Filmbeispiele

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    • Filmbeispiele

      Hier ein Beispiel, in dem lediglich Bilder und passende Musik einen Film füllen.

      Wäre noch ein passender Sprecher der Mythen aus dieser unglaublichen Welt Norwegens erzählte, wäre es perfekt. Aber der Film über die Lofoten in der Mitternachtssonne ist auch so sehr eindrucksvoll. Die Lofoten geben als "Akteure" genug her und Stil, Farbe, Musik ergänzen die Bilder harmonisch.





      Beste Grüße, Uli

      PS: Angesichts seiner Reaktion ging es dem Threadstarter offensichtlich nur um die Promotion seines Filmes ... :thumbdown: Hindert uns nicht daran, ein klein wenig zu lernen und mit guten Filmen Spaß zu haben. :yes:
    • Rod schrieb:

      und mit guten Filmen Spaß zu haben

      Dieser Nordlandfilm hat meine "Wellenlänge".
      Bei meinen Dokus habe ich aber Kommentar dabei. In diesem Film habe ich aber einen Kommentar nicht vermisst; nicht zuletzt deswegen, da der Film ja nur 4 min dauert.
      Hast Du noch mehr davon auf Lager?
      Gruß kurt
    • kpot11 schrieb:

      Hast Du noch mehr davon auf Lager?

      Das ist garnicht so einfach, Michael Fletchers "Midnattsol - The Midnight Sun - Nordland, Norway" ragt schon deutlich aus den guten Landschaftsfilmen heraus. Hier vielleicht, kommen aber nicht an Fletchers Video heran:

      "Lofoten Winter 2014", auch von Fletcher




      "Cineflex - Norwegian landscape"




      Eine erträgliche timelaps: "Adventure Is Calling"




      Vielleicht kann Wolfgang das ab den Türkeifilmen abtrennen?

      Beste Grüße, Uli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Rod schrieb:

      Hindert uns nicht daran, ein klein wenig zu lernen und mit guten Filmen Spaß zu haben. :yes:


      So, und jetzt versuche mal einer diese grandiosen Bilder in einer nicht so grandiosen Umgebung wie einer x-beliebiegen deutschen Großstadt zu drehen.....oder in einem beliebigen deutschen Waldstück.....viel Spass ! :D :D :D

      Je eindrucksvoller die Landschaft um so besser lässt sie sich mit guten Aufnahmen in Szene setzen ohne das es eine Story braucht oder einen Protagonisten braucht. Die Landschaft und die Bilder selbst werden dann zum Protagonisten bzw. zur Story.

      Bei "Adventure is calling" kann man das sehr schön sehen - da reichen aneinandergehängte, grandiose Bilder (Fotografien) um als Film zu wirken. Alleine die Milchstraße bzw. der sternenbedeckte Himmel reicht da für ein Wow-Erlebnis aus, dazu die grandiose Landschaft - das zusammen fesselt einen Zuschauer schon alleine an den Bildschirm.

      Ich behaupte jetzt allerdings mal ganz frech das 98% aller Hobbyfilmer eben nicht in der Lage sein werden solche Aufnahmen anzufertigen wie in diesem Film. Nicht vom Equipment her (das dürfte bei vielen völlig reichen), sondern einfach vom organisatorischen her. Das sind dann keine Aufnahmen die bei einem Urlaub in Norwegen mal so "nebenbei" abfallen, diese Aufnahmen sind auf einer extra Reise gemacht worden - diese Reise hatte alleine den Zweck solche Aufnahmen mitzubringen.

      Das ist keine Urlaubsreise mehr, sondern eine Film- bzw. Foto-Expedition.

      Das Problem dürfte für viele darin bestehen so etwas unternehmen zu können - einfach mal "so" 3 Wochen Norwegen oder Island o.ä. rein um zu fotografieren und/oder zu filmen. So Dinge wie Beruf oder Familie bzw. Partner, das muss ja da auch unter einen Hut gebracht werden - und mit mal einem verlängertem Wochenende ist es eben nicht getan.

