nicht aber als Provatmann. Oder wenn Du ein Theater hast - oder einen Rundfunksender Dein Eigen nennst.... ;)

      Ganz klar - FINGER WEG !

      Gerade bei Großveranstaltungen wie der IFA wird gerne mal von der BNetzA kontrolliert - und man fällt auch mit einer solchen Funkstrecke auf. Und dann ohne Genehmigung, das kann ggf. teuer werden.

      Lieber das knapp doppelte ausgeben und das Rode Filmmaker Kit kaufen !
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    • MacMedia schrieb:

      Gerade bei Großveranstaltungen wie der IFA wird gerne mal von der BNetzA kontrolliert - und man fällt auch mit einer solchen Funkstrecke auf.
      Im Amateurbereich wüsste ich jetzt nicht so unbedingt, warum ich auf so einer Messe dort eine Funkstrecke mit Lavalier-Mikro einsetzen sollte. Will man Interviews mit Gesprächspartnern auf der Messe führen, würde ich eher ein anständiges Richtmikro mit (aufgestecktem) Funkmodul nehmen. Gibt es zwar auch von Rode, aber damit habe ich keine Erfahrung. Allerdings könnte es bei einer Messe natürlich gerade mit den Rode Funk-Systemen zu Problemen kommen, da dort sicherlich so manches anderes Gerät auch im 2.4 Ghz-Spektrum "unterwegs ist".
      Greetings,
      ro_max

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    • Vielleicht hilft ein 5.8 Video/Ton Sender aus dem Modellbau, wenn die anderen alle mit 2.4GHz unterwegs sind. Auf kurze Strecke und auf Sicht vielleicht eine Bastellösung, wenn da nicht noch ein paar Wohnzimmer-Videostrecken im 5.8GHz-Band unterwegs sind.
    • Der 1. Teil von "Dubai bei Nacht" ist jetzt auf meinem Kanal. Die Länge von "Dubai bei Tag" war für meinen Geschmack mit fast 14 Minuten schon grenzwertig. Da ich hier in Summe auf über 20 Minuten kommen würde, habe ich vor das in 3 Teile zu teilen. Außerdem konnte ich so diesen Teil vor meiner 2. Augen-OP am Dienstag noch beenden. Ich werde ab Dienstag ca. 3 Tage wieder nichts von mir hören lassen.

      Eine neue Brille kann ich mir erst in ein paar Wochen machen lassen. Ich erwähne das hier, weil ich in den Teilen des Videos mit der Bildqualität nicht so recht zufrieden bin. Allerdings hat das wohl weniger mit meinen Augen sondern mit 3 anderen Erschwernissen zu tun.

      1) Insbesondere auf dem Dubaicreek und z.T. im Museum und im Gold Souk war es zappenduster. Ohne Nachbearbeitung hätte man nicht viel erkennen können.

      2) Im Gegensatz zu den Tagesaufnahmen hatte ich abends kein Stativ dabei.

      3) Die Fahrtbewegungen durch Bus und Abra erschwerten die Aufnahmen zusätzlich. Da musste viel nachträglich stabilisiert werden.

      Endgültig an meine Grenzen bin ich dann bei dem Gang durch die engste Gasse, durch die ich je gegangen bin, gekommen. Einen kurzen Einblick wollte ich aber trotz der teilweisen Unruhe im Bild geben. Für solche Aufnahmen beim Laufen braucht man wohl ein Gimbal. Das habe ich nicht. Selbst wenn ich eins dabei gehabt hätte, weiß ich nicht, ob ich mich getraut hätte es einzusetzen. Es war der 1. Abend nach der Ankunft.

      Nun aber zu unserem Hauptthema hier: Ob sich mein Kommentar (insbesondere in der Betonung) gegenüber den ersten Versuchen hier leicht verbessert hat, will ich nicht selbst beurteilen. Immerhin fiel mir das Einsprechen inzwischen deutlich leichter. Anfangs brauchte ich mindesten 3-4 Versuche, jetzt nur noch 2-3. Immer häufiger klappte es schon beim 1. Mal.


