GH5 neue Rumors, erste Daten? 6K?

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      Einige Neuerungen gegenüber der GH4, welche hier noch nicht angesprochen worden sind (oder ich habe es überlesen) :

      - Waveform Monitor einblendbar während Aufnahme
      - Vectorscope einblendbar während Aufnahme
      - programmierbares Focus-Pulling, bei dem 3 Punkte zuvor per AF festgelegt werden, welche die Kamera dann nacheinander abfährt
      - anamorphes Filmen als Funktion
      - grösserer Monitor
      - endloses Aufnehmen: 1. keine 30min. Grenze (mehrfach bestätigt + ausprobiert) 2. nahtloses Aufnehmen vom ersten Kartenfach auf das zweite Kartenfach - so ist theoretisch (bei Anschluss an Steckdose) endloses Filmen möglich und in der Praxis MIT dem Akku filmen kommen die Tester auf YT immerhin auf über 3 Stunden
      - kein AA-Filter mehr (= NOCH mehr Schärfe auch bei Fotos & 4k-Video - solange die Objektive es merken lassen, was bei den Leicaobjektiven i.d.R. der Fall ist)

      Wo ich mit der GH4 bis auf die fehlenden 50/60p schon 'wunschlos' glücklich war, bringt die GH5 nun doch viele tolle neue Features. Schade, dass der interne Blitz nicht mehr da ist... Alles andere ist für mich persönlich ein Umstieg wert. Allein 50/60p lässt einen grübeln...

      Betreffend Schärfe: Wenn ich meine Versuche GH4 vs. Nikon D810 in Erinnerung rufen darf: Die D810 ist oft deutlich überlegen, aber in einigen Bereichen kommt die photographische Qualität der GH4 doch schon nah dran. Als Beispiel hatte ich die Mondaufnahme, bei der die D810 mit 36 MP und den beinahe besten 600mm auf dem Markt ein tolles Mondbild hinkriegt, welches aber dennoch nicht sooo viel besser ist, als die Aufnahme einer GH4 mit dem genialen 100-400mm Leica. Nach zahlreichen Versuchen habe ich gesehen, dass es daran liegt, dass man das 150-600mm-Monster im Vollformat kaum gebändigt kriegt - auch nicht auf einem Betonfundament mit elektronischem Erstvorhang, hochgeklapptem Spiegel, Auslöseverzögerung von 8 Sekunden und (vermeintlich) Windstille und einem austarierten Profigimbal (L-Form) für Teleobjektive. Bei JEDER Bildreihe findet man unscharfe Aufnahmen, welche nicht erklärt werden können. Vermutlich ein Windchen, welches man nicht gespürt hat... Aus der Hand gelingen dann mit dem programmierbaren IS auch tolle Aufnahmen, aber der nichtprogrammierbare IS des Leica ist dennoch besser.... Ganz einfach: Weil die Linse um so viel kleiner ist, als dass sie kaum IS benötigt (bei umgerechnet 800mm).

      Das ist nur ein Beispiel für Tele, aber auch bei vielen anderen Situationen kommen die Aufnahmen der GH4 gut weg (z.B. Reproduktionen mit dem Leica Nocticron).

      Nun hat die GH5 aber nochmals ordentlich zugelegt, was die physikalischen Bedingungen anbelangt: Kein AA-Filter mehr und deutlich mehr Pixel, was sich bei modernen Chips fast immer positiv auf die Abbildungsleistung auswirkt. Die Leica-Gläser haben oft noch Spiel nach oben, was die Kameraauflösung anbelangt - bei der GH4 war so manches mal der Chip selber der limitierende Faktor. Mit der GH5 dürften die Fotos NOCH ein wenig besser werden.

      Was interessant wird für diejenigen, welche in Post möglichst wenig Helligkeit und Farben korrigieren wollen: Waveform Monitor und Vectorscope im Bild - dann noch die Testchart ins Bild halten und schon hat man einen Vorgeschmack. Für mich wird das eine neue Art zu filmen und auch zu fotografieren (welche DSLR hat diese Funktionen schon?).

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      cici schrieb:

      - anamorphes Filmen als Funktion

      Das gab es nach einem Firmware-Update schon bei der GH4.

      cici schrieb:

      Was interessant wird für diejenigen, welche in Post möglichst wenig Helligkeit und Farben korrigieren wollen: Waveform Monitor und Vectorscope im Bild - dann noch die Testchart ins Bild halten und schon hat man einen Vorgeschmack. Für mich wird das eine neue Art zu filmen und auch zu fotografieren (welche DSLR hat diese Funktionen schon?).

      Ja aufgrund meiner Kombination GH4 und Shogun kenne ich das recht genau (der Shogun hat ja auch Waveform Monitor und Vectorscope, zusätzlich noch Falschfarbenansicht). Das kann schon einiges Bringen.

      Was auch noch nicht erwähnt ist: man kann bei v-log l in die Vorschau der GH5 auch einen LUT legen, was die Bildbeurteilung auch massiv erleichtert.

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      Endlos aufnehmen ist natürlich nicht ;). Der Akku macht an die 4 Stunden unter Idealbedingungen, das ist der sehr gute GH4 Akku, der schon für sich allein begeistert. Aktuell sind 512 GB SD Cards erhältlich, wobei man abwarten muss, ob die GH5 da eventuell zickt. Eine 512 GB Karte kostet zudem geschmeidige 350 Euro. x2 = 700 Euro. Und auch 1 TB bekommt man mit 4k / 400MBit / 50p voll. Die Datenmenge dürfte hier so um die 180GB pro Stunde liegen.

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      Berliner schrieb:

      Endlos aufnehmen ist natürlich nicht ;).

