Ideales Datenlager für eigenes 4K, weil erstmals flexibel einsetzbar ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Ideales Datenlager für eigenes 4K, weil erstmals flexibel einsetzbar ?

      Gibt es ab sofort das ideale, weil flexible Datenlager für eigene 4K-Filme ?

      fotohits.de/news/artikel/daten…-core-nas-ts-251ats-451a/

      deskmodder.de/blog/2016/08/22/…uickaccess-anschluss-vor/

      Und das natürlich auch für andere Video-Formate und ebenso Fotos.


      - ist sowohl NAS, als auch USB 3.0-Festplatte (mit flexiblem NFS-Zugriff und sogar Transkodierung bei UPNP-/DLNA-Zugriff)
      - hat bei Einsatz von zwei Festplatten im RAID 1 eine sehr hohe Datensicherheit (weil eine der beiden Platten ausfallen darf, ohne daß etwas an Daten verloren geht)
      - kann selbst über HDMI bis 2160p30 wiedergegeben (die Fernbedienung dafür ist dabei)
      - und ist als 251A noch schön kompakt (und mit 2x 8TB NAS-Platten (beispielsweise WD RED) im RAID 1 auch immerhin 8TB groß im Speicher)


      Vielleicht auch gleich ein Tipp dazu, falls jemand tatsächlich an WD REDs mit 8TB interessiert sein sollte:
      In WD MY BOOK DUO 16TB befinden sich zwei davon, die einfach und werkzeuglos entnommen werden können.
      Als WD MY BOOK DUO 16TB sind diese zwei NAS-Platten momentan erheblich preiswerter kaufbar als als Einzelplatten (und werden auch versandsicherer geliefert, da die WD MY BOOK DUO-Verpackung erschütterungssicher ist.
      (In das leere Gehäuse wiederum könnte man zwei "alte" WD GREEN einsetzen und erhält ein USB 3.0-Laufwerk mit wahlweise RAID 0, JBOD oder RAID 1 (ersteres mit doppelter Einzelplattengröße und letzteres mit hoher Datensicherheit)).

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „VIDFan“ ()

      Na ja, bzgl. der Videowiedergaben hat man ja schon so einiges bei den entsprechenden Systemen erlebt und eine 4K Wiedergabe über HDMI nur bis 30p ist natürlich auch nicht ausreichend. Ich nutze z. B. einen Server auf dem u. a. alle Videodateien auf einem RAID System gespeichert sind, die dann über einen HIMEDIA Q10 Pro problemlos in allen Varianten abgespielt werden können.

      Viele Grüße

      Lothar
      Hallo,
      also ich habe den WD My Cloud und spiele meine UHD- 50p Filme seit mehr als einem Jahr über LAN mit 80 Mb/sek auf einen 55 Zoll Samsung
      Sehr simpel in der Organisation/Ordnung.

      Gruß Peter
      Ich habe mal das TS-251A gekauft - in der 2 GB-Version.
      Und es mit 2x 8TB WD RED bestückt.
      Im RAID 1 (um eine hohe Datensicherheit zu haben (eine der beiden Platten kann so ohne Datenverlust ausfallen)).

      Das TS-251A hat die vorbildliche QNAP-Qualität.
      Das Gehäuse (und auch die Festplattenträger) sind aus Kunststoff. Das ist aber eher ein Vorteil, da die Festplattengeräusche etwas gedämpft werden (wie sonst eher verstärkt bei Metallgehäusen).
      Der 70mm-Lüfter läuft verhältnismäßig leise.

      Die Initialisierung der Platten, das Update auf die neueste Frimware und das Erstellen des RAID liefen problemlos.
      Die QNAP-eigene Software QFINDER ist dabei sehr hilfreich.

      Betrieb als NAS:
      Das TS-251A ist ein vollwertiges NAS und verfügt über den vollständigen Funktionsumfang der größeren QNAPs.
      Mit überragender Geschwindigkeit - sowohl lesend, als auch schreibend werden die 1000Mbit/s eines Gbit-LAN voll ausgenutzt.

