DMC-GH5 ist unterwegs

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      deBabba schrieb:

      mittlerweile stellt sich für mich als Hobbyist wirklich die Frage ob der Aufwand für 10 Bit HDR wirklich in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis steht. Wenn man unbedingt gaaanz tief ins Grading einsteigen, und seine Videos mit ganz speziellen Looks gestalten will mag das passen, für meine Reisedokus und Themenvideos beginne ich zu zweifeln.


      Das geht nicht nur Dir so... :gruebel:
      Tarnfarbe halt... :thumbsup:

      Die HDR-Referenz hat mir heute den Rest gegeben:



      Werde ich mich vermutlich nicht mehr daraf einlassen!
      Beste Grüsse von Bruno!
      Bridgekamera DMC-FZ300(UHD), Sony Xperia Z2(UHD), UHD-Verwertung in FHD, EDIUS Pro 8.x, i7-6700 & i7-870-Videoschnitt-PC, Windows 10 Home - 64Bit & Sonstiges.
      # Meine Beiträge sind durch die Meinungsfreiheit geschützt. Sollte sich jemand provoziert, kritisiert, gestichelt oder beleidigt fühlen, entschultige ich mich hiermit und bitte um Beitragslöschung #

      Achilles schrieb:

      Ich verwechsle das bestimmt nicht, im Posting #53 rede ich vom echten Filmgrain im Video welches aus der Digitalisierung eines grobkörnigen Schmalfilmes resultiert.

      Anlass auf den Unterschied zwischen Filmgrain und Verblockungen hinzuweisen ist dein Posting Nr. 39, wo du schreibst:

      Achilles schrieb:

      Ich habe von der 200% EDIUS-Timeline im UHD-Projekt obiges Bild gemacht.Man sieht die auf 200% vergrößerten Rauschkörner in den Schatten. Mit Neat Video Pro kann man das im Automatikmodus problemlos rausrechnen, schließlich hat die Kamera die Szene ohne eigener Entrauschung aufgenommen!

      Diese von dir im Bild gezeigten "Rauschkörner" sind Verblockungen und die lassen sich nicht problemlos rausrechnen. Da hat man auch mit guten Entrauschern ordentlich Probleme.



      Beste Grüße, Uli
      Es gibt Rauschkörner, Filmkorn und z.B. auch Chrominanzrauschen: Klick!
      Alles ist was für Neat Video...
      Beste Grüsse von Bruno!
      Bridgekamera DMC-FZ300(UHD), Sony Xperia Z2(UHD), UHD-Verwertung in FHD, EDIUS Pro 8.x, i7-6700 & i7-870-Videoschnitt-PC, Windows 10 Home - 64Bit & Sonstiges.
      # Meine Beiträge sind durch die Meinungsfreiheit geschützt. Sollte sich jemand provoziert, kritisiert, gestichelt oder beleidigt fühlen, entschultige ich mich hiermit und bitte um Beitragslöschung #
      Den Neumann - Film finde ich eh nicht so gut geeignet.
      Eine Gegenlichtaufnahme bei der mit aller Gewalt Schatten aufgehellt werden... Soll das jetzt ein Beispiel für eine normale Filmaufnahme sein, oder ein Beispiel wieviel man aus einer Fehlbelichtung noch "retten" kann?
      ich finde es gut, wenn am auch kritisches Material mal sieht von einer neuen Kamera, ist wohl eine Automatikaufnahme.
      Was hat er denn fehlbelichtet, wie hättest Du es gemacht?
      Beste Grüsse von Bruno!
      Bridgekamera DMC-FZ300(UHD), Sony Xperia Z2(UHD), UHD-Verwertung in FHD, EDIUS Pro 8.x, i7-6700 & i7-870-Videoschnitt-PC, Windows 10 Home - 64Bit & Sonstiges.
      # Meine Beiträge sind durch die Meinungsfreiheit geschützt. Sollte sich jemand provoziert, kritisiert, gestichelt oder beleidigt fühlen, entschultige ich mich hiermit und bitte um Beitragslöschung #
      Wenn das Material gegradet ist und die Schatten eben Schatten, schaut das Material ja ganz gut aus.
      Aber warten wir mal die ersten Tests von Leuten aus die sich mit der Kamera wirklich auskennen ...
      Gegenlichtaufnahmen sind insofern einfach, weil man da rasch in den Bereich kommt wo man den Kontrastumfang braucht und auch darstellen kann. Andere Beispiele sind etwa Innenraumaufnahmen bei normaler Raumbeleuchtung, wo man aber durch das Fenster auch nach außen einen sonnigen Tag sieht. Sowas wählt man für den Kontrastumfang.

