Objektiv aus Camcorder ausbauen

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  • Objektiv aus Camcorder ausbauen

    Hallo liebe Forumsmitglieder !

    Ich habe einen Camcorder Grundig LC 320C, gebaut 1994. Ich spiele mit dem Gedanken, das Objektiv auszubauen, ebenso das kleine Sichtgerät oben hinten, mit dem man sehen kann, was man gerade filmt.

    Ich habe jedoch die Befürchtung, einen elektrischen Schlag abzubekommen, auch wenn der Camcorder ohne Akku ist und auch nicht ans Elektrizitätsnetz angeschlossen ist.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir dazu jemand Auskunft geben kann.

    Liebe Grüße,

    Walter
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  • Schau mal auf Seiten à la de.ifixit.com/

    Bei 6 - 12Vdc brauchst Du Dir um einen "elektrischen Schlag" keine Sorgen zu machen, solange Du Deine Zunge nicht an den Akku hälst. (Erfahrungswert aus 40 Jahren Elektrotechnik), Schlimmer für den Camcorder ist, wenn DU leicht statisch aufladbare Kleidung trägst. Das kommt für die Elektronik einem elektrischen Stuhl gleich, 10.000V sind da schonmal drin. Nur ganz kurz, allerdings doch lang genug für hochkomplexe ElektronikChips. Also höchste Vorsicht bei synthetisch angereicherter Kleidung. IMMER erst "erden".

    Aber so weit bist Du ja noch nicht ......

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von kub59 ()

  • Hallo,

    nur für den Fall: Das "Sichtgerät" ist eine kleine schwarz-weiß-Bildröhre. Im Betrieb werden da dann schon Spannungen anliegen, die mitunter gefährlich sind. Das also bitte beachten, falls du die Kamera doch mal mit Netzgerät betreiben solltest. Wenn die Kamera "sehr lange" (das kann ich nicht definieren) nicht mehr in Betrieb war, sind aber vermutlich keine Bauteile mehr mit gefährlich hoher Spannung geladen. Bei Unsicherheit gilt aber: Hände weg, Basteln auf eigenes Risiko!

    Das führt uns auch gleich zu einem Problem: Das Objektiv kannst du sicher für was-auch-immer unabhängig von der Kamera nutzen. Die Bildröhre des Suchers kommt aber nicht ohne einen Teil der verbauten Elektronik aus (ggf. steckt die gleich mit im Suchergehäuse).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nanotec ()

  • nanotec schrieb:

    Das "Sichtgerät" ist eine kleine schwarz-weiß-Bildröhre. Im Betrieb werden da dann schon Spannungen anliegen, die mitunter gefährlich sind.


    Ich hatte schon als Kind an einen elektrischen Weidezaun gelangt und ordentlich eine ins Skelett bekommen... sonst wäre ich nicht so lange in diesem Forum geblieben. Immerhin sollte das eine Kuh davon abhalten, den Zaun zu ignorieren. Bei diesen kleinen elektronischen Röhrensuchern ist zwar auch Hochspannung vorhanden - aber bevor Du zusammen brichst, würde wohl diese Spannung zusammenbrechen. Denn da ist kein hoher Strom zu erwarten. Aber ich muss mich schon fragen: Was willst Du mit diesem Kram eigentlich anfangen? Das ist doch Elektronikschrott.
  • Hallo,

    Wenzi schrieb:

    Das ist doch Elektronikschrott.

    Richtig! Jedes Handy hat da mehr an Qualität zu bieten wie diese alte Kamera. Ich habe ein noch älteres Exemplar hier rum liegen, funktioniert sogar noch. Ich habe es nur aus Nostalgiegründen noch nicht weg geschmissen. Ich würde behaupten für irgend welche Bastelarbeiten bekommt man für wenig Geld ungleich mehr Qualität geboten als wenn man diesen Camcorder ausschlachtet.
    Aber jeder wie er mag...
    Grüßle,
    Steve
  • kub59 schrieb:

    Schau mal auf Seiten à la de.ifixit.com/

    Bei 6 - 12Vdc brauchst Du Dir um einen "elektrischen Schlag" keine Sorgen zu machen, solange Du Deine Zunge nicht an den Akku hälst. (Erfahrungswert aus 40 Jahren Elektrotechnik), Schlimmer für den Camcorder ist, wenn DU leicht statisch aufladbare Kleidung trägst. Das kommt für die Elektronik einem elektrischen Stuhl gleich, 10.000V sind da schonmal drin. Nur ganz kurz, allerdings doch lang genug für hochkomplexe ElektronikChips. Also höchste Vorsicht bei synthetisch angereicherter Kleidung. IMMER erst "erden".