      Somit werden solche Aufnahmen nur von leuten gemacht werden können die von solchen Aufnahmen leben, die damit ihr Geld verdienen können ;)

      Abgesehen davon braucht es jede Menge Know-How bis man solche Bilder hinbekommt, da muss man agnz schön experimentieren und wisssen was man tut - das klappt nicht beim ersten Anlauf....

      Trotzdem danke für diese sehr schönen Bilder, solche Aufnahmen machen immer wieder Spass beim Ansehen !



      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
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      Somit werden solche Aufnahmen nur von leuten gemacht werden können die von solchen Aufnahmen leben, die damit ihr Geld verdienen können ;)

      Abgesehen davon braucht es jede Menge Know-How bis man solche Bilder hinbekommt, da muss man agnz schön experimentieren und wisssen was man tut - das klappt nicht beim ersten Anlauf....



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      Genauso sehe ich das auch :thumbup:
    • MacMedia schrieb:

      Ich behaupte jetzt allerdings mal ganz frech das 98% aller Hobbyfilmer eben nicht in der Lage sein werden solche Aufnahmen anzufertigen wie in diesem Film. Nicht vom Equipment her (das dürfte bei vielen völlig reichen), sondern einfach vom organisatorischen her. ...

      Bitte den Zusammenhang nicht vergessen, warum ich diese Filmbeispiele hier reingestellt habe.

      In meinem Beitrag Nr. 3 habe ich am Anfang meiner ausführlichen Kritik geschrieben:

      "Ich habe mir Euren Youtube-Kanal angesehen und gehe davon aus, dass Ihr mehr als einen tollen Urlaubsfilm machen wollt. Aus dieser Position folgende Anmerkungen"

      Und am Ende meiner Kritik steht: "Wie gesagt, bei diesen Bemerkungen bin ich davon ausgegangen, dass ihr den Anspruch habt, mehr als Urlaubsfilme zu drehen." (Jetzt habe ich es fett gemacht, damit man es wirklich nicht überliest.)

      Deshalb ist es ausdrücklich eine Kritik, die sich eben nicht auf Urlaubsfilme bezieht. Jetzt zu sagen, ja das kann ein Urlaubsfilmer garnicht machen, ist da schon ein wenig unglücklich. Dass man das als Urlaubsfilm nicht machen kann, ist doch eindeutig gesagt wroden.

      Und wenn Ihr genau lest, dann habe ich für den Urlaubsfilm "Munich in 4K" drei von fünf Punkten gegeben, das steht ganz am Anfang meines Beitrages Nr. 3. Ich habe da einfach Wenzis Bewertungschema übernommen.

      Beste Grüße, Uli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Wollte ich oben noch anfügen, 30 Minuten waren aber vorbei.

      NACHTRAG: Was kann man denn nun draus lernen, wenn man weder Zeit, Geld noch Geduld hat, so einen Strefen zu drehen? Wir wollen uns im Urlaub erholen. Ich meine, es braucht nicht so viel tolle Technik und perfekte Ausführung, um einen unterhaltsamen Urlaubsfilm zu drehen.

      Die eigentlichen Beispiele findet Ihr in Beitrag Nr. 18. Die sind weder technisch noch inhaltlich perfekt. Es sind aber sehr authentische Bilder, keine Klischees. Sie haben Inhalte und sie zeigen Menschen. Detailaufnahmen schaffen Stimmung und Übergänge. Hier kann man sich auch als Urlaubsfilmer einiges abgucken. Heute könnte man das technisch besser mit einem Smartphone drehen. Für mich sind die beiden Strefen weit lebendiger, als "Munich in 4K". Aber das habe ich auch schon alles geschrieben.

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Hier ein Beispiel, in dem lediglich Bilder und passende Musik einen Film füllen.


