Drohne stürzt im Burghof ab...

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    • Hallo,

      Jack43 schrieb:

      bei den schwarzen Propellern handelt es sich um Karbon-Propeller, die sind immer schwarz oder dunkelgrau! In der Regel werden die Drohnen von DJI mit weissen Plastikpropellern ausgeliefert und viele werden dann vom Käufer durch die Karbon ersetzt!
      Genau darauf wollte ich hinaus: So ganz uninformiert und ahnungslos wie in dem Artikel beschrieben kann der Typ also doch nicht gewesen sein.

      Wenzi schrieb:

      Wenn man heute auf den Autobahnen betrachtet, wie brachial sich "gehobene" Anzugträger oft in ihren fetten Audis und BMWs an der dumpfen Masse des Normalvolks vorbei zwängen, dann lässt sich von der Bildung eines Menschen kaum auf dessen Verantwortungsbewusstsein und Intelligenz schließen. Ich sehe da jedenfalls wenig Zusammenhang.
      Lothar, dem kann ich voll und ganz zustimmen!

      uwknipser schrieb:

      Es ist ein richtiger Hype um die Dinger, eigentlich sind abstürzende Modell-Flugzeuge aber ein ganz alter Hut - gab´s schon immer, interessiert im Grunde niemanden..( es sei denn, man kriegt so was an den Kopf......etc. )
      Einspruch! Die Modell-Flugzeugbauer und die neue Generation der Copter Piloten kann man nicht über einen Kamm scheren. Die Modelbauer wissen schon lange wie sie mit ihren mühsam gebauten teuren Teilen umgehen müssen, (Die meisten Copterpiloten ebenfalls) oft organisieren sie sich in Modellbauclubs und haben eigene Modellflugplätze. Bei uns in der Gegend kenne ich min. 2.

      uwknipser schrieb:

      Was wird im vorliegenden Fall passieren, ganz einfach - nichts ! Was ist im vorliegenden Fall passiert - eigentlich nichts - ein Spielzeug ist schlecht gelandet, 10,- Euro Schaden am Spielzeugs.....
      Der schlaue "Inschingnöoer" repariert den DJI - oder reklamiert ihn gemäß Recht bei Web-Kauf ( Funktions-Störung ....trete vom Kaufvertrag zurück ....)

      Da niemand verletzt wurde - wie so oft - viel rauch im nichts..........
      Und noch ein Einspruch! Ein ca. 1 KG schweres Fluggerät ist sicher kein Spielzeug und so etwas kann man auch nicht mal kurz verharmlosen. Der Pilot hat verantwortungslos gehandelt!
      Und natürlich berichtet die Zeitung darüber. So alltäglich ist es eben nicht das eine Drohne abstürzt, schon gar nicht über einem Touristenmagnet. Da ist der Pilot schon selbst schuld das er in die Zeitung kommt. Hätte er das Teil auf irgend einer X-beliebigen Wiese abstürzen lassen wäre höchstens der Traktor drüber gepflügt.

      uwknipser schrieb:

      Witzig finde ich es auch in historischen Gebäuden Schilder aufzustellen die dies und jenes verbieten - absolut sinnlos und nach den schon existierenden Regeln auch absolut überflüssig !
      Der Hohenzollern ist ein Touristenmagnet und die Besitzer haben ein Interesse daran, Ihr Eigentum und Ihre Besucher zu Schützen. Das würde jeder von uns auch tun wenn einem so ein Teil überm eigenen Grundstück kreist. Und das diese Schilder nicht überflüssig sind zeigt ja dieses Beispiel deutlich!

      Wenzi und syht haben das ja ganz gut zusammen gefasst in Ihren Beiträgen 18-20.

      Übrigens: Wie schon im Anfangsbeitrag geschrieben: Ich bin kein Gegner von Coptern oder Modellfluggeräten. Mich faszinieren die Teile und ich befasse mich immer wieder mal damit. Mich würde selbst so ein Copter schon reizen. Nur ist mir bisher der Aufwand(Anschaffung, Einarbeitung,...)/Nutzen Faktor für meine wenigen Filme zu gering.
      Ich habe den Zeitungsartikel auch nicht verlinkt um Copterpiloten generell in ein schlechtes Licht zu rücken. Ich wollte vielmehr die Copterpiloten und Interessierte hier im Forum auf diesen Vorfall aus meiner Region aufmerksam machen.
      Grüßle,
      Steve

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MediaSteve ()

    • @Wenzi

      Es ging doch aber eher darum, ob fliegen auf Sicht (bzw. das Unterlassen) eine Straftat darstellt - und das tut es in meinen Augen als Flieger.