      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • Dein eigener Video Kommentar hat sich schon verbessert im Vergleich mit deinem Video ,,Dubai am Tag", du bist sicherer geworden.
      Durch die nachträgliche Aufhellung und Stabilisierung hat das Video stark gelitten,sieht man deutlich im Dubai Museum und bei der Fahrt mit dem Abra.
      Die Gesichter von den Leuten sehen stellenweise grotesk aus und ebenso fallen diese starken Streifen am Himmel auf. Ja, es war nicht so einfach für dich
      zu filmen unter diesen Umständen.
      ...und noch dazu, standest du unter dem enormen Zeitdruck bei dieser geführten Reise, wo mehr oder weniger alles nach Plan geht.
      Und was noch bei deinem Video fehlt , ein ordentliches Avatar. Ich hoffe, daß Du mir meine Kritik nicht übelnimmst. Du hast Dir soviel Arbeit gemacht.
      Ich wünsche dir für morgen alles gute bei deiner Augenoperation. :streichel:

      VG mirage 710

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mirage 710 ()

    • Der Kommentar macht sich - besser wie in den ersten Filmen ist er auf jeden Fall. Deutlich besser.

      Wenn man bedenkt das professionelle Sprecher richtiggehend Sprechtraining und Stimmbildungsunterricht (ähnlich wie Sänger) bekommen und die Texte welche sie sprechen i.d.R. von "Profis" getextet werden ist der Kommentar in Deinen Filmen inzwischen völlig in Ordnung ! :yes:

      Klar, man kann alles noch verbessern und von Mal zu Mal Off-Text schreiben und auch sprechen wird das sicherlich besser werden. Da braucht es eine gewisse Übung und vor allem auch Routine damit das "flutscht" - und selbst Profis bringen nicht alles auf Anhieb hin und sprechen manchen Text zwei- oder mehrmals bis alles passt...

      Noch besser finde ich allerdings den Originalton, beispielsweise in dem Basar mit dem "i dont like money" - vom Verkäufer - absolut klasse ! Genau solche Kommentare machen einen Film richtig gut. Nur die Bilder aus dem Laden - ohne diesen Kommentar wären sie fade und langweillig. Durch das Gespräch bekommt das ganze eine andere Wirkung - ich habe mich köstlich amüsiert über den Verkäufer.

      Solche situativen O-Töne sind das Salz in der Suppe !!!

      Wolltest Du sowas im Kommentar erzählen - das wäre schwierig, verdammt schwierig und würde nie die Sitation so wiedergeben wie sie war....

      Was nicht so gut gefällt sind die Bilder. Durch das stabilisieren wabbelt es ziemlich, das irritiert micht. Vor allem wenn Gesichter manchmal fsast schon das "zerfließen" anfangen und das Bild verbogen wird.

      Was manchmal bei stark wackeligen Bildern hilft ist eine kräftige Zeitlupe - damit beruhigt sich das Bild bzw. die Wackler werden eher ruhige Bewegungen die besser anzusehen sind. Ist allerdings bei 4K mit 25/30p eher schwierig, Und auch nicht jedes Motiv eignet sich dafür.

      Auch die Aufhellung hat nicht gerade für bessere Bilder gesorgt - vielleicht ist es manchmal Sinnvoll auch mal richtig "dunkle" Bilder in so einem Film zuzulassen. Oder dann lieber Standbilder fotografieren und diese im Film hernehmen, ruhig mit dem Kommentar aus dem Off das es zum filmen zu dunkel war.