      Ehrlich gesagt sehe ich keinen so großen Unterschied zwischen dem Video über die Lofoten in der Mitternachtssonne und dem Video des TO.
      Die Machart ist bei beiden ziemlich identisch, nur die Wirkung ist halt eine ganz andere, da einmal auf gedeckte, sich selbst tragende Farben und das andere mal auf plakative Postkartenfarben gesetzt wurde.
      Beide sind handwerklich sehr gut gemacht worden.
      Wenn ich die Videos bewerten sollte, dann läge bei mir natürlich das Lofotenvideo weit über dem aus München, denn die Landschaft ist einfach grandios wiedergegeben.
      Aber, wie MacMedia schon schrieb, versuch so etwas mal über eine Großstadt zu machen.

      Natürlich kann man ein Großstadtvideo so gestalten, wie du es in dem türkischen Video hier gezeigt hast.
      Das ist aber völlig anders angegangen worden, da hier der künstlerische Aspekt enorm zum Tragen gekommen ist.
      Ich finde es ja auch wesentlich besser, aber ich denke die Produzenten des München Clips haben sich etwas dabei gedacht, genau so, wie z.B. viele Postkartenproduzenten sich etwas bei den Hochglanzpostkarten gedacht haben.
      Die sind meistens eben auch künstlerisch nicht besonders wertvoll, aber sie werden überall in Massen gekauft und haben daher auch ihre Berechtigung.
      Genau so wird es für diesen München Clip auch genügend Interessenten geben, auch wenn nicht auf alle Sehenwürdigkeiten eingegangen wird, genau so wie bei dem Lofoten Video auch nicht.

      Ich bin sicher, viele Touribüros hätten gerne so einen Clip für ihre Stadt auf ihrer Homepage.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • MacMedia schrieb:



      Je eindrucksvoller die Landschaft um so besser lässt sie sich mit guten Aufnahmen in Szene setzen ohne das es eine Story braucht oder einen Protagonisten braucht. Die Landschaft und die Bilder selbst werden dann zum Protagonisten bzw. zur Story.



      So ein Film darf aber nicht länger als 12 Sekunde dauern. Spätestens dann zappe ich weg. Für mich ist die Geschichte das wichtigste an einem Film. Beiträge wie die Lofoten empfinde ich als verschwendete Lebenszeit - nichts erfahren, nichts dazugelernt - nur geschaut.
      vg Ian
    • MacMedia schrieb:

      Ich behaupte jetzt allerdings mal ganz frech das 98% aller Hobbyfilmer eben nicht in der Lage sein werden solche Aufnahmen anzufertigen wie in diesem Film. Nicht vom Equipment her (das dürfte bei vielen völlig reichen), sondern einfach vom organisatorischen her. Das sind dann keine Aufnahmen die bei einem Urlaub in Norwegen mal so "nebenbei" abfallen, diese Aufnahmen sind auf einer extra Reise gemacht worden - diese Reise hatte alleine den Zweck solche Aufnahmen mitzubringen.

      Da hast Du vollkommen recht, es ist fasst nicht möglich einen so schönen Film im Vorbeigehen zu machen, ich habe es mal vor Jahren versucht:

      War eine Reise nach Spitzbergen entlang der norwegische Küste.
      Tschüss
      Dirk PEL
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Ehrlich gesagt sehe ich keinen so großen Unterschied zwischen dem Video über die Lofoten in der Mitternachtssonne und dem Video des TO.

      Ist natürlich ein persönliche Einschätzung.

      Ich finde, im Lofotenfilm hat der Filmer die richtigen stilistischen Mittel gefunden, um einen nahezu poetischen Film zu machen, der der Landschaft gerecht wird. Die Technik unterstützt die Bildaussage. Er hat die Technik seiner Filmidee untergeordnet.

      Bei "Munich in 4K" stand das Hochglanzvideo - das, polemisch gesagt, spülmittelfest, beliebig verwendbar eine Art hochglanz Video-Industriekachel ist. Kacheln werden ja auch industriell verkauft.

      Insofern bewerten wir die beiden Filme völlig unterschiedlich.

