Stellt der GY-HM200e eine merkliche Verbesserung zum jetzigen HC X909 für Unterwasseraufnahmen dar ?

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    • Stellt der GY-HM200e eine merkliche Verbesserung zum jetzigen HC X909 für Unterwasseraufnahmen dar ?

      Hai mittanand,

      gerade zurück aus dem Urlaub stehe ich vor einem mittelschweren Problem. Dazu aber zuerst eine kurze Vorgeschichte.
      Vor vielen Jahren habe ich Tauchen angefangen und bin inzwischen süchtig danach. Passend dazu begann ich mit einer kleinen Digital-Knipse,
      dann mit einer Nikon D80 im Sea&Sea Unterwassergehäuse, die Unterwasserwelt zu fotografieren.
      Später folgte dann der Umstieg auf Unterwasservideo. Zuerst mit einer Sony HD ( die ich dann leider gewässert habe...) und jetzt aktuell mit einer Panasonic HC X909 im Sealux-Gehäuse.

      Mit diesem System habe ich nun 4-5 Jahre gefilmt und bin soweit recht zufrieden. Das Sealux-Gehäuse lässt es zu, dass man sowohl Rotfilter, also auch eine 3fache Nahlinse vorschwenken kann.
      Mein Footage sieht durch die Bank ( aus meinen Augen gesehen ) recht gut aus. Durch die Arbeit mit Rotfilter und manuellem Weissabgleich entstehen die richtigen Farben - so wie ich die Unterwasserwelt auch sehe- und
      damit habe ich mein Ziel erreicht.
      Leider habe ich das Gefühl mit der X909 nun das Limit erreicht zu haben.
      Was ich gerne hätte:
      - manueller Focus ( ist zwar machbar mit dem Sealux Gehäuse und der X909, allerdings muss ich wählen zwischen Weisabgleich oder man. Focus, beides gleizeitig geht nicht, limitiert durch die Infrarot-Bedienung )
      - die Möglichkeit mehr in RIchtung Macro zu gehen. Die 3er nahlinse ist schon nicht schlecht, wenn aber die Meerestiere mal kleiner als 10mm sind, dann machts keinen Spass mehr.

      So....das war die Vorgeschichte. Also bin ich gestern zu Sealux gefahren ( ist quasi um die Ecke ) und habe mit denen länger gesprochen.
      Mein erster Traum war, dass ich gleich in Richtung Sony FS5 gehe. Dafür wird von Sealux gerade ein Gehäuse entwickelt. Allerdings gibt es da ein Knockout-Kriterium: keine Möglichkeit mehr, einen Rotfilter vorzuschwenken. Grund dafür ist das
      Wechselobjektiv. Von aussen einen Rotfilter aufstecken( wie es andere Hersteller machen), funktioniert auch nur mit einem Flatport. Mit Domeport funtkioniert dies nicht.
      Bitte jetzt keine Diskussion starten, ob mit oder ohne Licht gefilmt besser ist. Ich hab sehr wohl Licht dabei, verwende dieses aber nur für Macro oder größere Tiefen. Den Rest filme ich mit Rotfilter und man. Weissabgleich. Und mit diesen Ergebnissen
      bin ich sehr zufrieden.
      Daher fällt ein Cam mit Wechselobjektiv schon mal aus....es sei denn, Ihr habt eine Idee, wie man das schwenkbare Rotfilter-Problem lösen könnte...

      Im weiteren Gespräch mit den Jungs von Sealux kamen wir dann auf eine Cam von JVC GY-HM200E. Da ein Kunde unbedingt für diese Cam ein Gehäuse wollte, wurde eines designed.
      Zudem wäre noch die Möglichkeit auf eine Panasonic HC X1000 zu gehen. Auch für diese Cam gibt es bereits ein Gehäuse.
      Beide Gehäuse erlauben einen Zugriff auf fast alle Bedienknöpfe der Cams und weisen auch die Möglichkeit auf, Rotfilter und Nahlinse vorzuschwenken.

      Zum Testen habe ich nun die GY-HM200E sowie die HC-X1000 mit nach Hause genommen.

      Sprich...ich möchte nun irgendwie versuchen drei Cams miteinander zu vergleichen:
      Meine HC X909 ( von der ich alle Macken und Vorzüge kenne ), die GY-HM200 und die HC X1000.

      Also habe ich gestern Abend ein wenig mit den Cams gespielt. Und....fürs Erste bin ich noch nicht wirklich überzeugt, ob es den Umstieg wirklich wert ist.

      Als erstes wollte ich mal testen, wie es mit der Lichtstärke/empfindlichkeit ausschaut. Also vom Wohnzimmer- mit Halogen beleuchtet - in die dunkle Küche gezielt.
      Bei der GY ...schwarzer Bildschirm, bei der X909 weit mehr zu sehen. Auch wenn ich bei der GY auf total Automatik-Mode gehe, wird nicht wiklich mehr angezeigt.
      OK, jetzt muss ich sagen, dass man mit Sicherheit so an der GY rumschrauben kann, bis die Cam selbst im mehr oder minder abgedunkelten Raum was filmt.
      Muss jetzt einfach mit den Parametern spielen.

