Wenn das ein FilmCopter/KameraDrohne gewesen wäre

    • Wenn das ein FilmCopter/KameraDrohne gewesen wäre

      Da reißt ein Seil und schon isses passiert: Verletzte Unbeteiligte. Kann halt schonmal vorkommen. Pech.

      rtlnext.rtl.de/cms/kamera-stue…nen-verletzt-3046650.html

      Aber WEHE wenn das ein Hexa oder Okta mit Kamera gewesen wäre. An DIE Kommentare will ich gar nicht erst denken. Einen "trudelnden" Okta hätte man(n) locker beeinflussen können. Beim gerissenen Seil ist Schicht im Schacht. WO das Teil einschlägt hängt nur von der letzten Position und der letzten Verfahrgeschwindigkeit ab.

      DA sollten einige Herren mal drüber nachdenken. Die Seilkameras waren ja fester Bestandteil der EM.
    • kub59 schrieb:

      Aber WEHE wenn das ein Hexa oder Okta mit Kamera gewesen wäre. An DIE Kommentare will ich gar nicht erst denken.


      Der Vergleich hinkt aber gewaltig: Von so einen Fall habe ich bisher noch nie etwas gehört oder gesehen... das dürfte also ziemlich einmal sein. Dass Drohnen, von Laien geflogen, schon mal unkontrolliert nach unten fallen, ist aber doch sicher kein Einzelfall. :gruebel:
    • Die Argumentation erinnert an die Beschwerde eines PKW-Fahrers: Der LKW ist auch bei Rot über die Ampel gefahren, um den sollte sich die Polizei mal kümmern.

      Das sind unterschiedliche technische Bereiche und kaum zu vergleichen.

      Beste Grüße, Uli
    • Wenzi schrieb:

      kub59 schrieb:

      Aber WEHE wenn das ein Hexa oder Okta mit Kamera gewesen wäre. An DIE Kommentare will ich gar nicht erst denken.


      Der Vergleich hinkt aber gewaltig: Von so einen Fall habe ich bisher noch nie etwas gehört oder gesehen... das dürfte also ziemlich einmal sein. Dass Drohnen, von Laien geflogen, schon mal unkontrolliert nach unten fallen, ist aber doch sicher kein Einzelfall. :gruebel:


      Von "HobbyPiloten" war auch nicht die Rede. Es gibt genügend ProfiFilmer, die bei solchen oder ähnlichen Gelegenheiten mit seillosem Equippment vor Ort sind.

      Meine Intension war "nur": es würde wieder mal mit zweierlei Maß gemessen werden. So im im Strassenverkehr auch:

      Ich werde mit 0,2 Promill angehalten; fein, kein Thema, sei vorsichtig beim Weiterfahren.
      Ich werde mit 0,1 Promill unverschuldet in einen Unfall verwickelt und werde "verknackt".

      Macht 0,00 und jeder weiß Bescheid. Fertig! Kein Spielraum für Interpretationen. Klappt in Schweden doch auch wunderbar.

      Himmelhoch-Aufnahmen über Zuschauern: Weder seil noch seillos. Fertig. Warum wohl wurden Flugshows a la Rammstein erst verboten als es bereits gekracht hatte ??

      OK, my 2 cts.
    • kub59 schrieb:

      Warum wohl wurden Flugshows a la Rammstein erst verboten als es bereits gekracht hatte ??


      Ich denke mal, so eine Flugshow ist ein Fall von "Extremrisiko". Ich muss mich auch nicht wundern, zu Brei gefahren zu werden, wenn ich mich direkt in die Kurve einer Formel-1-Strecke stelle. Aber ich muss nicht unbedingt mit meinem Ableben rechnen, wenn ich mit dem Fahrrad unter den Landeanflug eines Zivilflughafens hindurch fahre. Wie sagte schon Einstein so schön: Alles ist relativ. ;)
    • kub59 schrieb:

      ...Ich werde mit 0,2 Promill angehalten; fein, kein Thema, sei vorsichtig beim Weiterfahren.
      Ich werde mit 0,1 Promill unverschuldet in einen Unfall verwickelt und werde "verknackt".

      Macht 0,00 und jeder weiß Bescheid. Fertig! Kein Spielraum für Interpretationen. Klappt in Schweden doch auch wunderbar.
      ....


      Wie Du ja gerade ausgeführt hast, weisst Du ja Bescheid. 0,00 ist immer Deine Enscheidung...

      Ach ja und Drohnen sind nicht nur Unglücksbringer:
      Am Riemer Badesee geht die Wasserwacht völlig neue Wege: Mittels einerDrohne sollen Ertrinkende schneller geortet werden.

      abendzeitung-muenchen.de/inhal…ea-aa64-501c7a76dbe3.html
      LG
      Michael
    • kub59 schrieb:

      Aber WEHE wenn das ein Hexa oder Okta mit Kamera gewesen wäre.