      Wir können auch aus dem Video von Fletcher was lernen. Schaut mal, wie er - mit wenigen Ausnahmen - den Kopter eingesetzt hat. Es sind völlig ruhige gerade Flüge in einem Tempo, die die Mächtigkeit und Schönheit der Landschaft unterstreichen und sich nahtlos in seine anderen Aufnahmen einfügen. Manchmal scheint es völlig logisch, dass eine Aufnahme aus der Luft kommt. Man denkt kaum: Ah, eine Drohnenaufnahme. Er hat das auch bewusst so gewählt.

      Da werden keine Kurven geflogen, oder die Kamera beschleunigt, weil man es halt kann. Wie oft haben wir schon Altstadt- oder Naturaufnahmen von Koptern gesehen, wo die Drone mit Karacho um alte Gemäuer fliegt, nur weil der Pilot zeigen will, was er drauf hat. Zu überlegen, was will ich mit den Luftaufnahmen eigentlich zeigen, darauf kommen nur wenige. So sehen die Aufnahemn dann auch aus: Luftrennen um Hindernisse.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Wenn ich die Videos bewerten sollte, dann läge bei mir natürlich das Lofotenvideo weit über dem aus München, denn die Landschaft ist einfach grandios wiedergegeben.

      Siehe meine Bemerkung oben. Und vor allem, der Filmer hat einfach heutige Technik eingesetz, weil es geht. Ich sehe wenig, wie er moderne Technik zur Erzeugung des Besondern von München einsetzt. So ein Film sollte doch das Spezielle, die Eigenarten der Stadt hervorheben. Wo bleibt: "Mir san mir?? So wird mit High Tech alles auf gleich gebügelt. Die anderen Stadtfilme der 4K-Gruppe sehen auch alle gleich aus, alles Stuttgart ;).

      Hans-Jürgen schrieb:

      Natürlich kann man ein Großstadtvideo so gestalten, wie du es in dem türkischen Video hier gezeigt hast.
      Das ist aber völlig anders angegangen worden, da hier der künstlerische Aspekt enorm zum Tragen gekommen ist.

      Deshalb plädiere ich ja auch für ein anderes Herangehen. Spart Euch teure Technik und Investition ind den allerletzten Schrei der Technik. Überlegt statt dessen, was will ich eigentlich zeigen? Z. B.: Soll die Stadt schön und beschwingt im leichten freundlichen Glanz daherkommen? Oder soll sie das typische, auch nicht so Elegante (München ) zeigen? Will ich was von der Geschichte der ollen Gemäuer zeigen? usw.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Ich finde es ja auch wesentlich besser, aber ich denke die Produzenten des München Clips haben sich etwas dabei gedacht, genau so, wie z.B. viele Postkartenproduzenten sich etwas bei den Hochglanzpostkarten gedacht haben.

      Klar, das unterstelle ich denen auch. ;) In meinem Beitrag Nr. 3 schrieb ich: "Die Bilder werden sicher viele Amateure und die Tourismusbeauftragten der jeweiligen Stadtdistrikte staunen lassen."

      Nur, wollen wir das auch? Sind das Aufnahmen, die eine gute Richtung vorgeben?

      Beste Grüße, Uli

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • Rod schrieb:

      MacMedia schrieb:

      Ich behaupte jetzt allerdings mal ganz frech das 98% aller Hobbyfilmer eben nicht in der Lage sein werden solche Aufnahmen anzufertigen wie in diesem Film. Nicht vom Equipment her (das dürfte bei vielen völlig reichen), sondern einfach vom organisatorischen her. ...


      "Ich habe mir Euren Youtube-Kanal angesehen und gehe davon aus, dass Ihr mehr als einen tollen Urlaubsfilm machen wollt. Aus dieser Position folgende Anmerkungen"

      Und am Ende meiner Kritik steht: "Wie gesagt, bei diesen Bemerkungen bin ich davon ausgegangen, dass ihr den Anspruch habt, mehr als Urlaubsfilme zu drehen." (Jetzt habe ich es fett gemacht, damit man es wirklich nicht überliest.)

