180 Grad Regel oder warum man mit 1/50s filmt

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    • 180 Grad Regel oder warum man mit 1/50s filmt

      Achilles schrieb:

      3POINT schrieb:

      Eigentlich will ich das Bild so sehen wie es aufgenommen ist und keine errechneten Zwischenbilder, sowohl nicht durch den Fernseher als auch nicht durch sonst ein Abspielgeraet.


      Gut, dann spiele doch Dein Video so ab, wenn Du kein Problem damit hast bei der Bewegungsauflösung!

      Kein Problem damit, filme ja mit der 180Grad Regel.
    • Dann mußt Du auf iA-Videoaufnahmen verzichten in Situationenwo es auf eine schnelle Aufnahmebereitschaft geht und der ND-Vorsatz noch nicht drauf ist!
      Ferner kannst Du nicht alle Querbewegungen mit der 180°- Regel glätten, dann wenn sie zu schnell stattfinden, z.B. bei Schwenks, vorbeifahrenden Fahrzeugen oder im Sport- und Wildlifebereich.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Ist zwar etwas OT, aber was ist denn die 180° Regel?

      Ach Leute, mein Problem ist doch gelöst, also haut euch doch nicht die Köppe ein sondern versucht sachlich zu diskutieren :streichel: .
      Dass ich den DVDA bei einem Versuch enkodieren ließ war ein 'fehlgeleiteter' Versuch. Natürlich ist mir leiber, wenn der DVDA nicht noch mal enkodieren muss. Ich werde dem Workflow von @3POINT aus Beitrag #86 folgen, da die 24P für mich den Vorteil hat, dass ich meinen BD-Player nicht während der Video Wiedergabe umstellen muss (warum auch immer das bei 25i erforderlich ist). Das 'stretchen' stört mich nicht und mir kommmt es auf die wahrnehmbare Qualität an; theoretische Werte interessieren mich eher weniger.

      Und ja, ich favorisiere immer noch einen BD Datenträger. Da ich mir immer 2 Exemplare erzeuge, habe ich auch immer gleich eine Sicherung und das Handling ist für mich auch etwas einfacher, da ich die BD Scheibe auch mal mit zu anderen nehme, bei denen ich nicht weiß, was die für einen TV haben und wie es mit dem Abspielen von Videos vom USB Datenträger dann aussieht. Auch schätze ich die Möglickeit, mit dem DVDA auch etwas aufwändigere Menüs zu erstellen (kann man die überhaupt über einen USB Datenträger wiedergeben?). Wie gesagt, dass ist mein persönlicher 'Spleen', andere finden es vielleicht altmodisch und bevorzugen etwas anderes, aber da kann ja jeder nach seiner Fasson glücklich werden.

      So, jetzt geht's ans Kofferpacken. Mal sehen, wann ich mich hier mit dem nächsten Problem melde :gruebel: .

      Schöenen Gruß, ergo-hh
    • Nein, tue ich nicht. Die meisten Abschnitte in meinem letzten Urlaub habe ich auch in iA Mod gefilmt. Kommt ja auch darauf an was man gerade filmt. Eine statische Berglandschaft braucht wohl keine 180 Grad Regel.
    • ergo-hh schrieb:

      Ach Leute, mein Problem ist doch gelöst, also haut euch doch nicht die Köppe ein sondern versucht sachlich zu diskutieren


      Verstehe Deine Bemerkung nicht, es ist doch alles OK... ?(

      Über die 180"-Regel: Du sollst immer mit 1/50 sec filmen, damit das Video nicht ruckelt bei der Wiedergabe.
      Dazu findest Du hier im Forum bestimmt mehr als 100 Beiträge, sogar Grafiken dazu!
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    • Achilles schrieb:

      Über die 180"-Regel: Du sollst immer mit 1/50 sec filmen

      Irgendwie sehe ich den Zusammenhang zwischen 180° und 1/50 sec nicht ?( .
      Die Suchfunktion liefert bei '180° Regel' Diskussionen im Zusammenhang mit 'Achsensprung'. Mir ist irgendwie nicht klar, was das mit einer Belichtungszeit von 1/50 sec hat :gruebel: .

      Gruß ergo-hh
    • Also nochmal:

      Damit Videos geschmeidig abgespielt werden können, ist vor der Aufnahme die korrekte Verschlußzeit einzustellen.



      Quelle: c't Digitale Fotografie 01/2015

      Für eine flüssige und harmonische Videowiedergabe auf dem TV benötigt man also bei Aufnahme in 25p: 1/(25x2) = 1/50 Sekunde für ein Frame.
      Ist die Verschlußzeit zu kurz, werden die Räume zwischen den einzelnen Frames zu groß, was die Gehirnverschmelzung der der
      Bewegungs-Frames in uns als rucklige Wiedergabe wahrnimmt. Insbesondere Fotografen müssen in dieser Hinsicht umlernen wollen
      statt auf rucklige Videowiedergabe zu schimpfen!

      Guck mal:

      vimeo.com/118533139
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Ha, auf der Seite habe ich mich früher schon häufiger rumgetriebn, da ich meine Super8 Filme digitalisieren wollte (ist inzwischen erledigt durch Abtasten direk von der Filmebene). Ich wusste nciht, dass sich hinter @Achilles Bruno Peter Hennek verbirgt.
      Dann werde ich nochmal ein wenig auf den Seiten herumstöbern.

      Gruß ergo-hh
    • 3POINT schrieb:

      Kein Problem damit, filme ja mit der 180Grad Regel.

      Das finde ich gut und ich handhabe das genau so. Denn mir sind persönlich sind die Risken beim Abweichen von dieser Regel einfach zu hoch. Vielleicht spiele ich damit, jetzt wo ich auch UHD 50p zur Verfügung habe. Aber das sind dann mal Experimente.

      ergo-hh schrieb:

      Ist zwar etwas OT, aber was ist denn die 180° Regel?

      Wurde schon erklärt.

      In der Praxis ist es einfach die Regel, bei 25p mit 1/50s zu filmen - bei 50p gehen die Geister schon ein wenig auseinander. Nach der Regel eigentlich mit 1/100s - aber erst gestern lese ich im FS7 Handbook von Moore dass er auch für 50p das 1/50s empfiehlt.

      Der Hintergrund ist einfach der, dass das Bewegtbild auch genug Bewegungsunschärfe braucht, damit die Bewegung später flüssig wirkt. Und das ist halt mit 1/50s meist gewährleistet.

      Wenn auch mehr preiswerte Geräte UHD 50p bekommen sollten, dann entspannt sich das. Denn bei 50p wirkt es sich viel weniger aus wenn man die Belichtungszeiten noch stärker verkürzt - solange eben 50p auch später abgespielt werden. Und da gibts halt Tricks sich in der Zwischenzeit zu behelfen - die einen nehmen 30p, die anderen setzen auf Zwischenbildinterpolation der Sichtgeräte. All diese Varianten haben gewisse Risken. Daher ist die Empfehlung von mir immer die Einhaltung dieser Regeln. Erst wenn man die wirklich verstanden hat, genutzt und Erfahrungen damit gesammelt hat, sollte man davon abweichen wollen. Weil man dann eher weiß was man tut. Was man nicht machen sollte ist blind einem Rat zu folgen der die Regeln verletzt - aber nicht wirklich wissen was man damit für Folgeeffekte bekommt. Das kann bedeuten dass das eigene Material auch unbrauchbar wird.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      3POINT schrieb:

      Kein Problem damit, filme ja mit der 180Grad Regel.

      Das finde ich gut und ich handhabe das genau so. Denn mir sind persönlich sind die Risken beim Abweichen von dieser Regel einfach zu hoch.

      Ich habe aber auch angegeben das ich diese Regel nur bei Bedarf anwende. Da ich meistens sehr statisch Filme, nur langsame Schwenks mache, wenn überhaupt, setze ich die Regel nicht oft ein da das anwenden auch mit einen gewissen Aufwand verbunden ist.
    • 3POINT schrieb:

      setze ich die Regel nicht oft ein da das anwenden auch mit einen gewissen Aufwand verbunden ist.

      Und worin liegt dieser Aufwand? Also ich stelle bei mir 1/50s ein und das wars....
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich mache meine UHD25p Aufnahmen mit der Lumix FZ300, die bekanntlich kein eingebautes NDfilter hat. Ohne NDfilter ist in helle Situationen filmen mit 1/50s nicht möglich, heißt also in meiner Situation: variabeles NDfilter aufschrauben und einstellen.
    • Ja mache ich mit der GH4 auch bisher so - ändert sich gerade erst mit der FS7. Aber auch das habe ich bei der GH4 nicht als sonderlich schwierig empfunden. Der echte Mehraufwand ist das Aufsetzen der Vario-NDs, die Filter sind in Xume Magnethalter und damit wird man schnell.

      Und dann die Belichtung einstellen muss man ohnedies machen. Also soo gewaltig ist der Aufwand da auch nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Meine Empfehlung: Aufnahmen im iA-Aufnahmemodus mit ND-Vario-Vorsatz am Objektiv

      Bei meinem ND-Vario liegt der Abdunklungsgrad zwischen -1 bis etwa -8 Blendenstufen.