    Aber so weit bist Du ja noch nicht ......


    Ganz herzlichen Dank für die Antwort !!!
    Ich habe am Sonntag bei einem Toshiba-Camcorder aus den 80ern das Objektiv ausgebaut und keinen elektrischen Schlag bekommen. Aber da war außen so ein Gerät angebracht, mit dem man sehen kann, was die Kamera gerade filmt. Und da stand drauf : " Do not open, Hazardous shock". Sichtgerät heißt das wohl...
    Dieses Teil ist aber bei dem Grundig-Camcorder innen eingebaut. Deswegen hatte ich jetzt schon mal größere Bedenken und wollte lieber hier erst mal erfahrene Leute fragen.
    Na ja, ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Objektiv ausbaue, aber bei dem Toshiba-Camcorder war es eine super Idee.
    Ich werde mal auf die von Dir netterweise angegebene Internetseite schauen und mich dort zusätzlich schlaumachen.

    Liebe Grüße,

    Walter

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zoomobjektiv ()

  • nanotec schrieb:

    Hallo,

    nur für den Fall: Das "Sichtgerät" ist eine kleine schwarz-weiß-Bildröhre. Im Betrieb werden da dann schon Spannungen anliegen, die mitunter gefährlich sind. Das also bitte beachten, falls du die Kamera doch mal mit Netzgerät betreiben solltest. Wenn die Kamera "sehr lange" (das kann ich nicht definieren) nicht mehr in Betrieb war, sind aber vermutlich keine Bauteile mehr mit gefährlich hoher Spannung geladen. Bei Unsicherheit gilt aber: Hände weg, Basteln auf eigenes Risiko!

    Das führt uns auch gleich zu einem Problem: Das Objektiv kannst du sicher für was-auch-immer unabhängig von der Kamera nutzen. Die Bildröhre des Suchers kommt aber nicht ohne einen Teil der verbauten Elektronik aus (ggf. steckt die gleich mit im Suchergehäuse).


    Hallo nanotec !
    Auch an Dich ganz herzlichen Dank für Deinen guten Rat !

    1. Ja, Sichtgerät oder Sucher heißt das kleine Gerät wohl.
    2. Ich habe den Camcorder vor ca. 5 Wochen auf dem Flohmarkt gekauft, war sogar eine originalverpackte VHS-C-Kassette dabei. Kann schon sein, dass der Camcorder noch nicht so lange außer Betrieb ist.
    Ich werde Deinen Rat im Kopf behalten und vielleicht doch besser Skihandschuhe anziehen, wenn ich das Objektiv und das Sichtgerät ausbauen sollte.

    Liebe Grüße,

    Walter
  • Wenzi schrieb:

    nanotec schrieb:

    Das "Sichtgerät" ist eine kleine schwarz-weiß-Bildröhre. Im Betrieb werden da dann schon Spannungen anliegen, die mitunter gefährlich sind.


    Ich hatte schon als Kind an einen elektrischen Weidezaun gelangt und ordentlich eine ins Skelett bekommen... sonst wäre ich nicht so lange in diesem Forum geblieben. Immerhin sollte das eine Kuh davon abhalten, den Zaun zu ignorieren. Bei diesen kleinen elektronischen Röhrensuchern ist zwar auch Hochspannung vorhanden - aber bevor Du zusammen brichst, würde wohl diese Spannung zusammenbrechen. Denn da ist kein hoher Strom zu erwarten. Aber ich muss mich schon fragen: Was willst Du mit diesem Kram eigentlich anfangen? Das ist doch Elektronikschrott.


    Hallo Wenzi,

    ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag !

    Ich habe vor ca. 5 Wochen auf dem Flohmarkt einen "kleinen" Kaufrausch bekommen und den Camcorder für 5 Euro gekauft...
    Ich habe am Sonntag bei einem Toshiba-Camcorder aus den 80ern das Objektiv ausgebaut, den habe ich kostenlos bekommen. Das Objektiv ist super : 1:1,6 und 9 bis 55 mm Brennweite, manuell zoombar, ca. 3 cm Durchmesser, würde wohl sogar für mft ausreichen.
    Der Grundig-Camcorder ist letztlich auch Elektronikschrott, aber vielleicht kann ich ja das Objektiv und das Sichtgerät brauchen.
    Das Objektiv hat ca. 2 bis 3 cm Durchmesser und der (Auto-)Fokus ist möglicherweise manuell einstellbar. Vielleicht kann ich mir daraus ein (Zoom-)Objektiv basteln, oder es als relativ ganzes einsetzten.
    Das Objektiv hat 1:1,8 und ca. 4 bis 45 mm Brennweite.
    Was besseres ist mir bisher nicht eingefallen, was ich mit dem Camcorder machen könnte. Ich habe den noch nicht ausprobiert, vielleicht ist der ja kaputt.