      Deshalb ist es ausdrücklich eine Kritik, die sich eben nicht auf Urlaubsfilme bezieht. Jetzt zu sagen, ja das kann ein Urlaubsfilmer garnicht machen, ist da schon ein wenig unglücklich. Dass man das als Urlaubsfilm nicht machen kann, ist doch eindeutig gesagt wroden.


      Stimmt alles. Und ich habe das auch gelesen. ;)

      Ich wollte nur anmerken das man als normaler Hobbyfilmer nicht traurig sein kann und darf wenn man keine solchen Werke mit epochalen Bildern zusammenbringt - mehr nicht.

      Für viele die dem Hobby Film und/oder Video intensiv nachgehen wird es ein Traum bleiben solche Bilder machen zu können - aber trotzdem darf man sie sich gerne ansehen und sich inspirieren lassen ;)


      Rod schrieb:


      Überlegt statt dessen, was will ich eigentlich zeigen? Z. B.: Soll die Stadt schön und beschwingt im leichten freundlichen Glanz daherkommen? Oder soll sie das typische, auch nicht so Elegante (München ) zeigen? Will ich was von der Geschichte der ollen Gemäuer zeigen? usw.


      Das "hässliche" München ist ganz einfach - zur Rush-Hour auf Auspuffhöhe den mittleren Ring filmen wenn mal wieder alles stockt und staut - oder eine andere, x-belieibge verstopfte Großstadtstraße.... (lässt sich auf fast jede Großstadt übertragen....) :D

      Im Endeffekt sitmmt das - es gibt neben den Postkartenmotiven die in einem Film sicherlich nicht fehlen dürfen auch andere Seiten in einer Stadt. Das sind die Bilder die eher unbekannt sind - Hinterhöfe, stille Ecken usw. Nur werden die i.d.R. nie gezeigt.

      Rod schrieb:



      Hans-Jürgen schrieb:

      Ich
      finde es ja auch wesentlich besser, aber ich denke die Produzenten des
      München Clips haben sich etwas dabei gedacht, genau so, wie z.B. viele
      Postkartenproduzenten sich etwas bei den Hochglanzpostkarten gedacht
      haben.

      Klar, das unterstelle ich denen auch. In meinem Beitrag Nr. 3 schrieb ich: "Die Bilder werden sicher viele Amateure und die Tourismusbeauftragten der jeweiligen Stadtdistrikte staunen lassen."

      Nur, wollen wir das auch? Sind das Aufnahmen, die eine gute Richtung vorgeben?



      Der Produzent von Tourismus-Imagevideos will das sicherlich..... ;) (Klar, ist dessen Geschäftsmodell eine Stadt so hübsch wie möglich aussehen zu lassen....)

      Alle anderen müssen selbst wissen ob solche Bilder nötig sind oder vielleicht doch die etwas anderen Bilder die authentisch sind, die nicht sofort Hochglaz rausbrüllen, sondern eher die Bilder mit den leiseren Tönen....
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • MacMedia schrieb:

      Alle anderen müssen selbst wissen ob solche Bilder nötig sind oder vielleicht doch die etwas anderen Bilder die authentisch sind, die nicht sofort Hochglaz rausbrüllen, sondern eher die Bilder mit den leiseren Tönen...


      Das genau ist es doch, jeder sucht sich das raus, was für ihn wichtig ist und hat halt eine Zielgruppe vor Augen, für die er filmt (und wenn es nur er selbst ist).

      Es wäre doch grausam, wenn alle die gleiche Stilrichtung einschlagen würden und wir nur noch alles in gleichem Stil vorgesetzt bekämen.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Das genau ist es doch, jeder sucht sich das raus, was für ihn wichtig ist und hat halt eine Zielgruppe vor Augen, für die er filmt (und wenn es nur er selbst ist).

