Drohne stürzt im Burghof ab...

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    • Drohne stürzt im Burghof ab...

      Hallo,
      ich bin ja kein erklärter Gegner von Drohnen / Multicoptern. Im Gegenteil, das Thema fasziniert mich und ich habe mich auch Dank DeBabba/Andi schon recht gut über dieses Thema informiert.

      Hier habe ich allerdings ein Beispiel gefunden, wie man es besser nicht machen sollte:

      [url]http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bisingen-drohne-stuerzt-im-burghof-ab.d644cdee-4749-4230-838e-63275e0fb214.html
      [/url]

      Viel Spaß beim Lesen.

      Grüßle,
      Steve
    • All dieser Vorschriften und Sicherheitsrisiken war sich der Pilot offenbar nicht bewusst. Er habe die 1500 Euro teure Drohne vor zwei Wochen gekauft und wollte sie nun ausprobieren. Außerdem habe er sich auf die technischen Angaben des Fluggerätes verlassen, die offenbar versprachen, dass die Drohne auch bei Wind geflogen werden könne und im Falle eines Funkabbruches direkt zum Startpunkt zurückkehre.


      Das nenne ich absolut blindes Vertrauen in die Technik. Das sind die Leute die mich mit Grauen an selbstfahrende Autos denken lassen. Meistens hochprozentige Technikfreaks mit einer großen Portion Naivität gegenüber dem Versagen technischer Geräte. Soll es auch unter Leuten geben die technische Berufe haben ;)

      Und natürlich sind solche Vorfälle Wasser auf die Mühlen derjeniger welche Drohnen komplett verbieten lassen wollen....

      Das Problem ist halt das man inzwischen genüpgend Kleingeld vorausgesetzt sich eine Ready-to-fly-Drohne kaufen kann ohne sich entsprechend mit Vorschriften, Risiken o.ä. auseinander zu setzen. Und je nach Technikgläubigkeit und eigenem Selbstbewusstsein kommt manch einer eben auch von alleine und durch den sogeannenten Gesunden Menschenverstand auf die Idee das er da etwas durchaus potentiell gefährliches tut. Etwas wobei ganz leicht tödliche Unfälle passieren können - 1Kg aus 20m sind mit ziemlicher Sicherheit bei einem direkten Treffer tödlich.

      Mir tun nur die leid die so eine "Drohne" verantwortungsbewusst fliegen möchten....
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • wabu schrieb:

      Wenn ein 31jähriger Ingenieur so etwas macht ...


      Ja, es gibt in allen Berufsgruppen Schwachköpfe ... wie sagt der Bursche, frisch gekauft ... mal ausprobieren ... Bei kräftigem Wind in 1,5 km Entfernung über verbotene Zonen fliegen. :cursing:
      Wer sich so verhält, der setzt sich auch mit 2 Promille ans Steuer, und das ist auch verboten und richtig gefährlich.

      Es gibt schon wirklich Bekloppte.
      Viele Grüße aus Frankfurt,
      Andi
    • syht schrieb:

      Es gibt zwei Dinge die Unendlich sind: Das Weltall und die menschliche Dummheit. Beim Weltall bin ich mir da nicht so sicher.


      Das soll zumindestens kein geringerer als Albert Einstein gesagt haben - wohl wahr :thumbup:
      Liebe Grüße
      Uwe
    • Hallo,

      wabu schrieb:

      Wenn ein 31jähriger Ingenieur so etwas macht dann ist der Weg zu allgemeinen Verboten nicht weit.

      noch schlimmer, der "Ingenieur" war schon 35 Jahre alt und dazu noch Familienvater... was lebt der seinen Kindern vor? -Und mal ganz ehrlich einem Ingenieur dürfte man eigentlich durchaus zutrauen, dass er sich in Themen selbstständig und umfassend einliest. Drohnen gibt es nicht erst seit gestern und es ist ja auch öfters schon darüber geschrieben und diskutiert worden wie damit um zu gehen ist...
      Was mir auch noch komisch vorkommt aber sicher ein DJI-Nutzer beantworten kann: Im Foto der Zeitung sind die Propeller des Copters schwarz. Werden die Copter wirklich mit diesen Propellern ausgeliefert? Auf den Anbieterseiten und den Herstellerseiten werden die Propeller bei neuen Coptern der Firma DJI immer weis abgebildet. :gruebel: Worauf ich hinaus will: Könnte das ein Hinweis darauf sein, das die Drohne gar nicht so neu in den Händen des Piloten war? :lips:
      Denn eigentlich wäre es schon ganz schön verwegen einen fast neuen Copter für 1500 € ohne große Erfahrung den Hohenzollern hinauf zu jagen... der Name kommt ja nicht von ungefähr. Wenn beim Start unten schon von Windgeschwindigkeiten von 20 Km/h die Rede ist kann man sich vorstellen wie es da auf dem Zollern geblasen hat. Da würde ich als Anfänger doch vorher irgendwo auf freiem Gelände mal testen wie sich das Teil bei diesen Bedingungen so hält.
      Ganz nebenbei ist der Hohenzollern tatsächlich ein echt lohnendes Ausflugsziel.
      Grüßle,
      Steve
    • MediaSteve schrieb:

      Im Foto der Zeitung sind die Propeller des Copters schwarz. Werden die Copter wirklich mit diesen Propellern ausgeliefert?