      Generell ist es sowieso sehr schwer bei einer solch geführten Reise bzw. Ausflug saubere Aufnahmen abzuliefern. Der "Zeitdruck" der Gruppe sitzt einem ja laufend im Nacken, man kann sich da nicht an netten Bildern vergnügen, egal ob Foto oder Video wenn der Rest der Gruppe maximal Smartographiert... ;)

      Ich hatte auch den Anschein das die Helligkeit des Himmels ab und an schwankt - entweder liegt das an einer vielleicht aktiven Belichtungsautomatik oder vielleicht auch der nachträglichen Aufhellung. Generell ist es immer unterschiedlich ob man in solchen Situationen lieber automatisch belichtet oder die Kamera "manuell" auf eine bestimmte Belichtung "festnagelt" bzw. die Belichtung selbst anpasst. Mit der AX100 geht das ja relativ gut weil man auf alle beeinflussenden Parameter relativ einfach Einfluss nehmen kann, trotzdem ist es nicht einfach.

      Ein ordentlich manuell belichtetes Videobild braucht viel Erfahrung, vor allem wenn man nicht groß probieren kann sondern das Bild einfach "sitzen" muss....

      Gottseidank gibts ja dunkle Straßenzüge nicht nur im Urlaub oder Ausland, sondern auch bei uns. Also kann man hier problemlos "üben" und schauen wie man zreuchtkommt. Und auch lernen wie die Kamera auf bestimmte Lichtsituationen in der Automatik reagiert, wie sie regelt und ob es besser wäre bei bestimmten Motiven einfach manuell zu belichten.

      Je mehr Erfahrung man damit sammelt, um so besser kommt man dann in Situationen wo es einfach nur schnell gehen muss zurecht. Insofern lohnt es sich das mal ausgiebig zu probieren und auch zu "üben" manuell schnell zu gut belichteten Bidlern zu kommen ;)
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    • mirage 710 schrieb:

      Durch die nachträgliche Aufhellung und Stabilisierung hat das Video stark gelitten,sieht man deutlich im Dubai Museum und bei der Fahrt mit dem Abra.
      Die Gesichter von den Leuten sehen stellenweise grotesk aus und ebenso fallen diese starken Streifen am Himmel auf

      mirage 710 schrieb:

      Ich hoffe, daß Du mir meine Kritik nicht übelnimmst.
      Sachliche Kritik nehme ich nie übel. Ich war ja selbst mit der Bildqualität in Teilen des Videos unzufrieden. Es stimmt, besonders die Abrafahrt war ein Problem.

      MacMedia schrieb:

      Auch die Aufhellung hat nicht gerade für bessere Bilder gesorgt - vielleicht ist es manchmal Sinnvoll auch mal richtig "dunkle" Bilder in so einem Film zuzulassen.
      Ja, das habe ich teilweise auch gedacht, nicht nur weil mir der unterschiedliche Himmel (kam durch die Aufhellung) auch nicht gefallen hat. Im Museum wäre es wohl die bessere Lösung gewesen. Bei der Abrafahrt war es aber so dunkel, dass im Zusammenhang mit der Bewegung die A6300, die ich hier eingesetzt hatte, überfordert war (oder ich war es). Ich stelle mal 5 Bilder aus der Originaldatei hier ein. In Wirklichkeit haben wir da übrigens auch nicht mehr gesehen, außer evtl. bei der Abfahrt. Die Alternative wäre also gewesen, den Abrateil weitgehend zu entsorgen, was ich dann doch schade gefunden hätte. Aber das ist sicher Ansichtssache.

      Zum Vergleich ist noch ein Bild aus dem Gold Souk angefügt, wo es z.T. auch sehr dunkel war (keine Staßenbeleuchtung). Hier war die Automatik der Kamera wohl durch die Beleuchtung der Läden irritiert. Für langes Probieren manueller Einstellungen fehlte mir die Zeit.
      Abra 1.jpgAbra 2.jpgAbra 3.jpgAbra 4.jpgAbra 5.jpgGold Souk.jpg
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • sunday schrieb:

      Ich stelle mal 5 Bilder aus der Originaldatei hier ein.
      Wenn das der "Originalhelligkeit" entspricht, hätte ich das einfach so gelassen oder nur geringfügig verändert. Die beim Aufhellen entstehenden Artefakte "verschlimmbessern" die Sache leider eher.