      Es wäre doch grausam, wenn alle die gleiche Stilrichtung einschlagen würden und wir nur noch alles in gleichem Stil vorgesetzt bekämen.

      Öhm, hattest du den Eindruck, dass ich andere Richtungen verbieten, jedem den gleichen Stil aufdrücken will?

      Ich glaube, ich eröffne einen Thread über die neueste Kamera mit innenbeleuchtetem Sensor ... vielleicht kommt es da zu einer Diskussion. Obwohl, ... egal.

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Öhm, hattest du den Eindruck, dass ich andere Richtungen verbieten, jedem den gleichen Stil aufdrücken will?


      Nein, auf gar keinen Fall.
      Ich wollte halt nur darauf hinweisen, dass es unterschiedliche Zielsetzungen gibt, die auch unterschiedliche Ergebnisse liefern.
      Ich habe auch schon Konzerte gefilmt, wo die Aufnahmen überhaupt nicht mein Ding waren.
      Sie hatten aber ihren Abnehmerkreis, der mit den Aufnahmen sehr zufrieden war.
      Genau das zählte für mich.

      Der München-Clip ist ja, so wie das einschätze, auch dafür gedreht worden, um Werbung zu für etwas zu machen (man hört leider nichts mehr vom TO dazu).
      Ich finde halt, dass das für diese Zielgruppe sehr gut gemacht worden ist.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Rod schrieb:

      Aber der Film über die Lofoten in der Mitternachtssonne ist auch so sehr eindrucksvoll. Die Lofoten geben als "Akteure" genug her und Stil, Farbe, Musik ergänzen die Bilder harmonisch.

      Ich habe ihn mir gerade zum 2. Mal angesehen und wieder Neues entdeckt. Auf jeden Fall wollte ich mich noch bei dir bedanken Uli, dass du
      a) dies thematisch angegangen bist
      b) diesen besonderen Film über die Lofoten ausgesucht hast.

      Dies schreibe ich ich, obwohl du (ohne das zu ahnen) da eine kleine Wunde bei mir aufgerissen hast. Bei unserer vor einer guten Woche beendeten Norwegentour hatte ich mich besonders auf die Lofoten gefreut. Meistens machen wir alles auf eigene Faust, aber hier hatte ich einen Panoramaausflug gebucht. Entsprechende Aufnahmen hatte ich auch erhofft, die aber natürlich niemals zu dieser überragenden Qualität wie im Eingangsbeispiel geführt hätten.

      Leider konnte wegen viel zu hoher Windstärke nicht getendert werden. Die Sicht wäre allerdings ohnehin miserabel gewesen. So schön Norwegen auch ist, mit dem Wetter ist es ein reines Glücksspiel. Die Mitternachtssonne konnte ich auch nur in einer Nacht einfangen (Bild 1). Schon deswegen hat MacMedia recht, dass man als normaler Tourist solche Aufnahmen im Normalfall nicht leisten kann.

      Dafür hatten wir am Nordkap und an anderen Stellen Glück. Während es sonst dort oft regnet, schien bei uns meist die Sonne. (B 2-5).

      dirk_pel schrieb:

      es ist fasst nicht möglich einen so schönen Film im Vorbeigehen zu machen, ich habe es mal vor Jahren versucht:


      Danke noch einmal dafür. Dein Film und ähnliche waren ein wesentlicher Grund dafür, dass wir diese Reise gebucht haben. Viele ähnliche Motive wie bei dir wird es auch bei mir geben - jetzt allerdings in 4K.

      Ian schrieb:

      So ein Film darf aber nicht länger als 12 Sekunde dauern. Spätestens dann zappe ich weg. Für mich ist die Geschichte das wichtigste an einem Film. Beiträge wie die Lofoten empfinde ich als verschwendete Lebenszeit - nichts erfahren, nichts dazugelernt - nur geschaut.


