Rollei Wild Cat Stabilizer Steadycam im Ausverkauf?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Rollei Wild Cat Stabilizer Steadycam im Ausverkauf?

      Die beiden Rollei Wild Cat Stabilizer sind im Angebot/ Ausverkauf.
      Für mein neues Handy hab ich gerade das Rollei XS Wild Cat für 13 Euro gekauft.
      Funktioniert ganz gut, auch wenn man keine perfekte Droptime hinbekommt. Besser als aus der Hand allemal und da das Ding recht klein und leicht ist (330g) nimmt man es auch mal mit. Die Tage muss ich es mal in der Realität, nicht nur im Wohnzimmer ausprobieren. :thumbup:



      Den große Bruder Rollei Mini Wild Cat bekommt man zur Zeit für unter 30€...
      Tests über den gibts bei Videoaktiv:

      videoaktiv.de/2015061113862/ne…lesertest-mit-videos.html
    • Ich hab mir jetzt mal die Mini-Wildkatze bestellt..... Ich werde berichten ob im Zeitalter der elektronischen Stabilisierung so ein rein mechanisches Teil verwendbar ist. ;)

      Testkameras: AX33 und LX100 sowie ggf. wenns vom Gewicht her noch passt die EOS 70D sowie die AX100...
    • PS. Vielleicht sollte ich noch anmerken dass bei der Rollei XS Wild Cat keine Handyhalterung incl. ist.
      Die hatte ich eh noch bei mir rumliegen. Nur der Vollständigkeit halber.
      LG
      Michael
    • Meine Wildkatze ist heute angekommen - hatte ganz schön Lieferzeit bei Amazon ;)

      Viel habe ich noch nicht damit gemacht - das Teil schaut super wertig aus und ist auch richtig stabil, alles Aluminium und Carbon. Was absolut empfehlenswert ist dürfte eine Art Tischstativ sein welches man als Tarierhalterung verwenden kann - der Handgriff hat dazu unten im Griff ein 1/4" Stativgewinde.

      Ich werde das demnächst mal ausprobieren, werde dazu ein Mikrofonstativ und einen Kugelkopf mit Schnellanschlussplatte verwenden.

      Da ich aber aktuell sowieso gesundheitlich eingeschränkt bin und vor Weihnachten auch noch jede Menge anderer Dinge anstehen wird das vermutlich nix mehr vor Weihnachten mit dem großen austesten....
    • Nun habe ich die ersten Erfahrungen mit der Wildcat und der AX-100. Das austarieren muß man jedesmal neu machen, geht aber relativ flott. Versuche, das Teil im Gehen zu verwenden, waren etwas enttäuschend - es gibt doch schnell Gewackel und leider bleibt die Bildrichtung auch nicht sonderlich stabil. Bei Wind völlig unbrauchbar. Ganz gut waren dagegen Versuche, es als Sliderersatz zu verwenden mit einer Querbewegung vor dem Körper von 0,5 bis max 1m. Das wa rjetzt mal der erste Eindruck.
      Übrigens: tolle Feinmechanik nach klassischer Art.
      Dirk
    • Ich denke man muss das System mit der zweiten Hand "dämpfen" - und das gilt für jedes Steadycamsystem: Übung! Übung! Übung!

      Die ersten Versuche sind ganz klar absolut enttäuschend, man muss das gehen mit so einem System erst erlernen. Ist aber auch bei den ganzen professionellen Geräten so ;)
    • Jepp. Mit Daumen und Zeigefinger der zweiten Hand wird das System kontrolliert und gesteuert. Schau mal auf youtube gibts gute Erklärfilme....und üben....
      LG
      Michael
    • Das Schwebesystem so ausrichten, daß die "Fallzeit" bei etwa 2-3 Sekunden liegt:



      Fortbewegung auf "Katzenpfoten"...
      Mit zwei Händen festhalten und vertikale Drehung mit dem Zeigefinger/Daumen Bremsen/Beschleunigen.
      Übung: Laserpointer auf der Kamera befestigen und damit auf eine Wand zugehen, der Laserstrahl auf der
      Wand sollte möglichst wenig springen!

      So habe ich es zumindest mit meinen DIY-Schwebesystemen gemacht.
      Beste Grüsse von Bruno(Achilles)!
      - Videografieren ist eine Vergnügungssteuer -
    • Das ist wie Fahrradfahren. Da kommt wohl auch keiner auf die Idee beim Ersten Mal im Lauf in den Sattel zu springen.

      Ich kenne das von meinem Steadicam Merlin.

      Problem bei den handgehaltenen Systemen ist, dass sie erst durch Gewicht die nötige Trägheit bekommen, aber das Gewicht dann nur vom Arm getragen schnell schwer wird.