      Des Weiteren ging es darum, dass hier recht willkürlich "Massen" angegriffen werden, ohne sich zu überlegen, dass es leider immer wieder nur einzelne Piloten/Flieger sind, die solch einen Schei...benkleister bauen und damit alle Kopterflieger in den Schmutz ziehen - so wie Du das hier meiner Meinung nach gemacht hast.
      Ich nutzte den Kopter entsprechend verantwortungsbewusst mit allen geltenden Regeln, Geboten, Vorsichtsmaßnahmen, Verantwortungsbewusstsein und Verstand. Deshalb zähle ich mich nicht zu der "Masse" die "Masse, die allem nacheifert, was nicht niet- und nagelfest ist". Ich für meinen Teil, nutze ihn halt als fliegende Kamera und das in weiter Flur und mache damit wunderschöne Landschaftsaufnahmen.
      Was glaubst Du wie viele Tausende Kopter jeden Tag am Himmel unterwegs sind? Und wenn es dann einen Fall von Tausenden gibt, dann hat die Presse wieder etwas Futter und die Menschen wieder etwas zu erzählen. Und auch Du mit deinem PKW stellst eine Gefahr dar, Tag für Tag - schreit deswegen jemand, nach einen grundsätzlichen Fahrverbot? Ich gehe also davon aus, dass Du Dich entsprechend verantwortungsbewusst im Straßenverkehr bewegst, und dennoch kann etwas schief gehen - jeden Tag - so viele Unfälle kann die Presse gar nicht verarbeiten. Und denk bitte an die vielen Verkehrstoten jedes Jahr - und trotzdem wird fleißig weitergerast - weitergerast von wenigen - sind deswegen alle Autofahrer schlechte Menschen und
      die "Masse, die allem nacheifert, was nicht niet- und nagelfest ist"?

      Also mal im Ernst, überdenke bitte nochmals deine Haltung, denn ich bin deswegen weil ich Kopter fliege kein schlechter Mensch und wenn ich für Dich ein paar schöne Luftaufnahmen einfangen könnte, wärst Du sicher auch nicht abgeneigt - oder?
    • MediaSteve schrieb:

      Hallo,
      Genau darauf wollte ich hinaus: So ganz uninformiert und ahnungslos wie in dem Artikel beschrieben kann der Typ also doch nicht gewesen sein.


      Das hat leider wenig mit Ahnung zu tun, denn die Probs werden von DJI auf deren Seite beworben, sind nicht ganz billig, aber für einen Ing. ebend dann doch zu billig, um diese nicht einfach mal zu probieren, weil es cool aussieht, er da was gehört hat oder was auch immer. Fakt ist, man sollte bei den Carbonverstärkten Probs doch einiges an Hintergrundwissen beachten. Und wer bei kräftig Wind aufsteigt und mit diesem im Rücken davon fliegt, kann sich ausrechnen des der Kopter bei Rückflug keine echte Chance mehr hat bzw. dessen Geschwindigkeit entgegen der Windgeschwindigkeit nicht ausreichend ist - auch nein, dass kann er nicht wissen - er war doch ein Ing.
      Egal - was ich damit sagen will - heute ist kein Wissen nötig um die Kisten entsprechend zu modifizieren, sondern nur der entsprechende Geldbeutel - über die Hintergründe der Modifikationen macht sich dann keiner mehr Gedanken - man wundert sich nur - und das ist eher etwas was ich den Herstellern vorwerfe, die diese Artikel als "Spielzeug" verkaufen (was sie nicht sind - Mindestalter 18 Jahre) und nur auf Profit aus sind
    • Hallo,

      syht schrieb:

      Des Weiteren ging es darum, dass hier recht willkürlich "Massen" angegriffen werden, ohne sich zu überlegen, dass es leider immer wieder nur einzelne Piloten/Flieger sind, die solch einen Schei...benkleister bauen und damit alle Kopterflieger in den Schmutz ziehen
      Wo wurden hier "Massen angegriffen"? Natürlich, die gibt es. Und wie bei jedem Hype gibt es durch diese Massen vermehrt Typen die mit welcher Art von Gerät auch immer nicht verantwortungsbewusst umgehen. Und: Es ist ein Unterschied, ob ein einzelner Mist baut oder ob sich eine "Masse" daneben benimmt. Das eine kann man dem anderen nicht anhängen und das wurde meiner Meinung auch nicht gemacht.