      Dann wollte ich mit der Nahlinse experimentieren. Ich habe mir von Sealux eine 4er Nahlinse mitgenommen in der Absicht, diese einfach vor die Kamera zu halten.
      Nur bin ich da auch auf rein gar keinen grünen Zweig gekommen.....

      Kurz gesagt....ich stehe im Moment vor dem Problem, dass ich nicht weiss, wie ich die Leistungsfähigkeit zwischen den drei Cams abschätzen kann.
      Denn nur wenn ich wirklich sagen kann, dass ich mit - vorzugsweise - der GY-HM200 einen Schritt nach vorne mache, dann kann ich ein entsprechendes Gehäuse bestellen.
      Insgesamt keine billige Geschichte....drum der Aufwand.

      Jetzt bitte ich Euch um Unterstützung, dass ich mir Eure Ideen mitteilt, wie ich am besten mit meinen Tests weitermachen soll bzw. grundlegend vorgehen könnte.....

      Vielen dank schonmal und Grüße

      Oli
    • Hallo Oli,

      wie du aus meinem profil sehen kannst habe ich auch mit panasonic begonnen, und stand vor einem ähnichem dilema wie du jetzt.
      ich kann nur sagen, dass es ein gewaltiger unterschied zwischen consumer und "profi" camcorder ist.

      mit der ex1 oder ähnlicher größe bist du ein u-boot und du benötigst hilfe beim rein und raus aus dem wasser!
      bis du damit mit guten resultaten aus dem wasser kommst dauert es - ich würde mal sagen mindesten - doppelt so lange wie es mit deiner cam gedauert hat.

      meinen rotfilter habe ich schon längst in die ecke geworfen und filme nur noch ohne und so oft als möglich mit licht.
      schau dir auf jeden fall die keldan lösung an - cyanfilter auf beleuchtung und rotfilter vor der linse

      ich denke, wenn ich heute etwas neues anschaffen wollte, würde ich auf jeden fall auf die GH5 warten
      ein farbsampling von 4:2:2 wäre mir wichtiger als 4k - beides ideal
      in RAW einfach nicht mehr zu bezahlen

      habe vor kurzem einen clip von einer red gesehen 4k mit ich glaube 120p oder mehr aufgenommen - profi am werk - der wahnsinn
      sowas hätten wir gerne, aber solange wir das als hobby betreiben spielt es das eben nicht.

      das ist zumindest mein erster weg um herauszufinden welche cam für unterwasser geeignet ist.
      vimeo.com/groups/hddivevideos/videos

      am ende vom lied stellt sich die frage wieviel ich ausgeben will
      will ich den wow effekt oder eher den cinestyle oder was für tv dokus
      uuuuuund
      wie groß und schwer darf das equipment werden.

      gerne beim nächsten mal mehr!

      VG
      joachim
    • Servus Joachim,

      ...also gibt es sie doch....so Verrückte wie mich...:--))
      Bin grad zurück aus der Karibik....ca. 50 TGs gemacht und alle 4 SD Karten bumsvoll mit Footage....

      Ja, Du sprichst mir - bis auf den Rotfilter - aus der Seele.
      EX1... sicherlich eine grundsolide Arbeitsmaschine. Aber für den reinen Urlaubsfilmer, und die Fluggesellschaften einfach zu groß. Auch wenn ich so eine Maschine recht günstig bekommen könnte...

      Tja...eigentlich wollte ich so eine Diskussion nicht anfangen, aber ich bin klarer Verfechter von man. Weißabgleich auf unterschiedlichen Tiefen. Sei es mit Rotfilter, oder ohne. Wenn die Cam den Abgleich ohne Rotfilter auch auf 20m Tiefe noch hinkriegt, um so besser. Meine X909 hat das ohne den Rotfilter ab - meine ich mich zu erinnern - ca. 15m nicht mehr geschafft.
      Ich bin wie gesagt kein Fan von Beleuchtung. Wenn Beleuchtung, dann halt Stadionscheinwerfer, um wirklich alles auszuleuchten. Mir gefallen einfach die Aufnahmen nicht, bei denen der Hauptdarsteller sauber beleuchtet und alles drum herum schon grau/blau ist. Damit meine ich nicht den Hintergrund, sonder die Tiere/Korallen seitlich auf gleicher Höhe, die aber vom Licht nicht getroffen werden.
      Na ja, ist denke ich auch ne Art Geschmacksfrage....
      Bei Macro anderes Thema, denn da schaffst es leicht das komplette Bild auszuleuchten.

      Tja...Red oder Arri...und dann noch ein Gates-Housing dazu...lecker !!!! Leider fehlts am Kleingeld...

