Catalyst Edit

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    • Catalyst Edit

      Hallo, schneidet hier (schon) jemand mit Catalyst Edit? Ich habe nun nach längerer Testphase ein für mich großes Projekt begonnen. Wäre schön, wenn man hier Erfahrungen austauschen könnte. lch habe mich jedenfalls für die Suite entschieden und damit für das Abo-Modell. Das Projekt ist allerdings (nur) in HD 24p - "Mein Format" .

      Gruß
      Bertram
    • Ja, aber es würde nicht der Wahrheit entsprechen, wenn ich behaupten würde, Catalyst Edit wäre derzeit mein bevorzugtes NLE. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Für einfaches, schnelles Editing ein zu krummer Workflow, für mehr zu kastriert.
    • Ich habe die Catalyst Suite hier und sehe besonders für das FS7 Material einige Vorteile die die anderen Lösungen nicht haben. Vor allem werden die Metadatein des XAVC-i in Prepare erkannt und korrekt angewendet. Was unverändert ein Problem ist das ist der Umstand dass ProRes wie auch Cineform nicht genutzt werden. Da hat Resolve wieder die Nase vorne. Edit begeistert auch mich bisher weniger.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Marco schrieb:

      krummer Workflow


      Versteh ich nicht. Man muß ja gar nicht Prepare oder Medienlibs verwenden, was ich aber sehr gerne tue. Z.B. können Clips vom Explorer direkt auf die Timeline gezogen und dann z.B. markiert und als neue geschachtelte Timeline mit neuen Tracks versehen bearbeitet werden.
      Diese geschachtelte Timeline verhält sich dann in der Haupt-timeline wie ein normaler Clip. Geht es noch gerader?
      Ich meine: in dieser Schnittsoftware wird gerade die Erfahrung aus vielen Jahren zeitgemäß implementiert und sie verdient, genau angesehen zu werden.

      Gruß
      Bertram

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bertram ()

    • Also ich habe noch keinen Unterschied zwischen einer geschachtelten und der Haupt-Timeline entdeckt, auch das 'Unterverschachteln scheint nicht begrenzt zu sein.
      Die Haupt-Timeline bleibt aufgeräumt und schnell - egal wie komplex die einzelnen 'Timeline-Clips' sind. Wunderbar!

      Gruß
      Bertram
    • Catalyst prepare nutze ich gerne aber Edit habe ich als noch nicht brauchbar für anspruchsvollere Projekte verworfen, kann einfach zu wenig und hat im Workflow für mich keine Vorteile.
      Da ist VegasPro sehr viel besser und gut bedienbar.
      Dirk
    • Es sind Dinge wie das unabhängige Blenden von Bild und Ton eines Clips, das nicht möglich ist, fehlende Infos zu Clipeigenschaften (wie Auflösung, Framerate und Codierung) bzw. das komplette Fehlen von Infos über Clipeigenschaften von Clips, die noch nicht in der Timeline liegen, dass es umständlich ist, die Projekteigenschaften wunschgemäß zu verwenden, sofern nicht zufällig der erstimportierte Clip passend sein sollte, annähernd keine Unterstützung broadcast-üblicher Hardware, keine Verwaltung von Metadaten, Probleme bei der Lizenzüberprüfung, falls mal keine gute oder gar keine Internetverbindung vorhanden ist (und damit das zeitweise Stilllegen der Software), kein Workflow für den Import von Bildsequenzen, keine projektbezogene Binstruktur, mangelhaftes Medienmanagement, mangelhafte Features zum Umgang mit Transparenzen, fast Null Möglichkeiten zur Individualisierung, etc.
      Wenn ich beispielsweise bei SCS bemängele, dass ich keine Clipeigenschaften einsehen kann, solange auf ein Clip nur im Medienbrowser zugriffen wird, höre ich, dass der Workflow ja vorsieht, die Clips zunächst durch Prepare gejagt zu haben und da wären die Eigenschaften ja einsehbar. Gleiches gilt für primäre Farbkorrekturen auf üblichen Niveau, die so nur innerhalb von Prepare vorgesehen sind und einige andere Dinge, die meiner Meinung nach beim Schnitt meist Hand in Hand gehen und für die ich keine zwei separate Programme benutzen möchte.

      Also wenn schon einfach und geradlinig, dann auch entsprechend konsequent und in einem entsprechend niedrigen Preissegment angesiedelt. Ich finde, beides passt bei Edit noch immer nicht so recht. Eine Schnittsoftware kann ja durchaus funktionell sehr abgespeckt und dennoch völlig rund sein. Wenn auch Edit mit einigen wertvollen Eigenschaften aufwartet, da klaffen mir noch zu viele Lücken in zu vielen Elementen. Vielleicht wird es ja irgendwann noch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marco ()

    • Marco schrieb:

      unabhängige Blenden von Bild und Ton eines Clips, das nicht möglich ist


      Die Audiospur eines Clips blende ich derzeit unabhängig vom Videotrack mit dem Hüllkurventool ([F]). Den Videotrack halt z.B. mit einer Überblendung in Schwarz. Ich vermute, dass in Zukunft im
      ​Modus "Streams Bearbeiten" wie jetzt auch schon L und J-Cut auch das unabhänige Aus/Abblenden möglich sein wird. Manchmal stelle ich auch unter einen "nur Video" Clip eine Kopie desselben und markiere ihn als "nur Audio". So erzeuge ich mir reine Video und Audiospuren. Die Verbindung von Audio und Video als Einheit finde ich insgesamt als sehr vorteilhaft.

      Ich ordne meine Clips in Ordnern dem Projekt entsprechend. Die Einbindung von Prepare zum Beispiel durch Übernahme eines Storyboard als einzelne Clips oder einer verschachtelten timeline ist m.E. ideal und immer nur einen Mausklick entfernt.
      Die automatisch mit dem ersten Clip eingestellten Eigenschaften der Timeline lassen sich editieren.
      Mit Rechtsklick auf einen Clip kann man dessen Eigenschaften in Prepare oder Explorer einsehen.

      Mit gefällt die aufgeräumte Oberfläche und ein Aufbau in Modulen, die ich persönlich dann auswählen kann.
      Preis-Leistung finde ich ebenfalls relativ (Sony) angemessen.