RED Footage - Proxies mit Raw Verlinken in Davinci Resolve 12

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    • RED Footage - Proxies mit Raw Verlinken in Davinci Resolve 12

      Hallo Leute, Manual und Google können wir nichts gescheites darüber sagen. Habe meine Raw Files in Red Cine x Pro in Apple Prores Proxies umgewandelt und in Resolve zum schneiden importiert. (Dateinamen von Raw und Proxies sind gleich, in unterschiedlichen Ordnern) Habe Testweise zwei Schnitte mit dem Proxie Material gemacht und würde diese gerne, um es zu graden, mit dem Original (Raw) Footage verlinken. Hat einer Erfahrung damit?

      LG
    • danke für deine Antwort :)
      Kurz als Hintergrund Informationen: Die Daten sind von der neuen Scarlet-w, sonst hätte ich die direkt in Premiere pro geladen.. geht aber nicht nicht

      Also muss ich die Red Raw Daten gar nicht vorher (in DaVinci) in Proxies umwandeln??
    • Nein, ich nutze zwar keine RED, sondern 'nur' eine BMCC, aber hier wäre der Weg der selbe:
      - alle Daten in die Bin laden
      - alle Daten in der Bin markieren
      - Rechtsklick -> Generate Optimized Media (vorher natürlich das Format in den Project Setting (Shift + 9) dann 'General Options', einstellen)
      - warten ^^

      Ist dann zb die Vorschauleistung immer noch zu gering:
      - Klick oben auf 'Playback' -> Render Cache -> User
      - Rechtsklick (in der Timeline bzw in der Clip Übersicht im Color Fenster) auf das File -> 'Render Cache Clip Source' -> ON
      Danach wird die Zeitanzeige der Timeline (bzw die Clipübersicht) kurz rot und wenn es fertig ist, blau.
    • Ich danke dir vielmals. :)
      Deine Variante werde ich mir als Ass im Ärmel behalten :D
      Würde das doch gern mit premiere schneiden, weil ich jetzt über einen Tag auf diese Proxies gewartet habe.. haha und ich müsste ja wieder voll lange auf die "optimized Media" Daten warten..
      Kann ich nach nach dem Grading einen verlustfreien Roundtrip wieder zu Premiere tätigen? Exportiere ne XML aber redendere die Clips doch in Apple Prores 422 HQ raus. oder kann ich es auch mit einem anderen Codec machen? Würde den finalen Export mit premiere durchführen wollen..
    • Die typischen Roundtrip-Workflows zwischen Resolve und anderen NLEs passieren durchaus auch mal in ProRes (Apple World), oder aber (besonders in der Windows Welt) auch mit Cineform. Denn auch Cineform ist grundsätzlich mit bis zu einer Bittiefe von 16bit 422 verfügbar - und hat den Vorteil dass dieser Codec etwa in Premiere oder Vegas nativ implementiert ist und voll unterstützt wird. Andere Codecs, die in Resolve als verfügbar auftauchen, wäre etwa der Canopus HQX (wenn man mit Edius arbeitet).

      Grundsätzlich ist bei allen Roundtrip-Worklfows auf die korrekte Handhabung der Luminanzbereiche zu achten. Ich meine damit auch die Einstellung der Vorschau von Resolve, die auch die Einstellmöglichkeiten Auto, Full, Video hat - aber das betrifft nur die Vorschau. Aber auch in den Projekteinstellungen sollte man korrekt auf Full oder Video gehen - und bei der Luminanzeinstellung sich sehr klar überlegen ob man 0..1024 nutzt oder eben 64..940 für den späteren legal Bereich nutzt, falls es der sein soll. Beachte dass man dann in den Exporteinstellungen damit stimmige Einstellungen wählen sollte, damit nach einem Reimport in - in deinem Fall - Premiere der Luminanzumfang ebenfalls korrekt interpretiert wird (bei falscher Einstellung kann es zu einer Spreizung des Luminanzbereiches und eventuell zu clipping kommen).

