Zoomobjektiv für E-Mount (Sony A6300)

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      Hallo Reinhaold,

      ich habe sowohl eine RX100 als auch eine Nex5N und nutze diese Kameras sowohl zum Fotografieren als auch zum Filmen,
      die Bildqualität der RX100 ist bei gutem Licht nicht viel schlechter als die der APS-C Sensoren,
      da helfen auch die besten Objektive nicht.
      Das ist aber kein spezielles Problem der Nexen sondern der Unterschied ist da einfach nicht mehr sehr groß…
      selbiges gilt übrigens auch für den Unterschied zwischen APS-C Nexen und den Vollformatknipsen A7x…
      auch da wirst du keinen großen Sprung mehr feststellen,
      die Unterschiede liegen eher in der Dynamik oder im HighIsobereich, wo die größeren Sensoren ihre Vorteile haben.

      Meine Empfehlung nutze die A6300 mit einigen Festbrennobjektiven, zb alte Canon fd-Linsen und
      für den Zoombereich nutze die RX100.

      Ich habe sehr gute Erfahrung mit Filmaufnahmen zb. mit dem Nikkor AF-d 85/1.8 auf einem Einbeinsativ gemacht.
      g chris
      Danke Chris für deine Einschätzung und die Vorschläge.

      Was die RX100 betrifft, da muss ich dir bei Fotos (bisher) zustimmen. Wenn ich nicht den größeren Weitwinkel beim Kitobjektiv 16-50 sehen würde, dann hätte ich bei den meisten Vergleichsfotos Probleme zu entscheiden, ob die nun von dieser oder der A6300 sind.

      Meine Hauptmotivation für den Aufstieg ist aber Video. Wenn ich auf UHD hochskaliertes FHD der RX100 (meine 1. Generation bietet kein UHD) mische, dann ist der Unterschied zur AX100 schon krass. Mit dem Kitobjektiv nähere ich mich schon gut an, aber da muss noch mehr gehen, auch im Zoombereich. Allerdings ist mir inzwischen klargeworden, dass ein 12fach Zoom wie bei der AX100 anscheinend nicht zu realisieren ist. Man will ja kein Objektiv, was soviel wie ein sehr hochwertiges E-Bike kostet und so schwer ist wie der Akku von dem (ist momentan ein anderes Lieblingsspielzeug von mir).

      Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber so nach meinem Eindruck nach all dem Studium ist: Je kleiner der Sensor, desto größer die Zoommöglichkeit, desto schlechter aber auch die mögliche/wahrscheinliche Bildqualität.

      Da muss ich ja dann noch nachträglich den Hut ziehen, welche gute Mischung Sony da mit 1 Zoll und 12fach Zoom bei der AX100 gefunden hat. Abgesehen von der Überschärfung, die einigen nicht gefällt, habe ich bisher praktisch Null Probleme bei der Bildqualität - oder sieht man den Bildmatsch am Rand oder ähnliches nur auf Fotos, die deutlich höher auflösen als UHD?
      Viele Grüße
      Reinhold
      Hallo Reinhold,
      mit dem Zoombereich hast du recht,
      wenn ich mit dem 85mm Objektiv an der Nex 5n filme,
      müsste ich an der Vollformatkamera eine 170mm Brennweite einstellen..
      s. hier

      Der Unterschied in der Bildqualität (Foto) zwischen RX100 und APS-C zeigt sich bei mir,
      wenn ich Gegenlichtaufnahmen zb. von hellen Wolken in jpg mache,
      die sind bei der RX100 ausgebrannt und nicht mehr zu retten,
      währen bei der Nex, egal bei welchem Objektiv, noch Zeichnung in den Wolken ist.
      also deine A6300 ist schon klasse, auch wenn du etwas mehr erhofft haben magst.

      Ich nuze übrigens im Telebereich an der Nex gerne das gute SEL55-210.
      Gruß Chris

      sunday schrieb:

      Allerdings ist mir inzwischen klargeworden, dass ein 12fach Zoom wie bei der AX100 anscheinend nicht zu realisieren ist. Man will ja kein Objektiv, was soviel wie ein sehr hochwertiges E-Bike kostet und so schwer ist wie der Akku von dem (ist momentan ein anderes Lieblingsspielzeug von mir).

      Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber so nach meinem Eindruck nach all dem Studium ist: Je kleiner der Sensor, desto größer die Zoommöglichkeit, desto schlechter aber auch die mögliche/wahrscheinliche Bildqualität.

      Da muss ich ja dann noch nachträglich den Hut ziehen, welche gute Mischung Sony da mit 1 Zoll und 12fach Zoom bei der AX100 gefunden hat. Abgesehen von der Überschärfung, die einigen nicht gefällt, habe ich bisher praktisch Null Probleme bei der Bildqualität - oder sieht man den Bildmatsch am Rand oder ähnliches nur auf Fotos, die deutlich höher auflösen als UHD?


      Je kleiner der Sensor um so günstiger lässt sich ein hochwertiges Objektiv dafür fertigen. Und um so kleiner und leichter wird so ein Objektiv.

      Daher schafft es Sony ein 12-Fach Zoom an die AX100 zu bauen das keine Schwächen wie Vignettierung, Randabschattung usw. zeigt und das "relativ" lichtstark ist. Wobei Lichtstärke hier als relativ anzusehen ist, denn die Werte des Objektives der AX100 hauen einen "eigentlich" nicht vom Hocker.

      Ein Objektiv für einen APS-C - Sensor zu bauen das die gleiche Abbildungsleistung bringt wie das in der AX100 verbaute ist deutlich aufwendiger und dadurch auch deutlich teurer. Das Objektiv würde auch schwerer und natürlich größer - außer man macht eben Zugeständnisse an die Abbildungsleistung.

      Das ganze für Kleinbild 35mm wird nochmal teuer, größer und schwerer....

      Davon kommt auch die Meinung vieler Fotografen das die "Superzooms" mit einem Brennweitenbereich von tlw. 18mm bis 200 bzw. 250 oder auch 270mm von der Abbildungsleistung her nicht optimal sind - das sind sie bei weitem nicht, denn kein Hobbyfotograf würde so einen Brenwneitenbereich für APS-C in absolut hochqualitativ bezahlen wollen ;)

      Geben tut es solche Objektive - siehe diverse Cine-Optiken für S35mm von Canon, Fujinon, Cooke oder Angenieux o.ä. - die Dinger liegen im preisbereich wo sich unsereines eine nette kleine (oder größere) Limousine oder so zulegt - Preise beginnen oft bei um die 30.000€ und gehen auch mal bis 50.000 oder mehr Euros.... ;)

      Wenn so ein Objektiv dann auch noch durchgängig lichtstark sein soll - dann wird es fast unbezahlbar und voer allem auch ein "Ofenrohr" das praktisch kaum mehr handlebar ist.

      Ich habe hier ein Objektiv von Canon stehen für einen professionellen Broadcast-Camcorder mit 1/2"-Chip. Das Ding hat eine durchgehende Blende von f1,4 und einen 18-fachen Zoombereich. Keinen Autofocus, nur einen motorischen Zoom. Abmessungen in etwa 1 1/2x bis knapp 2x AX100, Gewicht deutlich schwerer wie die AX100, Frontlinsendurchmesser 77mm - nur mal so zum Vergleich ;) Und das Ding ist dann "nur" für einen Sensor gedacht der halb so groß ist wie der in der AX100.....

      Ich denke da wird dann vieles klar - für mich geht daher bei einer Kamera mit großformatigem Sensor i.d.R. kein Weg an meheren Wechselobjektiven vorbei, vor allem wenn es halbwegs lichtstark sein soll. Ist einfach so ;)

      Der 1"-Sensor ist ein guter Kompromiss zwischen Gestaltungsmöglichkeiten mittels Schärfentiefe und Baugröße sowie Preis - meine Wunschkamera wäre eine AX100 in einem Gehäuse ähnlich der NEX-EA-50 oder der alten DSR-250 von Sony....