      Ist streng genommen nie. Wobei - man kann natürlich auch externe Stromlösungen = größere Akkus wählen. Oder ich habe einen Einsatz für die GH4 der eine Netzversorgung erlaubt. Aber du hast recht, die Akkus halte eh recht lange, und wer es noch länger benötigt für den finden sich auch Lösungen.

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      k-m-w schrieb:

      Wie konnte man nur früher Filme drehen, als cineastisch nach ca 10 Min die Filmrolle durchgekurbelt war


      ---und man für die Entwicklung von 300Meter 16mm Negativfilm rund 200DM hin blättern musste! 8o
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!

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      Das könnte man als "Anspruchsinflation" bezeichnen: die eigenen Ansprüche an die Technik steigen immer etwas schneller als was die Entwicklung liefern kann. ;)

      Im cineastischen bzw. szenischen Bereich wird auch anders gearbeitet; da kommt es mehr darauf an, wie viele Wiederholungen/Takes einer Szene man in den Kasten bekommt, bevor die Filmrolle gewechselt werden muss. Kamera aufstellen und stundenlang durchlaufen lassen (wie beispielsweise bei Theateraufführungen o.ä.) ist da nicht. Kinoszenen, die mehrere Minuten am Stück ohne Schnitt dauern, sind ohnehin eher selten und fallen als Stilmittel dem aufmerksamen Betrachter auf (z.B. "The Player" (1992) und "Rope" (1948)).
      Greetings,

      ro_max

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      Ich hatte immerhin 60m Film auf meiner Nizo 6080:



      Damit konnte man auch Überblendungen und Doppelbelichtungen problemlos machen.
      Die 15m Filmrolle hakelte dabei.
      Beste Grüsse von Bruno!
      Bridgekamera DMC-FZ300(UHD), Sony Xperia Z2(UHD), UHD-Verwertung in FHD, EDIUS Pro 8.x, i7-6700 & i7-870-Videoschnitt-PC, Windows 10 Home - 64Bit & Sonstiges.
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      ro_max schrieb:

      Das könnte man als "Anspruchsinflation" bezeichnen: die eigenen Ansprüche an die Technik steigen immer etwas schneller als was die Entwicklung liefern kann


      Dadurch wird man immer zum Gejagten (durch die Industrie, neue Bedürfnisse wecken) oder man jagt sich selbst (weil man diese Treibjagt mitmacht). Manchmal tut es einfach gut mal inne zu halten und sich selbst bzgl. mancher Themen in Frage zu stellen.

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      Trotzdem könnte dieses HEVC File direkt aus der GH5 den einen oder andern, der sich hier für eine Neuanschaffung interessiert, auch intersssieren.

      This is straight out of the camera uploaded no grading /no transcoding, HEVC Standard profile, -3,-3,-3,-3,0

      Download the file P1000010.mp4 a HEVC (h.265) High Efficiency Video
      Coding compressed Long GOP. I can see some stunning looking films being
      made in this and the 4:3 mode.


      Quellcode

      1. Format : HEVC
      2. Format/Info : High Efficiency Video Coding
      3. Format profile : Main 10@L6@High
      4. Codec ID : hvc1
      5. Codec ID/Info : High Efficiency Video Coding
      6. Duration : 40s 541ms
      7. Bit rate : 192 Mbps
      8. Width : 5 184 pixels
      9. Height : 3 456 pixels
      10. Display aspect ratio : 3:2
      11. Frame rate mode : Constant
      12. Frame rate : 29.970 fps
      13. Original frame rate : 59.940 fps
      14. Color space : YUV
      15. Chroma subsampling : 4:2:0
      16. Bit depth : 10 bits
      17. Bits/(Pixel*Frame) : 0.358
      18. Stream size : 928 MiB (100%)


      Edit:
      Vp14 B211 kann leider noch nichts damit anfangen.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „elCutty“ ()

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      Arminius09 schrieb:

      Dadurch wird man immer zum Gejagten (durch die Industrie, neue Bedürfnisse wecken) oder man jagt sich selbst (weil man diese Treibjagt mitmacht).

      Im kommerziellen Bereich wird dieser Trend sicherlich auch im Eigeninteresse der Industrie gefördert, aber ich habe ähnliche Erfahrungen mit "Anspruchsinflation" auch in anderen Bereichen gemacht, wo keine finanziellen Aspekte involviert waren (bzw. nur am Rande).

      Wenn man sich ansieht, was mit modernen Geräten wie der GH5 möglich ist, und dann immer noch "Luft nach oben" gesehen wird, so frage ich mich immer mehr, ob das eigene Können im Umgang mit dieser Technik deren Potenzial überhaupt gewachsen ist. Vielleicht sind deshalb auch die Alles-auf-Automatik-Kameras und Handys so beliebt: man kann auch ohne langwierige Einarbeitung "befriedigende" Resultate erzielen.
      Sicher, die Diskussion technischer Details und Pixel-Peeping hat schon einen gewissen intrinsischen Unterhaltungswert, dem ich auch gern mal erliege. Aber wenn es um die Umsetzung durch Kauf geht, halte ich es schon für angemessen, die Entscheidung ein paar Nächte zu überschlafen.

      Bei meinem UHD-Einstieg bin ich es recht preiswert angegangen, da ich der Meinung bin, dass die Hardware meinen Fähigkeiten noch voraus ist. Sollte sich das irgendwann ändern (mich also die technischen Möglichkeiten wirklich einschränken), dann kann ich immer noch "aufrüsten". Aber ich rennen nicht mehr jedem Trend bzw. jeder neuen Gerätegeneration unreflektiert nach, denn dafür habe ich in meinem Leben im Bereich der Unterhaltungselektronik schon zu viel "Lehrgeld" bezahlt (ich erinnere z.B. an LaserDiscs und HD-DVDs...).
      Greetings,

      ro_max