      "Wäre", du argumentierst auf Basis deiner eigenen Spekulation.

      kub59 schrieb:

      Meine Intension war "nur": es würde wieder mal mit zweierlei Maß gemessen werden. So im im Strassenverkehr auch:

      Bsierend auf deiner Spekulation stellst du die durch nichts bewiesene Behauptung auf: "... es würde wieder mal mit zweierlei Maß gemessen werden...",

      Wirrer gehts nimmer?

      Nehmen wir mal an: Ein professioneller Copter, welcher Bauart auch immer, stürzt an der selben Stelle ab. Dann würde es natürlich eine Debatte darüber geben und als erstes die Frage gestellt werden: Warum ist das passiert. Aufgrund er Analyse des Unfalls käme man zu Entscheidungen. Sonst nix.

      Beste Grüße, Uli
    • kub59 schrieb:


      Himmelhoch-Aufnahmen über Zuschauern: Weder seil noch seillos. Fertig. Warum wohl wurden Flugshows a la Rammstein erst verboten als es bereits gekracht hatte ??


      Die Frage ist wie das passieren konnte – wurden alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten oder wurde da irgendwo „geschlampt“ oder einfach über bestimmte Sicherheitsregeln hinweggesehen….? Oder war es wirklich nur das was man unter „bedauerlicher Unfall“ verbuchen muss, sprich war es die Portion Restrisiko die sich nicht verhindern lässt….?

      Für Kameras welche (id.R. kommerziell) mittels Kränen, Seilen o.ä. über Publikum und Zuschauern bzw. Menschen(massen) eingesetzt werden gibt es im Film- und TV-Bereich normal strenge Sicherheitsvorschriften und Auflagen. Da darf nicht jedermann einfach was „zusammenbasteln“ und aufstellen/aufhängen….normal sollte so etwas gar nicht vorkommen dürfen. Normal sollten da konstruktiv einige Sicherheiten mit eingebaut sein – und der Aufbau sollte auch von Leuten die ihr Handwerkverstehen gemacht worden sein.

      Bei Kamerakränen beispielsweise muss beim Einsatz über Menschen (Publikum) der Kran selbst eine TÜV-Prüfung haben und auch der Bediener (Operator) bedarf einer besonderen Schulung bzw. Ausbildung damit er den Kran führen darf. Das betrifft z.B. Kamerakräne wie man sie desöfteren bei Konzerten oder großen TV-Shows sieht, aber (theoretisch) auch den Kamerakran den der nebengewerbliche (Hobby-)Videoproduzent aufstellt wenn er gegen 50€ Aufwandsentschädigung das nächste Konzert seiner Dorf-Rockband aus der Nachbarschaft dokumentiert – oder auch den Hochzeitsfilmer welcher mit seinem Kran Kamerafahrten über der Hochzeitsgesellschaft machen möchte.

      Diese TÜV-Abnahme haben wohl i.d.R. die Kamerakräne welche kleinere Firmen oder Hobbyfilmer verwenden wohl nicht – denn die Kräne mit so einer Abnahme sind richtig teure Brummer im Gegenwert eines netten Mittelklassewagens und nicht der Kran für 1500€….und die Schulung bzw. Ausbildung ist auch nicht für Achtfuffzich zu bekommen ;)

      Jetzt kann man spekulieren ob in Brasilien nicht ein bisschen „Pfusch am Bau“ betrieben wurde – oder ob es wirklich nur ein „bedauerlicher Unfall“ war, also das was man einfach nicht verhindern kann. Also ob der Sicherheitsstandard dort genau so hoch war/ist wie in Europa.

      Es darf (nein, es MUSS) spekuliert werden warum dieser Unfall passierte - denn so lange man nichts genaueres weiss bleibt alles Spekulation.....
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    • MacMedia schrieb:

      Es darf (nein, es MUSS) spekuliert werden warum dieser Unfall passierte - denn so lange man nichts genaueres weiss bleibt alles Spekulation.....

      Ich meine, es muss nicht spekuliert, sondern präzise gefragt und untersucht werden. Nur auf Basis von Untersuchungsergebnissen kann man Schlüsse ziehen,

      Beste Grüße, Uli
    • kub59 schrieb:

      Ich werde mit 0,2 Promill angehalten; fein, kein Thema, sei vorsichtig beim Weiterfahren.
      Ich werde mit 0,1 Promill unverschuldet in einen Unfall verwickelt und werde "verknackt".

      Kannst du mir mal einen Link, Urteil oder Aktenzeichen geben, wo das so geschehen ist?

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      MacMedia schrieb:

      Es darf (nein, es MUSS) spekuliert werden warum dieser Unfall passierte - denn so lange man nichts genaueres weiss bleibt alles Spekulation.....