      Also wie gesagt.. wenn ich es so nüchtern betrachte, dann gibts für mich gerade zwei Möglichkeiten.
      1) ich bleib bei meiner alten Kiste und bin glücklich damit
      2) ich steige auf z.B. die JVC GY-HM200e um. Für diese Kiste gibts ein Gehäuse mit all den Wünschen, die ich mir so vorstelle.
      Nur stellt sich für mich die dringende Frage: ...was bringt mir der Umstieg von der X909 auf die HM200 ? Kann ich mit der HM200 wirklich die Wünsche erfüllen, die mit der X909 nicht möglich sind -->
      manueller Focus -> klares Ja
      mehr Möglichkeiten im Macro-bereich -> keine Ahnung

      Zudem habe ich in irgendeinem Testbericht/Userbericht gelesen, dass die HM200 nicht soo lichtstark ist und das irritiert mich gewaltig. Es wäre halt der Supergaue, wenn ich mir jetzt so eine Cam besorge und das passende Gehäuse dazu ( brauch ja wohl nicht sagen, um welche Summen es da geht ) und am Ende hab ich ne schlechtere Lösung als bisher......
      Wenn die Sonne überm Wasser scheint, ist das in der Regel kein Problem, aber wehe es Regnet.....dann ist Lichtstärke gefragt. Nun muss ich irgendwie einen Weg finden, um eine Aussage treffen zu können, ob die HM200 nun schwächer oder besser ist als die X909 bzgl Lichtstärke. ( Hoffentlich liege ich da nicht falsch mit dem Begriff Lichtstärke: ich meine damit, dass man auch bei schlechter Beleuchtung noch gut filmen können sollte )

      Wenn das geklärt ist, möchte ich mit der Macromöglichkeit weiter probieren. Sprich Nahlinse vor die Cam halten und probieren....

      Naja,...falls Euch noch was einfällt, was ich zum Vergleich heranziehen könnte, lasst es mich bitte wissen....

      Dankeschön und liebe Grüße

      Oli
    • Vielleicht ist meine Frage etwas naiv: Aber macht es Sinn, im bewegten Wasser Makroaufnahmen von Motiven zu drehen, die ca. 10mm oder noch kleiner sind? Ist man da nicht ständig selbst in Bewegung oder nagelt Ihr Euch da etwa am nächsten Felsen fest?
    • Hai Wenzi,

      tja, das ist eine berechtigte Frage !
      So richtig übel sind Aufnahmen im flachen Wasser kurz vorm Ufer. Meistens hast da die typische Wellenbewegung...hin und her.
      Da bleibt nur entweder etwas überbleit ( als zuviel Blei am Körper, als notwendig ) ins Wasser zu gehen, oder aber so einen Aufnamestandort zu suchen, bei dem man sich mit den Knien
      irgendwie an einem Stein oder Fels festklammern kann.
      Und dann zusätzlich noch Zeit....viel Zeit. Also bei einem geführten Tauchgang fast ausgeschlossen.
      Mann bin ich froh, dass meine Frau genauso gerne ins Wasser geht wie ich und mir dann helfend zur Seite steht...:--))

      Was bei mir dazu kommt: sobald ich meine Nahlinse vorschwenke, muss ich mit dem Gehäuse ca. 0,5m vom Objekt weggehen. Nur dann kann ich mein Macro-Objekt maximal groß darstellen und die Kamera kann noch focussieren.
      Das wiederum bedeutet aber, dass kleinste Verwackler so richtig große Sprünge im Bild hervorruft..
      Wenn ich mich richtig erinnere, dann war es bei meiner D80 DSLR anders. Da konnte ich mit dem Port so nahe an mein Macro-Tier ran, dass ich fast mit dem Blitz nicht mehr dazwischen gekommen bin. Somit ist die Verwacklungsgefahr auch wesentlich mehr unterbunden.

      Ob sich die HM200 auch so verhält, dass ich zum Macro-Aufnehmen ( sprich mit vorgeschwenkter Macrolinse ) so weit vom Objekt weg muss, weiss ich nicht.
      Muss ich erst noch ausprobieren......würde mich aber nicht soo erfreuen, da wie gesagt die Verwacklungsgefahr immens steigt und zudem auch die Anzahl Schwebeteilchen größer wird.

      So long und Grüße

      Oli
    • Hai Oli,

      ich hab mir nur kurz die GY-HM200 angesehen ohne das zu beurteilen
      aber mir ist als erstes die 4:2:2 farbabtastung bei fhd aufgefallen
      dann noch der nd filter, sdi und xlr - das sind alles profifeatures
      einzig deine bedenken von wegen lowlight kann ich gut nachempfinden da die cam "nur" einen 1/2,3" sensor hat

      wenn ich mir das hier tests.videoaktiv.de/index.php/…k2/item/628-jvc-gy-hm-200 anschaue
      verzichte ich wieder auf das teil - aber ich bin da jetzt ziemlich verwöhnt von der ex1
      wenn denn schön die sonne scheint - klares blaues wasser - benötige ich immer wieder mal den nd filter auch in 20m oder 30m tiefe

      als idee hätte ich da nur die sony´s mit 1" sensor
      vielleicht mal ein wenig zuwarten ob eine pxw-x70 serie2 kommt - gemunkelt wird ja bereits im netz

      das macro problem kenne ich, deshalb stelle ich wenn möglich das gerät im sand oder auf´m felsen ab.
      bin am überlegen mir so´n teil zu organisieren
      amazon.de/dp/B017GC1LKW/ref=wl…LAV7&coliid=I76Z2CRTCDCMQ
      weil mein equipment an land drehfertig mit ww ca. 25kg wiegt und ich das stativchen nicht abnehmen müsste.

      bis denn
      joachim
    • Hai Joachim,

      ok, das hört sich gar nicht soo schlecht an !