      Was beim Neumann Material relatisch schwach rüber kommt ist eine Nahaufnahme wo man mehr von einem Gesicht sieht - eben um die Hauttöne noch besser beurteilen zu können.
      Ein Video mit 5 184 x 3 456 pixels(30p!) ist doch eine feine Sache für ein kreatives Edting auf einer UHD-Timeline. :thumbsup:
      Die Bitrate ist mit 24,4 Mb/s aber sehr schwach... :heul:
      Beste Grüsse von Bruno!
      Bridgekamera DMC-FZ300(UHD), Sony Xperia Z2(UHD), UHD-Verwertung in FHD, EDIUS Pro 8.x, i7-6700 & i7-870-Videoschnitt-PC, Windows 10 Home - 64Bit & Sonstiges.
      # Meine Beiträge sind durch die Meinungsfreiheit geschützt. Sollte sich jemand provoziert, kritisiert, gestichelt oder beleidigt fühlen, entschultige ich mich hiermit und bitte um Beitragslöschung #
      Weiss jemand, wie man es schafft, ein 16bit Bild aus einem 10bit Clip zu bekommen, in dem die 10bit erhalten bleiben?

      Mit Edius kann man nur ein 8bit Bild exportieren, Resolve kann die 10bit Clips von Neumann nicht einlesen. Avisynth kann nur 8bit verarbeiten und Catalyst meint, es wären 8bit.

      Gruß Hans
      Das ist teilweise 10bit (30p) aber auch 8bit (60p).

      deBabba schrieb:

      Yep, und mittlerweile stellt sich für mich als Hobbyist wirklich die Frage ob der Aufwand für 10 Bit HDR wirklich in einem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis steht. Wenn man unbedingt gaaanz tief ins Grading einsteigen, und seine Videos mit ganz speziellen Looks gestalten will mag das passen, für meine Reisedokus und Themenvideos beginne ich zu zweifeln.

      Wenn man weiß wie es geht ist das in Wahrheit ein ähnlicher Handgriff wie man eine Luminanz anpaßt. Streng genommen ist es nichts Anderes. Aber man hat auch mal lernen müssen wie man überhaut die Helligkeit korrigiert. Nur deshalb ist man noch lange kein Colorist, und auch das obige Filmbeispiel ist eben eine ganz andere Liga.
      Freunde des Gradings auf entsättigte V-Log L, Cinelike D etc. werden garnicht glücklich sein über die Diskussion
      bei Slashcam über Versuche den auch hier schon verwendeten Neumann Films GH5 Aufnahmen
      einen stimmungsvollen Farblook zu verpassen: Klick!

      Was Axel dort gemacht hat zeigt wie schnell man sich mit dem Grading auf einem Irrweg befinden kannn,
      dann wenn z.B. Grading-Hauttöne aus einer schönen gesunden Frau eine Hepatitiskranke machen.
      Die Zeit die man in das Grading reinsteckt frißt unsere Erlebenszeit auf die wir viel wertvoller anderweitig
      verwenden könnten.
      Ich bin ebenfalls von dem Stimmungsgrading abgekommen, auch wenn es derzeit der Trend der Zeit
      zu sein scheint!
      Beste Grüsse von Bruno!
      Bridgekamera DMC-FZ300(UHD), Sony Xperia Z2(UHD), UHD-Verwertung in FHD, EDIUS Pro 8.x, i7-6700 & i7-870-Videoschnitt-PC, Windows 10 Home - 64Bit & Sonstiges.
      # Meine Beiträge sind durch die Meinungsfreiheit geschützt. Sollte sich jemand provoziert, kritisiert, gestichelt oder beleidigt fühlen, entschultige ich mich hiermit und bitte um Beitragslöschung #

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Achilles“ ()

      Nicht umsonst sind gute Coloristen hochbezahlte Spezialisten.
      Zudem ist ein bewusster Farbstich dazu da eine Stimmung zu erzeugen, nicht für aneinander gehängte Probeclips.