      Was den Kommentar angeht, ist dieser zwar schon besser geworden, ich würde allerdings noch ein wenig "Bedächtigkeit" herausnehmen, m.a.W. etwas schneller dürfte es für meinen Geschmack durchaus sein. ;) Vielleicht einfach in der Post etwas beschleunigen?

      sunday schrieb:

      Für langes Probieren manueller Einstellungen fehlte mir die Zeit.
      Ja, das ist das Kreuz mit "geführten" Reisen. Unter Videogesichtspunkten macht man solche "Filmreisen" wohl besser allein, oder aber mit jemanden, der videomäßig annähernd so tickt wie man selbst. ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Ich muß mich nochmal melden.
      Daß du mit der Sony 6300 gefilmt hast, war mir eigentlich schon von vornherein klar. Für die dunklen Szenen wäre die AX 100 bestimmt noch schlechter.
      Bei diesen dunklen Szenen ist dein Objektiv das Problem. Du hast das Zeiss 16-70 F/4. Das ist einfach zu lichtschwach. Gut, ich weiß aber auch nicht wie du deine Kamera eingestellt hast, insbesondere die ISO-Einstellung.Hast du diese fest fixiert ? Ich persönlich hätte die Iso bis 6400 freigegeben und die Blende hätte ich manuell auf 4 fixiert, sodaß das Gegenlicht nicht zu Irritationen führt und die Blende weiter schließt.
      Für solche schwierige Lichtsituationen wäre eine Festbrennweite besser geeignet, z.B. das Sony 35 F/1.8.
      Und nun zu deinen Beispielfotos. Sie sind einfach zu dunkel. Ich vermute mal, daß hier mit Automatikmodus fotografiert wurde. In diesem Fall macht die Kamera, was sie will.
      Du hast bei den schwierigen Lichtverhältnissen mit der Einstellung 16:9 fotografiert. Das würde ich nicht tun. Da wäre Format 3:2 besser gewesen. Da wird der Sensor richtig ausgelesen. Bei guten Lichtverhältnissen wäre 16:9 ok.
      Ich hänge hier mal 3 Fotos als Beispiel an, gemacht mit Sony 6300 und Zeiss 24 F1.8, leicht abgeblendet auf die Blende 2.0 und Iso bis 3200 freigegeben.
      Fotografiert in der Nacht.
      Die Fotos habe ich extrem reduziert.
      Dateien
      • DSC00059.JPG

        (407,46 kB, 8 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC00064.JPG

        (241,12 kB, 8 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC00066.JPG

        (229,32 kB, 6 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ich danke dir für deine Hinweise, aber du hast mich in einem Punkt falsch verstanden. Das sind keine zusätzlichen Fotos von mir, sondern diese dunklen Bilder sind Momentaufnahmen, die ich von meinem Originalvideo (also unbearbeitet) abgegriffen habe. Für solch eine Umgebung wäre F1.8 natürlich ein Segen. Manchmal bereue ich doch, dass ich seinerzeit nicht die RX 10 genommen habe. Die hat ja wohl F2.8 soweit ich weiß.

      Aber wir kommen jetzt zu sehr vom Thema ab.
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • MacMedia schrieb:

      Der Kommentar macht sich - besser wie in den ersten Filmen ist er auf jeden Fall.
      Deine Einschätzung hat mich echt gefreut, denn so zeigt sich, dass die zahlreichen Stunden, die ich bisher mit dem Thema Kommentar verbracht habe, nicht umsonst waren. Im März habe ich nämlich ein anderes größeres Projekt vor (kein Reisefilm), bei dem der Kommentar eine wichtige Rolle spielen dürfte. Dazu aber demnächst mehr.



      sunday schrieb:

      Vielleicht macht auch meine Frau mal mit. Ich habe nämlich evtl. eine Premiere vor. In all den Jahren habe ich bestimmt schon tausende von YT-Videos angespielt und etliche auch ganz gesehen und mir auch oft die Homepages angeschaut. Ich kann mich aber an keinen Fall erinnern, dass jemand sein Video in unterschiedlichen Sprachen vorgestellt hat.