      Du schreibst:
      wenn ich mir das hier tests.videoaktiv.de/index.php/…k2/item/628-jvc-gy-hm-200 anschaue

      verzichte ich wieder auf das teil - aber ich bin da jetzt ziemlich verwöhnt von der ex1


      Wie meinst das ? Soll ich das so verstehen, dass sich die Features anfänglich recht gut lesen, dann beim Test die Cam aber versagt ?
      Oder meinst Du mit Verzichten den ND Filter?

      Mhm...Stativ habe ich mir auch schon überlegt. Bislang aber wieder verworfen. Wenn dann nur ein Einbein. Wobei ich das versuchshalber heuer mit einem abgebrochenen
      KorallenAst ( so ein 5cm Durchmesser Teil, welches ich aus dem sand gezogen habe...) probiert habe und was nicht wirklich funktioniert hat....War einfach eine saublöde Strömung...hin...her...

      Aber da ist alles zusammengekommen: Peitschengorgonie und ein 4cm Fleilenfisch darin, der ständig die Farbe gewechselt hat, bzw. sich hinter den Ästen versteckt hat.
      Dazu die f..ing Strömung ....und schon wirds spassig.
      Da dreht der Autofocus am Rad !!

      Hast Du irgendwo in Vimeo oder Youtube Filmchen von Dir eingestellt ?
      Ich bin gerade am überlegen, meine Filme evtl doch mal dort einzustellen. Müsste nur mit der Musik was machen. Für meinen Privatgebrauch habe ich kernige Musik hinterlegt....müsste ich halt durch GEMA-freies Gedudle
      ersetzen.

      Hast Du irgendwas in Footage-Datenbanken eingestellt, oder anders gefragt....hast Du Erfahrung damit, ob sich das überhaupt rechnet ? Denn viel Footage dort ist einfach nur grotten schlecht....
      Stellt sich die Frage, ob überhaupt dort was gekauft wird, oder es eher über private Kanäle geht..?!?

      Dankeschön und Lg

      Oli
    • hab Dir eine PM gesendet - angekommen??

      hier mein letztes: vimeo.com/groups/hddivevideos/videos/192632351

      der vorbesitzer meiner kamera hat das mal versucht - ist jedoch über ein paar kostenlose tauchgänge -weil film über tauchbasis- nicht raus gekommen
      er hatte auch zum verkauf eingestellt mit gerigstem erfolg
      stöber mal durch vimeo - da können wir nur mit einem perfekten clip von etwas gaaaaanz seltenen punkten und dann bekommst ein paar euros/dollars :heul:
      viele arbeiten in der zwischenzeit mit DSLR´s

      Oli Krause schrieb:

      Wie meinst das ? Soll ich das so verstehen, dass sich die Features anfänglich recht gut lesen, dann beim Test die Cam aber versagt ?
      Oder meinst Du mit Verzichten den ND Filter?


      ich meine die lowlight fähigkeit von dem teilchen!


      ich bin da einfach schon zu sehr in die jahre gekommen - da wärs gut wenn der pappa auch schon filmt und man reinwächst
      wenn ich mich noch richtig erinnere - hat einer der namhaften uw videoprofis für eine 50min doku über 10 jahre gebraucht
      die beschriebenen red aufnamen handeln über´n grünen see - laut erzählung - drehzeit 2 wochen - mind. ein sondergehäuse von gates - ein ca. 20m² zimmer voller kameraequipment - ausstrahlung vielleicht aber nur vielleicht 2017
      ein anderes beispiel kenn ich auch noch - auftragsarbeit von servustv - damals mit sonys fs 700 + externer rekorder 4k RAW + subalgehäuse .....
      das mitgebrachte material ist jetzt mal gespeichert - mal sehen ob das irgenwann in einer doku zu sehen ist??

      VG
      Joachim

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von JoeT ()

    • Hai Joachim,

      danke für den Link....muss ich mir zu Hause anschauen. Ist hier leider geblockt.....

      PM ist leider nicht angekommen, wäre nett, wenn Du es nochmal probierst ?!? Dankeschön.

      Tja...ähnlich Infos liegen mir auch vor. Ein Bekannter von mir ist UW-Kameramann. Mit dem habe ich am Montag länger telefoniert und er hat mich ganz schön auf den Boden runtergeholt....
      Von Interesse sind wirklich nur noch UW-Aufnamen, von z.B. einem Hai, der gerade einen Elefanten vertilgt und das Ganze noch in der Arktis gefilmt...:--))
      Weisst was ich meine. Da interessieren Aufnahmen am roten Meer keine Sau...

      Traurig aber wahr.

      Dieser Bekannte hat mir auch seine EX1 im Sealux-Gehäuse angeboten, sowie die FS700 im Subal. Aber bei beiden halt das blöde Rotfilter-Thema.

