Panasonic GH3 - erweitertes Teleobjektiv

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    • Panasonic GH3 - erweitertes Teleobjektiv

      Bei der Panasonic GH3 gibt es die Möglichkeit bei FHD/p25 die Brennweite des Objektives digital 2,4fach verlustfrei digital zu erweitern. Bei Testaufnahmen mit dem Stativ, Stabilisator abgeschaltet,Belichtungszeit, Blende und Schärfe manuell eingestellt haben die Aufnahmen leider ständig Störungen, wie wenn sich der Ausschnitt minimalst verschieben würde bzw. die Schärfe kurz verloren ginge. Die GH4 kann laut Gebrauchsanweisungen die Verlängerung auch mit 50p durchführen.

      Ist euch dieser Fehler schon einmal aufgefallen? Er tritt mit verschiedenen Objektiven auf.
      vg Ian
    • Nee, das funktioniert schon ganz gut und tatsächlich (fast) ohne verlustfrei.

      Man darf es aber nicht verwechseln. Es ist kein Digitalzoom, denn der würde nie ohne Verluste zu realisieren sein. Deshalb nennt Pana ihn ja auch "Erweiterten Telezoom".
      Normalerweise wird der ganze Sensor ausgelesen und per Pixelbinding runterskaliert auf FHD. Schaltet man den erweiterten Telezoom zu, wird nur noch der mittlere Bereich des Sensors ausgelesen, der dann nativ schon FHD-Auflösung hat. Ein Verlust kommt zustande durch die Farbinterpolation. Ist aber nciht dramatisch.

      Ich habe auf Reisen oft nur die GM1 dabei gehabt mit nur einem Objektiv. Der erweiterte Telezoom war da schon oft hilfreich.

      Um Deine Frage, Lan , zu beantworten: Ich hatte nie solche Erscheinungen, also alles immer Super, (GX7, GM1, GH4. )
      Bei UHD gibts dieses Hilfsmittel ja leider nicht mehr ...
      schöne Grüße

      Christian


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    • Hallo,

      vielleicht sind es minimale Erschütterungen die bei den langen Brennweiten zu sehen sind. Die Kamera steht im driften Stock eines Wohnhauses am Stativ auf einem Teppichboden und ist auf ein gegenüberliegendes Gebäude gerichtet. Nach dem Auslösen zittert die Kamera auch merklich einige Zeit nach. Dann stabilisiert sich das Bild, aber es treten immer wieder "Mikroverwackelungen" auf.

      Bei der GH4 sollte nach Gebrauchsanweisung die Erweiterung in UHD mit einem geringeren Faktor auch verlustfrei funktionieren. Wenn die Wackler nicht wären wäre es eine gute Sache.
      vg Ian
    • Welches Objektiv hast Du denn?

      Beim 35-100 2,8, z.B. war das ein Problem mit der alten Firmware. Soweit ich mich erinnere aber nur mit Stabi, der diese Microruckler erzeugte.

      Bei UHD wäre mir das neu, aber das sehe ich mir noch mal an ...
      schöne Grüße

      Christian


      Beiträge als Mod in Grün
    • Getestet habe ich es mit dem 14-140 4.0-5,6 (altes Modell) und dem 100-300. Die Firmware ist die aktuelle. Den Stabilisator habe ich abgeschaltet. Alles incl. Weißabgleich ist manuell eingestellt. Ich wohne in einem reinen Wohnhaus, also keine Werkstatt oder dergleichen im selben Gebäude, glaube aber immer mehr an leichte Vibrationen.
      vg Ian
    • Da muss nicht mal das Gebäude schwanken. Damit bei diesen Brennweiten ein Stativ ruhig steht muss das Stativ selbst schon massiv genug sein.

