Behringer XENYX 302USB

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    • Behringer XENYX 302USB

      Hallo,
      hat jemand so etwas im Einsatz?
      Es geht um reine Sprachaufnahmen ( Kommentar zu Tutorials ), dann wohl in Verbindung mit einem Rode NT-1A
      Ich möchte damit natürlich nicht in den Profibereich, bin unschlüssig ob es lohnt den Winzling zu bestellen.
      Die Bewertungen klingen ja nicht schlecht. :gruebel:
    • Ein eigener Mikrofon-Vorverstärker ist immer sinnvoll. Das Mikrofonsignal ist extrem schwach und muss mit einer speziellen Baueinheit, einem Mikrofon Vorverstärker (MVV), angehoben werden, auch Computerboardhersteller sparen hier oft, bei den integrierten Schaltkreisen auf den Boards.

      Behringer ist bekannt für seine preiswerten Geräte. 42 Euro für einen Mikro-VV sind ja fast lachhaft. Folgt man den Nutzer-Beschreibungen bei Thomann, dann könnte der genannte MVV ein halbwegs gutes Gerät sein. Auch der Test bei Bonedo fällt gut aus.

      Wer öfters eigene Aufnahmen macht und dem die Stabilität des Geräts, höhere Audio-Qualität, passende Software usw. wichtig ist, der könnte sich was von Presonus (z. B. die Presonus AudioBox - Test bei Bonedo --- Test bei Amazona) oder bei Focusrite (Scarlett 2X2 - Bonedo Test --- Test bei Amazona - ca 130 Euro) anschauen.

      Das sind nur Beispiele. Es gibt auch viele andere MVVs, schaut euch bitte bei Bonedo und Amazona um.

      Beste Grüße, Uli

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Rod ()

    • chikks schrieb:

      Mit dem guten alten Zoom H1 ist es zwar möglich aber nicht wirklich gut


      Das Mikro habe ich zwar nicht, aber was missfällt Dir daran? Ich finde die Lösung von Mikros, die über einen eigenen USB-Port verfügen, alles andere als ungenügend. Sie setzen intern die geringe Mikrofonspannung um und digitalisieren sie. Somit ist der PC mit seinen Störeinstrahlungen komplett außen vor. Ich arbeite nur noch so. Das von Dir beschriebene Teil ist ja nur ein Umsetzer von analog auf digital.

      Also: Was treibt Dein H1, dass es dabei nicht gut wäre?
    • Ich verwende für Kommentar noch immer am liebsten meinem uralten Sennheiser MD421 aus der 60. Jahren.
      Dieses Mikro war Jahrelang im Fernsehen der Standardmikrofon. Ein kleines Mischpult und dann in der Zoom H1 und fertig ist mein Kommentar.
      Dirk PEL
    • Hallo,

      Rod schrieb:

      Wer öfters eigene Aufnahmen macht und dem die Stabilität des Geräts, höhere Audio-Qualität, passende Software usw. wichtig ist, der könnte sich was von Presonus (z. B. die Presonus AudioBox - Test bei Bonedo --- Test bei Amazona) oder bei Focusrite (Scarlett 2X2 - Bonedo Test --- Test bei Amazona - ca 130 Euro) anschauen

      ich habe hier ein Focusrite Scarlett 6i6 im Einsatz und bin sehr zufrieden damit! Natürlich tut's auch ein 2i2 wenn man mit weniger Kanälen auskommt.
      Und was ich noch empfehlen kann auch wenn es ein wenig Off-Topic ist: Kauft Euch auch gleich gescheite Monitor-Lautsprecher dazu. Muss ja nicht gleich Studio-taugliches Zeug wie Neumann und Co. sein. Ich war ein wenig fokusiert auf die KRK's und bin dann in einem Hörvergleich bei den HS-7 von Yamaha gelandet.
      Aber egal für was ich mich hier entschieden hätte: Zwischen solchen Lautsprechern und den klassischen PC-Lautsprechern liegen Welten!
      Grüßle,
      Steve
    • MediaSteve schrieb:

      Zwischen solchen Lautsprechern und den klassischen PC-Lautsprechern liegen Welten!

      Kann ich nur fett unterstreichen! Schaut nach einem Nahfeldmonitor!