      Hast Du mit Deiner Ex1 schonmal probiert, ohne Rotfilter und Licht - einfach man. Weissabgleich - zu filmen und dann die Farben in der Post zu korrigieren ?
      Würde mich interessieren, denn:
      Theoretisch müsste es doch auch gehen. dass ich einfach ohne Rotfilter fleissig meinen Weissbagleich mache und den Rest dann in der Post korrigiere ?
      Leider steht der nächste Urlaub erst im Main an.....und dann ein Gehäuse auszuleihen nur um dieses Auszuprobieren ....mhm. suboptimal.
      Meine Überlegung ist halt...wenn es so funktionieren würde, dann könnte ich ja getrost auf den blöden Rotfilter verzichten und dann halt den Schritt Richtung FE5 gehen...:--))
      Also halt einfach ohne Rotfilter und Licht, aber mit man. Weissabgleich auf den entsprechenden Tiefen. ( inzwischen habe ich meinen Sunto EonSteel fest an die Cam montiert und somit immer alles im Blick...)

      Viele Grüße

      Oli
    • ich habs noch mal probiert - wenn es wieder nicht geklappt hat versuch du mal bitte

      nachdem ich mehr schlechte (rote streifen im blau) als gute erfahrungen mit dem rotfilter machen musste hab ich den schon damals bei der panasonic weggelassen.
      alle gehäuse die ich bis jetzt hatte haben zugriff auf den man. weissabgleich, bedeutet ich mach immer einen weissabgleich unterwasser in jeder tiefe vor jedem schuss!
      licht verwende ich meisst wenn es düster wird - hab da jetzt eine tilly mit >90% farbwiedergabe 3 stufen dimmbar ca. 110°
      bin wie immer erst zu hause draufgekommen, dass mein weitwinkel mehr kann und es an den rändern dunkel wird

      die ex1 ist mit dem weissabgleich ab ca. 30m fertig bzw. am anschlag - ob sie tiefer noch farben verschiebt kann ich nicht sagen - aber das resultat ist gut
      in der zwischenzeit gibt es keinen clip mehr in meinen filmen die nicht nachträglich bearbeitet sind! sowohl über- als auch unterwasser

      mein gehäuse kann auch "nur" entweder rotfilter oder nahlinse vorschwenken, deshalb steckt bei mir die nahlinse drin.
      da diese aber verzeichnet verwende ich sie selten

      vg
      joachim
    • Das von Joe T verlinkte Video ( Anilao 2016 ) ist doch verdammt gut, sehr viel besser geht es kaum. Es gibt ganz wenig an längeren UW-Videos die man mit Freude ansehen kann, das verlinkte ist eins der wenigen.
      ( ist das Video jetzt von JoeT ? )

      Mann sieht hier allerdings auch, das sehr viel mit Licht gemacht wurde, halt alles das was man noch ausleuchten kann.

      Ich stimme daher der Ansicht von Joachim zu und ziehe viel gutes Licht dem Rotfilter vor.
      ( mein Rotfilter wurde von Sealux aus dem Gehäuse auf meinen Wunsch ausgebaut, dafür wurde eine zweite Makro-Linse eingebaut - das bringt mir persönlich mehr ! allerdings hat Sealux keine große Auswahl an Linsen... )

      Die Auswahl an Makro Linsen bzw. die Möglichkeiten um zu spannenden Makro-Aufnahmen zu kommen - die hängen halt auch ganz wesentlich vom Gehäuse und der verwendeten Vorsatz-Optik ab.
      Bei den Gates Gehäusen ( auch bei anderen - auch bei den spezial Sealux für die großen Camcorder ) gibt es halt die Möglichkeit voll zoom-fähige WW-Linsen zu nutzen, die es erlauben ein Wrack zu filmen und danach damit auch ein Portrait von einem Skeleton-Schrimp zu machen - für mich das Non-Plus-Ultra an Flexibilität - damit geht quasi (fast) alles.
      Was eben auch damit nicht geht, Tele-Makro, oder auch nur die scheue Grundel mit dem Krebs - dazu braucht es wieder den großen Abstand.

      Mein UW-Lieblings-Film wurde mit einem HDV-Camcorder ( ich meine FX1 ) im Gates mit dem sündhaft teuren ( und schwerem ) Fathom gemacht,
      Der Filmer Danny van Belle hat damit absolut Weltklasse Aufnahmen gemacht, viel und gutes Licht (HID) war natürlich auch im Einsatz.
      Leider ist die BD-Disk - Secrets of the Sea - hier kaum zu kriegen, die muss man in Belgien oder Holland beschaffen.
      Das zeigt mir halt, das z.B. das Aufnahme-Format nicht der wirklich wichtige Aspekt bei UW-Aufnahmen ist, die Möglichkeiten des Gesamt-Paketes und die Händelbarkeit im Wasser sind sehr viel wichtiger !
      ( Das der Filmer auch ein Rolle spielt ist auch klar ............)