      Hallo Steve,
      bei den schwarzen Propellern handelt es sich um Karbon-Propeller, die sind immer schwarz oder dunkelgrau! In der Regel werden die Drohnen von DJI mit weissen Plastikpropellern ausgeliefert und viele werden dann vom Käufer durch die Karbon ersetzt!

      Gruß, Paul
    • MediaSteve schrieb:

      der "Ingenieur" war schon 35 Jahre alt und dazu noch Familienvater


      Wie sagte schon Daniel Düsentrieb immer: "Dem Inscheniör ist nichts zu schwör... :pfeifen:

      Wenn man heute auf den Autobahnen betrachtet, wie brachial sich "gehobene" Anzugträger oft in ihren fetten Audis und BMWs an der dumpfen Masse des Normalvolks vorbei zwängen, dann lässt sich von der Bildung eines Menschen kaum auf dessen Verantwortungsbewusstsein und Intelligenz schließen. Ich sehe da jedenfalls wenig Zusammenhang.
    • Kopter Themen sind ja aktuell der Bringer - da wird über jedes abgebrochene DJI Ärmchen ausführlichst berichtet - man hat fast den Eindruck als wäre schon Sommerloch....

      Es ist ein richtiger Hype um die Dinger, eigentlich sind abstürzende Modell-Flugzeuge aber ein ganz alter Hut - gab´s schon immer, interessiert im Grunde niemanden..( es sei denn, man kriegt so was an den Kopf......etc. )

      Was wird im vorliegenden Fall passieren, ganz einfach - nichts ! Was ist im vorliegenden Fall passiert - eigentlich nichts - ein Spielzeug ist schlecht gelandet, 10,- Euro Schaden am Spielzeugs.....
      Der schlaue "Inschingnöoer" repariert den DJI - oder reklamiert ihn gemäß Recht bei Web-Kauf :) ( Funktions-Störung ....trete vom Kaufvertrag zurück ....)

      Da niemand verletzt wurde - wie so oft - viel rauch im nichts..........

      Das sich jetzt schon Politiker damit profilieren wollen - in dem sie hier dann "Vorschläge" machen die dümmlichen Stammtisch-Parolen entsprechend, kommt noch erschwerend hinzu.

      Witzig finde ich es auch in historischen Gebäuden Schilder aufzustellen die dies und jenes verbieten - absolut sinnlos und nach den schon existierenden Regeln auch absolut überflüssig !

      mfg
      Roland
    • Hallo Roland.

      Du sprichst mir aus der Seele.
      Da fallen Ziegel vom Dach, in Bayern rutschen Schneebretter auf den Bürgersteig.
      Aber stürzt eine Drohne ab, schreit ganz Deutschland. Der Hinweis auf die Stammtischparolen ist absolut stimmig.

      Es erinnert mich an einiges in Deutschland. Ich möchte nur an die Rückkehr des "bösen Wolfs" erinnern.
      Sollte ein Kind vom Hund gebissen werden, wird bis in die hintersten Ecken von den Lokalblättern berichtet.

      Ich wurde als Kind auch schon von einem Hund gebissen. Jod drauf und Pflaster gut wars.

      Heinz
    • Jau, erinnert mich auch irgenwie an Bruno, den "Problem-Bär"
      ( Das Problem lag bzw. liegt aber ganz woanders.....)

      Oder das gigantische Krokodil aus dem Sommerloch ( Sammy - ein winziger Kaiman der froh sein kann, das er in der Freiheit keinem Hecht vor´s Maul geschwommen ist...)

      Komisch, dass noch keiner den Begriff Problem-Drohne geprägt hat.......

      Das einzige was man aus dem Absturz, der ungeschickten Landung vom DJI lernen kann, ist, das es nicht immer so läuft wie der Pilot sich das so vorstellt - aber auch das ist ein alter Hut.

      mfg
      Roland
    • Ich würde das zwar nicht ganz so verharmlosen wir Ihr, denn sich gegen geltende Vorschriften zu stellen ist halt dennoch eine Straftat. Grundsätzlich gebe ich Euch aber recht - ABER irgendetwas muss man doch pushen.
    • In dem Zusammenhang - ungeschickte Landung eines Spielzeugs - von Straftat zu sprechen - ich denke, da liegst Du völlig falsch.

