Bessere Grafikkarte für Premiere Pro CC ?

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    • Bessere Grafikkarte für Premiere Pro CC ?

      Hallo!
      Wie aus meinem Profil zu sehen ist habe ich eine GTX 670 im Schnittrechner. Diese hat wie sicher bekannt 1344 CUDA Recheneinheiten.
      Jetzt bin ich auf eine GTX 780 Ti gestoßen, die 2880 CUDA Recheneinheiten hat.
      Da die Effektebearbeitung und die Renderleistung direkt von den CUDA- Recheneinheiten abhängen soll, überlege ich, mir diese Karte zu kaufen.
      Meine Frage jetzt an die Experten: Sind meine Überlegungen richtig? Gibt es für Premiere Pro CC eventuell etwas besseres?
      Ich arbeite mit Clips im Format AVCHD 1080p50 im Schnittprogramm und rendere nach MPEG2 HD 1080i25 als Ausgabeformat.
      Danke für jede konstruktive Antwort.
      Ulf
    • ulf schrieb:

      Diese hat wie sicher bekannt 1344 CUDA Recheneinheiten. Jetzt bin ich auf eine GTX 780 Ti gestoßen, die 2880 CUDA Recheneinheiten hat.
      Da die Effektebearbeitung und die Renderleistung direkt von den CUDA- Recheneinheiten abhängen soll, überlege ich, mir diese Karte zu kaufen.


      Ich habe mal gelesen (wo, weiß ich nicht mehr), dass Premiere nur einen verschwindend geringen Teil der Recheneinheiten aktiv verwendet. Mehr Rechenpower wird einfach nicht benötigt. So gesehen kann es also durchaus sein, dass eine Verdoppelung der Kerne nur eine Verdoppelung der Kosten verursacht. Hier hilft nur ausprobieren...
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Eventuell könnte die 980er doch etwas besser sein,

      Ist sie nicht - es sei denn es ist auch eine TI (780ti vs. 980)

      Wenzi schrieb:

      So gesehen kann es also durchaus sein, dass eine Verdoppelung der Kerne nur eine Verdoppelung der Kosten verursacht.

      So wird es auch sein. Mir ist kein NLE bekannt, welches die Rechenleistung der CUDAs tatsächlich voll ausnutzt.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Ob es die volle Bandbreite nutzt kann ich nicht einmal sagen, aber soviel weiß ich, je mehr Kerne, desto schneller.

      Ich bezweifele doch gar nicht, daß die CUDAs in Premiere genutzt werden, allerdings schöpfen sie ganz sicher nicht ihre Leistungsfähigkeit aus. Dazu müßte auch Premiere vermutlich stark umprogrammiert werden. Ich behaupte das mal auf Grund dessen, weil ich Programme nutze, die die Rechenleistung der CUDAs tatsächlich ausnutzen können und hier geht es um Faktoren von 1:100! Weder Premiere noch ein anderes NLE sind so konzipiert worden.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • Lade dir einfach mal die Testversion von PPro und teste in der Timeline mit und ohne Mercury Engine.
      Dann baust du noch die verschiedenen Grafikkarten ein und testest nochmals.
      Dann wirst du schon sehen, wovon ich spreche.
      Ich weiß, dass es vielleicht als Vegas oder auch Edius User schwer nachzuvollziehen ist, aber die Unterschiede sind gewaltig.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Hans-Jürgen schrieb:

      aber die Unterschiede sind gewaltig.

      Das mach ich Dir doch gar nicht streitig und es ist auch nicht die Aussage, die ich getroffen habe. Selbst wenn allles doppelt so schnell oder auch dreimal so schnell geht, sind das aber keine Potenzen. Ein Programm welches von Anfang an vollständig nur auf die Recheneffizienz von parallelisierten Prozessoren aufbaut, kann deren Leistung auch nur vollständig nutzen. Ich habe nicht gelogen , wenn ich sagte (welches Du freundlicher Weise überlesen hast) Faktor 1:100.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • Also nach allem was man hört ist Premiere hier sehr gut programmiert und sehr performat. Wie gut das theoretische Potential einer stärkeren Karte genutzt wird, und obs ein Unterschied zur vorhandenen ist - ich weiß das nicht.