    Liebe Grüße,

    Walter
  • MediaSteve schrieb:

    Hallo,

    Wenzi schrieb:

    Das ist doch Elektronikschrott.

    Richtig! Jedes Handy hat da mehr an Qualität zu bieten wie diese alte Kamera. Ich habe ein noch älteres Exemplar hier rum liegen, funktioniert sogar noch. Ich habe es nur aus Nostalgiegründen noch nicht weg geschmissen. Ich würde behaupten für irgend welche Bastelarbeiten bekommt man für wenig Geld ungleich mehr Qualität geboten als wenn man diesen Camcorder ausschlachtet.
    Aber jeder wie er mag...
    Grüßle,
    Steve


    Hallo Steve,

    auch an Dich ganz herzlichen Dank für Deinen Beitrag!

    Ich habe den Camcorder erstmal für 5 Euro gekauft und erst nachher, als ich mich im Internet dazu schlaumachte, festgestell, dass wohl jedes Handy besser ist.....
    Kaufen wollte den keiner, dann fiel mir ein, dass ich vielleicht das Objektiv oder einzelne Linsen brauchen kann.
    Bei meinem Toshiba-Camcorder hat es super geklappt, und ich bin sehr froh, dass ich dessen Objektiv für null Euro und etwas Bastelarbeit habe.
    Vielleicht erwische ich ja mal billig einen Camcorder oder eine Knipse, die bessere Videos macht, und kann das dann brauchen.
    Ich habe vor kurzem einige Knipsen gekauft, da kann ich das Toshiba-Objektiv schon brauchen.

    Liebe Grüße,

    Walter
  • Nochmal zu den "hohen Spannungen" an dem Sichtgerät / Braun'sche Röhre:

    google.de/search?q=braunsche+r…ei=9UKFV_WVJOyI8QeDppKQBw

    wenn der Akku ein paar Stunden nach dem letzten Betrieb aus dem Gerät entfernt ist: keine Gefahr. Wie oben schon geschrieben wurde: zum "Sterben" brauch man Energie. Und die ist da drin eben sehr klein. Wenn, mangels Energiequelle = Akku), nix nachkommt. Du kriegst also höchstens EINMAL eine "gewischt" dann ist alles weg. Wie beim Berühren eines Geländers, einer Tür , des Griffes am Auto, .... bei geringer Luftfeuchte und Gummisohlen an den Schuhen in Verbindung mit statischer Aufladung an Deinen Klamotten.

    Immer wieder die Frage: "was ist schlimmer? 10.000 Volt Spannung oder 10.000 Ampere Strom. Wenn beides zusammen auftritt möchte ich nicht in der Nähe sein, beides getrennt kann durchaus "harmlos" sein. Ich wüßte jedenfalls keine Möglichkeit, bei "normalen Alltagsbedingungen" 10.000 Ampere durch einen Menschen zum fliessen zu bekommen (Thema Widerstand / Bsp Schweißgerät). Aber ich gerate ins Schwärmen .... :anbet:
  • Ich baute früher mal einen Röhrenverstärker, der mit 500V Gleichspannung betrieben wurde. Einmal vergaß ich, dass sich darin fette Elektrolytkondensatoren befinden und langte genau dorthin - er war natürlich schon einige Sekunden abgeschaltet. Das war mit Abstand das schönste Gefühl, das ich in Verbindung mit Strom je hatte... :teufel:

    240V Wechselspannung sind ein Dreck dagegen. Würde ich aber dennoch keinem empfehlen.