      Betrieb als HDMI-Player:
      Test mit KODI (die Version 16.0 ist auf dem TS-251A drauf).
      Bei den ersten Versuchen hat es sich mal gleich gezeigt, daß selbst 1080p50 mit 25Mbit/s ruckeln - die 2 GB RAM reichen nicht aus.
      Also TS-251A zerlegen (was ziemlich einfach geht, da QNAPs vorbildlich aufgebaut sind und sich leicht auseinanderbauen lassen (es gibt kein Snapping, sondern durchgehend ordentliche Verschraubungen).
      Und 2x 4GB 1600 (statt der vorhandenen 2x 1GB 1600) eingesetzt.
      Neuer Test mit KODI:
      Jetzt schaut's gut aus - alles bis 2160p30 wird abgespielt (beispielsweise AVCHD, UHD in XAVC mit rund 100 Mbit/s und ebenso in HEVC (also in h.265), und tonmäßig auch alles (einschließlich der Dekodierung von DTS).

      Betrieb als USB-Laufwerk:
      Das TS-251A kann nun als erstes NAS auch per USB 3.0 angeschlossen werden.
      Es ist aber kein "normales" USB-Laufwerk, sondern benötigt auf dem PC QFINDER.
      QFINDER bindet das per USB angeschlossen Laufwerk dann als Netzwerklaufwerk ein (und dieses kann dann wie eine normale Platte angesprochen werden).
      Die Übertragungsgeschwindigkeit ist sehr hoch (bei mir > 100MB/s lesend und schreibend).

      Für mich ist dieses System das ideale Backup für meine ganzen Videos (auch UHD/30p natürlich).
      Die 8TB reichen mir gut aus, um wirklich alles auf einem System unterzubrigen.
      Die Datensicherheit ist durch RAID 1 sehr hoch.
      Und das TS-251A ist noch kompakt genug, um es immer außer Haus mitnehmen zu können.
      Dafür habe ich mir noch einen gut mit Schaumstoff gepolsterten und wasserdichten "Foto"-Koffer gekauft, um für die Platten einen sicheren Transport gewährleisten zu können.

      Für mich das geniale "Zweit"-Gerät:
      Zuhause ist's mein Backup und lagert im Koffer in einem anderen Brandabschnitt.
      Außer Haus kann ich einfach per HDMI wiedergeben, auch wenn kein Player vorhanden ist (auch meine UHD-Videos auf einem FHD-TV natürlich, da das TS-251A natürlich auch 2160p30 in 1080p30 wiedergeben kann).
      Und ich habe immer einen USB-Datenträger dabei, falls mal jemand mir etwas geben möchte.

      VIDFan schrieb:

      Das TS-251A spielt ebenso ISO s ab (auch mit mehreren Videos darin - man kann auswählen).

      Danke, das liegt aber wohl weniger am TS-251A, als an der aktuellen Kodi App. Oder hat das Gerät eine vom Hardwarehersteller spezialisierte Version?
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****
      Wirklich fundiert kann ich diese Frage nicht beantworten, da ich bisher weder unter Android, noch unter Windows mit KODI irgend was am Hut hatte (zuhause spiele ich alles mit einem HIMEDIA Q10 Pro ab, der bereits einen eigenen Player mitbringt, der alles kann (bekanntermaßen ja sogar 3D-ISOs in 3D)).

      Ich vermute aber ja, diese KODI-App im TS-X51A ist von QNAP.
      Denn ... es muß ja eine LINUX-App sein (die QNAP laufen ja unter einen modifiziertem LINUX) und diese muß an den Intel-Proz. der TS-X251A angepasst sein.
      Bei dieser Dual-Core-CPU handelt es sich ja um eine aus der aktuellen Braswell-Generation mit interner 4K- und h.265-fähiger GPU, und KODI muß ja sicher an diese Intel-GPU angepasst sein.

      VIDFan schrieb:

      Bei dieser Dual-Core-CPU handelt es sich ja um eine aus der aktuellen Braswell-Generation mit interner 4K- und h.265-fähiger GPU, und KODI muß ja sicher an diese Intel-GPU angepasst sein.

      Muß nicht, aber könnte. Der Support der Intel GPUs erfolgt ja typischerweise über die für das System installierten Display Treiber. Da müssen die Apps dann nicht zwingend darauf angepaßt sein.

      Wie dem auch sei, ich bereite demnächst mal eine Sample UHDp30 HEVC BD-ISO mit ein paar Kapiteln vor, mit der man das dann mal auf verschiedenen Playern testen kann.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****

      VIDFan schrieb:

      Und 2x 4GB 1600 (statt der vorhandenen 2x 1GB 1600) eingesetzt.

      Welche hast du genommen? "Normale" RAM"-Riegel, oder braucht man spezielle?

      Ist die Kiste leise? Kann man sie im gleichen Zimmer die der PC betreiben?