      Ich würde nur zu bedenken geben dass das gesamte System - ein i7 2600K - halt in Summe schon älter ist. Ob sich dort noch eine neuere GPU auszahlt, wäre vielleicht auch sinnvoll zu reflektieren?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Ich habe kürzlich eine Quadro M5000 gegen meine Quadro K5200 getestet. Die M5000 erzielte beim Rendern mit PPro eine höhere Auslastung als die K5200. Die Auslastung der K5200 lag im Mittel bei ca. 50%. Die Auslastung der M5000 lag bei ca. 65%.

      Viele Grüße

      Lothar
    • old_det schrieb:

      Zitat von Hans-Jürgen: „aber die Unterschiede sind gewaltig.“
      Das mach ich Dir doch gar nicht streitig und es ist auch nicht die Aussage, die ich getroffen habe. Selbst wenn allles doppelt so schnell oder auch dreimal so schnell geht, sind das aber…


      Kommt es nicht aber auch auf die Art der zu bewältigenden Aufgabe an? Nicht jeder Prozess lässt sich beliebig parallelisieren. Da sind dann die Grenzen vom Multithreading.
    • Maxjonimus schrieb:

      Kommt es nicht aber auch auf die Art der zu bewältigenden Aufgabe an? Nicht jeder Prozess lässt sich beliebig parallelisieren.

      Das ist ganz sicher so. Was ich aber eigentlich zum Ausdruck bringen wollte, ist der Umstand, daß man ein vorhandenes Programm nicht so einfach umstricken kann. Ein speziell darauf basierendes Konzept, muß nativ neu programmiert werden, um o.g.Faktoren zu erreichen. Der Octane-Renderer (vielleicht sagt das Jemand ja was) hat die Rechenzeiten für 3D-Suiten revolutioniert. Diese Software ist aber ganz speziell darauf ausgerichtet und funktioniert auch nur mit den unterstützten Grafikkarten (nur NVidia ab bestimmter Bauzeit)
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • old_det schrieb:

      Das ist ganz sicher so. Was ich aber eigentlich zum Ausdruck bringen wollte, ist der Umstand, daß man ein vorhandenes Programm nicht so einfach umstricken kann. Ein speziell darauf basierendes Konzept, muß nativ neu programmiert werden, um o.g.Faktoren zu erreichen.


      Ja, da hast Du völlig Recht! Anders sind Geschwindigkeitszuwächse um Vielfache nicht zu erreichen.
    • old_det schrieb:

      Ein speziell darauf basierendes Konzept, muß nativ neu programmiert werden, um o.g.Faktoren zu erreichen.


      Ich weiß nicht, ob du es seinerzeit mitbekommen hast, aber zur Einführung der Mercury Engine ist Premiere Pro umfangreich neu programmiert worden.
      Allerdings wird der Zeitfaktor 1:100 mit Sicherheit nicht erreicht, da gebe ich dir Recht.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Ich weiß nicht, ob du es seinerzeit mitbekommen hast, aber zur Einführung der Mercury Engine ist Premiere Pro umfangreich neu programmiert worden.
      Allerdings wird der Zeitfaktor 1:100 mit Sicherheit nicht erreicht, da gebe ich dir Recht.

      @Hans-Jürgen.
      Naja, das ist ja der springende Punkt. Man darf natürlich 2 Sachen nicht unbeachtet lassen. Erstens kann man vermutlich nicht in allen Bereichen auf solche Ergbnisse kommen, es hängt also auch von der Anwendung selbst ab und zweitens keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Zu zweitens kann ich aber folgendes sagen. Für die o.g. Anwendung (octane) gibt es 3 oder 4 Konkurenzprodukte, die die selbe Aufgabe bedienen. Hier wird auch "nur" eine Steigerung von 100-200% gegenüber der CPU-Version erreicht. Bisher hat es also noch kein anderer geschafft, die Sache so effektiv zu programmieren. (Was sich auch an den Preisen mittlerweile niederschlägt, wenn ernsthafte Konkurenz fehlt.) Aber warten wirs einfach mal ab, sicher wird sich das in den kommenden Jahren etwas tun. Es wäre ohnehin wünschenswert, wenn die Software mit der Hardwareentwicklung mithalten könnte, gerade in Hinblick auf zu erwartenden Datenmengen in Zukunft.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det