      MacMedia schrieb:

      Ich denke da wird dann vieles klar


      Ja, danke, du hast da so Einiges noch einmal präzisiert, was ich inzwischen auch erahnt bzw. befürchtet habe. Nach all diesen Zusammenhängen weiß ich inzwischen, dass ich als Kameranutzer mit dem Schwerpunkt Video mir jedenfalls niemals eine Vollformatkamera zulegen werde, da mag die (theoretisch) noch so lichtstark sein. Gerade bei Sony sind da die Objektive hoffnungslos (um nicht zu sagen unverschämt) überteuert, wie ich bei meiner jetzigen Suche so nebenbei mitbekommen habe. Immerhin dürften sie auch nicht so eine wüste Serienstreuung an den Tag legen wie bei der 16-70Z.

      Rod schrieb:

      Hier ist ein Link zu mehreren Tests, schaue bitte auch das Tortendiagramm (unten) an. Na, vermutlich kennst du sie schon alle.


      Nein, diese Zusammenstellung kannte ich noch nicht. Die scheint aber in die bisherige Richtung zu gehen. Wenn jetzt noch erklärt worden wäre, was die Farben des Diagramms bedeuten, dann wäre man noch einen Schritt weiter. Raten würde ich, dass es wie bei einer Ampel ist.
      Viele Grüße
      Reinhold

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sunday“ ()

      MacMedia schrieb:

      Der 1"-Sensor ist ein guter Kompromiss zwischen Gestaltungsmöglichkeiten mittels Schärfentiefe und Baugröße sowie Preis - meine Wunschkamera wäre eine AX100 in einem Gehäuse ähnlich der NEX-EA-50 oder der alten DSR-250 von Sony....


      Bereits der größere mft Sensor ist für Freistellungen in der Praxis eigentlich zu klein, und der noch kleinere 1-Zoll Sensor ist dafür dann noch weniger geeignet. Das war ja einer der Gründe warum der Speedbooster auf Kameras wie der GH4 so geboomt hat - weil man damit deutlich bessere Freistellungen zusammen bringt UND eine bessere Lichtstärke bekommt. Und es hat schon Gründe warum sich Kameras mit Super 35mm einer durchaus großen Beliebtheit erfreuen.

      sunday schrieb:

      Nein, diese Zusammenstellung kannte ich noch nicht. Die scheint aber in die bisherige Richtung zu gehen. Wenn jetzt noch erklärt worden wäre, was die Farben des Diagramms bedeuten, dann wäre man noch einen Schritt weiter. Raten würde ich, dass es wie bei einer Ampel ist.

      Ja, wie bei einer Ampel, man kann ja zu den gelisteten Tests gehen und sich die sehr unterchiedlichen Bewertungen ansehen.

      Ich vermute, dass das zum Teil mit der Serienstreuung zu erklären ist. Da muss Sony noch dran arbeiten. Bei der GM-Serie haben sie sich, soweit man das bisher sagen kann, ins Zeug gelegt, da sind die Streuungen deutlichj geringer.

      Beste Grüße, Uli
      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
      (Augustinus Aurelius)

      sunday schrieb:

      Meine Hauptmotivation für den Aufstieg ist aber Video. Wenn ich auf UHD hochskaliertes FHD der RX100 (meine 1. Generation bietet kein UHD) mische, dann ist der Unterschied zur AX100 schon krass. Mit dem Kitobjektiv nähere ich mich schon gut an

      Wie gut ich mich annähere, kann ich endlich mal in einem Filmbeispiel zeigen.

      Hintergrund war, dass eine Frauengruppe auf einer Hochzeit Volkstänze zeigen sollte. Eine Übung habe ich mal dokumentiert, damit sie sich überprüfen können. Daher sind auch überwiegend Totalen eingesetzt. Bei der Vorbereitung hatte ich dann die Idee, dass ich dies gut nutzen könnte, um nicht nur die Videofähigkeit der 6300 mit dem Kit 16-50 zu prüfen sondern auch, wie gut es zur AX100 passt. Beide Kameras liefen also gleichzeitig. Außerdem habe ich im Laufe der Aufnahmen noch einige "Zaungäste" (im wahrsten Sinne des Wortes) unterhalten, die sich einfanden.

      Wer Lust hat kann ja mal raten, welche Kamera jeweils im Einsatz ist. Im Abspann wird es verraten.