    Seitdem habe ich einigen Respekt davor - insbesondere vor Gleichspannung. Ist aber schon 40 Jahre her. Da sich unser "Zoomobjektiv" inzwischen putzmunter meldete, hat der gefährliche Eingriff wohl doch noch geklappt. Was auch zu vermuten war...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wenzi ()

  • kub59 schrieb:

    Nochmal zu den "hohen Spannungen" an dem Sichtgerät / Braun'sche Röhre:

    google.de/search?q=braunsche+r…ei=9UKFV_WVJOyI8QeDppKQBw

    wenn der Akku ein paar Stunden nach dem letzten Betrieb aus dem Gerät entfernt ist: keine Gefahr. Wie oben schon geschrieben wurde: zum "Sterben" brauch man Energie. Und die ist da drin eben sehr klein. Wenn, mangels Energiequelle = Akku), nix nachkommt. Du kriegst also höchstens EINMAL eine "gewischt" dann ist alles weg. Wie beim Berühren eines Geländers, einer Tür , des Griffes am Auto, .... bei geringer Luftfeuchte und Gummisohlen an den Schuhen in Verbindung mit statischer Aufladung an Deinen Klamotten.

    Immer wieder die Frage: "was ist schlimmer? 10.000 Volt Spannung oder 10.000 Ampere Strom. Wenn beides zusammen auftritt möchte ich nicht in der Nähe sein, beides getrennt kann durchaus "harmlos" sein. Ich wüßte jedenfalls keine Möglichkeit, bei "normalen Alltagsbedingungen" 10.000 Ampere durch einen Menschen zum fliessen zu bekommen (Thema Widerstand / Bsp Schweißgerät). Aber ich gerate ins Schwärmen .... :anbet:


    Hallo kub,

    nochmals ganz herzlichen Dank für den link !

    Dann könnte ich ja in den nächsten Wochen den Camcorder mal zerlegen.
    Ich habe heute nochmal auf das Sichtgerät geschaut, da steht drauf : "do not open, high voltage!"
    Darum hatte ich eben schon mal Bedenken, weil das Teil ja mit dem Camcorderinneren als ganzes elektrisch verbunden sein muss.

    Liebe Grüße,

    Walter
  • zoomobjektiv schrieb:

    Darum hatte ich eben schon mal Bedenken, weil das Teil ja mit dem Camcorderinneren als ganzes elektrisch verbunden sein muss.


    Normalerweise wird die Anodenspannung über eine gesonderte Elektrode zugeführt, das Kabel dafür müsste abgeschirmt sein. Wenn man diesen Anschluss gegen Masse führt, wird die Röhre ähnlich einem Kondensator entladen und Du muss dann keine Sorgen mehr haben. War das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet, ist die Röhre meistens ebenfalls entladen. Es handelt sich zwar um einige tausend Volt, aber es steckt kein nennenswerter Strom dahinter.
  • Wenzi schrieb:

    Ich baute früher mal einen Röhrenverstärker, der mit 500V Gleichspannung betrieben wurde. Einmal vergaß ich, dass sich darin fette Elektrolytkondensatoren befinden und langte genau dorthin - er war natürlich schon einige Sekunden abgeschaltet. Das war mit Abstand das schönste Gefühl, das ich in Verbindung mit Strom je hatte... :teufel:

    240V Wechselspannung sind ein Dreck dagegen. Würde ich aber dennoch keinem empfehlen.

    Seitdem habe ich einigen Respekt davor - insbesondere vor Gleichspannung. Ist aber schon 40 Jahre her. Da sich unser "Zoomobjektiv" inzwischen putzmunter meldete, hat der gefährliche Eingriff wohl doch noch geklappt. Was auch zu vermuten war...


    Hallo Wenzi,

    Dir auch nochmals ganz herzlichen dank für Deinen hilfreichen Beitrag !

    Ich habe den Grundig-Camcorder noch nicht zerlegt. Habe mir noch nicht so recht getraut, hatte aber auch keine Zeit dafür. Ich habe mich heute entschieden, den Camcorder noch einige Zeit im Schrank zu lagern und
    erstmal wichtigeres zu tun. Bei dem Toshiba-Camcorder, den ich am Sonntag zerlegt habe, war das Sichtgerät außen angebracht und das habe ich als erstes abgeschraubt und das Teil mit dem Linsen konnte ich einfach rausziehen. Das Teil mit der Röhre habe ich als ganzes weggeworfen.

    Liebe Grüße,

    Walter
  • Wenzi schrieb:

    zoomobjektiv schrieb:

    Darum hatte ich eben schon mal Bedenken, weil das Teil ja mit dem Camcorderinneren als ganzes elektrisch verbunden sein muss.