      Ich hantiere mit so vielen externen Backup-Festplatten, dass ich nach einer anderen Speicherlösung schaue. Müsste aber eine 4- oder gar 6-Bay-Version werden, wenn ich Raid 6 nehme.

      Beste Grüße, Uli
      Normale DDR3L.
      Und leise? Ist natürlich relativ, aber ich finde schon (die 8TB WD REDs haben allerdings ein relativ lautes Kopfgeräusch).


      Das hantieren mit einzelnen Backup-Platten habe ich schon länger aufgegeben - erstens zu unsicher und zweitens verliert man den Überblick, was eigentlich wo und in welcher Version drauf ist.
      Somit nur noch NAS.
      Das wiederum kann aber gar nicht groß genug sein, was mit den neuen großen NAS-Platten aber leichter geworden ist, zu realisieren.
      5 Achter NAS-Platten in einem Fünfer-NAS im RAID 6 ergeben immerhin rund 24 TB.
      Ich habe letztens ein QNAP TS-563 2GB gekauft und mit einem zweiten 2GB DDR3L-Riegel auf 4 aufgerüstet (da muß man aber erst mal ins NAS reinschauen, was drinnen ist (normalerweise Transcend 1600er).
      Dieses TS-563 schafft dann lässig das Gbit-LAN voll auszunützen (sowohl schreibend, als auch lesend).
      Wenn gewollt sogar volle 2 Gbit/s über beide LAN-Ports gleichzeitig.

      Natürlich ist ein solches QNAP auch ein kleiner PC - Backups, Downloads, die Durchführung von Synchros, und, und, und, macht ein QNAP mittels umfangreicher eigener Apps selbstständig.

      Und ist so'n TS-563 wohnzimmertauglich ?
      Wenn's ein wenig abseits steht schon (wenn kühle Platten drin sind und die Lüfter nur langsam laufen müssen).


      Übrigens ... bei Notebooksbilliger gibt es gerade eine 20%-Aktion auf viele QNAPs.
      Da müßtest du allerdings schnell sein - spätestens Sonntag abend dürfte es das nicht mehr geben.


      Und vielleicht auch noch:
      Brauste noch mehr zusammenhängenden Speicherplatz lassen sich die neueren QNAPs mit Erweiterungs-QNAPs erweitern (so kann man beispielsweise aus einen Fünfer später mal ein Zehner machen).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „VIDFan“ ()

      Frage zu einem 2. Backup, außerhalb des Hauses.

      Angenommen, das original Material ist im Rechner und ich nutze ein 4-Bay-Nas für das 1. Backup Zuhause, Kann ich dann die 4-HDs herausnehmen und durch einen weiteren HD-Plattensatz in dem selben NAS-Gehäuse austauschen? Auf diesem 2. Plattensatz ziehe ich ein 2. Backup. Dann entnehme die Platten des 2. Backups und lagere sie außerhalb meiner Wohnung. Die HDs des 1. Backups setze ich wieder in das NAS-Gehäuse und sie dienen weiter als das 1. Backup, das täglich aktualisiert wird. Je nach Materialanfall wird das 2. Backup einmal im Monat oder einmal i. d. Woche aktualisiert.

      Soweit ich das verstanden habe, müssen die Platten des jeweiligen Backup-Satzes wieder genau in die selben Schächte des NAS-Gehäuses gesteckt werden.

      Erkennst die Software die unterschiedlichen Plattensätze mit dem jeweiligen Datenbestand? Gäbe es sonst was zu beachten? Oder funktioniert das überhaupt nicht? Im Oktober muss ich da ran, meine zahlreichen Backup HDs in den Docks werden langsam unübersichtlich.

      Beste Grüße, Uli
      Ja, das funktioniert natürlich - wär ja auch schlimm, wenn nicht, denn man möchte ja schließlich bei einem Defekt des NAS mit den Platten ohne Datenverlust in einem anderen NAS des gleichen Herstellers weitermachen.
      Empfehlenswert ist deine Idee aber trotzdem nicht, denn weder die Kontaktleisten von Festplatten, noch die der NAS sind für vielmaligen Wechsel ausgelegt.

      Für ein Backup wirst du dir schon ein zweites NAS leisten müssen (was ja kostenmäßig bei den Gesamtpreis der Festplatten auch keine wesentliche Rolle spielt).
      Und wenn du ein Backup-System betreibst, dann benötigst du auch kein RAID 6, sondern nur ein RAID 5 - was Festplattenkosten spart.