      Joachim aber mag keine Verzeichnung bei Makro, die gibt es bei der Fathom Zoom Lösung ganz gewaltig - somit muss man halt für sich entscheiden und sich das ganz genau ansehen.
      Was mich schon mal von einem Profi Camcorder nebst Fathom WW abhält ( neben dem deftigen Preis ) ist aber auch das gewaltige Gewicht, was diese Kombis auf die Waage bringen !
      ( ich hatte grade vor 3 Tagen mal wieder das "Vergnügen" beim Check-Inn über zulässige Gepäck-Gewichte zu diskutieren - bin aber mal wieder ganz knapp um das zücken der Kredit-Karte herum gekommen...... )

      Ja, auch ich würde gerne mit Stativ im Wasser filmen, das Resultat wäre einfach besser. Nur wo bleibt die einfache Handhabung ? Sie leidet ganz gewaltig und das will ich z.B. nur noch bedingt in Kauf nehmen.

      Ja, auch von DSLR gibt es zu WW aber auch im Makro-Bereich traumhafte Aufnahmen - wie es um die Handhabung im Wasser aussieht muss man vermutlich selbst austesten, sonst erlebt man evt. eine unliebsame Überraschung.

      Was wäre meine Lieblings-Lösung:
      Ein voll manuelles Gehäuse von Gates.
      Die Möglichkeit des voll zoombaren WW von Fathom.
      Externer Monitor anschließbar.
      Eine extrem Leistungsfähige Lichtanlage, z.B. die großen Keldan.

      Nur gut, dass ich schon etwas älter bin, sonst würde ich mir tatsächlich noch Gedanken über eine neue UW-Video-Ausrüstung machen, aber damit habe ich definitiv schon abgeschlossen.
      ( ich bleibe bei meinem alten System, kenne die vielen Nachteile und nehme sie jetzt einfach in kauf ......)

      mfg
      Roland
    • Servus Roland und Joachim,

      schön...samma schon zu dritt...:--))

      Joachim: ich hab Dir jetzt mal ne PM geschickt...vielleicht gehts ja in diese Richtung...?!?

      Hey, 30 m ist doch ne ordentliche Leistung für einen funktionierenden Weissabgleich. Wenn ich ganz ehrlich bin, filme ich eh nicht oft tiefer. In Ägypten brauchst bei vielen Tauchplätzen einen Klappspaten, dass man so tief kommt..:--))
      Dein Video gefällt mir auch recht gut, Respekt. Halt bis auf die teilausgeleuchteten Parts. Ist aber, wie schon besprochen, Geschmacksache...
      Die Hammerheads...war das Daedalus ?
      Wir waren letztes Jahr auf Minisafari bei den Brothers. War echt sagenhaft.....zur Krönung ist mir ein Longimanus im 0.5m Abstand vor die Linse geschwommen. Leider habe ich- weil es auch noch im 3m Bereich war etwas verwackelt. Freunde meinten...vor Angst...ich sage vor Freude :--))

      Roland: kann es sein, dass wir uns schon von früher kennen ? Aus einem Fotoforum ? Leider kann ich mich nicht mehr an den Forumsnamen erinnern. Damals habe ich noch geknipst...

      Tja...wie es halt immer so ist..ich möchte halt den Schnittpunkt zwischen technischer Möglichkeit auf der einen Seite und Preis, Gewicht und Handlebarkeit treffen.
      Im Moment habe ich ein recht gut funktionierendes System, aber halt ein paar Punkte, die ich gerne besser hätte. Und wie es meistens ist...die letzten 2-3 Prozent kosten am meisten Geld und Zeit...

      Zum Thema Sceleton Garnele....ich habe gerade jetzt im Urlaub wieder die Minigarnele gefilmt (leider weiss ich nicht wie sie heißt), welche sich auf den grünen Peitschenkorallen aufhalten. Das ist aber definitiv die Grenze, welche mit meiner X909 noch geht...

      Vielleicht hat Roland Recht....einfach mit dem funktionierenden System zufrieden sein....?!?

      Trotzdem wird jetzt noch ein wenig mit der HM200 gespielt. ...nur mach ich mir nicht allz viele Hoffnungen, dass mich das glücklich machen wird....

      Viele Grüße

      Oli
    • Ähm, ja, hab kurzzeitig den Überblick bei den verlinkten Videos verloren - ist eigentlich klar welches Video von Joachim ist - das kurze ( für mich etwas zu hektisch geschnitten .....) aber doch Qualitativ gut !

      Möglich das wir uns kennen, da ich vor Jahren auch im Wasser fotografiert habe. Mein Foren-Name ist allerdings nicht so variabel gewesen, damals einfach mein richtiger Name: Roland P .....

      Es gibt verschiedene Krebse auf den Peitschen-Korallen, manche sind eigentlich eher sehr groß !

      Mit diversen Möglichkeiten - Vorsatz-Dioptern, Vorschwenk-Linsen, Tele-Makro Funktionen oder halt entsprechenden Zoom-Möglichkeiten sind Objekte in der größe um 2-3mm machbar.
      Allerdings darf man den Aufwand und die Probleme in dem Bereich nicht unterschätzen.

      mfg
      Roland
    • Hai Roland,

      jep, dann kenn wir uns...unter dem Namen zumindest...

      Die Garnelen, welche ich meine sind so ca. 10mm groß. Das geht mit meinem Sealux Gehäuse mit 3er Nahlinse gerade noch so. Aber ganz ehrlich...viele Details kann man nicht erkennen..:--)

      Leider...