      Viele Grüße
      Reinhold
      In dem Nachbarthread habe ich ja erzählt, warum es nicht zu dem Kauf des 18-105, das ich gerade auch auf Grund der Empfehlungen hier favorisierte, gekommen ist.

      Daher habe ich doch eine Anregung aufgegriffen und mir mal beide Objektive bei einem Händler näher angeschaut. Motiviert wurde ich zusätzlich, weil die Preise bei beiden sogar unter den günstigen Amazonangeboten lagen. Das hat man auch nicht alle Tage.

      1: Die Entscheidung: Sie fiel erst letzten Freitag, da ich gerne meine Frau dabei haben wollte. Inzwischen habe ich beide Objektive im Laden getestet. Ich persönlich wäre mit der Länge und dem größeren Gewicht des 18105 klargekommen, aber meine Frau war nicht begeistert davon. Auf unseren Reisen filme ich meist mit der AX100, und sie macht Fotos. Die ergänze ich dann zwischendurch und filme mit der auch, wo kompakt oder unauffällig gefragt ist. Die A6300 soll die RX100 weitgehend ersetzen und keinesfalls die AX100.
      In diesem Fall mussten wir aber nicht mehr lange diskutieren, weil das 18-105 bereits reserviert war und Lieferung bis zu unserer Abreise in den Urlaub nicht mehr möglich ist.
      Also ist es doch das 16-70 geworden, zumal auch mir die Handhabung sehr gut gefiel. Etwas Grummeln im Bauch hatte ich aber schon. Würde ich nun zur grünen, gelben oder roten Gruppe (siehe Ampel von Uli) gehören?

      2. Das Resultat: Auf dem Rückweg habe ich in Berlin eine ganze Reihe von Aufnahmen (ab Bild 2-7) gemacht, teilweise waren die sehr ähnlich wie mit dem Kit 16-50 (Bild 1). Auf die Auswertung abends war ich gespannt.

      Nun, ein Wow stellte sich bei mir nicht ein. Eigentlich war ich enttäuscht, besonders bei Weitwinkelaufnahmen. Ich konnte - falls überhaupt - nur mit großer Mühe eine Qualitätssteigerung gegenüber dem 16-50 erkennen. Dabei heißt es doch immer wieder, dieses tauge nicht all zu viel.
      Meine Frau fand die Bilder am nächsten Tag dann nicht schlecht. Außerdem fiel mir ein, dass ich die 6300 in der Qualität von Extrafein auf Fein geändert hatte. Beim 16-50 hatte ich da praktisch keine Unterschiede gesehen, die Dateien waren aber aufgeblasen. Nach der Änderung habe ich dann zahlreiche Aufnahmen in unserem Garten gemacht. Immerhin haben mir diese vielen Vergleichsaufnahmen inzwischen gezeigt, dass im Fotobereich die RX100 häufiger distanziert wird, was das 1650 Kit nicht schaffte. Außerdem habe ich die groben Fehler (z.B. links schärfer als rechts, großer Schärfeabfall gegenüber der Mitte), die im Netz schon mehrfach beklagt wurden, bisher nicht entdecken können. Die Bilder hier geben relativ gut das wieder, was ich am Monitor sehe, auch wenn sie um den Faktor 8-10 komprimiert sind und die Auflösung reduziert wurde. Also falls jemandem noch etwas auffällt, dann raus damit.
      Mein Eindruck ist, dass man vor allem im Nahbereich schöne Aufnahmen hinbekommt (9 und 10), auch wenn es nicht makrotauglich ist, während es bei 16 mm schwächelt (8).

      Tröstlich ist für mich auch, dass die Aufnahmen mit dem 18-105 in dem Laden auch nicht besser, eher noch etwas schwächer sind als mit dem 1670. Zum Filmen ist diese Objektiv sicher gut geeignet, aber ein Schärfewunder ist es auch nicht gerade (bei Fotos) - jedenfalls nicht das Exemplar, das ich an der Kamera hatte.
      Im Videobereich macht das 1670 gute Aufnahmen, aber da fand ich schon das 1650 erstaunlich gut (siehe Beispiel in #48). Der fehlende Motorzoom stört mich nicht. Auch als Filmer muss ich sagen, dass die Handhabung beim 1670 gut ist. Allerdings zoome ich auch während einer Aufnahme sehr selten.