      Ist vermutlich eher wie falsch parken, eine Ordnungswiedrigkeit oder irgend was in der Richtung.

      Hätte der Dämel gesagt, das Ding hat sich selbständig gemacht - wäre es vermutlich nicht mal das.........

      Würde Behörden sich mit jeder schlechten Landung von Modell-Flugzeugen befassen - die hätten richtig was tun..........
      Im Grunde gut, das wir (noch) nicht ganz so weit sind.

      Das Spielzeugs in die Tonne zu kloppen, hätte den Dämel am meisten und am härtesten getroffen - aber auch das darf man in Deutschland nicht !

      mfg
      Roland
    • Das Hauptproblem ist halt - wir haben es schön öfters festgestellt - dass die Helis zum "Massensport" mutieren. Sie werden immer raffinierter, immer leistungsfähiger... und immer bezahlbarer. Und alles, was zum Massensport aufsteigt, kann (muss aber nicht) langsam unendlich nerven. Hobbyflieger waren früher mal eine verschwindend geringe Zahl der Bevölkerung - heute hat sich ihre Zahl durch die Drohnenflieger bereits vervielfacht. Und je mehr es werden, umso nerviger wird das Ganze. Gegen wir ins Extrem: Wenn Dienste wie Amazon oder DHL Ihre Pakete mal per Drohne auszuliefern beginnen, und das in Massen, dann wird's kritisch: Schöne neue Welt! "Objektbeobachtung durch Drohnen" (Bespitzelung) - kein Problem! Mal schnell einen bösen Buben aus der Welt pusten - machen die Militärs doch heute schon. Als die ersten Flugzeuge vor rund hundert Jahren damit begannen, Passagiere um den Globus zu transportieren, da dachte doch keiner daran, dass eben dieser Flugverkehr heute die oberen Luftschichten umeinander wirbelt und Einfluss auf das Wetter nimmt. Millionenfach Kühlschränke einfach auf Müllhalden entsorgen - kein Problem... bis auf's Ozonloch...

      Das Thema sind doch nicht die einzelnen "Piloten", die mal etwas Mist bauen! Das Problem ist die Masse, die allem nacheifert, was nicht niet- und nagelfest ist. Weil es ihr langsam zu langweilig wird und viele ihren "Kick" brauchen. Das Schlimme ist der Missbrauch, nicht die paar Hanseln, die maßvoll damit umgehen und einigermaßen wissen, was sie da tun. Ich bin mal gespannt, wann das erste Teil über uns hinweg fliegt, das mal zum Spaß ein wenig Säure oder tödliche Bakterien ablässt - nur mal so zum Spaß, versteht sich. Oder über eine Autobahn fliegt und dort gezielt Gewichte oder sich selbst über Autos abwirft, eine Art Kamikazedrohne also.

      Ich sehe da langsam gaaaanz schwarz... :wallbash:

      Ich lese schon gar nicht mehr gerne die Tageszeitung. Es gibt nichts mehr, was es nicht gibt. Und ich bin durchaus der Meinung, eine Drohne mit 1kg Masse und mehr kann eine einfach zu steuernde Waffe darstellen - ohne Waffenschein, ohne große Kontrollen und einfach zu erwerben (wer das Geld dafür hat)... und aus der Ferne zu steuern, völlig anonym. DAS ist es, was mir langsam Sorgen macht. Und nicht die paar Hobbyflieger, die Luftaufnahmen von oben machen wollen. Für den privaten Gebrauch natürlich... :teufel:
    • Ich möchte das hier nicht zur Grundsatzdiskussion ausweiten, aber ich bin auch Kopterflieger - aber es geht doch eher um ein Verantwortungsbewusstsein und nicht um die "Drohne" als solches, oder um die Massen, denn mittlerweile filmen auch jedes Handy - und d schimpft auch keiner auf die Massen.
    • syht schrieb:

      Ich möchte das hier nicht zur Grundsatzdiskussion ausweiten


      Muss auch nicht sein - nur die Dinge zu verharmlosen, damit ist auch keinem gedient.

      Und Handyfilmen hat sich als relativ ungefährlich erwiesen, wie sich herausgestellt hat. Dass es dabei millionenfach in Konzerten gegen das Urheberrecht verstößt, sei einmal dahin gestellt. Interessiert doch heute eh keinen mehr... Urheberrecht...

      Natürlich geht es um das Verantwortungsbewusstsein, soweit dieser Begriff dem Einzelnen noch bekannt ist. :pfeifen: