Stellt der GY-HM200e eine merkliche Verbesserung zum jetzigen HC X909 für Unterwasseraufnahmen dar ?

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    • Also im Grunde sind wir uns einig, ist halt die Frage wie intensiv man letztlich dazu kommt im Wasser die Möglichkeiten der Kamera und des Zubehörs auszusnutzen.

      Ich filme fast zu 100% im Auto-Modus und somit habe ich eine gewisse "Fehler-Quote".
      Im nachhinein betrachtet, sollte ich langsam wissen, wo ich besser z.B. den AF abschalte - weil er mit ziemlicher Sicherheit anfängt zu pumpen........

      Somit ist in meiner Situation meine Kombination noch gut genug für mich - ich bin letztlich der begrenzende Faktor.

      Sind wir wieder bei der Ausgangs-Frage: Welche Kombination bringt Dich Deinen Wunsch Aufnahmen näher und ist das dann wirklich umsetzbar.
      Letzte Woche war ich in Kuba - da ist Rudeltauchen - somit ist da so gut wie nichts umsetzbar - nur 0/8/15 möglich - wusste ich aber auch vorher.

      Auf den Philippinen, in Bali und in der Lembeh-Strait ist da für mich sehr viel mehr möglich, ich kann Aufnahmen dort planen und zur Not auch so lange dran arbeiten bis es halbwegs im Kasten ist.
      ( wobei sich mein Ehrgeiz doch mittlerweile sehr in Grenzen hält - Dinge die z.B. auf Peitschenkorallen sitzen kann ich jetzt auch einfach nur ansehen ......)
      Du meinst sicher diese Garnele, die kommt in der Größe hin. Es gibt aber auch eine deutlich größere, die hat so ein Horn, ist leider seltener.
      fotocommunity.de/photo/partner…oralle-reto-aebi/13032086
      mfg
      Roland

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von uwknipser ()

    • Hai Roland,

      jau...richtig. Es schaut so aus, als haben wir das gleiche Grundverständnis, aber halt mit unterschiedlichen Vorlieben. Ist auch gut so.... wie wäre es, wenn alle das gleiche denken..?!?

      Und natürlich..d.er Faktor Mensch ist meisten der hinderliche Grund. Nicht um sonst heisst es bei uns in der Firma..."Fehler 40,...sprich..der Fehler sitzt 40cm vor dem Rechner :--))

      Philipinen kenn ich jetzt ehrlich gesagt so, dass die TGs schon recht individuell geführt waren. Also kein Rudeltauchen und die Guides haben sich wirklich Zeit genommen. Aber auf der anderen Seite möchte man die Geduld der anderen Taucher auch nicht überstrapazieren.
      Ägypten ist dann wirklich Rudeltauchen, aber meine Frau und ich gehen schon seit Jahren immer alleine ins Wasser. Somit ist das etwas entschärft. Zudem lebt ein guter Bekannter von uns in Hurghada und ist jeden Tag auf dem Tauchboot. Der kennt die Tauchspots um Hurghada wie seine Westentasche.
      Z.B. haben wir heuer im Frühjahr einen Harlekin FetzenPfeifenfisch gefunden. Auf ca. 40m in UmmGammar.
      Na ja, dann haben wir den Tauchtag so umgeschmissen, dass der zweite TG nochmal dort stattgefunden hat. So richtig mit Planung...dass als erstes der Bekannte runtergeht ( hat den Solotaucher..) dann nach 10 Min ( scheiss Grundzeit...) meine Frau und ich, dann der nächste Fotograf usw....
      Hat einigermassen geklappt...aber so wirklich zufrieden bin ich mit den Aufnahmen trotzdem nicht. Hatte einfach nicht genug Zeit ( auch wieder die fehlende Grundzeit...)
      Erst Wochen später hat sich das Geheimnis mit dem Fisch rumgesprochen ( Mac, Yasmin usw..) so dass jetzt wohl jede Tauchbasis dort hin fährt und die Taucher den Fisch auch finden.....
      Dein Link mit der Garnele kommt schon in die Richtung hin. Bislang kannte ich das nur von den Phillis, dann habe ich auf Curacao gesucht und auch gefunden. Inzwischen hab ich die Garnelen auch schon in Ägpten gefunden. Meistens unter 20m und halt die dunkel und hellgrünen Peitschenkorallen.

      Was für mich eine der größten Herausforderungen war und bis jetzt auch ist......ein sogenanter Pea. So nennen die Taucher auf Curacao die Baby-Kofferfische. Die sind so groß wie der Fingernagel am kleinen Finger und äusserst schwer zu erwischen. Bin mal gespannt, ob es mir heuer gelungen ist...?!?

      Lembeh und Bali stehen auch noch auf der Wunschliste.....

      Viele Grüße

      Oli
    • hallo !

      ich denke auch, dass wir uns da keinen abbrechen sollten - ich wünsche zwar allen von uns, dass wir viele clips verkaufen können
      aber die realität sieht eben so aus, dass wir das für uns und unsere freunde machen.
      also sind wir selbst die größten kritiker unserer aufnahmen.

      ich selbst arbeitete mit der pana bereits im halbauto modus - ich denke so wie ihr
      mit der ex1 ist es ähnlich, jedoch mit ein paar denkaufgaben mehr.
      wie z.B. AF oder MF | ND Filter | Gain | Shutterspeed verändern oder nicht | Blende man. oder auto
      meine einstellungen habe ich angepasst damit sie sendefähig sind - ala BBC
      fix ist hauptsächlich der Shutter mit 1/50sec
      Blende versuche ich nahe der förderlichen Blende zu bekommen bei mir die F4
      in der post korrigiere ich auf REC 709 und die farbe

      vg
      joachim
    • jetzt muss ich nochmal auf die kleinen "scheißerleins" zurückkommen ----

      taucht jemand von euch mit kreislauftauchgerät?
      denn ich glaube gerade wenn man im freiwasser steht/liegt und auf einer peitschenkoralle shrimp oder fisch filmen möchte
      wäre es gut einen "siemens wasserhaken" zu haben
      ich scheitere meißt an diesem vorhaben - vielleicht fehlt mir dazu auch die ruhe
      ein foto ist halt die momentaufnahme - beim filmen wäre es gut wenigsten 6sec zusammenzubringen in der man die kamera still hällt
      und hoffen, dass das tierchen denn auch da sitzen bleibt - kennt ihr sicher ;o)

      gruß
      joachim
    • Das ist das Ding, wie weit will man es treiben, die 2 cm Tiere sind noch eine halbwegs gut lösbare Aufgabe ( wenn auch meist mit leichten Wacklern....) mit vergleichsweise einfachem Gerät.

      Will man die Exoten die kleiner sind, oder Protagonisten auf wankenden langen Peitschenkorallen - dann wird es wirklich kniffelig.

      Die Profis haben es etwas einfacher, die werden von Tauchschulen nicht daran gehindert eine Peitschenkoralle mit einer Schnur so zu befestigen, das man gut filmen kann.
      So weit kann und möchte ich nicht gehen.
      Der Profi wird ein Stativ nutzen, mir wäre es dann doch langsam zu viel Gerödel, der Spaß lässt nach, die Sache wird dann halt für mich schon zu aufwändig.

      Zum Ziel kommt man bei den kleinen Tieren auch eher, wenn man einen Partner hat der hilft, habe ich nicht, somit sind manche Dinge für mich nicht machbar.
      In Lembeh z.B. kann man mit den besseren Guides Dinge absprechen, so sehr viel einfacher die kniffligen Aufgaben lösen !

      mfg
      Roland
    • Hai mittanander,

      ...kleine Scheisserchen.....der ist gut !
      Ich meine...das einzige, was ich wirklich recht gut in der Hand habe, ist meine Tarierung. Im Freiwasser schön stehen zu bleiben ist kein Thema. Einzige die Hände, welche die Cam halten machen mir ab und zu einen Strich durch die Rechnung. Irgendwie sollten sich meine vielen TGs auch auszahlen...:--))

      Ihr werdet lachen, aber kaum aus Curacao zu Hause, ist mir die Idee gekommen, mal über Kreislaufgerät nachzudenken. Hab das aber recht schnell wieder aufgegeben, da die Teile einfach noch zu schwer sind. Zudem weiss ich nicht, ob man die Pulver und Gase, die man benötigt auch überall herkriegt.
      Zudem heisst es immer wieder, dass die Teile recht viel Pflege brauchen...dazu hab ich eigentlich keinen Bock !

      Also weiter mit dem Apeks im Gesicht...:--))

      Was ich inzwischen in Ägypten verwende, ist ein Harrness. Sprich ein Wing ohne Blase. Damit habe ich ultimative Bewegungsfreiheit.
      Allerdings nur in Ägypten, weil ich weiss, dass ich nie an der Wasseroberfläche irgendwo hinschwimmen muss. Safari wäre ein anderes Thema.
      In Curacao hätte es nie funktioniert, ohne Blase. Da zu musst bei den Strandtauchgängen in der Regel zu weit rausschwimmen.

      Klar, seer Buddy muss auf jeden Fall herhalten. Ich hatte da so eine nette Situation. Eine Warzen-Seegurke ind Ägypten. Auf den Phillies habe ich gelernt, dass da gerne kleine Shrimps in Symbiose darauf leben. Also auch in Ägypten alle umgedreht. Tatsächlich habe ich den Shrimp gefunden. Also musste das gefilmt werden. Der Shrimp allerdings zeigte kein soo großes Interesse und ist immer wieder auf die Unterseite der Gurke.
      Also hat meine Frau die Gurke immer wieder nachgedreht...sei meinte, dass da nächste Jahr ein Gockelspiess mit Motor mit in Urlaub muss..:--))
      Ach so...der Platz ist Ras Disha.... als One Way-Dive.
      Dort haben wir die Gurke nun drei Jahre in Folge mit Shrimp gefunden :--))

      Roland, hat Du auch irgend ein UW-Material im Netz, weches ich mal anschauen könnte ?

      Liebe Grüße

      Oli
    • Jau, die Idee mit dem Gockel-Spieß ist gut - so lange drehen lassen bis der Schrimp sich die Füßen wund gelaufen hat :) :)

      Der Geister-Pfeifen-Fisch (Salenostomus Paradoxus )war lange mein Fisch Favorit, bin als ich noch fotografiert habe, im Urlaub jeden Tag 1 x an die Koralle in der er war, und habe mich allein daran versucht.
      Nur gut, das niemand meine Flüche hören konnte....... :)
      Ich weiss nicht mehr, wie viele Tauchgänge ich gebraucht habe bis ich DAS EINE BILD endlich hatte.
      Die Problematik bei dem Tier, es weicht einem aktiv aus. Das ist mit Geduld zu überbrücken.
      Die Kameras finden an dem Tier keinen Kontrast, die fokussieren einfach nicht auf so was ! ( oder wie mein Tauchkumpel sagt: Die sind nicht fotografierbar :) :) )
      Also manuell fokussieren an einem Tier was auch dem menschlichen Auge durch die kuriose Form und die Farbgebung immer eine gewisse Unschärfe vorgaukelt !
      Obwohl der Tier vergleichsweise groß ist - ca. so lang wie eine Hand - viel Spaß beim fotografieren :)

      Man findet von mir kurze Beispiele in Youtube und Vimeo ( jeweils unter uwknipser ) - allerdings nur wenige und in mies komprimierter Form - hab keine Ahnung warum das durch die Video-Plattformen immer so heftig an Qualität leidet. Es reicht aber in jedem Fall und zu zeigen was ich in etwa meine.
      mfg
      Roland
      Die kurz-Filmchen bzw. kurzen Beispiele habe ich unter anderem auf Grund von Diskussionen ( T-Net ) eingestellt.
    • Hai mittanand,

      sodele, jetzt bin ich endlich dazugekommen und habe mal ergleichende Aufnahmen mit X909 und HM200 gemacht. Und - ich weiss jetzt nicht, ob das ein Profi ähnlich sieht- ich bin von der HM 200 recht enttäuscht !!

      Folgendes Szenario habe ich probiert. Beide Cams wurden auf 1080 50p gestellt. Beide Cams auf Auto....Verzeiht mir den Automodus. Aber ich bin der Meinung, dass wenn die Cam das schon nicht schafft, dann bekomme ich es mit Manuell auch nicht anders hin.
      Dann runter damit auf den Parkett, ein rotes mit gold verziertes Windlicht mit auf den Boden ( das Windlicht ist so groß, dass ein Teelicht reinpasst....entsprechend fein sind auch die goldenen Verzierungen )
      Dann erstmal geschaut, wie weit komme ich mit der jeweiligen Cam an das WIndlicht ran, ohne dass der AF versagt. Beide Cams schaffen so ca. 7cm Naheinstellgrenze.
      Diese Aufnahmen sowohl mit Licht, als auch ohne Licht durchgeführt.
      Dann wurde der Test mit vorgehaltener Nahlinse durchgeführt. Auch hier schaffen die beiden Cams ca. 28cm Abstand, nur wurde bei der X909 das Objekt etwas größer dargestellt.
      Interessanter Weise sind die Aufnahmen der HM200 eher unscharf. Ist mit aber auf dem CamMonitor trotz Expanded Focus-Darstellung nicht wirklich aufgefallen !
      Bei der X909 hatte ich das Problem nicht.

      Also unterm Strich....die HM200 wird definitiv nicht meine neue Unterwasser Kamera !

      ich hab jetzt quasi drei Möglichkeiten:
      - mit meinem Equipment weiterfilmen und auf die zusätzlich gewünschten Features verzichten
      - Evtl nochmal mit meinem Bekannten sprechen und ggf die FS700 im Subal testen.
      - warten, was sich die nächste Zeit auf dem Cam-Markt tut. ......

      Viele Grüße

      Oli
    • Hallo Oli,

      ich denke, so ein "Test" - wie Du ihn jetzt gemacht hast, der sagt nichts aus.

      Es ist zu einfach gedacht, jetzt mal eben einen x-beliebigen Camcorder zu nehmen, die Möglichkeiten der internen / externen / Bildbearbeitung völlig außer acht zu lassen und ihn dann zu bewerten.
      (Erinnert mich jetzt eher an die Leute die ein RAW-Bild sehen und daraus schließen, das die Qulität der Kamera schlecht ist.......)

      Ich kann mir kaum vorstellen, das ein aktueller Camcorder wirklich unscharf ist.

      Obendrein bleibe ich dabei - für den UW-Einsatz muss zwingend das Gesamt-Paket betrachtet und bewertet werden.

      mfg
      Roland
    • uwknipser schrieb:

      Ich kann mir kaum vorstellen, das ein aktueller Camcorder wirklich unscharf ist.


      Ist der HM200 wirklich unschärfer oder schärft der X909 nur extrem nach....?

      Wirklich aussagekräftige Ergebnisse wird so ein "Einzeltest" nicht erbringen können. Dazu müsste man noch deutlich mehr testen, unter den verschiedensten Bedingungen, diese Tests ggf. auch messtechnisch (neutral) auswerten.

      Womit ich allerdings überhaupt nicht einverstanden bin ist das Bild erst nach einer massiven Bearbeitung im NLE zu sehen - das macht nur dann Sinn wenn entsprechende Bildstile verwendet werden welche unbedingt einer Nachbearbeitung bedürfen wie S-Log, VL-Log oder C-Log usw. - ansonstn muss aus einem Camcorder bereits ein fertiges, gutes Bild rauskommen.
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Servus mittanand,

      klar, Ihr habt schon recht...meine "Tests" sind wirklich sehr spartanisch. Absolut richtig !
      Aber....ich habe meine Erweiterungswünsche am Thread-Eingang geschrieben.
      - zusätzlich zum funktionierenden Autobetrieb ( für Unterwasser nicht vermeidbar ) möchte ich:
      - manuellen Autofocus im UW-Gehäuse bedienbar ( bei der X909 nicht gleichzeitig mit man. Weissabgleich möglich )
      - bessere Macro-Möglichkeiten

      So...Aufgrund dieser Wünsche habe ich - vielleicht etwas blauäugig - die HM200 mit meiner X909 verglichen.
      Zum Thema Macro wurde eine 4er Nahlinse vorgehalten. Brachte keinen für mich erkennbaren Vorteil der HM200 zur X909. Und die X909 kenne ich inzwischen bzgl. Macro wie meine Hosentasche..:--))
      Dann die beiden anderen Clips...einmal mit Licht, einmal ohne.

      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die HM200 unscharfe Clips erzeugt. Aber.....bei meiner erkenne ich das auf dem internen Cam-Bildschirm bzw. auf dem Monitor des UW-Gehäuses. Bei der HM200 habe ich den Expanded Focus zugeschaltet und trotzdem keine Unschärfe erkannt...

      Jetzt die Nachbearbeitung. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Footage schon so gut sein sollte, dass man es fast direkt im finalen Werk verwenden kann..
      Z.B. brauche ich fast keine Farbkorrektur, da ich durch den Rotfilter und den ständigen man. Weissabgleich sehr gute Farben Unterwasser habe. Natürlich immer vorausgesetzt, dass ich nicht viel Tiefer als ca. 15-18m filme und auch die Sonne ensprechend beleuchtet....
      Ist aber wie schon öfters geschrieben auch eine gewisse Einstellungssache, wie ....gehört unter Nutella Butter, oder nicht ?

      Auf jeden Fall hat mir der oberflächliche Versuch gezeigt, dass ich mich nicht für die HM200 entscheiden werde.
      Das Problem ist das......wenn ich die HM200 wöllte, dann muss ich ca. 2000 EUR rechnen. Dann kommt noch das Gehäuse mit geschätzen 2000-3000 EUR dazu.
      Dann gehts das erste mal unter Wasser damit und die Cam erfüllt nicht meine Erwartungen...?!?

      Somit muss die Cam schon bei den einfachsten Gehversuchen ein besseres Resultat als meine alte ( ich meine die Cam....) liefern, sonst ist das Risiko hoch, dass es UW nicht besser wird.....

      Viele Grüße

      Oli
    • Hallo Olli,

      es bleibt ja erst noch zu untersuchen, ob die JVC bei Deinem "Kurztest" den Fokus Punkt tatsächlich verfehlt hat - was ja denkbar ist - oder einfach nur aufgrund der Voreinstellungen ein sehr - sagen wir mal, eher flaues Bild produziert.
      Was ist es also, Fokus nicht gefunden oder grundsätzlich - im Vergleich zu Deinem Camcorder, ein flau wirkendes Bild.

      Für mich wird jeder Hersteller von Camcordern, bei Consumer Geräten die interne Schärfung eher etwas üppig einstellen, bei Semi-Profi / Profi-Geräten eher das Gegenteil machen.

      Dann hast Du bei der Makro-Fähigkeit evt. auch noch etwas übersehen, was einen ganz gewaltigen Einfluss auf das erzielbare Ergebniss hat.
      Die JVC kann 4 k - somit wären eine optimale Beruhigung des Makro Bildes oder auch ein gewaltiger Crop in der Nachbearbeitung möglich - im Resultat wäre Deine Panasonic also in jedem Fall ganz gewaltig unterlegen.
      ( Will man etwas mehr im UW-Einsatz - dann müsste / würde / man das auch so ausnutzen !! )

      Bei den Sealux Gehäusen sind die Vorschwenklinsen ja sehr in der Wirkung begrenzt - ich meine es gibt nur 3ér oder 5ér - mehr nicht.
      Die sind in meinen Augen auch nicht wirklich dazu gedacht in den Super-Makro Bereich vor zu stossen, sie sind erforderlich um mit den WW-Objektiven überhaupt im Nah-Bereich Fokussieren zu können.
      Will man also im Nah-Bereich wirklich mehr - müssen vermutlich andere Lösungen her ! ( Diopter oder Gehäuse die einen größeren Abstand Camcorder zu Planglas ermöglichen ! - das hat Sealux in den spezial-Gehäusen nicht vorgesehen ! )

      mfg
      Roland
    • Vielleicht erbarmt sich auch noch ein Moderator und verschiebt den Beitrag in die extra mal eingeführte Rubrik: Unterwasser Filmen - da wäre es ja nun wirklich besser aufgehoben.

      mfg
      Roland
    • Servus Roland,

      ok, ich versuche zu verstehen...:--))

      Zuerst wegen dem Verschieben ins UW-Board: das habe ich bewusst nicht dorthin eingestellt, weil es mir im Moment eigentlich um die nackten Cams geht...sprich ohne UW-Gehäuse.
      Klar sind in die Diskussion die UW-Facts stark eingeflossen, aber wie ich vorher versucht habe zu erklären: uber das UW-Gehäuse mache ich mir dann Gedanken, wenn ich mit dem CamCorder an sich zufrieden bin. Natürlich vorausgesetzt, dass es ein Gehäus für den jeweiligen gibt...

      So, jetzt zu der Schärfung.
      Ok, dass die Corder eine interne Bildverarbeitung haben ist mir bewusst. Aber dass die Geräte auch schärfen wusste ich nicht, bzw. war mir nicht so klar.
      Ist das dann ein ähnliches Verhalten, wie beim Fotofieren der Unterschied zwischen Raw und Jpg ?

      Würde Sinn machen, wenn die Consumer-Hersteller ihr Produkt so produzieren, dass der unbedarfte User das beste Ergebnis bekommt.
      Aber was mir nicht einleuchtet...was hat ein Pro-Geräte Hersteller davon, dass er seine Ergebnisse unschärfer liefert ?
      Ich sehe es jetzt mal so....wenn etwas gestochen scharf ist - bis ins letzte Pixel - dann ist es ein leichtes, das Material weich zu zeichen, richtig ?
      Wenn aber ein Material stark weichgezeichnet ist, dann gelingt es bei weitem nicht so einfach, das Material zu schärfen.

      Daher verstehe ich nicht, was das für ein Ansatz ist, dass die Pro-Geräte nicht so scharf es Ergebnis liefern..?!?

      Ach so...aber bitte nicht vergessen...ich hab das Material nicht nur auf den Geräte angeschaut, sondern auf den iMac gezogen. Und das ist meine Kino-Leinwand mit 27"...:--))

      Ich muss ehrlich sagen....wie gerne hätte ich gesagt: der HM200 überzeugt mich, dass ich mir ein neues Equipment zulege. Aber irgendwie habe ich kein zufriedenes Bauchgefühl dabei.
      Wenn Ihr - darum habe ich das ganze auch aufs Anfängerforum gestellt - Ideen habt, wie ich auch ohne Salzwasser und Unterwassergehäuse testen könnte, ob ich mich mit dem HM200 verbessere, bitte lasst es mich wissen.

      Sealux hat übrigens schon mehrere Nahlinsen, leider geht in mein X909 Gehäuse rein vom Aufmass nur die 3er rein.

      Liebe Grüße

      Oli
    • Die JVC ist ja bereits hier im Forum diskutiert worden, da ist der Vergleich aber mit einer weiteren 4K fähigen Kamera diskutiert.
      JVC GY-HM200 - Alternative zu Sony PXW-X70

      Von fehlender Schärfe lese ich da beim flüchtigen überfliegen nichts.
      Dann ist 4k Material dem FHD grundsätzlich überlegen, es ist halt eine deutlich höhere mögliche Auflösung.
      OK, man muss ja nicht zwingend auf den 4K Zug aufspringen. Hat man die passende Kamera wäre es natürlich eine Überlegung, manch einer kann ja jetzt schon 4k bearbeiten und ansehen.
      Wer es nicht final in 4k braucht, hat halt den Crop- und Entwackel-Vorteil. Beides für ganz besonders für UW-Videos von Kleinzeugs doch ganz wertvolle Vorteile - so meine ich.

      Dann halte ich es nach wie vor ( ja - ich wiederhole mich ....) für ratsam, das Gesamtpaket aus Camcorder und Gehäuse im Auge zu behalten.
      Oder anders herum vorgehen - denn für die Top Gehäuse werden auch nur für bessere Camcorder produziert.

      Wenn Du RAW Fotos kennst, dann weisst Du ja was der Chip der Kamera sieht - sieht unbearbeitet nie wirklich gut aus, wirkt auch meist unscharf !
      Da ist ja kein Unterschied zwischen Foto- und Film-Kamera - steckt im Grunde ja das gleiche drin.

      Der Bildprozessor macht das ansehnliche Bild - es erfolgt intern bei Consumer Camcordern immer auch eine Schärfung !
      Kannst ja mal im Menü der JVC die Voreinstellung der Schärfe hochdrehen - dann erneut vergleichen.

      In meinem spezial Sealux Gehäuse wurde der Abstand zwischen dem Camcorder und der Optik bewusst auch klein gewählt - sonst funktioniert das WW nicht mehr.
      Sealux wusste auch nicht genau was bei mir an Linse noch möglich ist, sie haben es ausprobiert - somit habe ich jetzt zwei unterschiedliche verbaut.
      Wer jetzt aber unbedingt die Lady-Bugs ( Größe von Flöhen ) filmen will - der muss mehr machen - da reicht das alles so nicht !

      Also mal genauer festlegen - auf was es Dir jetzt besonders ankommt, was willst Du filmen, was mit der Panasonic nicht geht.

      mfg
      Roland
    • Hallo!

      also ich muss roland da zustimmen - wichtig ist sicher was will ich den eigendlich filmen
      gehst du in richtung extreme macros würde ich heute eher in richtung fotomaschine mit wechseloptik gehen.

      ich hab schon mal geschrieben,
      als ich die lowlightbilder der beiden im netz gefunden habe, war die pana mehr als im vorteil
      deshalb denke ich, dass die jvc keine echte alternative darstellt

      im auto modus würde ich die beiden nicht vergleichen, da die automatiken sicher nicht dieselben sind, und auch nicht die verbauten linsen

      ich habe mir heuer im frühjahr eine gehäuse für die sony x70 von sealux anbieten lassen >5k€ mit WW
      glücklicherweise habe ich meine ex1 nicht verkauft, da die x70 angeblich mit dem AF noch lansamer und ungenauer ist.
      über den consumer ableger AX100 gibt es nicht nur hier im forum was zu lesen, sondern auch in vimeo genügend zu betrachten.
      dazu gibt es noch ein gates gehäuse.

      ha..... Oli nimm dir einen tag zeit und geh auf die BOOT - dort kannst du sicher alles unter die lupe nehmen!

      VG
      Joachim
    • Alles kannst Du auf der Boot leider auch nicht in die Hand nehmen - und an Land und im Wasser sind ja auch zwei paar Schuhe.

      Wer hat die Gates Gehäuse dort liegen ?
      Aber bei Gates und für Foto-Gehäuse bei Seacam, braucht man sich wenig Gedanken machen - das hat immer Hand und Fuß - kostet ja auch was mehr.

      Aber ich habe auch mehrmals die Gelegenheit auf der Boot genutzt Dinge etwas genauer anzusehen - das hat mich doch vor Fehlkäufen ( halbwegs ) bewahrt.

      mfg
      Roland
    • Servus mittanand,

      Roland: ja, da hast Recht, die hochpreisigeren Gehäusehersteller bieten eher immer für "bessere" Cams auch Gehäuse an. Im Falle der JVS lief das etwas anders...
      Dazu möchte ich aber nicht näheres schreiben.....ich will nicht, etwahige Firmedinge ausplaudern...
      Aber die HM200 gehört nicht regulär zum Sealux-Portfolio !

      Klar, dass immer die Kombi zwischen Gehäuse und Cam ausschlaggebend ist, aber....ich bin der Meinung, wenn ein Baustein der Kette -Cam und Gehäuse - nicht passt, dann kann die ganze Kette nicht funktionieren.

      Mhm...ich müsste grad mal in meinen alten Fotoarchiven nachblättern....aber ich kann mich jetzt nicht wirklich daran erinnern, dass die Raws unscharf gewesen wären. Sicher die Farben waren grauenvoll, aber Schärfe....ich weiß es echt nich mehr.

      Was mir dennoch nicht ins Bild passt ( jetzt mal rein logisch betrachtet :( wenn etwas tierisch scharf aufgenommen ist ( sprich ...vom Sensor an den Speicher geleitet wurde ), dann kann ich jederzeit die Schärfe rausnehmen ( weichzeichen heisst das, oder?). Wenn aber etwas tierisch weichgezeichnet ist, kann ich nicht ohne Probleme zu einem sauscharfen Material kommen. Wenn ich nicht gänzlich falsch liege.....beim unscharfen Material fehlen Informationen, die auf dem Weg zum scharfen Material rein interpoliert werden müssen. Daher frage ich mich, warum the hell sollte dann eine Profimaschine als standardeinstellung weniger scharfes Material liefern. ?
      Ich möchte es einfach verstehen...

      Ok, Dein Argument mit 4K stimmt mit Sicherheit. Leider kann ich meine X909 nicht auf 4K umschalten, wegen is nicht..
      Also muss ich zumindest für einigermassen gleiche Bedingungen sorgen. Also beide auf 1080 und 50p.

      Joachim: jep, diese Bilder habe ich auch im Hinterkopf. Zudem schwirrt mir noch aus irgend einem Forum die Aussage im Kopf herum, dass im LowLight-Bereich die HM200 nicht soo stark sei...

      Klar, geb ich Dir auch zu 100% recht, dass die Automatik-Modes sicher nicht die gleichen sind - jeder kocht sein eigenes Süppchen. Natürlich auch die Linsen.
      Aber...Mein Ziel als Cam-Hersteller sollte doch sein, dass ich mit den anderen Marken konkurrieren kann. Also muss ich auch im Auto-Mode punkten können. Selbst wenn dieser vermeintlich bei einer Pro-Cam vermutlich nicht so häufig verwendet wird, wie bei einer ConsumerCam.

      Ich hab jetzt ehrlich keine Ahnung, ob da meine Denke falsch ist, aber ist halt mein Bauchgefühl.

      Tha, das Beispiel mit der X70 zeigt mal wieder, dass neuere Produkte nicht immer besser sind, als gut alt bewährtes....
      Hab ich genau so auch schon erlebt, aber in einem ganz anderen Themenfeld....Backofen. Zuerst Siemens, dann Umstieg auf Miele und total enttäuscht davon...

      Boot würde mich schon mal wieder interessieren, aber ist halt soo weit weg und zeitmäßig siehts bei mir am Wochenende auch eher immer schlecht aus....

      Dankeschön und liebe Grüße

      Oli
    • Also mein Kumpel, der im Wasser mit einer D800 und ähnlichen Kameras Fotos macht, der schärft die Raw´s (fast alle ) nach - ja, meist nicht viel, selten ist kein nachschärfen erforderlich oder kontraproduktiv.

      Das nachschärfen geht sicherlich mit dem Verlust von Informationen einher, aber unser Auge will betrogen werden - daher (moderates) schärfen, Kontrast festlegen, Weißpunkt festlegen, Farben einstellen und was sonst noch geht.

      Die Schärfe wird ja auch höchst unterschiedlich von Fotografen / Filmern / bewertet, der eine liebt das Überschärfte, der nächste hat es lieber soft - kann ja jeder nach Gusto einstellen !

      Zeichnet ein Gerät unscharf auf, ist in der Nachberarbeitung dennoch was zu retten - hält aber den Vergleich mit einem gleich optimal gemachten Bild nicht stand. (Aber unser Auge lässt sich schnell betrügen und was Profis noch aus wirklich schlechtem Material machen können - das ist unglaublich ! Eine Bekannte von mir ist Beruflich mit Photo-Shop befasst - die kann damit zaubern :) Die hat aus schlechten Bildern von mir schon sehr ansehbare gemacht - dazu wäre ich so nie in der Lage )

      Ja, im WW-Bereich glänzen Kameras die gute Low-Light Fähigkeiten haben, die Kameras haben dann aber auch eine entsprechende Größe, das Gehäuse wächst, der Preis steigt alles in allem in Richtung 10 K€.
      Willst Du eher Makro, oder gar Super Makro, geht es ohne Licht nur schwer, dann zählen andere Dinge, Low Light ist hier nicht von Bedeutung.

      Willst Du die Eierlegendewollmilchsau wird es extrem teuer, schwer und groß - obendrein muss Du halt anders an die Sachen herangehen.
      ( Super Makro lässt sich nicht vorbei-schwimmen machen )

      Wenn ich´s schaffe, gehe ich in der Woche zur Boot - dann kann man auch mal mit den Leuten in Ruhe reden ! Am WE ist es mir zu voll.

      mfg
      Roland