      LG
      Oli
    • hallo mitnander ;o)

      @ Roland
      kann dir nur recht geben - am ende vom tauchgang kommt es auf den kameramann an wie gut er sein gerät beherscht und ob er die richtigen ausschnitte gewählt hat.
      ich kann euch nur eines sagen - die ex1 oder prof camcorder haben soviele knöpfe, dass sicher immer wieder was verstellt ist
      dann machst den wb - kommst irgenwie wieder an einen anderen ran und wieder ist was verstellt und und und ...
      dann machen wir einen tauchgang an einem platz vielleicht noch einen zweiten das wars dann auch schon - plan haben wir vielleicht aus der erinnerung aber hauptsächlich vom briefing ......
      profis haben schon bevor sie vor ort sind einen paln mit welchen clips sie nach hause kommen müssen, und springen dann so lange an der selben stelle ins wasser bis alles im kasten ist.

      zum ww Fathom 120° = 4,5kg und 4,5k€ neu - voll durchzoombar und gestochen scharf ohne verzerrung oder abschattung
      in meinem gehäuse kann ich eine nahlinse vorschwenken die den ww fast egalisiert und ich kann so ca. 3/4 zoomen was aber nur aufgesetzt möglich ist
      leider verzeichnet die aber ein wenig an den rändern, und sie setzt sich auch nicht immer 100% vor die linse - man ist immer am fummeln
      aber es gibt ja auch das kleine fathom - das wäre für mich die lösung wenn fixobjektiv und klein leicht

      @Oli
      ja das war Daedalus und es waren ich glaub 12 TG´s und 2 x waren die hammerhaie auch zum filmen
      die aufnahmen hab ich leider total versaut, konnte glaub ich nicht mehr richtig denken - war so um die 45m
      musste diese extrem nachbearbeiten.

      ja die longis kommen schon recht nahe - kommen auch gerne mal anstupsen - da lob ich mir mein großes teil ;o))

      uwknipser schrieb:

      Was wäre meine Lieblings-Lösung:
      Ein voll manuelles Gehäuse von Gates.
      Die Möglichkeit des voll zoombaren WW von Fathom.
      Externer Monitor anschließbar.
      Eine extrem Leistungsfähige Lichtanlage, z.B. die großen Keldan.


      bin ich bei dir Roland
      beim Monitor bin ich noch am überlegen - meine cam kann ja 10bit 4:2:2 am sdi und dort könnte ich atomos oder ähnliche dranhängen
      oder auf was neues 4k umsteigen wenn die dann 50p können viellecht sogar auch in 422

      vg
      joachim

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    • Sealux hat bei den Spezial-Gehäusen den Anschlluss für den externen Monitor dran, ohne den externen Monitor willst du nicht mehr filmen wenn Du es 1 x genutzt hast. Für mich deutlich mehr als ein nice to have !
      ( Wobei der Sealux Monitor den ich habe nicht mal das gelbe vom Ei ist - aber in jedem Fall besser wie jeder Einblick ins Gehäuse oder ein fest verbauter Monitor im Gehäuse.- weil einfach deutlich flexibler ! )

      Bei einigen Camcordern kannst Du offenbar das große Fathom WW einfach voll durchzoomen (20fach !? ) - klar, bist dann dem Skelleton-Schrimp mit der Linse am Kopf - aber halt auch im Bereich Skelleton Schrimp-Portrait !

      50p ist genial, klar sichtbar besser wie mein betagtes 50i in HDV - nutzt nur alles nichts wenn ich 50p habe und an anderer Stelle dann Defizite im Wasser gegenüber der alten HC1 habe.
      ( Meine TD10 ist ja in 2D der HC1 an Land auch haushoch überlegen - nur das ist leider im Wasser dann nicht umsetzbar - im Gegenteil, da ist die HC1 im Sealux HD1 das weit überlegene Gesamt-Paket. )

      Also in jedem Fall das mögliche UW-Gesamt-Packet im Auge behalten - einzelne Vorteile - dann evt. noch an Land, bringen Dir extrem wenig, oder nichts.

      mfg
      Roland
    • uwknipser schrieb:

      Sealux hat bei den Spezial-Gehäusen den Anschlluss für den externen Monitor dran, ohne den externen Monitor willst du nicht mehr filmen wenn Du es 1 x genutzt hast. Für mich deutlich mehr als ein nice to have !
      ( Wobei der Sealux Monitor den ich habe nicht mal das gelbe vom Ei ist - aber in jedem Fall besser wie jeder Einblick ins Gehäuse oder ein fest verbauter Monitor im Gehäuse.- weil einfach deutlich flexibler ! )


      hab ich auch - sogar von meinem vorgänger mit oled upgrade - aber
      mir fehlt peaking, zebra, hilfslinien, und ganz besonder irgendetwas ala RGB Parade zur farbüberprüfung.
      die rekorder bzw die internen displays können das meißte
      da die ex1 nicht die beste mit autofocus ist, muss immer kontrolliert werden, deshalb schaue ich zusätzlich immer mal durch den sucher
      auch durch den rel. großen sensor mit nd filter liegt der schärfepunkt gerne mal im zentimeterbereich
      da ist dann der stein koralle scharf aber die z.b. schnecke schön mit blur ;o) aber das kennt ihr ohnehin sicher auch

      ja ich gebe dir absolut recht - es muss das gesamtpaket passen damit man sich auf die bildkomposition konzentrieren kann oder ein wenig kreativ werden kann
      und nicht unentwegt an der technik rumfummeln muss

      aber ich wollte unbedingt so´n fummelteil ;o)

      VG
      Joachim
    • Der AF steht und fällt mit dem Kontrast bzw. mit dem Licht - fehlt Licht geht der AF auch schnell mal auf Suchfahrten oder findet halt irgendwo was - nur leider nicht ganz das was Du gerne hättest.
      Je weiter Du in den echten Makro Bereich vorstößt, desto größer wird die Problematik - von daher kommst Du dann um viel Licht nicht herum.