      Beim Preis-Leistungsverhältnis habe ich allerdings ganz erhebliche Zweifel, obwohl ich es relativ günstig bekommen habe. Unter dem Strich ist bei mir die Ampel wohl gerade von grün auf gelb umgesprungen.
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      Viele Grüße
      Reinhold
      Hallo Reinhold, ich schreibe mal als erster zu der Nr. 48.

      Ich finde, dass es ein deutlicher Unterschied der Geräte gibt. Die Aufnahmen der AX 100 erscheinen mir neben der deutlich höheren Schärfe auch kontrastreicher.
      Die Frage ist für mich weniger ob die AX 100 überschärft ist, sondern kann die 6300 auf das Kontrastniveau und mehr Schärfe gebracht werden.

      Danke für deinen Vergleich!
      Hallo Reinhold,

      deine Enttäuschung kann ich beim Betrachten dieser A6300 Bilder gut verstehen. Ich sehe da auch keinen großen Vorteil gegenüber den Aufnahmen mit dem Kit-Objektiv.

      Habe gerade mal in meinen alten Aufnahmen vom letzten Jahr aus der RX10 gekramt und eine auf die von dir hier benutzte Größe verkleinert. Exif Daten sind enthalten



      Hier noch eine Aufnahme aus dem Garten mit der TZ101

      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „elCutty“ ()

      maus schrieb:

      Die Aufnahmen der AX 100 erscheinen mir neben der deutlich höheren Schärfe auch kontrastreicher.

      Danke dir für deine Einschätzung. Dass die 6300 mit dem 16-50 Kit nicht ganz das Niveau der AX100 erreicht, das sehe ich auch. Mir ist aber nicht aufgefallen, dass es so deutlich ist.. Ich war aber trotzdem eher angenehm überrascht, weil ich nach der Kritik an dem Niveau des Objektivs nicht viel erwartet hatte. Mal sehen, wie weit nun das 16-70 eine Steigerung bringt. Das kann ich im baldigen Urlaub ausführlich testen.

      @Peter: Danke dir für deine beiden hübschen Aufnahmen. Mir ist aber nicht ganz klar, was du mir damit sagen willst. Mit den Nahaufnahmen bin ich ja einigermaßen einverstanden. Ich würde gern Weitwinkelaufnahmen der beiden Kameras von dir zum Vergleich sehen, denn in dem Bereich setzt bei mir ja hauptsächlich die Kritik an.
      Viele Grüße
      Reinhold

      sunday schrieb:

      Mit den Nahaufnahmen bin ich ja einigermaßen einverstanden.

      Eben das verwundert mich im Vergleich zu den beiden Aufnahmen aus der RX10 und TZ101.

      sunday schrieb:

      Ich würde gern Weitwinkelaufnahmen der beiden Kameras von dir zum Vergleich sehen, denn in dem Bereich setzt bei mir ja hauptsächlich die Kritik an.

      Hier dann, wie gewünscht eine Aufnahme als Totale mit 24mm Brennweite aus der RX10 II in der von dir gewählten Größe. Lediglich in PSE verkleinert.



      Ich habe auch noch Aufnahmen vom Wittenbergplatz, auf denen die Gesichter der Personen deutlich besser raus kommen, als in deinen oben gezeigten A6300 Aufnahmen. Aber solche mit Personen stelle ich nicht ins Netz.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
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      maus schrieb:

      Die Aufnahmen der AX 100 erscheinen mir neben der deutlich höheren Schärfe auch kontrastreicher.


      Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen - denn "kontrastreicher" bedeutet bei weitem nicht immer "besser", sondern führt vielmehr schnell zu ausgefressenen Lichtern und/oder abgesoffenen Schatten. Daher versucht man ja gerade oft, die Aufnahmekurve der Kamera etwas flacher zu halten. In der Postpro kann man dann immer noch den Kontrast an das Ausgabegerät anpassen. Ich persönlich halte nichts von steilen Kontrasten, die ein brillantes Videobild vortäuschen... und auch nicht viel von zu stark nachgeschärften Videos. Ich habe durchaus schon Aufnahmen der AX100 im Original gesehen und ich muss gestehen, dass sie mir eben wegen dieser beiden Eigenschaften nicht besonders gut gefallen und man kann daran auch leider nichts ändern.

