Ultraweitwinkelobjektiv für sony E-mount

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    • Ultraweitwinkelobjektiv für sony E-mount

      Als Ergänzung für meine AX-100 überlege ich den Kauf eines Ultraweitwinkelobjektivs für meine NEX-6.
      Ziele sind Landschafts- und Architekturaufnahmen sowie ungewönliche Positionen zur Eröung der Dramatik im Video.
      Frage 1: Hat jemand bereits das SEL-1018 von Sony und wie sind seine Erfahrungen bezüglich Qualität und Einsatz
      Frage 2: Lohnen sich preiswertere Alternativen ohne grosse Elektronik
      Frage 3: Hat jemand generell Erfahrung im Einsatz von Ultraweitwinkeln (10-12mm). Welche Einsatzgebiete, spezielle Probleme?
      Frage 4: Kennt jemand einen vernünftigen Beitrag dazu im Netz.
      Für Unterstützung bei dieser Thematik würde ich mich herzlich bedanken
      Dirk
    • Zu 3: Ich habe das 16-35mm für Vollformat. Das kommt von der Ultra-Weitwinkel-Stellung an die 12mm (APSC) ran. Für reine Menschenaufnahmen wie Headshots usw. wg. der physikalisch bedingten Verzeichnungen kaum zu gebrauchen. Ideal für große mächtige Raäume, z. B.Kathedralen und bestimmte Landschaftsaufnahmen, wenn z. B. der Himmel aufreißen soll. Gut auch für ungewöhnliche Perspektive, vorsicht, das nutzt sich schnell ab.

      Zu beachten: Bauartbedingt hat man fasst immer stürzende Linien. Bei Architekturaufnahmen muss man die Kamera penibel ins Lot stellen und den Horizont exakt ausrichten. Wenn man das nicht macht, wird es sehr kreativ. In der 10mm Stellung werden Bewegungen mit der Videokamera sehr unnatürlich dargestellt, physikalisch bedingt.

      Zu 4.:Beste Grüße, Ul
    • Betreffend allgemeinen Problemen beim Einsatz von WW-Objektiven ist wirklich die Problematik mit der Raum Geometrie zu beachten. Das verzerrt halt ganz schell und schaut dann komisch aus.

      Ich hab diese Woche mit einem EF-S 10-18mm an einer C100 gedreht, das ist zum Mäuse melken. Aber mit normalem WW wäre ich in der engen Gefængniszelle nicht zurecht gekommen. Es sollte das kpl. Bett seitlich drauf sein, bei Raumabmessungen von ca. 3,20 x 1,80m nicht einfach....;)

      Wobei man die Bildwirkung eines WW auch nutzen kann um besondere Effekte zu erzeugen. Ein Täter wird abgeführt, Handschellen hinten am Rücken in extremer Großaufnahme. Mit 10mm gedreht bei S35mm wirken die Handschellen riesengroß zur Umgebung....
    • Dirk-1 schrieb:

      Als Ergänzung für meine AX-100 überlege ich den Kauf eines Ultraweitwinkelobjektivs für meine NEX-6.
      Ziele sind Landschafts- und Architekturaufnahmen sowie ungewönliche Positionen zur Eröung der Dramatik im Video.
      Frage 1: Hat jemand bereits das SEL-1018 von Sony und wie sind seine Erfahrungen bezüglich Qualität und Einsatz
      Frage 2: Lohnen sich preiswertere Alternativen ohne grosse Elektronik
      Frage 3: Hat jemand generell Erfahrung im Einsatz von Ultraweitwinkeln (10-12mm). Welche Einsatzgebiete, spezielle Probleme?
      Frage 4: Kennt jemand einen vernünftigen Beitrag dazu im Netz.
      Für Unterstützung bei dieser Thematik würde ich mich herzlich bedanken
      Dirk


      schau dir mal die Voigtländer-Objektive 12mm und 15mm an,
      ich selber habe nur das Heliar 15/4.5,
      finde es an der Nex 5n aber sehr gut und der Weitwinkel reicht mir...

      g chris

      anbei ein beispiel:

    • Dirk-1 schrieb:

      Als Ergänzung für meine AX-100 überlege ich den Kauf eines Ultraweitwinkelobjektivs für meine NEX-6.
      Ziele sind Landschafts- und Architekturaufnahmen sowie ungewönliche Positionen zur Eröung der Dramatik im Video.
      Frage 1: Hat jemand bereits das…


      In bestimmten Situationen kann man auch ein Fisheye als Panoramaobjektiv einsetzen,in diesem Video ist es ein Panasonic 8mm

      youtube.com/watch?v=2M213o0XRho

      Heute würde ich allerdings versuchen,die tonnenförmigen Verzerrungen geraderücken,jedenfalls am Anfang bei den Landschaftsaufnahmen.Bis Ende August gibt es dafür einen kostenlose Vollversion (DxO Optics Pro 9.0) Ich habe allerdings keine Ahnung,
      inwieweit das ohne Qalitätsverlust geht.

      Viele Grüße,

      Dieter
    • HJS schrieb:

      Wo treibst du dich eigentlich so rum??
      Musst du dort länger bleiben?

      Gruß Jürgen


      Keine Angst, mich hat niemand dort behalten :D

      Waren nur erste Dreharbeiten zu einem kleinen Spielfilmprojekt. Ging auch nur darum wie man bestimmte Bilder umsetzen kann damit die bedrückende Enge in einer Gefängniszelle auch optisch umgesetzt werden kann.

      Die restliche Woche war ich völlig normal mit einigen Mitgliedern der Crew dabei am Drehbuch und dessen Umsetzung zu arbeiten....
    • Ich habe mir das Walimex 1:2,7/8mm für meine Nex VG 20 angeschafft. Wenn man die Geometrie beachtet, ist die Verzerrung kaum bemerkbar (Blick in Kirchenkuppeln), bei bewegten Szenen kann es problematisch werden, bringt aber andererseits einen interessanten Effekt á la Selfie-Aufnahmen für Youtube mit GoPro.
    • Na wer weiß. Heute soll es ja dort auch schon Netzanschlüsse geben! ;) :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • wolfgang schrieb:

      Na wer weiß. Heute soll es ja dort auch schon Netzanschlüsse geben! ;) :D


      Die einzigen Netzanschlüsse dort sind normale Steckdosen für Lichtstrom. Sind aber auch nachgerüstet, das Gebäude selbst stammt von irgendwann Ende 18hundertdingensbumens....

      Die Bude ist nicht mehr in Betrieb sondern seit irgendwann in den 70er Jahren ausser Betrieb gegangen. Es wurde eben nicht entkernt, abgerissen oder völlig umgebaut so das es eben noch original Zellentüren gibt, diverse Gitter in den Gängen usw.

      Also eine ideale Filmkulisse bei der aber der Gruselfaktor auch nicht zu kurz kommt. Wenn da hinter einem eine mehrere Zentimeter dicke hölzerne Zellentür zufällt und das Schloss abgesperrt wird...und vor einem ein Häftling in gestreifter Uniform in Handschellen steht....ist ein komisches Gefühl auch wenn man genau weiss das es eigentlich nur Film ist ;)

    • Danke für Eure Antworten und Erfahrungsberichte. Ich habe jetzt aber das Projekt jetzt erst einmal abgeblasen.
      Grund ist, das ich noch einen Vergleichstest im vollen Weitwinkelbereich der AX-100, der Nex mit Kitobjektiv und dem Handy Z-2 vorgenommen habe. Da hat die AX-100 mit seinen 4K Aufnamen soviel besser abgeschnitten als die Nex-6 (2K) und die Z-2 sowieso, das ich die Investition in eine neues Objektiv erst tätigen werde, wenn auch die handliche Zweitkamera auf 4K aufgerüstet wird.
      Noch eine Bemerkung: Bei der Darstellung auf einem 4K Monitor traten bei den 2K Aufnamen wieder schreckliche Artefakte auf, über die wir hier auch früher viel diskutiert haben. Das ist alles bei den 4K-Aufnahmen wie von Geisterhand verschwunden. Ebenso die großen Probleme bei der Farbbearbeitung wie Banding usw. Wir sind mit 4K-Aufnahmen doch einen erheblichen Schritt vorangekommen.
      Dirk
    • Danke Dieter für das Beispiel. Mit welcher Kamera und vor allem mit welchen Einstellungen (Focus, Belichtung usw.) hast Du das aufgenommen?
      Dirk
    • Kamera: Sony NEX-VG 30