      Bei der Einstellung von Ian spielt es natürlich keine große Rolle, ob das nun SD, HD oder 4K ist. Auch der Rest deiner Einstellung ist ebenso verbreitet wie legitim. Trotzdem finde ich es schade, dass du schöne Bilder nicht einfach nur genießen kannst. Wenn man Lebenszeit vor allem mit Informationen, Weiterbildung, zumindest aber mit einer Geschichte nutzen muss, kann man den Blick für das Schöne verlieren. Irgendwie scheint mir diese Einstellung auch den modernen Menschen zu verkörpern, der Probleme beim Entspannen hat. Ich könnte mir den 1. Film jede Woche ansehen. Wahrscheinlich würde mich ein Kommentar in diesem Clip sogar stören, obwohl ich das sonst häufig auch für angebracht halte.

      Ich bilde da quasi den Gegenpol zu Ian. Ich habe mal die Sendung "Brandenburg von oben" aufgenommen. Zwischen Super Luftaufnahmen wurden kleine Geschichtchen von irgendwelchen Leuten eingestreut, vermutlich um Abwechslung zu schaffen. Als ich das dann beim 2. Sehen mal jemand vorgeführt habe, haben mich diese mehr oder weniger belanglosen Geschichten schon ziemlich genervt. Inzwischen habe ich mal die besten 15 Minuten zusammengeschnitten - ohne das Gequatsche zwischendurch. So gefällt es mir.

      Da die meisten Leute sich aber Filme nur einmal ansehen, gebe ich gern zu, dass man wohl diese Abwechslung schaffen muss. Ian wäre aber bei seiner Einstellung evtl. noch nicht einmal bis zur ersten Geschichte gekommen, da die erst nach ca. 5 Minuten erfolgte. Immerhin war gelegentlich ein Kommentar bei den Luftaufnahmen eingestreut.
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      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • Das mit "der Probleme beim Entspannen hat" stimmt ganz genau. Für mich ist auch ein "am Strand liegen" Urlaub der totale Horror, und andere lieben das. Ich bin der Besichtigungstyp. Fühle mich in Museen wohl. Mein Urteil über den Lofoten-Film ist nicht böse gemeint, ich empfinde das wirklich so. Abschalten ist für mich eine Doku, bevorzugt Ausgrabungen, im Fernsehen ansehen. Und ja, es muss keine Bluray sein, eine DVD in 4:3 genügt. Die habe ich inzwischen alle öfter gesehen. Deshalb bin ich mit meiner FHD-Ausrüstung voll zufrieden.
      vg Ian
    • Ian schrieb:

      So ein Film darf aber nicht länger als 12 Sekunde dauern. Spätestens dann zappe ich weg. Für mich ist die Geschichte das wichtigste an einem Film. Beiträge wie die Lofoten empfinde ich als verschwendete Lebenszeit - nichts erfahren, nichts dazugelernt - nur geschaut.


      Das ist eine Sichtweise, die Dir viele schöne Landschaften und Stimmungen verschließt. Wir liegen auch nicht am Strand oder Pool herum, aber wir ziehen uns schöne Landschaften rein und beginnen da auch schon mal eine längere Zeit darin zu schwelgen. So etwas findest in keinem Museum... ;)

      Blick auf Pico (Azoren) - da hörst kein Flugzeug, kein Auto, keine Disko, keine Menschen - nur den Wind und ein paar Vögel. Langweilig? Keine einzige Sekunde!
      Dateien
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    • Es macht doch einen gewaltigen Unterschied ob ich mir einen Film von jemand anderen ansehe, der für mich sofort fad ist weil keinerlei Geschichte erzählt wird und für mich nichts Sehenswertes/Neues drinnen ist, oder ob ich selbst eine von mir gewählte und gestaltete Reise unternehme.

      Und für ersteres habe ich auch keine sonderliche Zeit. Genaue: ich will sie mir dafür vielleicht auch nicht nehmen. Und das ist legitim weil es meine Zeit ist. Das schaut aber bei einer selbstgewählten Reise völlig anders aus, oder wenn da zumindest etwas erzählt wird was ich interessant finde.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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