      Ihr könnt in den zitierten Portalen nach preiswerten Monitoren suchen, alle haben eine Suchfunktion.

      Und: Unbedingt in einem Fachgeschäft anhören. Nie nach Tests blind (ohne gehört zu haben) kaufen.

      Beste Grüße, Uli
    • Ich meine bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen. Allerdings kann man auch nicht all zu viel für den Preis erwarten.
      Ich schätze das Gerät nicht für mehrjährige Nutzung tauglich. Anfangs wird es wohl seinen Dienst tun. Gegen die Drehpotis kann ich nichts sagen. Allerdings sehen mir die tief eingelassenen Fader wenig vertrauenswürdig aus. Dererlei Fader lassen nach einiger Zeit auf Kontaktprobleme vermuten. Sowas ähnliches hatte ich mal an einem DJ-Mischer.

      Ich würde den Betrag lieber für eine 1-/2-Kanal Lösung ausgeben. Was soll man mit 5 Kanälen? Dann doch lieber einen angemessenen Mikrofonkanal (Mono/Stereo) mit wenig Spielereien (Knöpfe/Fadern/LED). Die Aussteuerung und das Equalizing/Compressing erfolgt doch sowieso in Plugins auf dem PC. Hauptsache wenige dafür aber gute Wandler/Fader. (Möglichst in einem abgeschirmten Metallkästchen).

      (Anstatt eines 12 oder 20 Kanal Soundmoduls habe ich mir auch lieber ein Apogee Duet geholt, aber sowas "nobles" muss es garnicht sein.)
    • Hallo,

      chikks schrieb:

      Es geht um reine Sprachaufnahmen ( Kommentar zu Tutorials ), dann wohl in Verbindung mit einem Rode NT-1A

      ich habe mir das Interface noch mal im Zusammenhang mit dem hier genannten Rode-Mikro angeschaut.
      Ich würde mir bei so einem doch recht hochwertigen Mikro den Klang nicht durch ein billiges Interface vermiesen lassen. Gute Mikrofonvorverstärker kosten nach wie vor Geld. Und: das Teil hat keine schaltbare 48V Phantomspeisung. Mich macht das ein wenig misstrauisch. Phantomspeisung ja, aber keine Angabe wie viel? 15V? 48V?
      Auch auf der Behringer Seite finde ich keine Angabe dazu! Aber wie viel Power soll das Teil auch über USB ziehen können?
      Und das Rauschverhalten würde ich in jedem Fall erst mal gründlich testen wollen. Gerade wenn man den Verstärkern Leistung abverlangt merkt man sehr schnell wie gut die verbauten teile wirklich sind.
      Der Preis scheint natürlich unschlagbar günstig, ich habe aber so meine Zweifel ob Du damit zufrieden sein wirst.
      Grüßle,
      Steve
    • MediaSteve schrieb:

      Und: das Teil hat keine schaltbare 48V Phantomspeisung. Mich macht das ein wenig misstrauisch. Phantomspeisung ja, aber keine Angabe wie viel? 15V? 48V?

      Ok, danke. Ich kann Eure Argumente durchaus nachvollziehen.
      Habe mir auch diese Rezension hier angeschaut ( inkl, dem Video )

      Mir geht es auch nicht primär um den kleinen Preis. Ich habe eben nur über eine *klanglich bessere Lösung* als mit dem HC1 ( *womit wohl auch Lothar's Frage beantortet ist ) nachgedacht und mal ein wenig gegockelt.
      Damit stieß ich auf dieses Teil.
      Das wird natürlich auch kein Adhoc Kauf und Steve hat schon Recht. Wenn man schon ein Rhode NT-1A verwendet , sollte auch ein vernünftiges Pult/VV davor. Es konnte ja auch sein, das jemand diese o.g. Kombi bereits verwendet.
      Schaun mer mal. Auf jeden Fall natürlich vielen Dank für Eure bisherigen Meinungen. Es darf da ruhig noch mehr werden ;)
    • MediaSteve schrieb:

      Mich macht das ein wenig misstrauisch. Phantomspeisung ja, aber keine Angabe wie viel? 15V? 48V?

      In dem von mir verlinkten Bonedo-Test (Seite 1) schreiben sie: "Die XLR-Leitung steht dabei permanent unter 15V Phantomspannung." Das kann knapp werden.

      Beste Grüße, Uli