      Ich meine, es muss nicht spekuliert, sondern präzise gefragt und untersucht werden. Nur auf Basis von Untersuchungsergebnissen kann man Schlüsse ziehen,


      In Bezug auf die "offiziellen" Unfalluntersuchungen hast Du durchaus recht - ich meinte eher unsere "laienhafte" Ferneinschätzung des Unfalles uafgrund von Medienberichten und einigen, wenigen und eher nichtssagenden Bildern....
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    • Uli, die Zahlen stimmen nicht so ganz, aber der TÜV hat darüber eine Veröffentlichung.
      Geregelt ist das im Strafgesetzbuch und im Ordnungswidrigkeitengesetz/Bußgeldkatalog.
      tuev-sued.de/fuehrerschein_pru…senverkehr/promillegrenze
    • Wenn man so etwas liest dann bekommt man auf einmal durchaus Verständnis für die Hardliner unter den Drohnenhassern:

      kaernten.orf.at/news/stories/2791212/

      Solche verantwortungslosen Drohnenpiloten sind nämlich Schuld wenn irgendwann schlussendlich Drohnen und Modellflugzeuge komplett verboten werden. Momentan noch "Beinahe-Kollisionen" mit Flugzeugen oder wie hier einem Rettungshubschrauber ist es m.E. nur eine Frage der Zeit bis das erste Flugzeug bzw. der erste Hubschrauber wegen einer Drohne vom Himmel fällt....
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    • homer1 schrieb:

      Uli, die Zahlen stimmen nicht so ganz, aber der TÜV hat darüber eine Veröffentlichung.Geregelt ist das im Strafgesetzbuch und im Ordnungswidrigkeitengesetz/Bußgeldkatalog.

      Ja, die Zahlen und Bestimmungen kenne ich auch, ich halte sie für sinnvoll. Man muss dazu sagen, viele vergessen, dass sie bei unsicherem Fahren auch schon unterhalb von 0,5 Promille belangt werden können.

      Aber es ging Kub59 doch um den Bewewis der Ungleichbehandlung, die er mit dieser Tatsachenbehauptung belegen will:

      kub59 schrieb:

      Ich werde mit 0,2 Promill angehalten; fein, kein Thema, sei vorsichtig beim Weiterfahren.
      Ich werde mit 0,1 Promill unverschuldet in einen Unfall verwickelt und werde "verknackt".

      Weder belegt die Gesetzeslage noch ein Urteil - ich habe zumindest keines gefunden - seinen angeblichen Beweis der ungleichen Behandlung. Vielleicht kann er ja noch mit einem Urteil oder sonst was aussagekräftigen seine Behauptung untermauern. Ansonsten ist das schlicht Mist und Stimmungsmache.

      Beste Grüße, Uli
    • Da steht ja bei unsicherem Fahren oder UNFALL zählen schon geringe Promille < 0,5.
      Wenn du also sicher fährst ist es wurscht, aber bei einem Unfall nicht. Den muss man nicht einmal verschuldet haben. (Du fährst normal die Straße lang unauffällig und dann rauscht dir einer von links in die Karre.
      1. hat er nicht aufgepasst
      2. zweitens sogar Rechts vor Links missachtet
      Und du bist mit dran, weil du einen UNFALL mit 0.3 Promille hattest.

      Oder meinst du das Gesetz wird einfach nicht angewendet?
    • homer1 schrieb:


      Und du bist mit dran, weil du einen UNFALL mit 0.3 Promille hattest.


      Vor allem kann einen so etwas neben der Strafe richtig teuer zu stehen kommen - wenn die gegnerische Versicherung auf einmal anfängt rumzuzicken und einem eine Mitschuld gibt.

      Oder anders ausgedrückt - man trinkt abends gemütlich beim Griechen im Freundeskreis ein Bierchen zum Gyros und anschließend noch den obligatorischen Ouzo - oder beim Italiener meinetwegen den Grappa - und am Heimweg rauscht einem einer an der Ampel hinten drauf - oer nimmt Dir die Vorfahrt. Die Polizei macht einen obligatorischen Alkotest, Du hast 0,1 Promille und gehst straffrei aus. Und jetzt kommt die gegnerische Versicherung (oder ggf. die eigene Vollkasko....) und sagt Du hättest eine Mitschuld und behauptet wenn Du nüchtern gewesen wärst wäre der Unfall nicht passiert - und zahlt erst mal nix oder nur einen Teil.

      Das macht dann erst Spass....

      Daher lieber 0,0 Promille im Straßenverkehr - und jetzt aber wieder zurück zum Thema oder ist das hier ein Forum der anonymen Allohohliker oder für Bruchpiloten....? :D ;)
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