      Schon die mittlere Einstellung dämpft also die Lichtzufuhr um -4 Blenden.
      Dies führt dann zu der herbeigewünschten Verlängerung der Belichtungszeit und damit
      zu einer flüssigeren Darstelung der Bewegbildaufnahmen durch die nötige Bewegungsunschärfe.
      Mit einem halb durchgedrückten Fotoauslöser kann man vor der Aufnahme schnell die Positon
      des Vario-Ringes je nach herrschenden Lichtverhältnissen am ND-Vorsatz ermitteln um die
      Belichtungszeiten im sinnvollen Bereich von 1/25 bis 1/200 sec im iA-Modus zu halten!
      Wenn man so im iA-Videoaufnahmemodus arbeitet, kann man den ND-Vorsatz immer drauflassen!



      Soviel zu meiner beschleunigten Arbeitsweise mit ND-Vario im iA-Videoaufnahmemodus! :)
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    • Verstehe ich nicht ganz Bruno. Im iA modus hat man keine Kontrolle über der ISO Einstellung. Bei deiner Vorgehensweise befürchte ich daß die FZ300 versucht zu korrigieren mittels ISOerhöhung um die durch iA vorgegebene Blende und Verschlusszeit zu erhalten.
    • Das ist eine Frage der Übung, natürlich mußt Du die Reaktion der Kamera im iA-Modus bezüglich ISO,Blende,Zeit mal studieren.
      Immer wenn Du auf den Fotoauflöser halb drückst siehst Du ja welche Aufnahmewerte die Kameraautomatik nimmt, dementsprechend kannst
      Du den ND-Varioring verdrehen, damit Du in einem gewünschten Belichtungszeitfenster dann mit der Automatik bleibst.

      Es ist also eine Frage der wachsenden Erfahrung, Du kriegst das bestimmt hin. Stelle einfach die Kamera auf das Stativ damit Du beide Hände
      frei hast und mach Dir eine Tabelle mit allen Werten für die Position des ND-Varioringes um im gewünscchten Belichtungszeitfenster zu filmen
      abhängig von der herrschenden Ausleuchtung. Du kriegts das hin...

      Mit meiner Methode zwingt man die Automatik im gewünschten Parameterfenster zu arbeiten!

      Ich wünsche mir eine Zahlenskala am ND-Varioring, weiß nicht ob es sowas gibt... ?(

      Mir macht der iA-Modus für Foto- und Videoaufnahmen jedenfalls viel Spaß!
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    • Achilles schrieb:

      Mit einem halb durchgedrückten Fotoauslöser kann man vor der Aufnahme schnell die Positon
      des Vario-Ringes je nach herrschenden Lichtverhältnissen am ND-Vorsatz ermitteln um die
      Belichtungszeiten im sinnvollen Bereich von 1/25 bis 1/200 sec im iA-Modus zu halten!

      Also ganz erschließt sich mir diese Arbeitsweise noch nicht.

      Üblich ist für die 180 Grad Regel, das man 1/50s vorgibt. Das legt mal den ersten Parameter für die Lichtmenge fest.

      Und dann ist es logisch dass man eigentlich auch ISO und Blende vorgibt. Natürlich lassen sich ISO und Blende nach Wunsch justieren - mit der ISO beeinflusse ich ja auch stark sowohl Empfindlickeit aber irgendwann auch das Rauschen. Mit der Blende beeinflusse ich die Tiefenschärfe.

      Und um noch eine Variable in der Hand zu haben um die Lichtmenge zu justieren - nun das ist dann eben der Vario ND. So mache ich es, kontrolliert wird das entweder mit Zebra oder - falls vorhanden - Waveform Monitor.

      Wenn man keinen Vario ND nutzen will - darüber gabs ja auch jede Menge Diskussionen - dann sind es halt fixe NDs die es in Sets gibt. Und die Lichtmenge würde ich mir eher mit ISO und mit Blende justieren als mit der Belichtungszeit.

      Das ist zumindest die gute alte Schule so wie sich sie verstehe. Aber es gibt ja auch viele Schul-Rebellen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Wolfgang, die Übung macht den Meister, wie immer...
      Theo und ich diskutieren über den iA-Aufnahmemodus und nicht über die manuell gesteuerte Videoaufnahme..
      Mit meiner Methode kann man aber die Automatik zumindest dazu zwingen in einem bestimmten Parameterfenster zu arbeiten,
      z.B. in dem Zeitfenster bis 1/200 sec Verschlußzeit.

      Mache es mal so wie ich es beschrieben habe!
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    • Dieses Thema vielleicht besser weiter im FZ300 Thread diskutieren, wir driften hier ab. Vielleicht das Wolfgang den Letzten Teil abtrennen kann, bevor es weitergeht.