      Ich hätte übrigens auch einen positiven Beitrag eines Copters gepostet. Hatte ich meines Wissens auch schon mal im inzwischen geschlossenen Video-Intern Stammtisch von Georg: letzten Sommer bei einem kleinen Waldbrand hatte ein Feuerwehrmann seinen privaten Copter mitgenommen, umflog das unübersichtliche Brandgebiet und konnte so seinen Kollegen helfen den Brand gezielter zu bekämpfen. Darüber wurde übrigens von der selben Zeitung berichtet. Es ist also nicht immer nur negative Berichterstattung.

      syht schrieb:

      und das ist eher etwas was ich den Herstellern vorwerfe, die diese Artikel als "Spielzeug" verkaufen (was sie nicht sind - Mindestalter 18 Jahre) und nur auf Profit aus sind


      k-m-w schrieb:

      Copter müssen halt auch erst gelernt werden. Auch wenn die Industrie so tut, als würden die narrensicher und von ganz allein alles richtig machen.
      Das klar zu machen wäre sowohl Aufgabe der Industrie, als auch vom Handel.
      Da ist schon was dran. Andererseits: Auf der DJI-Page gibt es schon eine Seite auf der über den Umgang mit Coptern eingegangen wird. Wenn auch nicht ganz oben angeheftet und auch nicht eindeutig genug formuliert.

      Aber was ist die Alternative? -Pilotenschein für jeden Amateur zur Pflicht machen? -Was machen da die ganzen Modelflieger die schon lange vernünftig mit ihren Geräten umgehen? Kennzeichnungspflicht für Fluggeräte? -Letztlich trifft es immer nur die ehrlichen und die schließen jetzt schon eine Haftpflichtversicherung für min. 60,- Euro im Jahr ab.

      Ich hoffe jedenfalls, das die Regeln für Flugamateure durch ein paar Chaoten nicht weiter verschärft werden.
      Grüßle,
      Steve
    • Was man übrigens auch aus dem Text erschließen kann ist, dass der Pilot, da er 1,5km entfernt war sicherlich keinen 25mW-Sender hatte, wie erlaubt, sondern einen fetteren mit 200mW oder mehr. Das könnte noch eine dicke Strafe bei Bekanntwerden nach sich ziehen, denn in der BRD darf nur mit 25mW Video-Sendern im 5,8 GHz-Bereich gesendet werden.
    • homer1 schrieb:

      Was man übrigens auch aus dem Text erschließen kann ist, dass der Pilot, da er 1,5km entfernt war sicherlich keinen 25mW-Sender hatte, wie erlaubt, sondern einen fetteren mit 200mW oder mehr. Das könnte noch eine dicke Strafe bei Bekanntwerden nach sich ziehen, denn in der BRD darf nur mit 25mW Video-Sendern im 5,8 GHz-Bereich gesendet werden.

      Die Bildübertragung bei der Phantom 3 Professional erfolgt über die DJI Lightbridge!
    • Die Lightbridge haut sogar 750mW raus bei 2.4 GHz. Leider kenne ich da nicht die Begrenzung im 2.4 GHz-Band.
    • Die Funk Norm ist kompliziert, DJi kann mehrere Normen, ich habe noch nicht rausgefunden wie DJi das genau mit der richtigen Norm macht.
      ( Manche behaupten es wäre je nach Auslieferungs-Land voreingestellt, andere behaupten der Kopter würde es an der GPS Position festmachen .....)

      Die gesetzliche erlaubte Sendeleistung liegt für Deutschland demnach irgendwo zwischen 25 und 100 mW.
      Deshalb ist auf der DJi Webseite für CE eine geringere Reichweite angegeben.

      Tatsächlich wird über zuverlässige Bildübertragung / Steuerung zwischen ca. 900 Metern und 1,500 Metern berichtet, alles schon weit ausserhalb der in Deutschland erlaubten Sichtflüge !
      ( Die Angaben von DJi mit bis zu 5 Km Reichweite sind eher theoretischer Natur ....)

      mfg
      Roland