      Die richtige Hardware vorausgesetzt braucht man nach meiner Erfahrung nicht unbedingt optimized Media - je nachdem wie performat ein System ist. Wie bereits von Holger ausgeführt würde ich eben NICHT von raw weg auf ProRes gehen - und zwar schon deshalb nicht weil du damit vermutlich aus dem 16(?) bit raw Material auf 10bit beim Grading in Resolve gehst. Da wäre es vermutlich sinnvoller das raw direkt als raw zu graden und dann über z.B. Cineform die Bittiefe von 16bit zu erhalten.

      Letzer Hinweis: Cineform taucht (zumindest in der Windows Welt) in Resolve zwei Mal auf - unter avi mit nur 10 oder 12bit, und unter mov mit bis zu 16bit. Mußt schauen wie das bei dir ist wenn du unter IOS arbeitest.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Danke erstmal für die Informationen.
      Das mit dem Luminazbereich ist nach wie vor ein Thema, dass mich beschäftigen sollte. Welche Vorteile bzw. Nachteile die jeweiligen Luminazbereich mistig bringen weiß ich nicht.

      Zumindest sah alles was ich bisher auf DaVinci angefasst habe genauso auch in Premiere aus. Von daher ,dachte /denke ich, dass ich die Einstellung richtig habe. (bzw. niemals umgestellt habe... )

      In diesem Forum wurde eine DVD als Lernprogramm für DaVinci erwähnt. diese bestelle ich mal gleich :)

      Kurz zu den Proxies und der Farbtiefe:
      Aber wieso "verliere" ich an Bittiefe wenn ich die Proxies in Resolve wieder mit dem Original Footage verlinke? Ich grade doch das original Footage.. deshalb verstehe ich es nicht.
    • Ich dachte du schneidest nach Resolve in Premiere weiter und übernimmst dazu ProRes in Premiere? Wenn das nicht der Fall und du vom Originalmaterial raus renderst verlierst natürlich nichts. Oder schneidest doch in Premiere ProRes weiter?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Genau, hast ja Recht, dass ich dann von Resolve mit Porrees raus gehe und in Premiere Finalisiere.. meine frage war ja die, ob es eine Verlustfreie Möglichkeit gibt nach dem Grading (in Resolve) wieder in Premiere weiter zu schneiden. Was empfiehlst du?

      Selbst wenn ich von Resolve vom Originalmaterial herausrender, muss es doch ein Codec sein, dass für das Web geeignet ist. Also auch wenn ich mit Originalmaterial i Premiere weiterarbeite, ist das Endprodukt ja wieder Prores (für Web).. Egal wie es herumdrehe, am ende lande ich bei einem komprimierten Codec

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von losito ()

    • Cineform kann die 16bit. Aber Achtung, soweit ich das bei mir überblicke (windoff) nicht als avi sondern als mov aus Resolve heraus. Das kannst dann in Premiere übernehmen und hochwertig weiter schneiden. ABER: für youtube ist dann Schluss mit diesem Qualitätsniveau. Dort renderst sinnvoller weise für den upload zu mp4 8bit raus, und youtube rechnets nochmals um (auch in 8bit). Für youtube schiesst da mit Kanonen auf Spatzen. Vimeo wäre insofern besser weil man grundsätzlich zum Hochladen auch H.264 mit 10bit 422 ausgeben kann und die Originaldatei runter laden könnte. WENN das Premiere kann was ich nicht weiss (ich nutze dazu TMPGenc6).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • anke für diese Infos, habe einiges dazugelernt!!

      Danke auch an die anderen!!

      Fazit:

      Grading finished > Export: Cineform 16bit >> Import Premiere > Schnitt finalisieren > Export: H.264 10 Bit 422 (Finde ich bei den Exportmöglichkeiten nicht) - nur Prores 422 (HQ) aber ist nur 8 Bit, oder? >> Upload Vimeo ( dafür brauche ich Vimeo Plus..)
    • losito schrieb:

      Export: H.264 10 Bit 422 (Finde ich bei den Exportmöglichkeiten nicht)

      Dann wird es das bei Premiere noch nicht geben. Macht nichts, gibt's halt bisher nicht oft - ich kenne es bisher auch nur in TMPGenc6.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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