      Manchmal habe ich das Gefühl dass es Grading ist wenn man die Farbkorrektur nicht hinbekommen hat :roll:

      jm2c
      Sehen so Hepatitiskranke aus? ;)

      Nun ja, sei es wie es sei...das letzte blau/grün Grading sieht im Endergebnis furchtbar aus. Für diese Szenerie. Ich finde Stimmungsgrading durchaus gut, mit diesem kann man ein und dieselbe Szene eben in der Stimmung komplett verändern. Nur muss man aufpassen, dass man dabei nicht deutlich übers Ziel hinausschießt.

      wolfgang schrieb:

      Wenn man weiß wie es geht ist das in Wahrheit ein ähnlicher Handgriff wie man eine Luminanz anpaßt. Streng genommen ist es nichts Anderes. Aber man hat auch mal lernen müssen wie man überhaut die Helligkeit korrigiert. Nur deshalb ist man noch lange kein Colorist, und auch das obige Filmbeispiel ist eben eine ganz andere Liga.

      Mich würde mal eine möglichst neutrale Gegenüberstellung interessieren um bewerten zu können ob 10 Bit HDR wirklich eine Option werden könnte. Die Werbefilmchen in den Elektronikmärkten wollen einem ja einen gigantischen Effekt suggerieren.
      • lebendigere Farben
      • bessere Durchzeichnung in Höhen und Tiefen
      • uvm
      Einige von uns sind ja seit geraumer Zeit mit dem entsprechende Equipment ausgestattet z.B. FS7 und haben sicher für sich schon Vergleiche angestellt. Folgender Vergleich in Form von Screenshots einer UHD-Szene wäre doch mal interessant:
      • 8 Bit Aufnahme rec709 ohne log (Automatik)
      • 8 Bit Aufnahme rec709 mit log und anschließendem möglichst neutralem Grading in Richtung Bildeindruck der Automatik
      • 10 Bit Aufnahme mit rec709 Ausgabe in 8 Bit
      • 10 Bit Aufnahme mit Ausgabe in 10 Bit möglichst neutralem Grading in Richtung Bildeindruck der Automatik. Diese Variante ist wahrscheinlich aber nur auf einem HDR Ausgabegerät darstellbar und bewertbar.
      Unbestritten sind die erheblich vielfältigeren Manipulationsmöglichkeiten von 10 Bit Material in Richtung Erzeugung eines speziellen Looks, mir geht es allerdings darum zu erkennen, ob der Bearbeitungs und Investitionsaufwand für HDR im Hinblick auf relativ neutrale Farbdarstellung Sinn macht.

      Beim P3 pro (4K-Kopter) habe ich einige Sequenzen mit Log Profilen gefilmt und hatte anschließend richtig Mühe auch nur annähernd einen so ausgewogenen neutralen Bildeindruck zu erreichen wie mit der rec709 Automatik. Das war allerdings 8 Bit.
      Viele Grüße aus Frankfurt,
      Andi
      Also weder ist die Diskussion um den Begriff "Grading" sonderlich sinnvoll - noch die Diskussion ob nur der Herr Neumann weiß wie die Haut seiner Frau jetzt wirklich ausschaut. Früher hat man das halt Farbkorrektur genannt, oder eben einen Look generieren .... na das sind Begriffe.

      Der Punkt ist für mich höchstens der: ist das ein Stilmittel welches ich verwenden kann um eine bestimmte Stimmung zu erreichen? Na natürlich geht das grundsätzlich! Ist es leicht so ein Stilmittel gezielt einzusetzen? Nun leicht ist es absolut nicht, sonst würde es keine hochbezahlten Coloristen geben. Ob ich das daher persönlich kann oder nicht - das ist vermutlich ehre die Limitation für mich wie auch jeden von uns hier. Ob ich oder jeder hier die Zeit hat das zu erlernen - das ist die nächste Limitation.

      Ob es interessant ist das zu lernen? Na das muss jeder selbst wissen. Ich persönlich habe die Beispiele eines Color Correction Handbooks durchaus sehr genossen, mich hat das persönlich sehr interessiert. Muss aber nicht jeden interessieren.

      Die Vergleiche, die hier gewünscht sind: nun die gibt es ja längst in Form jedes gut gegradeter Spielfilme. Die Beispiele die User in Foren publizieren sind halt für mich immer relative - weil diese User sind in Wirklichkeit da kaum die Spezialisten und wohl nicht die hochkarätigen Coloristen. Und die nächste Frage ist auch immer ob man das Auge für diese Farben hat, und ob man einen halbwegs geeichten Monitor benutzt um sich das überhaupt anzusehen. Man kann also da arg in die Irre gehen.

      Nur hier geht es um eine Kamera. Die Probleme zu diesen Fragen sind ja nicht neu, das Color Correction Handbook ist z.B. uralt. Die Kamera wirft eben diese interessante Diskussion auf, weil sie erstmals recht preiswert überhaupt den Einstieg in diese Fragen mit (etwas) besseren Codecs erlaubt.
      @deBabba

      Für "mich" wirft das Thema HDR viele Fragen auf....
      Für wenn möchtest du deine HDR Filme machen? für dich selber? Familie - Freunde...wenn ja - wie gut ist dein jetziges Sichtgerät? Beamer - Fernseher? PC - Monitor usw. - Kamera auch nur 8bit.
      Ich habe derzeit nur einen 4K Vorschau Monitor(geeichte Farben? keine Ahnung - eher nicht) der zwar 10bit darstellen kann - HDR fähig ist er aber nicht.
      Hab nicht mal einen 4K Fernseher...was ich aber bis jetzt von meinen 4K Aufnahmen am Vorschaumonitor gesehen haben - das reicht "für" mich
      jetzt mal noch mindestens 2-3 Jahre - und ich kenn mich gut.
      Wenn ich an die produzierten Urlaubsfilme - und von mir aus auch noch einige kleinere Firmenvideos die ich machen werde denke - da ist HDR noch einige Jahre entfernt.
      Denn ich denke die Qualität der jetzigen - auch 8bit - geschweige 10bit Kameras - ist sooo gut - das ich glaube das 90% der Leute "höchst" zufrieden mit der Bildqualität sind wenn sie unsere Filme sehen.
      Darum versuche ich jetzt mal soweit als möglich das beste aus meinen Kameras herauszuholen - alles weitere zeigt die Zukunft eh. ;)
      Und die GH5 zeigt uns in welche Richtung es geht. ;)
      Soweit "meine" persöhnliche Ansicht zum Thema HDR.
      Gruß
      Franz
      --------------------------------------------------------------------------
      Guten Abend !
      Nun kommt die GH5, wenn auch ohne gewünschtem eingebauten ND Filter und mir kommen Zweifel auf, ob ich nochmal in Sachen Filmen aufrüsten soll.
      Es ist ja nicht nur die finanzielle Seite, dazu kommt noch die immer neuere Technik..

      Inzwischen habe ich die mehr mit der GX 8 fotografiert und Spaß an diesem Hobby gewonnen (diverse Objektive vorhanden) .
      Da ich weniger filme als früher, frage ich mich, was bringt der neue Body der GH5 für mein Fotohobby ?

      Es reizt mich natürlich ein 4K-Video in 50/60p 8bit mit 4:2:0 Abtastung.
      Die 10Bit Geschichte und HDR wird mir zu aufwendig bei nur ein paar privaten Filmchen im Jahr.
      Ein neuer PC, der mit 4K-Video in 50/60p umgehen kann, wäre die Folge.

      Ob mein Pinnacle Software noch für das Filmmaterial ausreicht ?
      Bisher hat mein Dune 1080p50 für die Wiedergabe gereicht, hier wäre sicher auch wieder etwas Neues fällig ?

      Ein LG OLED65B6D wird bald vorhanden sein, bin aber nicht sicher ob man eine externe Festplatte mit 4 K Filmmaterial direkt am OLED anschließen kann.
      Vielleicht ermutigt ihr mich doch noch in diesem Jahr zum Kauf einer GH5 mit euren Aussagen hier.
      Gruß
      Rudi