      Inzwischen konnte ich meine Frau davon überzeugen, und wir haben die Kommentare von "Dubai am Tag" mal in englisch aufgenommen. Ich hoffe, dass ich es nächste Woche in das Video einarbeiten kann und bin dann auf eure Reaktionen gespannt. Evtl. mache ich zusätzlich eine Nightversion (ohne Videobearbeitung) in englisch zum Vergleich.

      MacMedia schrieb:

      Noch besser finde ich allerdings den Originalton, beispielsweise in dem Basar mit dem "i dont like money" - vom Verkäufer - absolut klasse ! Genau solche Kommentare machen einen Film richtig gut
      Ja, das war ein echter Glücksfall so etwas life aufzunehmen. Der hat sich durch meine Kamera (ich hatte natürlich gefragt) überhaupt nicht ablenken lassen. Das hat man leider nicht so oft.

      Vielen Dank für deine ausführlichen Hinweise!
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • sunday schrieb:

      Zum Vergleich ist noch ein Bild aus dem Gold Souk angefügt, wo es z.T. auch sehr dunkel war (keine Staßenbeleuchtung). Hier war die Automatik der Kamera wohl durch die Beleuchtung der Läden irritiert. Für langes Probieren manueller Einstellungen fehlte mir die Zeit.
      Das sind gute Beispiele wo man entweder manuell einstellen müßte (auch wenn hier die Zeit gefehlt hat, denn das interessiert das Bild eben nicht wirklich). Oder aber wo man in der Postpro nachbearbeiten sollte. Hier etwa wäre eine leichte Anhebung der Tieftöner sinnvoll - aber nur sanft weil ja auch unsere Augen und unser Gehirn hier eine Nachtaufnahme erwartet und nicht davon ausgeht, dass man hier die Tiefen extrem hell macht.

      Und natürlich wäre sowas ein super Material für das kommende HDR - weil damit ziehe ich die Highlights der diversen Lichter enorm in die Höhe (2000 nits oder so), und erhalte doch gleichzeitig die Tiefetöner und vor allem das Schwarz.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Das heutige Beispiel kann man wohl in die Rubrik "Kommentar für Faule" einordnen. :) Im 1. Teil erzähle ich etwas zur Tour. Im Mittelteil gebe ich nur noch eine zusätzlich Information, ergänzt mit einem Hinweis. Oder kommt das bei euch eher wie eine Art lästige Werbung rüber?

      Bei den ausgedehnten Tänzen am Ende (deutlich weniger als 50% des Originals) habe ich erst überlegt, ob ich etwas anmerken soll wie "Komisch, dass bei dem vielen Drehen ihm nicht schwindlich wird?". Letztlich sieht man das aber im Bild, und so etwas sollte man ja vermeiden. Ich habe es mir auch verkniffen, über meine Erfahrungen mit der Rechtsdrehung beim Wiener Walzer zu berichten sondern habe einfach die Bilder für sich sprechen lassen.

      Apropos Bilder: Die Lowlight-Situation war auch hier schwierig, aber nicht ganz so extrem wie auf dem Abra. Nach unserer Diskussion vom letzten Mal habe ich nur eine ganz dezente Nachbearbeitung gewählt. Ganz drauf verzichten ging aber auch nicht, sonst wären Teile des Tanzes und die Essensszene im Dunkeln abgesoffen.

      Viele Grüße, Reinhold
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