      Es ist also besser, beispielsweise beim Handy noch weitere Gewichte an eine Montageplatte zu machen, weil das pure Handy viel zu wackelig ist.
    • Das wird nichts nach dem Video, das Schwebesystem soll nicht als Pendel arbeiten!
      Droptime von der Waagerechten in die Senkrechte wie schon geschrieben auf 2-3 Sekunden einstellen, sonst taugt das System nichts!
      Beste Grüsse von Bruno(Achilles)!
      - Videografieren ist eine Vergnügungssteuer -
    • Danke für Eure Tipps. Trotz längerem üben sind bei mir die Ergebnisse nicht wie erwartet. Was mich verblüfft, ist eine Unruhe um die Hochachse, die doch eigentlich voll ausgeglichen sein sollte. Aus Euren Kommentaren entnehme ich aber auch, dass die mechanischen Systeme alle problematisch sind.
      Ich hatte jetzt die Gelegenheit, kurz einen elektronischen Einhandgimbal mit einer A7S in Funktion zu erleben. Perfekt, wie das funktioniert. Leider war für das Modell die AX-100 zu lang. Kennt jemand einen guten, bezahlbaren elektronischen Gimbal, an den die AX-100 passt? Oder müssen wir noch etwas warten, der Markt scheint sich ja stark zu entwickeln?
      Dirk
    • Dirk-1 schrieb:


      Ich hatte jetzt die Gelegenheit, kurz einen elektronischen Einhandgimbal mit einer A7S in Funktion zu erleben. Perfekt, wie das funktioniert. Leider war für das Modell die AX-100 zu lang. Kennt jemand einen guten, bezahlbaren elektronischen Gimbal, an den die AX-100 passt? Oder müssen wir noch etwas warten, der Markt scheint sich ja stark zu entwickeln?


      Ich würde bei elektronischen Systeme noch etwas warten. Die Entwicklung ist zwar technologisch vorübergehend an einem gewissen Endpunkt angelangt, aber die Preise werden ggf. weiter sinken. Die Dinger werden also nur noch billiger werden….

      Allerdings muss man auch sagen das auch elektronische Systeme nicht ganz ohne Tücken sind. Damit diese gut funktionieren gilt das gleiche wie bei den mechanischen Systemen – die Kamera muss *perfekt* ausbalanciert sein – und auch hier braucht es ggf. etwas Gewöhnung im Umgang. Ich empfehle wenn dann nur ein System das alle Achsen stabilisiert – ich habe ein günstiges, zweihandgeführtes elektronisches Gimbal gekauft welches nur rauf/runter und seitliche Drehbewegungen ausgleicht, rechts/links durch vor/zurückbewegen der Haltegriffe wird nicht ausgeglichen. man muss als beim Laufen darauf achten beide Hände ruhig auf einer Ebene zu halten und nicht eine Hand einzeln vor/zurückzubewegen – sonst wackelt die ansonsten perfekt ruhige Kamera irgendwie seitlich. Zudem kommt bei meinem System hinzu das es „nur“ bis 1000g ausgelegt ist – in der Praxis aber eine LX100 o.ä. Kamera mit deutlich unter 1000g schon das Maximum darstellt. Das System war in meinen Augen eher eine Fehlinvestition – zumindest für mich.

      Mit dem Wildcat habe ich bisher noch sehr wenig gemacht, hier muss ich erst noch üben. Denn wie bei allen handgeführten rein manuellen Systemen muss hier alles stimmen – der eher „schleichende“ softe Bewegungsablauf des Operators als auch die Balance der Kamera – normal kann man die Kamera in allen Achsen frei bewegen und sie bleibt in jeder Position stehen – auch kopfüber oder waagerecht ausbalanciert .

      Vorteil des Wildcat ist halt das geringe Packmaß und wenn alles einmal austariert ist die geringe Rüstzeit. Ein elektronisches Zweihandgimbal wie bspw. das DJI Zenmuse muss erst aufgebaut werden bzw. nimmt sehr viel Platz weg beim Transport. Ideal erscheinen mit da diese kleinen Einhandsysteme – leider sind die auf sehr kleine Kameras beschränkt. Aber das DJI Osmo ist perfekt – aus der Tasche nehmen, einschalten – losfilmen !

      Mit dem Wildcat werde ich sicherlich noch mehr machen. Bisher war allerdings auch das Wetter nicht gut genug oder es war schon dunkel wenn ich Zeit gehabt hätte – und immer im Hausflur auf- und abzulaufen wird sehr schnell langweillig ;)
    • Danke Mac. Für mich kommt nur ein kleines Einhandsystem in Frage, dass alle Achsen stabilisiert. Gehe davon aus, dass dieses für viele das Ideal darstellt und damit reizvoll für eine Entwicklung ist. Ja, wenn die Konkurrenz der kleine Systemkameras nicht wäre. so langsam komme ich da auch schon ins grübeln.
      Dirk
    • Bei den elektrischen Systemen würde ich darauf achten, dass es feinfühlig bedienbar ist.
      Viele von den Systemen haben nur "Binärcontroller", die die Richtung, aber keine Geschwindigkeiten beeinflussen können. Softwaremäßig kann man zwar eine Art "Dämpfung" beim Schwenkstart und -ende festlegen, aber nicht, wie mit einem Analogcontroller den Bewegungsfluss weich steuern.

      Dazu bräuchte man einen analogen Joystick oder ein analoges Joypad, quasi, wie eine Modellfernsteuerung.

      Ich finde das immer ätzend, wenn das Motorgimbal dann losruckt oder am Ende festhakt.
      Wenn man Sachen im Sucher oder Fadenkreuz behalten möchte fehlt dann eine gefühlvolle Steuerung. Schwenks können die meisten elektrischen Gimbals.