      CosinaVoigtländer Ultra Wide-Heliar 12 mm (24x36 mm Format)
      Blende 5,6 (Offenblende) Bildwinkel horizontal etwa 90°
      (Nikon F-Bajonett mit Adapter für Sony-E)

      50 Bilder/Sekunde
      Belichtungszeit 1/50
      Belichtung automatisch (Gain/ISO weiß ich nicht)

      Den Focus hab ich auf 1 Meter gestellt, da hast bei Offenblende (5,6) eine Tiefenschärfe von 0,5 - Unendlich.

      Nachträgliches Entwackeln ist bei ruhiger Hand eigentlich nicht unbedingt nötig, weil durch das WW-Objektiv das Verwackeln nicht so auffällt.
      Die Möglichkeit der Sensorverschmutzung beim Objektivwechsel ist natürlich gegeben.
    • Mir kam es so vor, als ob die Schärfebei gößeren Entfernungen deutlich nachlies. Habe das biser aber nur auf einem kleinen Monitor anschauen können. Beim Blick auf den Boden fiel mir auf, das die einzelnen Steine beim annähern plätzlich viel schärfer und detailreicher wurden. siehst Du das auch so?
      Dirk
    • Darauf achte ich eigentlich nicht so.
      Ich könnt auch nicht sagen, wie weit ich von den Stufen entfernt war.
      Bin die Gasse insgesamt 4x duchgegangen und hab mir dann die besseren Teile ausgesucht.
      Aber ich hab mir die unbehandelten Originaldatein nochmal angesehen, die kommen mir etwas schärfer vor. Könnt mich aber auch täuschen.

      Tiefenschärfe/Schärfentiefe ist ja auch nicht etwas, was plötzlich anfängt und plötzlich aufhört, ist ja ein Übergang von Unscharf auf noch erträglich empfunden scharf.
      Vielleicht tut auch die softwaremäßige Entwacklung noch ein übriges dazu.

      Normalerweise verrichtet das 12er seinen Dienst an einer Meßsucherkamera, da kann ich eigentlich nicht klagen. An der spielt es auch seinen Bildwinkel voll aus, was ja an dem kleinen Sensor der Videocam leider nicht der Fall ist. Was mir an dem Objektiv wichtiger als eventuelle Knackschärfe ist, das ist seine Verzeichnungsfreiheit, weil keine Retrofokuskonstruktion.
    • Didi25 schrieb:

      Was mir an dem Objektiv wichtiger als eventuelle Knackschärfe ist, das ist seine Verzeichnungsfreiheit, weil keine Retrofokuskonstruktion.

      Ja, da liegt wohl die große Stärke des Objektivs. Unabängig vom Objektiv war in Deinem Beispiel die Wirkung dieses Ultraweitwinkels beim Gang durch die enge Gasse interessant und ich frage mich nun, welche besonderen Aufnahmen für einen Film ich damit konzipieren könnte. Danke nochmal!
      Dirk
    • Genau für solche engen Gassen und Türme hab ichs mir auch zugelegt. Am KB-Format hat es horizontal/vertikal etwa denselben Bildwinkel wie ein 16er Fischaug; das reißt richtig ins Bild rein.
      Es kommt auch gut zur Geltung, wennst jemanden damit verfolgst. Bei Schwenks wird der Bildrand scheinbar beschleunigt.
      Von Cosina/Voigtländer gäbs jetzt auch noch n 10er 8o mit Leica bzw Sonybajonett.
      Ich schnipsel grad an einem Flm herum, in welchem ich durch eine schmale Stiege einen Turm hochgeh, wenn fertig kriegst hier wieder Nachricht.
      Dieter