      Also lasst Euch nicht von den scheinbaren Unterschieden zwischen einer AX100 zu einer A6300 ins Bockshorn jagen... nachschärfen und den Kontrast anheben kann man im NLE immer noch und hat dann auch eine bessere Kontrolle über das Gesamtergebnis. Außerdem würde es mich sehr wundern, wenn sich diese Parameter in der A6300 nicht anheben bzw. anpassen lassen würden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wenzi“ ()

      elCutty schrieb:

      Ich habe auch noch Aufnahmen vom Wittenbergplatz, auf denen die Gesichter der Personen deutlich besser raus kommen, als in deinen oben gezeigten A6300 Aufnahmen. Aber solche mit Personen stelle ich nicht ins Netz.

      Verständlich.

      elCutty schrieb:

      Hier dann, wie gewünscht eine Aufnahme als Totale mit 24mm Brennweite aus der RX10 II in der von dir gewählten Größe.

      Ja, genau so ein Bild meinte ich. Bei den Nahaufnahmen sind das nur Nuancen, aber so eine Totale habe ich bisher von der A6300 noch nicht gesehen. Die kenne ich in ähnlicher Form nur von Standbildern meiner AX100. Mit welchem Objektiv hast du das denn gemacht? Das sieht ja nach Festbrennweite aus.

      Wenzi schrieb:

      Außerdem würde es mich sehr wundern, wenn sich diese Parameter in der A6300 nicht anheben bzw. anpassen lassen würden.

      Wenn dem so sein sollte, hätte ich gern gewusst, wo man das einstellen kann. Wenn ich Hans-Jürgen richtig verstanden habe, dann hat er ja vergeblich so etwas gesucht. Es wundert mich nur, dass er die Schärfe vermindern möchte, während ich die eher erhöhen würde. Ich rede hier aber hauptsächlich vom Fotobereich. Das ist mir wirklich sehr mühsam, wenn ich da fast alle Bilder nachbearbeiten müsste.
      Viele Grüße
      Reinhold

      elCutty schrieb:

      Hier dann, wie gewünscht eine Aufnahme als Totale mit 24mm Brennweite aus der RX10 II in der von dir gewählten Größe. Lediglich in PSE verkleinert.


      Das steht doch bei elCutty alles geschrieben zur verwendeten Brennweite (KB)... die RX10 II hat ein Festobjektiv mit variabler Brennweite. :pfeifen:

      Wenzi schrieb:

      die RX10 II hat ein Festobjektiv mit variabler Brennweite.


      Danke, das war mir entfallen. Eine gewisse Verwandschaft zum Zoomobjektiv der AX100 ist nicht zu leugnen. Kein Wunder, dass mir die Aufnahme gefällt.

      Sensor und Aufnahmekurve gehen wohl auch in die gleiche Richtung.

      Tja, mit den größeren Sensoren und ihren Objektiven hat man es offenbar alles andere als leicht,
      Viele Grüße
      Reinhold

      sunday schrieb:

      Eine gewisse Verwandschaft zum Zoomobjektiv der AX100 ist nicht zu leugnen. Kein Wunder, dass mir die Aufnahme gefällt.

      Ein paar Unterschiede gibt es aber schon. So hat die AX100E ein 12x Zoom aber dafür keine feste Brennweite von F2.8. Der Sensor wird auch nur mit effektiv 14.2 MP angegeben, was sich besonders bei den hochgerechneten Fotos aus der AX100E bemerkbar macht.

      Ich denke immer noch, wie an anderer Stelle schon bescholten angemerkt, daß für deinen Einsatz und Begleitung der AX100E bei Reisen eine RX10 II oder III die bessere Kombination wäre.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****

      sunday schrieb:

      Tja, mit den größeren Sensoren und ihren Objektiven hat man es offenbar alles andere als leicht,


      alles nur Übungssache Reinhold ;) Ich hatte am Anfang auch damit zu kämpfen, aber heute geht das schnell und ohne Probleme!

      Gruß, Paul
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!