      Ein Backup erledigen dann die NAS selbstständig. Dafür gibt es diverse Varianten an Software, die beispielsweise bei QNAP gleich im QTS (der Web-Bedienoberfläche des NAS) enthalten sind oder als App nachgeladen werden können. Eine automatische Synchronisierung zweier NAS läßt sich so mit wenigen Mausklicks einrichten und wird dann immer von den NAS selbst durchgeführt - zeitgesteuert, in Echzeit, oder sonst wie (einmal eingerichtet, und fertig).

      Solche NAS-Software hält dann die NAS, oder Verzeichnisse oder Dateien identisch und/oder auf dem aktuellen Stand.


      Falls du mit aktuell 10 TB für ein Backup auskommen solltest wäre eine Alternative für ein Backup-NAS übrigens eine einzelne USB-Festplatte. Auch diese würde das NAS selbst natürlich synchronisieren. Oder sogar zwei externe USB-Platten - auch das wäre automatisch machbar, was dann allerdings wieder etwas unübersichtlicher werden würde.
      Eine hohe Backup-Sicherheit bietet allerdings nur ein RAID 5, nicht eine einzelne Platte.


      Ich würde zwei NAS im RAID 5 laufen lassen - das zweite als Backup, und dieses über die eigene Zeitsteuerung beispielsweise nachts einschalten lassen.
      Das erste NAS synchronisiert sich dann einmal am Tag mit dem zweiten automatisch.
      So etwas funktioniert nätürlich auch über DSL (mit hoher Sicherheit ggf. tunneln).
      Und über Powerline- oder WLAN-Adapter mit LAN- Port natürlich auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „VIDFan“ ()

      VIDFan schrieb:

      denn weder die Kontaktleisten von Festplatten, noch die der NAS sind für vielmaligen Wechsel ausgelegt.

      Das war die falsche Antwort. ;) Ich hatte es aber schon befürchtet.

      VIDFan schrieb:

      Für ein Backup wirst du dir schon ein zweites NAS leisten müssen (was ja kostenmäßig bei den Gesamtpreis der Festplatten auch keine wesentliche Rolle spielt).

      Ach ja, darauf wird es hinauslaufen. Gut, das zweite NAS-Gehäuse muss ja keine super Kiste sein. Das soll außer Haus stehen und nur bei größeren Datenänderungen reingeholt und die Daten aktualisiert werden.

      Danke nochmals!

      Beste Grüße, Uli
      Gerne !

      Du solltest übrigens unbedingt NAS-Platten nehmen, da Nicht-NAS-Platten gerne mal aus einem RAID herausgeworfen werfen, wenn sie mal nicht schnell genug antworten. Und dann muß das komplette RAID neu auf Konsistenz geprüft werden, was auch mal 48 Stunden dauern kann

      Vielleicht auch noch ein Tipp von mir, falls dich WD RED 16TB interessieren sollten:
      In WD MY BOOK DUO sind zwei davon drin. Diesen "Doppelpack" zu kaufen ist aktuell deutlch preiswerter, als der Kauf von "nackten" WD REDs mit 8TB.
      Siehe ggf. geizhals.de/western-digital-my…blwe0160jch-a1414745.html

      In WD MY CLOUD MIRROR 16TB sind auch zwei WD REDs 8TB drin.

      Sowohl aus der DOU, als auch aus der CLOUD können die Platten werkzeuglos entnommen werden.
      Die DUO könnte man dann ggf. wieder mit Festplatten bestücken (allerdings nur mit WD GREEN oder RED), die CLOUD dagegen mit beliebigen Platten (aber nur mit 5400er, da 7200er zu heiß werden).
      Beide, die DUO, oder die CLOUD, laufen im RAID 0, oder auch im RAID 1 - je nachdem, was man möchte:Doppelter Speicherplatz oder hohe Datensicherheit.

      VIDFan schrieb:

      Gerne !

      Du solltest übrigens unbedingt NAS-Platten nehmen, da Nicht-NAS-Platten gerne mal aus einem RAID herausgeworfen werfen, wenn sie mal nicht schnell genug antworten. Und dann muß das komplette RAID neu auf Konsistenz geprüft werden, was auch mal 48 Stunden dauern kann


      Aha. Wie hat das dann nur mit NAS (und externen Raid) Systemen funktioniert, bevor WD das Label "NAS Harddisk" erfunden hat?