    Normalerweise wird die Anodenspannung über eine gesonderte Elektrode zugeführt, das Kabel dafür müsste abgeschirmt sein. Wenn man diesen Anschluss gegen Masse führt, wird die Röhre ähnlich einem Kondensator entladen und Du muss dann keine Sorgen mehr haben. War das Gerät längere Zeit nicht eingeschaltet, ist die Röhre meistens ebenfalls entladen. Es handelt sich zwar um einige tausend Volt, aber es steckt kein nennenswerter Strom dahinter.


    Hallo Wenzi,

    das mit dem Massekabel verstehe ich leider nicht, aber kann ja noch ein paar Wochen warten, bis ich den Camcorder zerlege.

    Liebe Grüße,

    Walter
  • Ich habe vor ca. 1 Woche im Internet gelesen, dass man sich aus den 2 vorderen Linsengruppen von 2 ausgebauten Camcorder-Objektiven einen sog. Televorsatz basteln kann.

    Zuerst dachte ich, die Camcorder-Objektive könnte man am Body einer 1-Zoll-Sensor-Systemkamera nutzen, das wird aber nichts, wegen der Blende. Die ist nach dem Ausbau nicht mehr funktionstüchtig.
    Ich kann die nur mit den Fingen bewegen. Das reicht nur um den Neumond bei Nacht im dunklen Wald zu fotografieren...

    Man kann aber so ein Objektiv oder Teile davon oder etwas daraus selbst-gebasteltes vor ein schon vorhandenes Objektiv halten oder hinbasteln.

    Ich würde gerne mit fotojournalistischen Arbeiten Geld verdienen, ich bin aber skeptisch, ob mir das gelingen wird.

    Ansonsten habe ich die letzte Zeit einige alte Kompaktknipsen gekauft, weil die so sehr billig waren, Ich könnte so ein Camcorderobjektiv etc. davorhalten bzw. davorbasteln, das wäre aber
    zugegebenermassen brotlose Kunst.
    Eine Kamera für richtige Videos habe ich noch nicht.
    Na ja, es ist etwas Bastellaune, einen "effektven Nutzen" werde ich da wohl vermutlich nicht rausholen können, wie mir auch klar geworden ist.
    Ich hoffe nur, dass dies vielleicht eines Tage was sinnvolles bringt. Reine hobbyknipserei und -filmerei kann ich mir meiner Meinung nach leider nicht leisten...
    Na ja, besser die Objektive rausgebastelt, als alles weggeworfen...
    So in etwa sehe ich das.

    Liebe Grüße

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zoomobjektiv ()

  • zoomobjektiv schrieb:

    Ich würde gerne mit fotojournalistischen Arbeiten Geld verdienen, ich bin aber skeptisch, ob mir das gelingen wird.


    Ich will Dir da nun nicht direkt widersprechen.


    zoomobjektiv schrieb:

    Na ja, besser die Objektive rausgebastelt, als alles weggeworfen...


    Ein wenig Grundlagenforschung hat noch keinem geschadet und interessant kann es durchaus sein. Ich habe auch meinen ersten Bagger zerlegt, noch bevor ich richtig damit spielen konnte. Letzteres war einfach zu öde auf Dauer. Dann mal viel Spaß damit.
  • Wenzi schrieb:


    ........
    Ein wenig Grundlagenforschung hat noch keinem geschadet und interessant kann es durchaus sein. Ich habe auch meinen ersten Bagger zerlegt, noch bevor ich richtig damit spielen konnte.
    .........


    Uhren und Wecker. Die richtig mechanischen aus den 70ern. Beim Zusammenbau blieb immer mindestens ein Rad und 2 Schrauben übrig. Und immer wieder andere. Im Alter von 11 sehr frustrierend! Irgendwann gingen der Oma dann auch die Opfer aus.

    btw: wie viele Tonnen konnte der Bagger denn schaufeln .... :angel:
  • zoomobjektiv schrieb:

    Man kann aber so ein Objektiv oder Teile davon oder etwas daraus selbst-gebasteltes vor ein schon vorhandenes Objektiv halten oder hinbasteln.


    Hm...Na dann viel Spaß dabei! Hinhalten kann man schon, aber das Resultat wird Dich -und Andere- nicht vom Sessel hauen!

    zoomobjektiv schrieb:

    Ich würde gerne mit fotojournalistischen Arbeiten Geld verdienen, ich bin aber skeptisch, ob mir das gelingen wird.


    Das ist schon mit einer Profikamera relativ schwierig, aber mit einer selber gebastelten kannst Du es vergessen!

    Gruß, Paul