      Die üblichen Fotostative sind das oftmals eben nicht, dann kommt es zu solchen Rückten. Ein halber Millimeter Kamera auf/ab bedeutet bei einem 300mm an mFT und dann noch digital x2 gezoomt etliche Zentimeter im Bild auf/ab ;)
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    • Danke für eure Antworten, am Wochenende werde ich die Versuche mit einem schwereren Stativ im Freien durchführen. So eine lange Brennweite brauche ich nicht oft, aber trotzdem wäre es schön wenn es funktionieren würde. 300mm x 2 (mft) x 2,4 (Verlängerung) = 1440mm. Zu Hause stand die Kamera auf einem Manfrotto 190, Mittelsäule nicht ausgezogen.
      vg Ian
    • Hat etwas länger gedauert. Die oben beschriebenen Störungen stammen eindeutig von "Mikro"-Erschütterungen und treten auch ohne das "erweiterte Teleobjektiv" auf. Bei langer Brennweite und weitem Objektabstand ist die minimalste Unruhe zu sehen. Bei erschütterungsfreier Aufstellung der Kamera ist die Brennweitenverlängerung voll funktionsfähig.
      vg Ian
    • Der Beitrag ist schon ziemlich alt, aber ich glaube dass ich jetzt die Lösung gefunden habe. Der erste Test, von der Wohnung aus durch ein geöffnetes Fenster zu filmen, fand im März, also in der Heizperiode statt. Hier traten die Fehler auf. Beim zweiten Mal, im Freien, waren die Aufnahmen in Ordnung.
      Heute, im Februar, also wieder Heizperiode, bei filmen durch das geöffnete Fenster extremes Wabern. Dann ein (verzweifelter) Versuch durch das geschlossene Fenster, die Aufnahme ist völlig fehlerfrei. Scheinbar kommen die Störungen durch den Temperaturunterschied von der kalten Luft außen und der warmen Luft innen bei geöffneten Fenster. - Endlich habe ich meine verlustfreie Brennweitenveränderung.
      PS der Fehler bei geöffneten Fenster tritt auch ohne die Brennweitenverlängerung extrem auf. Heute hat es in Wien -6° C. Das Dumme ist, am Display bzw. im Sucher kann ich den Fehler nicht erkennen, sondern erst am Monitor.
      vg Ian
    • Das habe ich vor längerer Zeit auch schon mal festgestellt, als ich im Winter den Mond aus dem geöffneten Fenster filmen wollte.
      Es war nur ein Gewabbere und ich war am Verzweifeln, weil ich die Ursache nicht finden konnte.
      Zuletzt bin ich nach draußen gegangen und da waren die Aufnahmen Top.

      Ähnliches habe ich beim Filmen im Winter aus dem Auto, also mit geöffnetem Fenster, festgestellt.
      Auch hier zieht die warme Luft aus dem Autofenster vors Objektiv her und versucht immer wieder Unschärfen.
      Nachdem ich das festgestellt habe öffne ich gleichzeitig immer das Dachfenster.
      Nun zieht die warme Luft da ab und ich kann auch im kalten Winter aus dem Autofenster heraus filmen.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Ian schrieb:

      Das Dumme ist, am Display bzw. im Sucher kann ich den Fehler nicht erkennen, sondern erst am Monitor.

      Würde mich auch wundern - soooo gut sind die Sucher nun auch wieder nicht. Und nicht umsonst stehen die besten Teleskope der Welt ganz weit oben ( > 3000m) und in sehr sauberer Luft ohne große Temperaturunterschiede. Noch erheblich besser ist natürlich eine Position im Weltraum (Hubble), völlig ohne Lufteinflüsse.
    • Das Wabern der Warmluft kann auch im Sommer auftreten - wenn man ein weiter entferntes Motiv aufnehmen möchte und irgendwo zwischendrin ist eine stark aufgeheizte Luftschicht, z.b. von einer geteerten Straße.

      Dann kann man ggf. auch so eine Erscheinung erkennen....

      Im Winter bei geöffnetem Fenster und darunter hängender Heizung (nicht abgedreht) kann man das tlw. ja sogar mit bloßem Auge feststellen ;)
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