      Extrem viel Licht wirkt halt auch bei großen Sensoren positiv, der Camcorder schließt die Blende, der Bereich der Schärfe dehnt sich aus. ( UW-immer gut )
      Skelleton Schrimp und haariger Schrimp, Zwerg-Seepferdchen, sind so klein, da liegt der mögliche scharfe Bereich bei wenigen Millimetern.

      Schärfe-Kontrolle kann ich über meinen Sealux-Monitor vergessen bzw. nur höchst unzulänglich bewerten, aber immerhin kann ich die Kamera flexibel positionieren und den Monitor dann beliebig zur Kontrolle des Bildausschnittes nutzen - was ohne ext. Monitor oftmals nicht mehr möglich ist. Kamera am Boden aufgelegt ist halt ein miese Position - ein bequemer Einblick ist kaum noch möglich.
      Auch die Farb- oder Belichtungs-Prüfung kann ich über meinen Sealux Monitor vergessen - dazu ist meiner schlicht und einfach zu schlecht ! ( bescheidener Betrachtungswinkel halt ! :( :( )

      Aber heutige Monitore sind ganz sicher deutlich besser wie mein Gerät, würde ich also in jedem Fall mit einplanen. Weil einfach andere Aufnahmen möglich sind, die generelle Kontrolle des Bildes sehr viel einfacher ist, der Camcorder sehr viel tiefer und bequemer geführt werden kann.

      mfg
      Roland
    • Hai mittanand,

      Roland: also die Garnelen, welche ich meine waren nie größer als 10mm. Hab im Meerwasserlexikon nachgesehen, dort schreiben die, das die Tiere bis zu 2cm werden....hab ich so aber noch nie gesehen.
      Dir Probleme mit Macrobereich kenne ich zu genüge....bestes Beispiel: Pigmäen-Seepferdchen auf den Phillies. Das war eines meiner besten Fotos, die ich geschossen habe.
      Das Tierchen in der Gorgonie ( Formatfüllend ) und schwarzer Hintergund. Das Bild habe ich heute noch auf meinem Handy als Hintergrundbild und protze damit, wenn es sich anbietet :--))

      Zum Thema Licht: gebe ich Dir zu 100% recht.. Bei Macro kommt nur Licht zum Einsatz ( ist ja nicht so, dass ich nicht immer genug dabei hätte ....). Also Rofilter wegklappen, Nahlinse vor die Cam , Licht einschalten, grob positionieren, dann noch Weissabgleich mit den Lampen ( im ungefähren Abstand, wie dann auch gefilmt werden soll ) und dann gehts los mit der Verwacklerei...:--))
      Jetzt im Urlaub hab ich so im 3-5Meter Bereich die Macros auch ohne Beleuchtung und Rotfilter gedreht. Bin noch nicht fertig mit Sichten, schaut aber gar nicht soo schlecht aus. In 3Meter ist es in der Regel - falls die Sonne scheint- hell genug. Leider war das heuer nicht immer der Fall..

      Thema Monitor: ganz klares Ja ! Ich möchte nie wieder ohne ext/ zusätzlichem Monitor filmen. Zum Glück ist bei mir der Monitor im Gehäuse fix schräg eingebaut. Somit ist eigentlich alles möglich. Von der paralleleln Kamerafahrt neben einer Schildkröte bis zum Plattwurm auf dem Sandboden. Ich hatte noch nie Probleme, das Material während der Aufnahme schon zu beobachten.
      Gut, wenn die Sonne extrem blöd drauf scheint, dann ist irgendwann zappa...aber sehr selten.

      Tja...Ihr habt natürlich absolut recht...um so mehr Knöpfe an dem Gehäuse sind, um so höher die Wahrscheinlichkeit, dass man ein mal zuviel drückt, oder aber den falschen erwischt.
      Jetzt kommen wir wieder zu meinem Thema. Mein Plan B ist schon irgendwie der, dass ich in 70% aller Fälle nach wie vor mehr oder weniger automatisch filmen werde. Und das kann mir keiner erzählen, dass er alles nur noch im Manuellmode betreibt....
      Den Rest möchte ich dann schon mit Man Focus etc arbeiten. Speziell, wenn ich halt z.B. einen Hauptdarsteller durch fehlende Tiefenschärfe hervorheben möchte, oder aber den besagten Feilenfisch in der Peitschengorgonie sauber einfangen möchte.

      Liebe Grüße

      Oli