Beugung bei kleinen Blendenöffnungen

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      Laterna Magica schrieb:

      Ich auch, entscheidend ist aber die Frage, wie sich das in der Praxis auswirkt


      genau so sehe ich das auch Rüdiger was nützt mir eine Grafik? Ich will das konkret anhand eines Videobeispieles sehen, denn einzig und alleine das sagt aus wie matschig -oder nicht- eine Aufnahme ist!

      Gruß, Paul
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!

      Achilles schrieb:

      Ich erkenne in der Grafik eindeutig, die Auflösung sinkt!


      aha....ich übrigens auch :)
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!

      Jack43 schrieb:

      genau so sehe ich das auch Rüdiger was nützt mir eine Grafik?

      Na wer technische Diagramme lesen kann weiß durchaus in welche Richtung so eine Sache geht. DAS bringt so eine Grafik.

      wolfgang schrieb:

      Na wer technische Diagramme lesen kann weiß durchaus in welche Richtung so eine Sache geht. DAS bringt so eine Grafik.


      na klar! Um zu sehen in welche Richtung es geht braucht man wahrlich keinen Hochschulabschluss! :whistling: Aber ich beurteile sowas viel lieber anhand eines konkreten Beispieles!
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!
      So weit waren wir an sich schon. Wir diskutieren gerade die Frage, inwieweit die objektive Aussage einer Grafik sich auf das praktische Ergebnis auswirkt. In diesem Fall sind Unterschiede zwischen kleinen und großen Sensoren feststellbar, wie Paul sehr trefflich gezeigt hat. Anders gesagt: Die Beugungsunschärfen sind bei Objektiven für Geräte mit großen und kleinen Sensoren in ähnlicher Weise vorhanden. Sie wirken sich nur unterschiedlich aus. Da hilft dann einDiagramm nur bedingt (akademisch) weiter. Ein Praxistest ist besser.
      Viele Grüße, Rüdiger

      Jack43 schrieb:

      na klar! Um zu sehen in welche Richtung es geht braucht man wahrlich keinen Hochschulabschluss! Aber ich beurteile sowas viel lieber anhand eines konkreten Beispieles!

      Was diskutiert ihr hier eigentlich? Orte ich da eine gewisse "Angst" vor einem Diagramm? ;)

      Ernsthaft: wer sagt denn dass das Eine das Andere ausschließt?
      Bei der Schärfe verliert das Bild bei f8.0 schon viel, was es bei f2,8 attraktiv macht.

      Mit dem unten stehenden Link könnt Ihr euch das berechnen lassen. Geht auf "Diffraction Limited Aperture Estimator", etwa 60 % runterscrollen und stellt die Werte Eurer Kamera ein.

      Bei der FZ300 wären das: 1/2,3" => 6,2 x 4,6 mm, 12,8 Megapixel. Drückt "Calculate" und Ihr bekommt den Blendenwert f2,9. Ab dieser Blende ist die Beugung stärker, als der Unschärfekreis (circel of confusion) den das Auge noch als scharf sieht.

      Sie weisen darauf hin, dass ab dieser rechnerische Größe ein Bild von einem Betrachter nicht gleich als unscharf empfunden wird. Wer es genau wissen will, muss seine eigene Messreihe machen.

      Berücksichtigt auch, dass der Eindruck von Unschärfe bei z. B. originalem 4K-Material auf einem guten 65er Bildschirm eher eintritt, als bei einem Film der die ganze Kompressionsarie von der Aufnahme->NLE->auf Ausgabeformat rechnen->zu Youtube schicken->erneute Umrechnung usw.


      Ich habe Beispiele für die typischen Sensoren & MP gerechnet:

      KameraMPAb diesem Wert tritt
      der Beugungseffekt ein
      1/2,3" Sensor, Z. B. Pana FZ300, 6,2 x 4,6mm
      12,8 f 2,9
      Typ 1 Zoll, z.B. Pana Z1000 13,2x8,8mm20f 4,8
      4/3 Sensor, z.B. Pana GH416f 7,3

      APS-Sensor, z. B. Sony A6300
      23,6 x 15,8 mm
      25f 7,3
      Vollformat, 36 x 24mm, z. B. Canon 5DIII23,4f 11,5





      "DIGITAL CAMERA SENSOR SIZES", via Cambridge in Color.

      Wie gesagt, ab wann Euch der Beugungseffekt auf welchem Gerät stört, müsst Ihr selbst testen.

      Beste Grüße, Uli
      Ich bin über die Schärfenunterschiede zwischen 2,8 und 8,0 ebenfalls überrascht.
      Meine Sony RX10M2 hat eine durchgehende Lichtstärke von 2,8,
      da werde ich mir die Unterschiede genauer anschauen.
      Danke für diese Informationen!
      Man lernt nie aus...
      Liebe Grüße, Günther

      wolfgang schrieb:

      Orte ich da eine gewisse "Angst" vor einem Diagramm?


      oh ja, wenn ich nur schon das Wort lese oder höre krieg ich Atemnot 8o
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!
      Sollen wir mal kurz die künstliche Forenbeatmung einschalten? :thumbsup:

      Ernsthaft, vielleicht solllten wir diese Diskussion abtrennen, denn sie besitzt allgemeine Gültigkeit. Nur wollten es viele offenbar nicht glauben/nicht wahrnehmen!

      wolfgang schrieb:

      Sollen wir mal kurz die künstliche Forenbeatmung einschalten?


      ...Mund zu Mund? :/

      Ende der Diskussion, abtrennen und gut ist:thumbup:
      Wenn Gott gewollt hätte, dass ich anderen in den Arsch krieche, wäre ich ein Zäpfchen geworden!

      alvaro schrieb:

      Meine Sony RX10M2 hat eine durchgehende Lichtstärke von 2,8,
      da werde ich mir die Unterschiede genauer anschauen.

      Den rechnerischen Wert kannst du in der obigen Tabelle ablesen: f 4,8. Der Sony R100-Sensor entspricht von den Werten recht gut dem der Pana FZ1000. Ich der Praxis wirst du dann sehen, ab welcher Blende es dich stört.

      Beste Grüße, Uli
      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
      (Augustinus Aurelius)

      wolfgang schrieb:

      Jack43 schrieb:

      genau so sehe ich das auch Rüdiger was nützt mir eine Grafik?

      Na wer technische Diagramme lesen kann weiß durchaus in welche Richtung so eine Sache geht. DAS bringt so eine Grafik.

      Wie beim Autokauf mache ich lieber eine Probefahrt anstatt mich auf Grafiken und Spezifikationen vom Hersteller zu verlassen.
      Wußte gar nicht dass wir hier von Autos reden! Die im Gegensatz zu physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Beugung in verschieden stark abgenutzen Zuständen sein können.

      Es ist völlig valide sich zu überlegen welche Zeilenauflösung eine Optik bei einer bestimmten Blende hat. Solche Messungen finden sich seit Jahren für die diversen Optiken auf diversen Blogs und Testseiten. Und dann zu bedenken welche Auflösung es eben braucht um ein gutes HD Bild zu bekommen

      Aber sehen ist einfacher. Intuitiver. Leichter. Das ist auch absolut ok finde ich.